| Das Feld-Fraktions-Periskop FFP 38 233 |
Das Periskop dient zur Beobachtung aus Feld-Fraktionsanlagen und
Beobachtungspunkten
sowie zum Messen der Winkel in vertikaler und horizontaler Ebene mit
Hilfe
der Strichplattenteilung und des Teilkreises.
Das FFP hat 5-fache Vergrößerung.
Das Instrument besteht aus optischen Modulen:
- dem Einblickrohr (Rohr 1)
- dem Ausblickrohr (Rohr 4)
- den Verlängerungen (Rohre 2 und 3)
Die Komponenten werden je nach erforderlicher Ausblickhöhe (bis
2,5 m) kombiniert. Die Montage erfolgt durch Anzug der
Überwurfmuttern.
Bei voll ausgezogenem Stativ kann damit eine Ausblickhöhe von
etwa 4 m über dem Boden erreicht werden.
Optische Komponenten sind nur in den Rohren 1 (Okular, Umkehrsystem
und Objektiv) und 4 (verstellbares Winkelprisma) enthalten.
Die Rohre
2 und 3 dienen nur der Verlängerung.
Rohr 1 enthält das Okular und den Drehgriff, mit dem mittels
Winkelgetrieben und einer
Vielzahnwelle das Höhenrichtprisma in Rohr 4 bedient wird.
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Rohr 1 mit Okular, aufgeschraubter Rohrabdeckung und heruntergeklappten Griffen |
Bei diesem Periskop scheint es sich um ein Instrument der Art zu
handeln,
wie es auch in einem dem Standardwerk
über den Westwall von Bettiger/Büren über
den Westwall erwähnt ist.
Dabei handelt es sich um ein Periskop, mit dem es möglich ist,
durch Decken von sogenannten "B-Werken" zu schauen. (Wenn ich richtig
erinnere,
haben B-Werke eine Deckenstärke von etwa 2 bis 2,5 m).
Das "B" bezieht sich dabei auf eine Schutzklasse. (Die stärkste
Klasse "A" war gebaut,
um einem Treffer eines 52 cm Geschützes garantiert zu widerstehen;
"B" soll direktem Beschuß mit 40 cm Kanonen (Eisenbahnkanonen!)
widerstanden haben).
Wer sich für Bunker interessiert, findet etwas bei den Links.
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