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Thomas Oberbauer |
Akkordeon |
Eine musikalische Internet-Seite |
1966 besuchte ich als zehnjähriger Junge mit meinem Vater mein erstes Akkordeon-Konzert im Feudenheimer Bonhöffer-Haus. Meine Eltern waren zur damaligen Zeit beide musikalisch selbst aktiv, meine Mutter auf der Violine, mein Vater mit Harmonika und Akkordeon. Weil das Hören von Violinenmusik für mich als Kind sehr unangenehm war, fiel die Wahl auf das Akkordeon. Mein erstes Instrument war eine uralte graue Verdi, mit 120 Bässen, fünf Diskant- und drei Baß-Registern. Damit ging ich regelmäßig zum Harmonika Club 1933 Mannheim-Feudenheim in den Akkordeon-Unterricht. Die Ausbildung fand damals im 'Eiskämmerle' des Badischen Hofes statt, einem Lokal das nach Zigarettenrauch und Bier stank. Karl Gulich leitete den Unterricht, begrüßte und verabschiedete mich in der Regel mit dem sogenannten alten Schwabengruß 'Üawe', was soviel wie fleißig üben bedeutet. Schon nach wenigen Jahren erwies sich der Vereinsunter- richt als zeitlich zu knapp bemessen und meine Eltern ermöglichten mir Privatunterricht bei Herrn Gulich. |