Der Kristallkugel-Nebel im StierNGC1514 ist ein planetarischer Nebel im Stier in 2000 Lichtjahren Entfernung. Er wird auch Kristallkugel-Nebel genannt. Früher habe ich planetarische Nebel mit einer Webcam fotografiert, die für Langzeitbelichtung modifiziert war. Heute verwende ich doch lieber meine Canon EOS 20D am Orion-Teleskop mit 1200mm Brennweite, weil sie geringeres Rauschen aufweist. Seine Helligkeit beträgt nur 10,9 mag. Mit 2,2 Bogenminuten Durchmesser erscheint er immerhin doppelt so groß wie Jupiter in Oppositionsstellung Die Aufnahme entstand am 16.1.2012 mit 45 Minuten Belichtungszeit. |
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Die PlejadenDie Plejaden sind die sieben Töchter des Atlas. Passend dazu sind die sieben Sterne reizvoll in zartem Nebel verschleiert. Die Plejaden sind zwar schon mit bloßen Auge zu sehen, ein gutes Bild davon zu machen ist nicht so einfach. Ich habe sie schon oft fotografiert und denke immer, dass es noch besser werden kann. Ihre Entfernung beträgt 380 Lichtjahre Die Aufnahme entstand am 28.11.2011 mit 68 Minuten Belichtungszeit und 714mm Brennweite. |
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Nordamerika ist rotDer Nordamerikanebel passt genau für 300mm Brennweite. Was braucht man sonst noch: einen klaren Himmel und eine Canon EOS 1000D, die für rotes Licht modifiziert ist. Neben dem Nordamerikanebel ist sehr deutlich der Pelikannebel zu erkennen Die Aufnahme entstand am 22.10.2011 mit 75 Minuten Belichtungszeit. |
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Rotes Leuchten im KepheusIC1396 und der Granatstern faszinieren mich immer wieder aufs Neue: Die Wasserstoffwolken und Globulen sind nur bei trockener Luft mit guter Optik und astromodifizierter Kamera erreichbar. Schon vorher hatte ich Aufnahmen mit meinem Pentax-Objektiv mit 300mm Brennweite und der Canon EOS 20D versucht - leider hatten die Sterne ziemlich starke Farbhöfe. Anscheinend verträgt ein Pentax-Objektiv das andere Auflagemaß einer Canon nicht gut. Mit meinem Rubinar 300/4,5 tritt dieses Problem nicht auf. Die Aufnahme entstand am 3.9.2011 mit 60 Minuten Belichtungszeit. |
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Stefans QuintettStefans Quintett (halbrechts oben) ist eine Gruppe von Galaxien, die in einem Abstand von 300 Millionen Lichtjahren dicht beisammen stehen und miteinander interagieren. Eine davon - NGC7320 - steht nur in der gleichen Richtung und ist möglicherweise zur Gruppe von NGC7331, die links unten im Bild mit weiteren Begleitern zu sehen ist. NGC7331 steht wesentlich näher als Stefans Quintett, nämlich 45 Millionen Lichtjahre. Die Aufnahme erfolgte am 1.9.2011 mit meinem 10" Orion und wurde 51 Minuten belichtet. Als Kamera kam meine Canon EOS 1000D zum Einsatz. |
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Carolines Rosenhaufen: NGC7789NGC7789 ist einer der schönsten offenen Sternhaufen überhaupt. Er enthält über 1000 Sterne und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Messier 11. Seine Bezeichnung geht auf seine Entdeckerin Caroline Herschel zurück. Die Aufnahme entstand mit 420mm Brennweite bei 8 Minuten Belichtungszeit am 30.8.2011 |
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Wasserstoffleuchten um Messier 52420 Millimeter sind eine schöne Brennweite um Messier 52 mit den in der Nähe befindlichen Wasserstoffnebeln abzubilden: NGC7635, auch Blasennebel genannt und NGC7538. Aufnahme am 8.8.2011 mit TSAPO65, Canon EOS 20D mit 9 Minuten Belichtungszeit. |
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Erstes Licht mit TSAPO65: Messier 11Das erste Ziel für mein TSAPO65 war der schöne Sternhaufen M11 im Schild mit meiner Canon EOS 1000D am 1.8.2011. Er enthält 2900 Sterne in 6000 Lichtjahren Entfernung. Die sehr scharfe Abbildung der Sterne mit dem kleinen APO geht physikalisch bedingt leider etwas zu Lasten der Sternfarben. |
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Der Crescent-Nebel im SchwanNGC 6888 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan, welcher 4.700 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er wird auch Crescent Nebel, Sichelnebel oder Mondsichelnebel genannt. NGC 6888 wird von einem sogenannten Wolf-Rayet-Stern mit der Bezeichnung WR 136 beleuchtet. Die Aufnahme erfolgte mit dem Orion-Teleskop mit 1200mm Brennweite und 40x1 Minute Belichtung mit Canon EOS 20D am 1.8.2011. Die roten Teile des Nebels sind wegen der Astro-Modifikation der Kamera deutlich zu erkennen. |
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Ein kosmischer ZusammenstoßDie große Galaxie M60 gehört zum Virgo-Galaxienhaufen. Offenbar dringt die kleinere Galaxie NGC4647 gerade in sie ein, was zu einer erhöhten Bildung von Sternen führt. M60 ist eine riesige elliptische Galaxie mit 1 Billion Sonnenmassen in und einem Durchmesser von 120.000 Lj. Der Abstand beträgt 55 Millionen Lj. Rechts im Bild ist die elliptische Galaxie M59 zu erkennen. |
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DiamantsplitterWie glitzernde Diamanten auf schwarzem Samt wirkt der Kugelsternhaufen M3 in dem Jagdhunden, wenn man ihn mit bloßem Auge durch ein Teleskop betrachtet. Das kann man nicht einfangen. Messier 3 zählt zu den größten und hellsten Kugelsternhaufen. Er steht in einer Entfernung von 34.000 Lichtjahren und hat einen Durchmesser von 223 Lichtjahren. Er enthält 500.000 Sterne - wer's nicht glaubt, kann ja nachzählen. |
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Der Galaxienbogen in der JungfrauDer Galaxienhaufen in der Jungfrau bietet für viele Brennweiten gute Motive. Mit 700 Millimeter kann man diesen dynamischen Schwung von Galaxien einfangen, der von den großen Galaxien M84 und M86 angeführt wird. Die Aufnahme erfolgte mit meinem APO mit 714mm Brennweite |
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KugelsternhaufenIm Frühjahr beginnt die Jagd auf Kugelsternhaufen. Normalerweise wird dafür eine große Brennweite bevorzugt. Im Haar der Berenike gibt es jedoch ein Pärchen, dessen gemeinsame Aufnahme ein etwas größeres Bildfeld erfordert. M53 ist ein typischer Kugelsternhaufen in 58.000 Lj Entfernung, während NGC5053 weniger dicht und einige Größenklassen schwächer ist. Aufnahme mit Scientific Explorer 710. |
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Io passiert JupiterAm 17.9.2010 fand ein Transit von Io vor Jupiter statt, den man Anhand des Schattens von Io auf Jupiter gut verfolgen konnte. Ich machte 12 Aufnahmen im Abstand von 10 Minuten zwischen 22:30 und 00:30 und setzte sie zu einer Gif-Animation zusammen. Neben den Schatten von Io ist auch der Große Rote Fleck gut zu erkennen. Die Aufnahme entstand mit einer modifizierten Vesta im RAW-Modus. Für jede der 12 Aufnahmen wurden 500 Rohbilder gemacht, die mit Giotto bearbeitet wurden. Optik: Orion 10 Zoll, 1200mm Brennweite und 2,5-fach Barlow. Jupiter stand bei der Aufnahme 24 Grad bis 36 Grad über dem Horizont. |
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Venus und MerkurSchöne Bilder müssen nicht schwierig sein. Am 6.4.2010 war es abends sehr klar und rechts neben Venus war Merkur mit bloßem Auge als heller Stern zu sehen. Mit 50 mm Brennweite bei Blende 2,8 und 3 Sekunden Belichtungszeit entstand dieses Bild mit Stativ ohne Nachführung. Über den Tannen erkennt man den Widder mit dem hellen Stern Hamal und darunter Scheratan. Als Kamera habe ich meine Pentax *ist DS verwendet. |