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SEESCHLACHT.TK - Das 2. Buch
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815 |
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SEESCHLACHT.TK - Das Buch
Napoleons gefallene Göttinnen |
Die ARMIDE (40) war eine 1330-Tonnen-Fregatte von 47 Metern Länge (Kiel) und 12 Metern Breite (breiteste Stelle). Ihr Kiel wurde im November 1802 in Rochefort gelegt. Am 24. April 1804 war Stapellauf. Als französisches Schiff hatte sie inklusive Offiziere eine dokumentierte Besatzungsstärke von 339 Mann. Sie führte in französischen Diensten als schwerstes Kaliber 28 Achtzehn-Pfünder-Kanonen auf dem Hauptdeck. 8 französische Acht-Pfünder-Kanonen und 8 Sechsunddreissig-Pfünder-Karronaden ergänzten die Bestückung an Deck. Ausgerüstet hatte sie einen Tiefgang von 5,5 Metern.
November 1802
Beginn des Schiffbaus in Rochefort.
24. April 1804
Stapellauf der 40-Kanonen-Fregatte ARMIDE (40).
Dezember 1804 bis Januar 1805
Die ARMIDE (40) gehört zum Geschwader von Konteradmiral Edouard-Thomas Missiessy in Rochefort. Missiessys Linienschiffe MAJESTEUX (120), MAGNANIME (74 - Zacharie Allemand), JEMMAPPES (74), SUFFREN (74) und LION (74) und die Fregatten ARMIDE (40), GLOIRE (40), INFATIGABLE (40) nebst den Korvetten ACTEON (16) und LYNX (16) haben 3500 Mann unter General Joseph Lagrange sowie Feldartillerie an Bord. Das Geschwader soll diese Truppen in die Karibik bringen und dann dort auf die französische Flotte warten (Siehe hier zu Napoleons Plan), wird aber vorerst von einem britischen Geschwader unter Konteradmiral Thomas Graves blockiert.
11. Januar 1805
Missiessy kann eine vorübergehende Abwesenheit des britischen Blockadegeschwaders nützen und aus Rochefort ausbrechen. Mit ihm segelt die ARMIDE (40).
12. Januar 1805
Der britische Schoner FELIX (12 - Richard Bourne) sichtet das französische Geschwader und benachrichtigt Graves. Der ist jedoch nicht in der Lage, Missiessy zu verfolgen und leitet die Nachricht an ein Geschwader unter Alexander Forester Inglis Cochrane vor Ferrol weiter. Missiessys Schiffe werden von ungünstigem Wind in Küstennähe zurückgehalten.
24. Januar 1805
Cochrane nimmt mit sechs Linienschiffen die Verfolgung Missiessys auf.
25. Januar 1805
Der Wind schlägt um, Missiessy kann nun zur Atlantiküberquerung ansetzen - hinter dem verfolgenden Cochrane.
20. Februar 1805
Missiessys Geschwader erreicht die Karibik bzw. die Passage zwischen St. Lucia und Martinique, wo seine Schiffe einen britischen Konvoi verfolgen und das Transportschiff PRINCE OF ASTURIAS erbeuten. Noch am selben Tag läßt der Konteradmiral vor Fort de France (Fort Royal ) auf Martinique Anker werfen. Dort landen die Franzosen Truppenverstärkungen für Gouverneur Villaret-Joyeuse.
22. Februar 1805
Missiessy läßt Truppen auf der britisch besetzten Insel Dominica landen, welche die britischen Truppen unter General Prevost zum Rückzug, jedoch nicht zur Kapitulation zwingen. Immerhin erbeuten die Franzosen 27 Handelsschiffe diverser Größe.
| Enzyklopädie des historischen Schiffsmodellbaus 01: Modelle und Vorkenntnisse
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27. Februar 1805
Nachdem Missiessy von den Bürgern Dominicas eine einmalige "Sonder-Steuer" erhoben hat, werden die französischen Truppen wieder eingebootet und das Geschwader segelt nach Basseterre (Guadeloupe). Dort läßt Missiessy seine Prisen verkaufen und ergänzt Proviant.
2. März 1805
Missiessys Geschwader, mit der ARMIDE in der Nachhut, geht Anker auf und setzt Kurs auf die britischen Inseln St. Kitts und Nevis.
5. März 1805
Französische Landung auf St. Kitts, sechs Handelsschiffe werden auf der Reede erbeutet, vier davon gehen jedoch in Flammen auf. Vor Nevis erwischen die französischen Schiffe, unter ihnen nach wie vor auch die ARMIDE, immerhin noch fünf Segler. Auf beiden Inseln kassieren die Franzosen Bargeld als Entschädigung für ihren Abzug.
9. März 1805
Auch die Insel Montserrat bekommt nach bekannten Mustern Besuch vom französischen Geschwader.
14. März 1805
Missiessys Geschwader ankert wieder vor Fort de France auf Martinique. Der Konteradmiral bekommt durch die Korvette PALINURE Nachricht von Vizeadmiral Pierre Charles Villeneuves erstem, mißlungenen Ausbruchsversuch aus Toulon. Außerdem wird Missiessys Geschwader nach Frankreich zurückbeordert. Der Admiral läßt bis auf ein Batallion alle Truppen auf Martinique landen und setzt Kurs auf Santo Domingo, wo sich noch eine kleine französische Truppe unter General Ferrand gegen die haitianischen Truppen General Jean-Jacques Dessalines gehalten hat.
27. März 1805
Ankunft des Geschwaders vor Santo Domingo. Missiessy läßt das letzte Batallion, Vorräte und Geld auf Hispaniola zurück und setzt Kurs auf Frankreich. Das Geschwader von Cochrane hat seine Schiffe nicht gefunden.
20. Mai 1805
Missiessys Geschwader erreicht wieder die Ile de Aix (Rochefort). Napoleon ist von Missiessys Fahrt freilich wenig begeistert und läßt den Konteradmiral ablösen. Nachfolger ist Konteradmiral Zacharie Allemand.
Sommer 1805
Die ARMIDE gehört nun zum Geschwader von Konteradmiral Zacharie Allemand in Rochefort. Das Geschwader besteht Anfang Juni wie gehabt aus dem Flaggschiff MAJESTEUX (120 - Etienne Joseph Willaumez) und den Linienschiffen MAGNANIME (74 - Pierre-Francois Violette), JEMMAPPES (74 - Jean-Nicolas Petit), SUFFREN (74 - Amable Gilles Troude) und LION (74 - Eleonore Jean Nicolas Soleil). Die dem Geschwader zugeteilten Fregatten sind die ARMIDE (40 - Auguste Francois Louvel), GLOIRE (40 - Eustache Marie Joseph Bonamy) und THETIS (36 - Leutnant Baudouin), dazu die Korvetten SYLPHE (16 - Jean Jacques Jude Langlois) und PALINURE (16 - Pierre Francois Jance).
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16. Juli 1805
Das Geschwader von Allemand nützt die vorübergehende Abwesenheit eines britischen Blockade-Geschwaders unter Konteradmiral Charles Stirling und bricht aus Rochefort aus. Im Rahmen der französischen Strategie, die am Ende zur Schlacht von Trafalgar führen wird, hat Allemand die Aufgabe, sich mit der französisch-spanischen Flotte unter Vizeadmiral Pierre Charles Villeneuve und / oder der Brester Flotte unter Honore Ganteaume zu vereinigen. Erster Treffpunkt ist der Lizard.
17. Juli 1805
Die ARMIDE (40) stellt die britische Sloop RANGER (18 - Charles Coote), welcher durch Allemands Geschwader der Weg verlegt ist. Coote und seine Crew haben vor der Inbesitznahme der Franzosen aber genug Zeit, ihre Brigg zuvor derartig zu beschädigen, dass der Geschwaderführer die Verbrennung der Prise anordnet.
22. Juli 1805
Allemands Geschwader, und mit ihm die ARMIDE, steht in der Nähe von Kap Finisterre, nachdem es vergeblich zunächst vor dem Lizard, später in der Biskaya auf Ganteaume bzw. Villeneuve gewartet hat. Doch ist das Geschwader offenbar nicht nahe genug am Schauplatz der Seeschlacht vor Kap Finisterre zwischen Villeneuves und Vizeadmiral Robert Calders Schiffen, um auch nur Mündungsblitze oder Kanonendonner wahrzunehmen. Tatsächlich hat Allemand von der Schlacht offenbar gar nichts mitbekommen.
16. August 1805
Allemands Geschwader ankert vor Vigo. Nur wenig später passiert die französisch-spanische Flotte unter Villeneuve auf ihrem Weg nach Süden (Cadiz), ohne etwas von Allemand zu bemerken.
Ende August 1805
Allemands Geschwader durchquert die Biskaya in Richtung Norden, wobei ihm eine Handvoll recht wertvoller britischer Handelsschiffe in die Hand fällt. Anfang September macht er den Atlantik westlich der britischen Inseln unsicher.
25. September 1805
Rund 250 km süd / südöstlich von Kap Clear (Süd-Irland) und rund 300 km westlich der Scilly-Inseln (49°30' Nord 09° West) entdeckt die ARMIDE (40 - Auguste Francois Louvel) einen britischen Konvoi unter Führung des 50-Kanonen-Schiffes CALCUTTA (56 - Daniel Woodriff), welches sich zwischen ihren Konvoi und das französische Geschwader schiebt. Zwischen ARMIDE und CALCUTTA kommt es zu einem Distanzgefecht, bis die MAGNANIME (74 - Pierre-Francois Violette) das britische Schiff im Duell Breitseite an Breitseite bezwingt. Die Franzosen erobern die CALCUTTA und das Handelsschiff BROTHERS, die ARMIDE erleidet beträchtlichen Schaden. (Siehe zu diesem Ereignis hier)
Oktober 1805
Allemands Geschwader wechselt die Jagdgründe und erreicht die Nordwestküste Afrikas. Dort werfen die Franzosen für einige Zeit vor Teneriffa Anker, um Schäden zu reparieren. Dann geht Allemand wieder auf die Jagd, diesmal vor der Nordwestküste Afrikas.
20. November 1805
Die ARMIDE und das Geschwader stoßen vor den Selvagen-Inseln (Ilhas Selvagens oder Savage-Islands) auf einen britischen Konvoi unter Bedeckung der Sloop LARK (18 - Frederick Langford). Allemand kassiert fast den ganzen Konvoi, doch die LARK entkommt. Dieses Ereignis ist Beginn einer Abfolge von Ereignissen, die am Ende zur Seeschlacht vor St. Domingo führen und ebenda nachzulesen sind.
23. Dezember 1805
Allemands Geschwader inklusive der ARMIDE trifft wieder vor Rochefort ein. Später wird man diese Schiffe als das "Unsichtbare Geschwader" oder "Phantom-Geschwader" bezeichnen, weil die Briten sie nicht finden konnten.
August - September 1806
In Rochefort wird ein Geschwader Fregatten für die Versorgung der französischen Karibik-Inseln ausgerüstet und beladen. Es sind die ARMIDE (40 - Jean-Jacques-Jude Langlois ), MINERVE (38 - Joseph Collet ), INFATIGABLE (40 - Joseph-Maurice Girardias), THETIS (36 - Jacques Pinsum) und GLOIRE ( 40 - Eléon-Jean-Nicolas Soleil) sowie die Korvetten SYLPHE (16) und LYNX (16) unter dem Oberkommando von Kommodore Soleil. Rochefort wird jedoch von einem britischen Linienschiff-Geschwader unter Kommodore Samuel Hood blockiert, bestehend aus den 6 Linienschiffen CENTAUR (74 - Hood), MONARCH (74 - Richard Lee), MARS (74 - William Lukin), WINDSOR CASTLE (98 - Charles Boyles), ACHILLE (74 - Richard King) und REVENGE (74 - John Gore) sowie der Sloop ATALANTE (16 - Joseph Masefield).
24. September 1806
Am Abend läuft Soleil mit seinem schwer beladenen Geschwader aus und hofft, in der Dunkelheit der Entdeckung durch Hoods Schiffe zu entgehen.
25. September 1806
Die MONARCH (74 - Richard Lee) entdeckt um 1:00 die Segel der französischen Fregatten und Samuel Hood nimmt die Verfolgung auf. Die ARMIDE (40 - Jean-Jacques-Jude Langlois), in der Nachhut, liefert sich ab 5:00 ein Jagdgefecht mit der MONARCH, doch das Linienschiff erreicht das Geschwader Soleils, welches sich inzwischen getrennt hat. Die MONARCH (74) liefert sich ab 10:00 ein Nah-Duell mit der ARMIDE (40) und einer anderen Fregatte und den Franzosen gelingt es, die Rigg des Linienschiffs schwer zu beschädigen. Doch die CENTAUR (74) tritt gegen 11:00 an ihre Stelle und zwingt gegen 11:45 Langlois Schiff zur Kapitulation. Mit Ausnahme der Korvetten und der THETIS (36) fällt am Ende des Tages das gesamte Geschwader Soleils in britische Hände (Click).
2. Oktober 1806
Die ARMIDE erreicht mit ihrer Prisenbesatzung Plymouth, wo sie zunächst einmal aufgelegt wird.
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The Trafalgar Companion: A Guide to History's Most Famous Sea Battle and the Life of Admiral Lord Nelson von Mark Adkin, Clive Farmer (Illustrator) Sprache: Englisch Gebunden - 560 Seiten Erschienen bei Aurum Press Erscheinungsdatum: 1. August 2005 |
Februar 1809
Beginn von Reparaturen an der ARMIDE
August 1809
Die ARMIDE wird als 38-Kanonen-Fregatte in die Royal Navy eingegliedert. Erster Kommandant ist Lucius Hardyman, der für die Ausrüstung des Schiffes verantwortlich ist. Die Bestückung des Schiffes verändert sich nach britischem Standard. Im Artilleriedeck stehen nunmehr 28 britische Achtzehnpfünder. Auf dem Achterdeck hat die ARMIDE (38) nun 14 Zweiunddreissigpfünder-Karronaden. 2 weitere stehen auf dem Vordeck, daneben 2 Neunpfünder-Jagdgeschütze. Ihre Soll-Besatzung wird in den nächsten Jahren zwischen 284 und 315 Mann schwanken.
Oktober 1809
Die ARMIDE (38 - Lucius Hardyman) ist einsatzbereit und läuft zum ersten Mal aus.
Januar 1810
Die ARMIDE (38 - Lucius Hardyman) gehört zum Blockadegeschwader vor Rochefort (Basque Roads). Sie blockiert damit ihren ehemaligen Heimathafen.
10. Januar 1810
Boote von der ARMIDE und dem Linienschiff CHRISTIAN VII (80 - Joseph Sidney Yorke) fangen zwischen der Ile de Aix und La Rochelle einen französischen Konvoi, bestehend aus zwei Luggern, einer Brigg und einem Schoner. Bis auf einen Lugger verbrennen die Briten die u.a. mit Rum, Wein, Pech und Kerzen beladenen Schiffe.
20. Januar 1810
Eine weitere Attacke von Booten der o.g. Schiffe auf einen von der Ile d'Oleron in Richtung La Rochelle segelnden Konvoi von rund 30 Schiffen. Die britischen Booten treiben fünf Lugger, ähnlich beladen wie o.g., unter Land in die Enge und verbrennen die Schiffe.
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12. Februar 1810
Boote von der ARMIDE, der CHRISTIAN VII und der SEINE liefern sich zwischen La Rochelle und der Ile de Aix Gefechte mit französischen Kanonenbooten. Auslöser sind drei aufgelaufene französische Lugger, die die Briten am Ende verbrennen.
4. Mai 1810
Boote von der ARMIDE (38 - Lucius Hardyman), CADMUS (10 - Delamore Wynter), MONKEY (12 - Thomas Fitzgerald) and der DARING (12 - John Campbell) unter dem Kommando von Leutnant Samuel Roberts (ARMIDE) stellen vor der Ile de Re einen von zwei bewaffneten Luggern und Landbatterien gedeckten Bootstrain. Es gelingt ihnen, 13 dieser Wasserfahrzeuge von Pinassengröße zu vernichten und weitere 4 auf Grund zu jagen. Das Boot von der ARMIDE hat einen Toten und zwei Verwundete zu beklagen.
14. August 1810
Kommandowechsel auf der ARMIDE (38). Lucius Hardyman geht, es kommt Kapitän Richard Dalling Dunn.
27. September 1810
Boote von der ARMIDE unter Leutnant Arthur Hamilton sind an einer erfolgreichen Bootsattacke auf drei vor dem Point du Che (La Rochelle) ankernde französische Handels-Briggs beteiligt, bei der eine Brigg in Flammen aufgeht und die beiden anderen erobert werden. Weitere Boote kamen von der CALEDONIA (120 - Sir Harry Neale) und VALIANT (74 - Robert Dudley Oliver).
September 1812
Kapitän Francis Temple wird neuer Kommandant der ARMIDE (38).
16. Januar 1813
Die ARMIDE (38 - Francis Temple) strandet nahe dem Point St. Jacques in der Quiberon -Bucht. Dabei gerät sie genau zwischen zwei Landbatterien schwerer Geschütze. Als die Franzosen nach der Nationalität des Schiffes fragen, täuscht sie der Lotse und antwortet, das Schiff sei die amerikanische PRESIDENT (44). Die Ebbe bricht das Schiff fast auseinander, doch mit der Flut wird die ARMIDE wieder flott. Kapitän Temple, der Master Nicholas und der Lotse Andre Bernier werden wegen der Strandung vor ein Kriegsgericht gestellt. Der spätere Vizeadmiral Temple wird gerügt, der Master degradiert und der Lotse landet für zwei Monate im Gefängnis.
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Queen of Swords
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Ufer der Träume
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5. Februar 1813
Edward Thomas Troubridge wird Kapitän der ARMIDE (38). Angesichts des militärischen Konflikts mit den USA wird die Fregatte nach Nordamerika verlegt.
14. Mai 1813
Die ARMIDE (38 - Edward Thomas Troubridge) erreicht als Begleitschutz eines Konvois von drei Transportschiffen Nova Scotia.
August 1813
Die ARMIDE (38 - Edward Thomas Troubridge) stört den Schiffsverkehr auf dem bzw. an der Mündung des Rappahannock River (Chesapeake-Bucht) und fängt das eine oder andere kleine Schiff.
15. August 1814
Die ARMIDE (38 - Edward Thomas Troubridge) fängt zusammen mit der ENDYMION (44 - Henry Hope) den amerikanischen Privatier-Schoner HERALD (17) mit 100 Mann an Bord.
16. August 1814
Die ARMIDE (38 - Edward Thomas Troubridge) stellt das amerikanische Kaperschiff INVINCIBLE (16) mit 60 Mann an Bord.
Dezember 1814
Die ARMIDE (38 - Edward Thomas Troubridge) gehört zur Flotte von Vizeadmiral Alexander Cochrane, die die Landung der Briten im Mississippi-Delta vorbereiten soll.
8. Dezember 1814
Zwei amerikanische Kanonenboote nehmen, gedeckt durch den Gürtel kleiner Inseln vor der Küste zwischen Mobile und dem Lake Borgne, die Fregatten ARMIDE (38) und SEAHORSE (38 - James Alexander Gordon) sowie die Brigg SOPHIE (18 - Nicholas Lockyer) unter Feuer. Weitere Kanonenboote werden auf dem Lake Borgne entdeckt. Vizeadmiral Cochrane beschließt, vor der Landung zuerst diese Flottille zu bekämpfen.
11. Dezember 1814
Vizeadmiral Cochrane setzt seine Flagge auf der ARMIDE (38 - Edward Thomas Troubridge. Um die an der Einfahrt zum Lake Borgne ankernde Fregatte sammelt sich eine Flottille von 42 mit Karronaden bewaffneten britischen Booten, um in der Nacht des 12. Dezember in den Lake Borgne einzulaufen.
14. Dezember 1814
Kanonenboot-Schlacht auf dem Lake Borgne. Die Flottille unter dem Kommando von Nicholas Lockyer erobert die amerikanischen Kanonenboote und macht den Weg für die britische Landung bei New Orleans frei.
23. Dezember 1814
Britische Landung in der Nähe von New Orleans. Das Marine-Kommando an Land übernimmt Kapitän Edward Thomas Troubridge von der ARMIDE (38).
8. Januar 1815
Die Briten werden in der Schlacht vor New Orleans schwer geschlagen.
16. Januar 1815
Vizeadmiral Cochrane und Kapitän Edward Thomas Troubridge gehen wieder an Bord der ARMIDE (38).
17. Februar 1815
Der Frieden von Gent tritt in Kraft. Die ARMIDE (38) tritt von Bermuda aus ihre Heimreise nach England an.
November 1815
Die ARMIDE wird abgewrackt.
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The Jeffersonian Gunboat Navy (Studies in Maritime History)
von Spencer C. Tucker Sprache: Englisch Gebunden - 278 Seiten Erschienen bei University of South Carolina Press Erscheinungsdatum: Juli 1993 |
Copyright © 2011 by T. Coladores & T.Siebe
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