Deutsche Extreme Croquet
Open
Allgemeines:
Der Sieger des Turniers
ist der Veranstalter des Turniers im nchsten Jahr. Dabei ist Folgendes zu
beachten:
1) Der Veranstalter kmmert sich um einen geeigneten
Turnierplatz, d.h.
a) die Topographie des Platzes erlaubt es
abwechselungsreiche und interessante Parcours zu stecken.
b) Eine Mglichkeit zur Getrnkekhlung sollte
vorhanden sein.
c) Offenes Feuer sollte erlaubt sein.
d) Fr Zelte, Wohnmobile und Schlafautos sollte genug
Platz vorhanden sein.
2) Der Veranstalter kmmert sich um das Equipment
a) einen Grill, Grillkohle und Anznder
b) ein gro§es Zelt (Pavillon, o. .) bei schlechtem
Wetter.
c) Mindestens eine Biergarnitur
d) Falls nicht vorhanden, ums Feuerholz
3) Der Pokal muss vor Turnierbeginn mit dem Namen des
Vorjahressiegers graviert werden. Der Pokal sollte au§erdem geputzt sein.
4) Der Veranstalter sorgt fr die Urkunden (in
ausreichender Anzahl).
5) Der Veranstalter informiert die Turnierteilnehmer
ber Ort, Datum, Turnierbeginn und Turnierdauer am besten schon ein paar Wochen
vor Turnierbeginn.
6) Jeder Turnierteilnehmer bringt einen Kasten Bier
mit (idealerweise einen leckeren Tropfen aus seiner Heimat). Das Bier wird dann
sofort in die Khlung gestellt und nicht im Auto gebunkert.
7) Jeder Turnierteilnehmer ist fr seine Verpflegung
und Unterkunft selbst verantwortlich.
8) Der Sieger schreibt nach Turnierende mglichst
schnell einen Turnierbericht, den er dann an dem Webmaster bergibt.
Spielregeln:
1) Vorbereitung:
a) Der Vorjahressieger steckt den ersten Parcour. Alle
weiteren Parcours werden von den jeweils Letzten der Vorrunde gesteckt.
b) Der Parcours besteht i.d.R. aus 8-12 Toren und 2
Stckchen. Falls nur ein Stckchen gesteckt wurde, dient es als Anschlag fr
Start und Ende des Spiels (Rundparcours).
c) Es wird in Zweierteams gespielt. Vor jeder Runde
werden die Teams mittels Los aus dem Pokal ermittelt. Ist die Teilnehmerzahl
ungerade wird ein Dreierteam gebildet.
d) Ergeben sich mehrmals gleiche Paarungen sollte neu
gelost werden.
e) Der Parcourdesigner stellt seinen Parcour vor. Die
Teilnahme daran ist freiwillig.
f) Tore, die bei der Besichtigung des Kurses
herausgerissen werden, ziehen keine Strafe nach sich.
g) Die Reihenfolge der Teams ergibt sich aus der
Reihenfolge der Farben auf dem Stckchen von oben nach unten. Jedes Team spielt
mit einer Kugel.
h) Bei Kugeln mit gleicher Farbe, werden die Kugeln
nummeriert. Rot Eins, Rot Zwei, usw...
i) Die Kugeln mssen sich in Gr§e, Gewicht und
Material entsprechen.
j) Der (die) Kursdesigner knnen Tore zu
ćNicht-Heber-TorenŅ machen. D.h. diese Tore drfen nicht mit der
ćHeberletechnikŅ durchspielt werden, sondern mssen geschlagen werden.
ćNicht-Heberle-ToreŅ mssen bei der Kursbegehung deutlich gemacht werden.
2) Spiel:
a) Der erste Schlag muss das Stckchen treffen. Wird
es verfehlt muss man zurck zum Stckchen spielen bis es getroffen wurde.
b) Es wird immer abwechselnd geschlagen. Sind
Teammitspieler nicht mehr in der Lage weiter zu spielen, kann die Runde auch von einem Spieler zu Ende
gespielt werden. Fllt ein Team komplett aus, erhlt es Null Punkte.
c) Die Tore (Wickets) mssen in der richtigen
Reihenfolge und in der richtigen Richtung durchspielt werden, die von den
Parcourdesignern festgelegt wurde. Wird ein Tor in der falschen Richtung
durchspielt bevor es in der richtigen Richtung durchspielt wurde, muss das Team
einmal aussetzen. Das gilt auch fr Tore, die noch gar nicht an der Reihe sind.
d) Wird ein Tor erfolgreich durchspielt, erhlt man
einen Bonusschlag. Wird man von einem anderen Team durch das Tor gespielt,
erhlt man keinen Extraschlag. Wird man von einem anderen Team rckwrts durch
ein Tor gespielt, muss man nicht aussetzen.
e) Ein Tor gilt als durchspielt, wenn die Kugel mit
mehr als der Hlfte ber die Basislinie des Tores gerollt ist.
f) Wird ein Tor herausgerissen, egal ob mit der Kugel
oder durch eine Unachtsamkeit, muss man in der nchsten Runde aussetzen oder
ein eventuell vorhandener Bonusschlag entfllt.
g) Ein Tor gilt nur dann als herausgerissen, wenn es
lose auf dem Boden liegt. Tore die whrend des Spiels locker werden, drfen
wieder in die ursprngliche Position zurckgesteckt werden.
h) Gegenstnde, die hinter der zu schlagenden Kugel
liegen, drfen entfernt werden.
i) Foul: mit dem Schlger darf nur die eigene Kugel
gespielt werden. Wird beim Schlag mit dem Schlger eine fremde Kugel getroffen,
muss diese zurckgelegt werden.
j) Heberle: ein Heberle darf nur mit einem runden und
glatten Stockende durchgefhrt werden. Nicht erlaubt sind: abgeflachte
Stockenden oder aufgerauhte, klebrige Oberflchen.
k) Ist eine Kugel nicht mehr spielbar (z.B. weil sie
ins Wasser gefallen ist) wird sie an der nchst mglichen spielbaren Stelle
ćgedroptŅ und das Team setzt eine Runde aus.
l) Das Team, das das Schlu§stckchen anschlgt,
beendet sein Spiel.
m) Die Wertung wird im ćFormel I-SystemŅ durchgefhrt.
Beispiel bei 8 Teams: der erste Platz erhlt 10 Punkte, 2. 8 Punkte, 3. 6
Punkte, 4. 4 Punkte, 5. 3 Punkte, 6. 2 Punkte, 7. 1 Punkt, 8. und Letzter 0
Punkte.
n) Kommen mehrere Teams mit der gleichen Anzahl an
Schlgen zum Ziel (ćin der gleichen RundeŅ) erhalten die Teams die gleiche
Punktzahl. Die nachfolgenden Teams erhalten dann entsprechend weniger.
Beispiel: 3 Teams beenden als 3. Damit entfallen die Pltze 4 und 5.
3) Schlusstag:
a) Am Schlusstag (bzw. mindestens die letzten zwei
Runden) werden die Teams nicht mehr zusammengelost. Stattdessen spielt der
Fhrende des Klassements mit dem Letzten, der Zweitplatzierte mit dem
Vorletzten, usw... Ist die Teilnehmerzahl ungerade, dann wird das Dreierteam
aus den Spielern gebildet, die im Mittelfeld platziert sind.
b) Am Schlusstag wird vor dem Beginn der ersten Runde
abgestimmt, wie viele Runden noch gespielt werden.
c) Sind bei Turnierende mehrere Spieler gemeinsam an
der Spitze kommt es zu einem Stechen.
d) Stechen: Die restlichen Spieler stecken einen bis
zu fnf Toren langen ćStechparcourŅ. Durch Los wird entschieden welcher Spieler
beginnt. Derjenige, der als erster den Schlussstecken trifft gewinnt das
Turnier. Erreichen beide den Schlussstock in der gleichen Runde, gewinnt
derjenige das Turnier, der zuerst eine halbe Bier ausgetrunken hat.