Roshie Rushton: Das hab ich echt nicht nötig!
Jedes Mal wenn ihr jemand sagt, dass sie doch soo
glücklich und froh sein müsse, auf dem Land zu wohnen, könnte Jessica vor Wut laut schreien, denn sie hat das
Landleben gründlich satt. Die viele harte Arbeit, die ewige Kontrolle und das dauernde Genörgel ihrer Eltern findet sie total schrecklich. Wenn sie erwachsen ist, möchte sie genau wie ihre vier älteren Schwestern, die bereits ausgezogen sind, weit weg ziehen von Peny Garreg, der Pampa, wie sie es immer nennt.
Ihre allerbeste Freundin Cerys ist vor sieben Monaten an den Folgen von Meningitis gestorben, Jessica vermisst sie sehr und denkt noch oft traurig an sie zurück.
Ihre neue Freundin Bethan ist ein totaler Wirbelwind, sie macht sich nicht so viele Pläne über ihr späteres Leben und wechselte alle zwei Sekunden ihren Freund, bevor sie mit Tim geht, den ersten Jungen, den sie aufrichtig liebt und dem sie treu ist. Sie findet, dass es unmöglich sei, dass jemand so Hübsches wie Jess schon fast 16 Jahre alt ist, ohne jemals mit einem Jungen gegangen zu sein. Und da Jessica überhaupt keine Lust auf die üblichen Spielchen hat, um den Jungs zu gefallen, versucht Bethan Jess mit Drew zu verkuppeln. Doch das schlägt fehl, denn wie sich herausstellt, ist Drew genau so ein Macho wie die meisten Jungs.
Dennoch gibt es in diesem ganzen Chaos einen Lichtblick: Das große Liederfest in Wien, zu dem sie mit dem Chor hinfliegen wollen. Am Flughafen lernt sie den gut aussehenden Mark kennen, der zufälligerweise auch zum Liederfest nach Wien fliegt. Mark ist der erste Junge, mit dem Jess richtig reden kann. Sie verlieben sich ineinander und an dem Fest im Park am Rathaus, zu dem alle Chöre eingeladen sind, werden sie ein Paar. Doch am selben Abend kommt ein Anruf ihrer Mutter, der sie aus allen Träumen reist, sie solle sofort nach Hause kommen, denn ihr Vater läge nach einem Autounfall im Krankenhaus, im Koma, und es ginge im sehr schlecht. Also fliegt Jess sofort nach Hause.
Doch wie in den meisten Geschichten von Rosie Rushton, gibt es auch hier ein Happy End : Ihr Vater wird wieder gesund und Mark besucht sie und hat einen Vorschlag zur Verbessung des Hofes. Man könne den Hof behindertengerecht einrichten... Diese Idee ist ihm gekommen, denn seine Mutter ist schwer krank und sie sucht schon seit einiger Zeit einen Bauernhof als Urlaubsziel, doch das ist leider eine Marktlücke! Also überlegen die Hughes, ob sie ihren Hof behindertengerecht umbauen sollen...
Ich persönlich finde die Charaktere sehr real und die Geschichte sehr schön.
Die Autorin:
Rosie Rushton arbeitet als Journalistin für verschiedene Zeitungen . Besonders gern schreibt sie über Teenager und Familienbeziehungen . Sie ist Autorin mehrer Jugendbücher,
von denen viele auf Deutsch erschienen sind und regelmäßig
auf größte Sympathie bei leidgeprüften Teenagern stoßen . Sie lebt in Northamptonshire und hat drei erwachsenen Töchter.
Bücher die ich von ihr bereits gelesen habe und empfehlen kann:
Das Buch kostet : 9,00€, eine Investition die sich lohnt! Patricia Eder (7a)
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