Gudrun Pausewang: Die letzten Kinder von Schewenborn

Dieses Buch handelt von der Familie Bennewitz aus Frankfurt: Klaus und Inge und den Kindern Judith, der ältesten, Roland, der in diesem Buch der Erzähler ist, und Kerstin, der jüngsten.

Diese Familie fährt zu Ferienbeginn in den Urlaub nach Schewenborn. Auf halbem Weg nach Schewenborn sehen sie ein grelles weißes Licht aus Richtung Fulda, einer großen Stadt, die mehr als zwanzig Kilometer von Schewenborn entfernt ist. Kurz danach kommt eine heftige Sturmböe aus dieser Richtung und einige Augenblicke später aus der entgegengesetzten Richtung. Bei dieser zweite Böe stürzt eine Fichte auf die Fahrbahn hinter dem Auto. Die Mutter vermutet eine Atombombenexplosion, spricht dies aber nicht aus, sondern bittet den Vater, schnell nach Schewenborn zu fahren, um die Großeltern zu holen.

Auf dem Weg dorthin, kommen sie durch Wittingen, einem Dorf das stark zerstört ist. Es gibt viele Tote und Verletzte. Kurz vor Schewenborn liegt ein zweiter Baum auf der Straße. Sie steigen aus und gehen zu Fuß weiter. Als sie dann zum Waldrand kommen, sehen sie, dass ein Teil Schewenborns in Trümmern liegt und aus vielen Häusern Rauch zum düsteren Himmel aufsteigt. Auch hier gibt es viele Tote, Verletzte und Obdachlose und in allen Häusern fehlen die Fensterscheiben. Die Familie Bennewitz kämpft sich weiter durch das Chaos bis zum Haus der Großeltern. Dieses steht noch, aber die Großeltern sind nicht da. Von einer Nachbarin erfahren sie dann, dass die Großeltern am Morgen nach Fulda gefahren sind. Da entschließt sich die Mutter, nach Fulda zu gehen und hört auch nicht auf den Vater, der versucht sie zurückzuhalten, da das Gebiet dort wahrscheinlich verseucht ist.

Als sie weg ist, gehen die Kinder ins Haus und essen etwas. Einige Zeit später gibt es wieder Aufregung, da die Feuersbrunst von den anderen Häusern auf das Haus der Großeltern zukommt. Der Vater schickt die Mädchen in den Schlosspark und räumt mit Roland die Möbel aus dem Haus. Das Feuer sengt schon den Dachboden an, als der Wind sich dreht und das Feuer in die andere Richtung treibt. Klaus, der Vater, schlägt die Flammen am Dach aus und die beiden Männer räumen das Haus wieder ein.

Spät in der Nacht, als die Kinder schon schlafen, kommt die Mutter zurück und erzählt, dass die Großeltern bestimmt tot sind, dass Fulda ein Trümmerfeld ist und dass aus den Vororten von Fulda die Überlebenden das Fuldatal hinunterkommen und nach Ärzten und Lebensmitteln suchen. Am nächsten Morgen fällt den Nachbarn auf, dass es weder Wasser noch Strom gibt. Dann fällt schwarzer Regen.

  • Was ist eigentlich passiert?
  • Was ist mit den anderen Städten?
  • Kommt Hilfe?
  • Wie sieht die Zukunft aus?
  • Gibt es eine Zukunft?

    Die Ereignisse dieses Buches sind erfunden. Geschrieben wurde dieses Buch von Gudrun Pausewang, einer bedeutenden Kinder- und Jugendbuchautorin, deren Bücher schon vielfach ausgezeichnet wurden.
    Ich finde, dass dieses Buch verständlich ist, aber einen grausamen Hintergrund hat. Mich hat es beeindruckt, weil es schildert, wie viel Elend eine Atombombe über die Menschen und die Natur bringen kann. Im Detail wird beschrieben, wie die Leute leben und nach Lebensmitteln suchen und welch grausame Zustände im Hospital herrschen. Bis zum Schluss ist unklar, ob die Familie Bennewitz überleben kann.

    Andreas Schreiber (7a)

     

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