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Pepsi
Pepsi kam am 31. August 2001 zu uns; sie wurde für Thomas ein verläßliches Freizeitpferd. Mit ihr hat er an zahlreichen Rallyes und Ausritten teilgenommen, obwohl das Reiten auf ihr auch nicht immer einfach war. Ein oft sehr zügiger Schritt, bei dem so einige Male keiner mithalten konnte, verhinderte manche Unterhaltung. Aber ihre Ausdauer auf langen Touren und ihre unkomplizierte Art im Umgang machten so einiges wett.
Nachdem sie 2008 vermehrt Schwierigkeiten mit ihrer Arthrose bekommen hatte, wurde sie nicht mehr geritten, blieb aber selbstverständlich als Beistellpferd bei uns. Ihre neue Aufgabe war es nun, z. B. Willi bei seinen ersten Ausflügen im Pferdeanhänger zu begleiten.
Nachdem wir immer öfter beobachten mussten, dass sie starke Schmerzen beim Laufen hatte und vergeblich versuchte, sich hinzulegen, haben wir uns am 24. November 2011 entschlossen, Pepsi einschläfern zu lassen.!
A nna
Anna wurde 1987 in Dänemark geboren. Mit einem Sammeltransport von 10 Tigerschecken für einen Ponyhof kam sie 1993 nach Deutschland. Der Ponyhof nahm sie nicht ab, so dass sie privat verkauft wurde. Nachdem Anna die Erwartungen der Vorbesitzerin nicht erfüllte, kam sie 1994 in die Familie Stroth. Als Reitpferd für uns drei Schwestern stellte sie uns täglich über Jahre vor schwierige Aufgaben. Nicht nur die Arbeit mit ihr, auch der Umgang war nicht einfach. Aber so oft, wie wir verzweifelt waren, so viel hat diese Stute uns gelehrt. Gerade Knabstrupper wollen zur Mitarbeit motiviert und überzeugt werden. Als Jugendlicher zu lernen, sich auf das Individuum Pferd einzulassen, zu nehmen, was der Partner Pferd gibt und selbst bereit zu sein, zu geben, ist unbezahlbar.
Anna entwickelte sich vom sturen Gegner zum verlässlichsten Freizeitpferd. Zum Teil trotz und zum Teil wegen uns. Mit ihr haben wir das schönste Miteinander, die schönsten Strandritte, Tagestouren, Reiturlaube, Zirkuslektionen und Freizeitturniere erleben dürfen.
Im Dezember 2009 erkrankte ihr linkes Auge, die Entzündungen und Schmerzen waren nicht mehr kontrollierbar, so dass im Mai 2010 das linke Auge chirurgisch entfernt werden musste. Trotz dieses Handicaps blieb sie die fröhliche, verlässliche und fleissige Stute. Im November 2010 begannen die Entzündungen des rechten Auges, so dass sie in Rente gehen musste. Die anfangs schönen Spaziergänge mit ihr wurden weniger, da auch das rechte Auge erblindete. Die Schmerzen und die Blindheit machten ihr so sehr zu schaffen, dass sie sich nicht mehr sicher in ihrer gewohnten Umgebung von Koppel und Offenstall bewegen konnte.
Am 01.07.2011 haben wir uns entschlossen, sie einzuschläfern. Wir sind dankbar für die Zeit mit einer so tollen, charakterstarken Stute.
Ken
Ken wurde im Herbst 1998 geboren. Am 12. Februar 1999 wurde er als Fundhund im Park Wilhelmshöhe in Hohenwestedt aufgegriffen - vermutlich war er ein Weihnachtsgeschenk, das nun entsorgt wurde. Für uns war das ein riesengroßes Glück, weil wir so zu einem ganz außergewöhnlichen Hund gekommen sind. Er hat uns schnell in sein Herz geschlossen, Fremden gegenüber blieb er bis ins hohe Alter mißtrauisch, man konnte ihn fast als arrogant bezeichnen. Erst im Alter hat er es genossen, von allen gestreichelt und gekrault zu werden. Mindestens einmal am Tag hat er sich auf den Weg zu Martha gemacht, seine langjährige Freundin. Da er seit einiger Zeit nichts mehr hören konnte, fuhren alle Nachbarn noch aufmerksamer als sonst, wenn er mal wieder mitten auf der Straße Pause machen musste.
Er hatte noch einen hellwachen Verstand, aber die Beine versagten ihren Dienst. Ken musste am 15. Juni 2011 eingeschläfert werden. Wir haben ihn an einem seiner Lieblingsplätze beerdigt. Jetzt kann er schlafen!
Maja
Maja wurde am 12.03.1999 in Österreich geboren. Auf der Suche nach einer Kohlfuchsstute hat Thomas sie auf einer Koppel bei ihrem Züchter, Josef Schwarzwallner aus Michelbach, entdeckt. Die Rasse der Noriker ist für ihre Farbenvielfalt bekannt, jedoch ist auch bei den Norikern eine Schwarzscheckstute sehr selten. Es war Liebe auf den ersten Blick, so dass Maja am 23. September 2009 zu uns nach Schleswig-Holstein gekommen ist.
Nach gerade mal drei Tagen hat Maja den ersten Themenausritt mitgemacht, den Schlemmerritt. Den hat sie mit Bravour gemeistert. Sie ging an allen Positionen in der Gruppe, vorne wie hinten oder mittendrin. Dabei zeigte sie ihr ausgeglichenes Temperament, was sie uns auch später immer wieder unter Beweis gestellt hat.
Es hat etwas gedauert, bis Maja uns als ihre neuen Menschen akzeptiert hat. Anfangs war sie uns gegenüber sehr zurückhaltend. Wir werden nie ihre “Massagen” vergessen - kraulst du mich - kraule ich dich. Herrlich.
 Maja war der unumstrittene Chef in unserer kleinen Truppe. Willi, der kleine Flegel, hat von ihr immer wieder Bescheid bekommen, wie sich ein junges Pferd zu benehmen hat.
Maja musste nach einem tragischen Weideunfall am 23. November 2010 eingeschläfert werden.
Wir vermissen sie unendlich.
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Felix
Felix war seit dem 01. Mai 1999 bei uns. Von Beruf war er Traber, der auf der Bahn sein Geld verdienen musste. Bevor Felix zu uns kam, hatte ich absolut keine Erfahrung mit Trabern. Seit meinem 10. Lebensjahr reite ich schon, und davon die meiste Zeit auf Vollblütern. Aber Traber sind doch anders
Anfangs wollte Felix von mir überhaupt nichts wissen. Bis ich ihn von der Koppel holen konnte, vergingen auch schon mal zwei Stunden. Reichlich schlechte Erfahrungen mit den Menschen haben Felix zu einem sehr mißtrauischen Pferd gemacht, der auch mir anfangs nicht recht trauen wollte.
.  Über die Jahre hinweg sind Felix und ich ein sehr eingespieltes Team geworden. Er war sowas von verkehrssicher, nichts, aber auch wirklich nichts konnte ihm im Straßenverkehr Angst machen. Da waren die Kinder mit Regenschirm viel schlimmer ...
Weihnachten 2009 ist Felix im Paddock gestürzt und hat sich dabei den Hüfthöcker abgebrochen. Nach 8-wöchiger strikter Boxenruhe konnten wir wieder anfangen mit spazierengehen. Im Frühjahr 2010 konnte er sogar noch zwei Themenausritte zuverlässig wie immer absolvieren.

Am 26. April 2010 musste Felix eingeschläfert werden, weil die Hüfte ihm zunehmend Schmerzen bereitet hat.
Mein tapferer kleiner Felix, ich vermisse Dich!!!
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