Der erste Teil der Bücher Merlins "Wie alles begann" wurde geschrieben von T.A. Barron. Es ist ein Jungendroman und erzählt die Kindheit des Zauberers Merlin:
Als Merlin an Land gespült wird, weiß er nicht mehr, wo er sich befindet, und er weiß auch nicht, woher er kommt. Noch nicht einmal seinen Namen hat er in Erinnerung. Er liegt halb tot am Strand und probiert sich aufzurappeln. Er sieht ein paar Meter von sich entfernt eine fremde Frau liegen und viele Fragen tauchen in ihm auf: „Woher komme ich, wie heiße ich, wieso weiß ich das nicht mehr?“. Plötzlich taucht ein wilder Keiler auf, extrem groß und stämmig, mit blutroten Augen und Merlin hält es für aussichtslos, gegen ihn zu kämpfen. Er will in eine kleine Höhle in einer nahe stehenden Eiche flüchten, doch da fällt ihm die Frau ein, die er nicht bewusstlos einfach da liegen lassen will: schutzlos dem Keiler ausgeliefert. Er will sie retten und zerrt sie mit all´ seinen Kräften in die Höhle des Baumes, deren Öffnung zu klein für den Keiler ist. Er wirft einen Stein nach ihm und der Keiler weicht aus und scheint Angst zu haben. Plötzlich nähert sich ein riesiger Hirsch und geht wild auf den Keiler los. Nach einiger Zeit gibt sich der Keiler geschlagen und verschwindet. Merlin ist jetzt alleine mit dem Hirsch und für einen kurzen Moment treffen sich ihre Blicke. Merlin schaut in die treuen Augen des Hirsches, die so viele Geheimnisse zu verbergen scheinen, dass Merlin diesen Moment nicht mehr vergessen wird. Dann läuft der Hirsch auch davon. Die Frau erwacht und sie gehen beide zusammen in eine nah gelegene Stadt. Sie nennt sich Branwen und gibt sich als seine Mutter aus und sie nennt Merlin, auf die Frage wie er denn heiße, Emry. Merlin glaubt ihr nicht, lebt jedoch mit ihr in einem Haus. Sie hat eine besondere Gabe dafür, andere zu heilen. So lebt sie mit Merlin mehrere Jahre ohne besondere Ereignisse. Nach fünf Jahren spürt Merlin plötzlich seltsame Kräfte in sich. Er kann Blüten befehlen aufzugehen, er ahnt manches voraus und kann auch manches beeinflussen. Er hat jetzt noch viel mehr Fragen, doch Branwen verrät ihm nichts, nicht einmal woher er kommt oder ähnliches. Nur dass er große Kräfte habe, die er gut gebrauchen sollte. Eines Tages wird Branwen von ein paar Jungen aus dem Dorf geärgert und sie wollen sie, da sie glauben, sie sei eine Hexe, auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Der Scheiterhaufen brennt schon und sie wollen Branwen darauf werfen, da spürt Merlin eine Wut in sich und denkt: „Brennen sollst du Dinatius – so heißt der Junge, der sie verbrennen will – !“Daraufhin brechen ein paar brennende Zweige ab und fallen auf Dinatius. Merlin rettet seine Mutter und hört dann die grausamen Schreie von Dinatius. Er rennt zu ihm und reißt den brennenden Ast von ihm weg. Dann wird Merlin bewusstlos und erwacht erst wieder, als Branwen mit ihm in ein Kloster gezogen ist. Dort stellt Merlin fest, dass der Griff nach dem Ast ins Feuer ihn das Augenlicht gekostet hat und er ist dazu noch schwer verwundet. Er denkt, dass seine Kräfte nur Furchtbares in sich bergen und schwört sie nie mehr zu gebrauchen. Seine Mutter erzählt ihm viele Geschichten und auch über einen Ort, an dem sich das irdische und das himmlische Reich treffen. Außerdem entdeckt Merlin sein zweites Gesicht, mit dem er auch sehen kann, jedoch nur sehr schwach. Branwen trainiert ihn, damit zu sehen und eines Tages entschließt sich Merlin nach seiner Herkunft und nach einer Antwort auf seine vielen Fragen zu suchen und geht zurück an den Strand, wo er gelandet war. Außerdem will er nach seiner Heimat suchen, da er sich hier in der Gegend nicht sehr wohl fühlt. Er baut sich ein Floß und übergibt sein Schicksal dem Meer...
Der Autor T. A. Barron schrieb ein Buch über Merlins
Kindheit, da er schon viele Bücher über ihn gelesen hat, doch nie etwas über
Merlins Kindheit erfahren konnte.
Das Buch zählt mit Harry Potter zu meinen Lieblingsbüchern, da es toll geschrieben ist und der Autor einen gleitenden Übergang zwischen dem Realen und Irrealen herstellt.
Alexander Tassius (8d) zurück zur Übersicht