Felsbrocken im All. Mit bloßem Auge nicht sichtbar. Abertausende wurden fotografisch
entdeckt. Planetoiden heißen seit 2006 Zwergplaneten. PlanetoidenfotografieUnter Planetoiden versteht man die Kleinpaneten, die sich zwischen Mars und Jupiter bewegen. Ein Planet in dieser Entfernung wäre ein auffälliges Objekt. Der größte Planetoid ist Ceres. Er hat nur einen Durchmesser von unter 1000 Kilometern und erreicht einen Oppositionshelligkeit von 7m. Der scheinbare Durchmesser ist dabei knapp unter einer Bogensekunde. Die typische Helligkeit dieser Objekte liegt bei 8m bis 9m und die typischen scheinbaren Durchmesser liegen weit unter einer Bogensekunde. Das bedeutet für uns eingeschränkte fotographische Möglichkeiten: Immerhin sind sie leicht fotografisch erfassbar, die Aufnahmebedingungen sind ähnlich wie bei Uranus und Neptun. Zudem bewegen sie sich relativ schnell. Das bedeutet: Schon mit einem Normalobjektiv kann man sie leicht identifizieren, wenn man Aufnahmen an verschieden Tagen oder im Abstand von wenigen Stunden macht. Über die Position und Helligkeit sollte man sich vorher genau informieren.
Bildbearbeitung
Die Bilder sollte man dann ausrichten, so dass die Positionsveränderung beim Durchblättern der Bilder auf dem Monitor leicht erkannt werden kann:
Es ist dann immer wieder beeindruckend, diese hüpfenden Punkte zwischen den Fixsternen zu entdecken.
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