| Das Rundblickfernrohr PG 1 / PG 1 M |
Es handelt sich bei diesen Rundblickfernrohren
um echte Klassiker "die Geschützoptiken", die seit über 100 Jahren
weltweit im Gebrauch sind.
Im ersten Weltkrieg lieferte Zeiss gleichzeitig an die Reichswehr und
an einige alliierte Armeen - es muß ein super Geschäft gewesen
sein.....
Einige haben ge-, andere verdient.... So ist es halt.
Bei diesem Sovjetischen Instrument handelt es sich um einen ziemlich
direkten Nachbau der klassischen Zeiss-Optik - womit ich an dieser Stelle
keine Zweifel am Können sovjetischer Techniker aufkommen lassen möchte..
PG 1 M unterscheidet sich vom PG 1 durch eine Rasteinteilung am Kopfteiltrieb
und einem Klemmhebel am Teilringtrieb.
| "PG-1M bes K-1" (...ohne K-1)
Diese Ausführung des Rundblickfernrohres PG-1 ist
für den Gebrauch in Verbindung mit dem Kollimator K-1 vorgesehen,
mit dessen Hilfe Geschütze "festgestellt" werden.
Im Ostblock war Russisch die "Gefechtssprache" - so wie
in der NATO Englisch.
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| PG-1 im Packbehälter.
Filz und Holz und Blech und Glas. Kein Plastik.
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| Hier ist der klassische Aufbau mit der "Bauchwulst",
die ein Differentialgetriebe enthält, zu erkennen.
Zur Halterung habe ich mir einmal ein Stativ von den Chemikern geborgt. Im Vordergrund liegt eine metallene Schutzabdeckung für Okular und Ausblickfenster. Es gab auch Gummischoner. Das gerändelte Rad an der linken Seite ist der Horizontaltrieb. |
| Draufsicht auf den Ausblickkopf.
Gelegentlich taucht auf optischen Instrumenten, die in der früheren UdSSR gefertigt worden waren, das "Hammer-und-Sichel-Symbol" auf. Dieses Symbol ist hier in das Fadenvisier eingraviert. Das Fadenvisier dient dem Grobrichten des Rundblickfernrohres. Das gerändelte Rad ist der Vertikaltrieb, mit dem das Prisma im Ausblickkopf gedreht wird. Was man hier vielleicht auch gut erkennt: Fett am Triebrad. Man hat aber auch alles mit Fett eingeschmiert. Ohne Hemmung. Fett und Filz - das und der eigentümliche Geruch machen diese Kleinode zu einem ganz eigenen Erlebnis. Man entwickelt langsam ein Verständnis für Herrn Beuys, der im Krieg wohl gute Erfahrungen mit diesen Medien gemacht haben soll, die ihn in gewisser Weise inspiriert haben. |
| Das Okular.
Der schwarze, eckige Teil enthält das Beleuchtungsfenster
für die Strichplatte, die direkt hinter der kleinen Glasschwalbe positioniert
ist.
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| Die Strichplattenbeleuchtung.
Sie macht an einem RBF zur Festlegung mit dem Kollimator
wenig Sinn.
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| Die Strichplattenbeleuchtung für Rundblickfernrohre.
Komischerweise trifft man diese Teile bei weitem nicht so häufig an, wie die Optik selber. Die Glühlampe ist mit einem E10 Standardgewinde versehen.
Es passen also handelsübliche 6 V Fahrradrücklichtbirnen, womit
die Nutzbarkeit keinen Einschränkungen unterliegt.
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