Der Mond

1. Aufnahmen mit Teleobjektiv und Teleskop
2. Hochauflösende Mosaikaufnahmen

3. Galerie Mondbilder


Für Anfänger steht der Mond geduldig Modell. Es gestattet beliebig viele Aufnahmen mit kurzer Belichtungszeit. Und wenn es nichts geworden ist: 29,5 Tage später kann man es ja noch einmal versuchen.
 

Aufnahmen mit DSLR und Teleobjektiv


Trotzdem schön: Nebelmond
Was ist an Mondaufnahmen interessant, wo er doch immer gleich aussieht?

  • Man kann die wechselnden Mondphasen fotografieren: pro Tag ein Bild, das ist eine schöne Serie 
  • Vergleiche einmal die Größe des Mondes in Erdnähe und Erdferne
  • Die Libration ist beim Vergleich von Fotografien ebenfalls sehr gut erkennbar 
  • Das aschgraue Mondlicht 

Mondaufnahmen sind im Prinzip einfach: Die Mondoberfläche steht ja in vollem Sonnenlicht. Das bedeutet: für eine gut belichtete Aufnahme braucht man die gleiche Belichtung wie für dunklen Erdboden im Sonnenlicht. Je nach Phase gibt es deutliche Unterschiede. Bei Vollmond sind die Belichtungszeiten wesentlich kürzer zu wählen als bei Aufnahme einer Mondsichel. Das kommt daher, dass bei seitlicher Beleuchtung viele im Detail nicht sichtbare Schlagschatten die Gesamthelligkeit reduzieren.
Bei starken Teleobjektiven und Aufnahmen durch das Teleskop kann man sich auf die Belichtungsmessung der Kamera verlassen. Bei nicht so großen Brennweiten ist der Mond vor dem dunklen Hintergrund relativ klein und die automatische Belichtung wird ihn überbelichten. Mit einer digitalen Kamera ist es aber natürlich kein Problem sich mit ein paar Probeaufnahmen einzuschießen.

Die günstigsten Zeiten zur Aufnahme des Mondes kann man schwer beurteilen: Einerseits hat man einen Vorteil, wenn er im Perigäum seiner Bahn ist. Dann beträgt sein Abstand nur 356.000 km gegenüber 406.000 km im Apogäum und er ist deutlich größer zu sehen. Da das Perigäum die Erde jedoch in 8,85 Jahren umrundet, ist der Mond im Perigäum nicht immer hoch über dem Horizont zu sehen. Allgemein kann man jedoch sagen, dass sich das Frühjahr für Fotos des zunehmenden und der Herbst für den abnehmenden Mond eignet, da er dann jeweils hoch über dem Horizont steht. Wenn man bestimmte Details gut darstellen möchte muss man darauf achten, dass diese in der Nähe des Terminators sind, wo sie aufgrund des Schattenwurfs gut erkennbar sind.  

Die folgenden Bilder zeigen die Größe des Mondes bei Aufnahme mit verschiedenen Brennweiten. Durch Klicken der Bilder erhält man die volle Bildgröße. Man erkennt daran, dass 300mm die Minimalbrennweite für Mondaufnahmen darstellt. 1200mm sind für eine DSLR gerade richtig. Ab 300mm macht sich bereits die Luftunruhe bemerkbar. Deshalb sollte man immer mehr als eine Aufnahme machen und hinterher die schärfste heraussuchen.      
 



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