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Der Schatten des Kaisers
von Johannes K. Soyener Sprache: Deutsch Gebunden - 830 Seiten - Erschienen bei LÜBBE Erscheinungsdatum: September 2004 Jean-Dominique Larrey war der Chirurg Napoleons und begleitete den Korsen von Abukir bis Moskau. Hier wird seine abenteuerliche Geschichte erzählt. |
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Die Geschichte der Medizin. Von der Antike bis zur Gegenwart
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* 4. Oktober 1716 in Edinburgh, Schottland † 13. Juli 1794 in Gosport, England
Der schottische Arzt James Lind gilt als einer der Mitbegründer der medizinischen Hygiene und Entdecker des negativen Zusammenhangs zwischen der Mangelkrankheit Skorbut und dem Konsum von Zitrusfrüchten.
James Lind wurde 1716 als Sohn eines Kaufmanns in Edinburgh geboren. Als Knabe besuchte er die grammar school und lernte Griechisch und Latein.
1731 begann er eine Lehre bei George Langlands, seines Zeichens Mitglied des Royal College der Chirurgen in Edinburgh. 1739 trat Lind in die Royal Navy ein und diente als Gehilfe des Schiffsarztes bzw. Schiffs-Chirurgen sowohl im Atlantik, im Mittelmeer wie auch in der Karibik. 1746 wurde er zum Schiffsarzt auf der Fregatte SAILSBURY befördert. Hier begann er seine ersten systematischen Untersuchungen über die Skorbut, eine schwere Mangelerkrankung, die damals vornehmlich bei Seeleuten auftrat.
1748 beendete er seinen Dienst bei der Royal Navy, graduierte sich als Doktor und ließ sich als als Arzt in Edinburgh nieder.
1750 wurde Lind zum Mitglied des Royal College der Ärzte in Edinburgh gewählt.
1753 veröffentlichte er seine heute berühmte Schrift "A treatise of the scurvy", in der er auf den negativen Zusammenhang zwischen der Mangelkrankheit Skorbut und den Konsum von Zitrusfrüchten hinwies:
Seeleute, die Zitrusfrüchte konsumierten, wurden von der Skorbut nicht befallen.
Unglücklicherweise wurde seine Beobachtung wenig beachtet, seine Abhandlung über dieses Phänomen geriet in den nächsten 40 Jahren in Vergessenheit.
Lind selbst machte deswegen in den nächsten Jahren eine vergleichsweise bescheidene Karriere: Er wurde 1757 zum Schatzmeister seines College gewählt.
1758 wurde er zum obersten Arzt des Königlichen Hospitals Haslar ernannt.
1761 zeichnete James Lind für die Entdeckung verantwortlich, daß der Wasserdampf von Salzwasser aus Süsswasser besteht. Daraus folgend schlug er in einer Abhandlung 1762 vor, Schiffe auf See mit Süsswasser zu versorgen, indem man es aus dem Salzwasser destillierte.
In den folgenden Jahren beschäftigte er sich mit der Erforschung von vornehmlich tropischen Fiebererkrankungen mit spezieller Berücksichtigung der Gesundheit von Europäern.
1783 zog er sich als oberster Arzt von Haslar zugunsten seines Sohnes zurück.
1794 starb James Lind in Gosport.
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