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Gefahrenpotentiale
beim Umgang mit alkalischen Elektrolyten: Kalilauge - Kaliumhydroxid - |
Die für die geschilderten Kleinverbraucher in der NVA verwendeten Spannungsquellen enthalten in der Regel Ni-Cd Akkumulatorsysteme in trockener und nasser Bauweise.
Bei den nassen Systemen handelt es sich um Ni-CD-Stahlsammler mit
dem
flüssigen
alkalischen Elektrolyten Kalilauge, dem etwas Lithiumhydroxid
zur Leistungsverbesserung und Steigerung der Lebensdauer beigemengt
wurde.
Die Zellenspannung beträgt nominal 1,25 V; die eines Systems das
entsprechende Vielfache.
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Kalilauge ist ätzend! Bei
Hautkontakt
mit viel Wasser abspülen bis es nicht mehr "glitschig"
ist Was jedoch selten bedacht wird: Kalilauge ist auch giftig! Insbesondere KINDER sind
gefährdet. -
Mit verschlucktem Kaliumhydroxid ist nicht zu Spaßen! Wartungsutensilien für alkalische Stahlsammler sind räumlich streng von Wartungsutensilien für Blei-Schwefelsäuresysteme zu trennen. Selbst leichte Kontamination der jeweiligen Systeme mit Stoffen des anderen Systems mindern die Leistungsfähigkeit ERHEBLICH oder zerstören dieses gänzlich!
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Stahlsammler zeichnen sich durch besondere
Robustheit aus, was Tiefentladungen anbetrifft. Man kann sich immer
irgendwie mit diesen Dingern helfen.
Nachteilig ist, daß man immer mit Kalilauge
herumplanscht, die sehr gerne die oft minderwertig abgedichteten
Gehäuse
östlicher Akkumulatoren verläßt... ...und dann
als
Beize die Farbe ablöst...
Dazu kommt, daß in den Nutzungshinweisen für diese Systeme gefordert wird, den Elektrolyten jährlich zu wechseln, was auf die Dauer nervig wird.
Konsequenz:
Ich habe meine Stahlsammler
´rausgeschmissen
und durch geschlossene, wartungsarme Blei-Gel-Systeme ersetzt, die sich
mit Hilfe eines sehr empfehlenswerten Ladegerätes der Fa.
Conrad-Electronic
ganz ausgezeichnet über Jahre pflegen lassen. Standardspannung ist
bei mir jetzt 6 V.
Alle
Beleuchtungseinrichtungen
ließen sich wunderbar umrüsten. (Es lebe die
"Russentechnik"!
Und bestimmt lebt auch mein Fahrradhändler nicht schlecht, der
einen
ungeahnten Umsatz mit Rücklichtbirnchen machen knnte ;-)
Zum Schluß noch ein
Tip:
Die besten Erfahrungen habe
ich mit Blei-Gel-Akkumulatoren der Fa. Panasonic gemacht, die sich
durch
auffällig geringe Selbstentladung auszeichen. Selbst einen aus
Versehen
tiefentladenen 6,5er habe ich wieder zu voller Kapazität
reanimieren
können.
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