Andreas Schlüter: Ein Teufelsbraten (Kurierdienst Rattenzahn)
Das Buch von Andreas Schlüter handelt von vier Kindern in unserem Alter, die dem Kurierdienst Rattenzahn auf Inlinern angehören und durch einen Auftrag Fälle von mysteriösen Tiertötungen lösen.
Tina, Tasse, Lars und Mischa gründen den Kurierdienst Rattenzahn und haben bereits den ersten größeren Auftrag an Land gezogen. Ein Doktor hat ihnen den Auftrag erteilt, jeden Morgen und Abend Proben vom Haus des Doktors zum medizinisch-technischen Labor zu bringen. Sie finden bei mehreren Routen im Garten des Labors immer wieder aufgeschlitzte Tier vor.
Die Pförtner geben vor, unwissend zu sein, so dass die vier den Fall selbst in die Hand nehmen. Tina findet kurz darauf Plakate an Bäumen, auf denen ein Hase von seinem Besitzer gesucht wird, den die vier im Garten des Labors gefunden haben. So kriegen die vier heraus, dass alle getöteten Tiere ihren Besitzern entwendet worden sind.
In der Zwischenzeit stößt Tina durch eine Wette von Julia auf die Schicksalsbefragung durch ein Pendel, die sie später bei sich zu Hause praktiziert. Ihre Freundin Tasse, die dem Naturwissenschaftlichen zugewandt ist, glaubt nicht an solchen "Hokuspokus". Auch Lars und Micha stehen der Sache skeptisch gegenüber. Aber Tina möchte unbedingt mehr über das Übersinnliche erfahren und kontaktiert Julia, die sie an einem Treffen teilnehmen lässt. Für dieses Treffen lässt Tina die wöchentliche Verabredung mit den drei andern vom Kurierdienst sausen, woraufhin Lars stinksauer reagiert.
Bei diesem Treffen läuft nicht alles so planmäßig ab, wie Tina erwartet hat. Ihre Ratte Watson, die sich sonst immer unter ihrem Hemd aufhält, krabbelt heraus, woraufhin Tina herausgeworfen wird. Doch Tina lässt sich nicht so leicht abschütteln. Sie erzählt am nächsten Tag Julia in der Schule, dass ihr verstorbener Großvater sie nachts besuche.
Aufgrund dieser Geschichten wird sie nochmals zu einem Treffen eingeladen. Doch nach diesem Treffen fällt ihr in der S-Bahn auf, dass ihr Liebling Watson dort geblieben sein muss. Sie stürzt an der nächsten Haltestelle aus der S-Bahn und wartet auf den Zug in die entgegengesetzte Richtung. Doch Julia und die anderen sind nicht mehr da. Keine Menschenseele. Sie sucht Watson, aber vergeblich.
Am nächsten Tag ist sie in der Schule am Boden zerstört. Ihre Freunde halten zu ihr und Tasse sucht im Internet nach Auskünften über Okkultismus (dazu zählt: Spiritismus, Zauberei, Magie, Kartenlesen, Pendelschwingen, Gläserrücken). Tasse kommt zu dem Schluss, dass Watson in großer Gefahr stecken könnte. Dies bewahrheitet sich immer mehr. Die Freunde erarbeiten einen Plan, denn sie haben nur noch wenig Zeit, um Watson zu retten.
Das Buch ist sehr spannend und der Autor behandelt ein aktuelles Thema: Satanismus.
Dorothee Lotz (7a)
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