| Der Aufklärungstheodolit AT-2 |
Bei dem Aufklärungstheodoliten AT-2 handelt sich um einen binokularen
Theodoliten mit etwa (mindestens) 10-facher Vergrößerung.
Dazu eine Bemerkung von Herrn Geyer: "Besonders auffallend ist beim
AT-2 das brillante und bis in den Randbereich verzerrungsfreie Bildfeld".
Ein vergleichbares "Batterieinstrument" gab es auch von der Firma Wild
in Heerbrugg für die Schweizer Armee. Der Anwendungszweck war die
Ermittlung des Standortes der feindlichen Feuerstellungen durch Einmessen
der Mündungsfeuer.
Für diesen Zweck reichen Meßinstrumente niederer Genauigkeit,
die dafür einen hohen Beobachtungscomfort besitzen, um ermüdungsfreie
Langzeitbeobachtungen zu ermöglichen.

Der AT-2 objektivseitig. Oben auf dem Gehäuse befindet sich die
Befestigungsvorrichtung für den Richtstab, mit dessen Hilfe mehrere
Instrumente aufeinander gerichtet werden können.
So kann ein Dreiecksnetz konstruiert werden, mit dessen Hilfe im Rahmen
der gekoppelten Beobachtung sehr genaue Messungen ermöglicht werden.
Rechts neben den Okularen befindet sich das Okular des Ablesemikroskops,
mit dessen Hilfe die Teilkreise wie bei handelsüblichen Theodoliten
abgelesen werden können.
Die periskopische Bauform ermöglicht ein Beobachten aus gedecktem
Standort oder aus gepanzerten Fahrzeugen..
Liste des Gerätesatzes und Packschema des AT-2.
Über der Libelle die kleinen Ablesefensterchen für den Geländewinkel
(Höhenwinkel) - eine feine und eine grobe Anzeige.
Der Seitenwinkel wird durch das Ablesemikroskop abgelesen.
An der rechten Gehäuseaußenseite die Kastenbussole, mit der
der Theodolit nach magnetisch-Nord orientiert werden
kann.
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