Helene Kynast: „Siebter Himmel, freier Fall“

 

In dem Buch „Siebter Himmel, freier Fall“ von Helene Kynast, wird die Geschichte eines Jungen beschrieben, der damit klarkommen muss, HIV zu haben.

Wolf ist ca. 17 Jahre alt und ein begnadeter Läufer. Eines Tages, in der Schule, erhält er die schreckliche Nachricht von einer guten Freundin aus USA: Er soll sich auf HIV testen lassen. Er ist natürlich total geschockt. Er hatte mit ihr geschlafen, aber weiter war nichts passiert; sie war wieder zu ihrem Freund gefahren und er zurück nach Deutschland geflogen. Es ist Freitag, die Labore haben geschlossen und er kann erst wieder am Montag zum Arzt, um sich testen lassen. Es beginnt ein schreckliches Wochenende. Er versucht alles zu verdängen, aber es gelingt ihm nicht. Er geht auf Partys, obwohl er am liebsten zu Hause bleiben würde, nimmt Drogen, nur um sich abzulenken. Das Wochenende vergeht, er ist schon fast wahnsinnig geworden, dann bekommt er endlich das Resultat, aber nicht vom Arzt, sondern auf eine ganz andere, ungeahnte Weise.

Zur Autorin: 

Helene Kynast wurde in Lodz in Polen geboren, ist aber im Sauerland aufgewachsen. Zuerst absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung und zog in den Süden. In Freiburg wurde sie dann Arzthelferin, aber auch das machte ihr keinen großen Spaß. Sie reiste weiter in den Norden, nach Island. Dort verbrachte sie zwei Jahre auf einer Farm. Und zu guter Letzt fuhr sie nach Deutschland. In Düsseldorf studierte sie Germanistik und Philosophie. Heute lebt Helene Kynast mit ihrem Mann in Bremen. Sie erhielt 1997 den Oldenburger Jugendbuchpreis für ihr erstes Buch „Alles Bolero“. 

Meine persönliche Stellungnahme:

Ich persönlich, kann mich nicht richtig entscheiden, ob mir das Buch gefällt oder nicht. Die Frage, dass jemand HIV haben könnte und wie derjenige damit klar kommt, finde ich interessant. Das Thema HIV wird ja sonst eher unter den Tisch geschoben und hier wird ganz offen darüber erzählt. Das macht auf mich einen sehr modernen Eindruck. Auf der anderen Seite ist der Text sehr kompliziert geschrieben. Es wird zum einen die jetzige Situation beschrieben, zum anderen, wie alles dazu gekommen ist. Auch wird jeder einzelne Gedankengang beschrieben und das kann auf Dauer ganz schön verwirrend und langweilig werden. Ich würde aber sagen, dass es sich lohnt, dieses Buch zu lesen.

Nadine Höchst (8d)                                                                 zurück zur Übersicht