Achim Bröger: Ich mag dich
Alles fängt mit einer doppelten Kindesentführung an. Mick muss umziehen. Seine Schwester Bine will auch nicht weg.
Und das alles nur, weil sein Stiefvater einen neuen Job hat.
Mick ist ein ganz normaler Junge (er heißt eigentlich Michael), der etwas an seiner Pubertät leidet. Er ist groß, hat lange blonde Haare, die er nicht abschneiden will, weil er sonst in die Natur eingreift.
Dazu kommt, dass er ziemlich viele, d.h. immer neue, Pickel hat.
Als sie dann so im Auto sitzen, 400 km weit weg von seinem alten Zuhause, muss Mick einiges über sich ergehen lassen. Von schlecht gelaunten Vätern über Mütter, die ihre Brille suchen bis zu seiner Schwester, der kotzübel ist. Man hat es eben nicht leicht.
Am Wochenende kommt der "Erzeuger", d.h. Bines und Micks Vater. Das sorgt dann für noch schlechtere Laune im Hause Konrad-Brettschneider.
Konrad, weil die Mutter und der Stiefvater so heißen und Brettschneider, weil die Kinder so heißen.
Wenn man es aus Michaels Augen sieht, ist alles in der neuen Umgebung so ziemlich "Scheiße!!!" Die kleine Nervensäge von Schwester hat schon Kinder in ihrem Alter gefunden, Mick noch nicht.
Bis er dann in dem Geschäft gegenüber Julia mit dem blauem T-Shirt entdeckt...
Meine Einschätzung:
Das Buch ist sehr schön geschrieben und meiner Meinung nach altersangemessen. Ich finde es gut, dass das Buch aus Sicht eines Jungen geschrieben ist. Normalerweise sind solche Bücher eher aus der Perspektive eines Mädchens geschrieben.
Es bleibt bis zum Ende spannend und diese Spannung ist auch gut ausgearbeitet.
Es ist nicht unrealistisch, Gefühle werden gut beschrieben.
Zum Autor:
Achim Bröger erfand schon im Bett, als er noch Kind war, Geschichten. Er ist 1944 in Erlangen geboren. In der Schule besuchte er schon Schreib-AGs, bis er sich dann 1980 ganz fürs Schreiben entschied. Neben Kinder- und Jugendbüchern schreibt er noch Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher.
Heute lebt er in Sereetz bei Lübeck.
Katrin Jaenicke (7a)
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