Pausewang, Gudrun: Das Tor zum Garten der Zambranos
Gudrun Pausewang wurde am 3.März 1928 in Wichstadtl in Böhmen geboren. Sie wurde Lehrerin, unterrichtete an deutschen Schulen in Chile, Venezuela und Kolumbien und war seit ihrer Rückkehr aus Lateinamerika im Jahre 1972-1989 als Lehrerin in der Nähe von Fulda tätig.
Das Buch möchte uns zeigen, wie groß der Unterschied zwischen Arm und Reich sein kann. Es hat mich sehr betroffen gemacht, wie gemein und überheblich solche reichen Leute sein können, die glauben, mit Geld die "Armen" kaufen zu können, ohne Achtung vor den Menschen zu haben.
Das Buch spielt in einer Stadt in Südamerika, in einem Elendsviertel.
Ein kleiner Junge namens Angelito, die Hauptperson des Buches, lebt seit dem Tod seiner Mutter auf der Straße und muss sich mit Betteln über Wasser halten. Auf der Suche nach Arbeit wird er als Spielkamerad für den gleichaltrigen Sohn der Zombranos (so werden die reichen Bürger genannt) aufgenommen. Das ist die Erfüllung seines größten Traumes, aber Angelito muss sich erst an das Leben der reichen Zambranos gewöhnen. Er eignet sich gut als Spielkamerad für den reichen Gregorio, der Sohn der Zambranos, weil er sehr gut lernt und so zu Gregorio in die Schule gehen kann und weil er keine hohen Ansprüche stellt. Gregorio wird sein Freund und Bruder. In dem Haushalt gibt es noch zwei Dienstmädchen. Eine davon, Alicia, bringt Ihm mit viel Geduld Tischmanieren und gutes Benehmen bei. In Alicia findet er eine gute Freundin, da er keinen Kontakt zu seiner "früheren Welt" mehr haben darf.
Gregorio möchte die Welt der Armen kennenlernen, besonders den Freund von Angelito, "Juan ohne Hand". An einem Wochenende, als die Eltern zum Golfen sind, ziehen sie sich zerrissene und schmutzige Kleider an und fahren mit der Tram in die Stadt. Angelito zeigt ihm die Plätze, an dem seine früheren Freunde sich immer trafen. Da wird ihm erst bewusst, in welchem Überfluss er jetzt lebt. Beim nächsten Besuch bei den Armen verschenken sie Spielsachen. Auf Grund der Entlassung eines Dienstmädchens wird Olga, ein weiters Dienstmädchen eingestellt. Olga kommt ebenfalls aus sehr armen Verhältnissen.
Um allen Armen eine Freude zu machen, planen Gregorio und Angelito ein großes Fest, bei dem jeder etwas zu Essen und Trinken mitbringt. Auch die Eltern von Olga sind eingeladen. Als die Eltern eine Woche verreisen, wird das Fest gefeiert. Es ist ein Rießenspaß für alle. Leider erfahren die Eltern von dem Fest und setzten Angelito wieder auf die Straße . Sein großer Traum ist ebenso schnell zerplatzt, wie er begonnen hatte. Gregorio versucht seine Eltern umzustimmen, was leider nicht funktioniert.
Alicia nimmt Angelito mit in ihr kleines Zuhause, wo er zwar ein Dach über dem Kopf hat, aber wieder betteln gehen muss.
Nach Jahren trifft er Gregorio wieder und erkennt, dass er genauso schlimm geworden ist wie seine Eltern, die kein Verständnis für das Elend in ihrem Land aufbringen.
Isabelle Arnold (7a)
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