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Horatio Hornblower, 11 Bände
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* 1. Januar 1743 in Queenborough , Kent † 31. Dezember 1802 auf seinem Landsitz Ham in Surrey
William Parker wurde am 1. Januar 1743 in Queenborough als Sohn von Augustine Parker und dessen Gattin Elizabeth Parker
geboren.
1756 trat er in die Royal Navy ein und diente zuerst auf der PORTLAND (50), dann auf der IPSWICH (74).
Im Februar 1757 wechselte er auf die CENTURION (50 - William Mantell), auf der er in den nächsten Jahren zuerst als Fähnrich, dann als Masters Maat seine Ausbildung zum Seemann und Offizier fortsetzte. Dabei wurde er während des Siebenjährigen Krieges Zeuge der Eroberung von Louisbourg (1758) und Quebec (1759).
Von 1760 bis 1762 wurde die CENTURION in der Karibik eingesetzt. Am 3. November 1762 bestand Parker seine Leutnantsprüfung, wurde jedoch erst am 29. November 1766 befördert.
Zwischendurch - vom 1764 bis 1766 - assistierte er James Cook auf dem Schoner GRENVILLE (12) bei den Vermessungen um Neufundland.
Zurück in England heiratete Parker am 28. Dezember 1766 in Queenborough Jane Collingwood, die Tochter eines Navy-Offiziers. Das Paar brachte in den nächsten Jahren acht (!) Töchter hervor, bis sich 1787 endlich der erwünschte Sohn einstellte.
Nach seiner Eheschließung kehrte Parker auf der NIGER (32) in nordamerikanische Gewässer zurück, wo er bis zu seiner Beförderung zum Commander am 25. Juni 1773 auf diversen Schiffen diente.
1775 kommandierte er die Sloop MARTIN (14), erneut auf der Neufundland-Station.
Am 28. August 1777 wurde William Parker zum Kapitän zur See befördert.
1778 bekam er das Kommando über die DEAL CASTLE (20), 1782 folgten kurze Kommandos auf der MAIDSTONE (28) und bis 1783 auf der IPHIGENIA (32).
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Im Juli 1794 wurde William Parker zum Konteradmiral befördert, hisste seine Flagge auf der RAISONNABLE (64) und wurde Anfang 1795 Oberkommandierender auf Jamaika. Doch sein schlechter Gesundheitszustand zwang ihn schon nach kurzer Dienstzeit zur Rückkehr nach England.
Nach seiner Genesung bekam Parker 1796 in der Mittelmeerflote unter Admiral John Jervis das Kommando über ein Geschwader und setzte seine Flagge auf der PRINCE GEORGE (98 - Irwin). Mit diesem Schiff nahm er am 14. Februar 1797 an der berühmten Schlacht vor Kap St. Vincent teil. Der große Anteil von Parkers Schiff am glänzenden Sieg der Briten ist unumstritten. Im Allgemeinen aber stehen die Namen Nelsons und Collingwoods zu Recht für den englischen Sieg und damit im Vordergrund. Immerhin aber war die PRINCE GEORGE vom ersten Schuß an im intensiven Gefecht, leistete dem erklärten Held dieser Schlacht, Nelson, unverzichtbare Hilfe und kämpfte bis zum Ende des Gefechts ununterbrochen. Erst mit dem Abbruch des Duells gegen die MEXICANO (112 - Konteradmiral Cardenas) schwiegen auf Parkers Schiff die Waffen. Sein Schiff konnte damit die längste reine Kampfzeit beanspruchen. Wegen dieser Verdienste ernannte man William Parker zum Baronet. Ohne Nelsons berühmtes Manöver aber wäre der Sieg nicht denkbar gewesen.
Sir William Parker selbst aber sah Nelsons Leistungen in einem kritischen Licht. Das Mittelmeerkommando, das der spätere Seeheld dann von Admiral Jervis, inzwischen Earl St. Vincent, bekam, und die Kritik, die der beleidigte, weil übergangene Parker daran übte, führten zum Bruch zwischen Parker und Jervis.
Im Februar 1799 wurde Parker zum Vizeadmiral befördert. Im März 1800 bekam er das Oberkommando in Halifax und segelte nach Neufundland. Als er von dort - gegen stehende Befehle der Admiralität - zwei ihm unterstellte Schiffe - die AMERICA (64 - Bingham) und CLEOPATRA (32 - Pellew) - in die Karibik schickte und damit in das Gebiet eines anderen Oberkommandos, wurde ein Kriegsgerichtsverfahren sowohl gegen Kapitän Joseph Bingham als auch gegen Parker eröffnet. Der Vizeadmiral wurde wegen dieses Verstosses 1801 nach England zurückgerufen und obwohl Parker und sein Schwiegersohn Kapitän Bingham freigesprochen wurden, bekam Parker kein neues Kommando mehr.
Vizeadmiral Sir William Parker starb am 31. Dezember 1802 (andere Quelle: 31. Oktober) überraschend nach kurzer Krankheit auf seinem Landsitz Ham in Surrey.
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