Die Abbildung unten zeigt ein Zielfernrohr PGO-7W, das auf seiner
Aufbewahrungstasche liegt. Es dint als optisches Zielmittel an der
leichten Panzerfaust RPG-7, einer auch heute noch weit verbreiteten
Waffe, in in riesigen Stückzahlen vor allem in den ärmsten
Ländern anzutreffen ist.
Die seitliche Aufschubmontage entspricht der der übrigen
Handwaffen wie den "Kalashnikows" und den "Dragunovs". Damit war zwar
nicht gemeint, daß man dieses Zielfernrohr auf diesen Waffen
vrwenden konnte - aber es war natürlich denkbar, die
Nachtzielgeräte wie z. B. das NSPU an der
RPG-7 zu verwenden.

Wie "gewohnt" ist die Strichplatte dieses kleinen Zielfernrohres
elektrisch beleuchtbar; die Spannungsquelle ist als grüner
Kunststoffkasten ausgebildet, den man j'auf diesem Bild sehr schön
erkennen kann. Darin befindet sich der Akkumulator.
Das Objektiv ist auf dem Bild mit dem Gummischutz verschlossen. Es gibt
Versionen (wie auf dem unteren Bild dargestellt), die mit einer
Stirnanlage wie beim Zielfernrohr PGO-9
ausgestattet sind.

Abbildung einer RPG-7 mit der dazugehörigen Munition (RP-7, oben).
Die Waffe besteht aus einem vorn und hinten offenen Rohr, an dem die
Anzündvorrichtung und die Zielmittel angebracht sind. Die
Treibladung sitzt im zylindrischen Teil des Schaftes rechts neben dem
weißen Ring. Sie dürfte aus einem Nitrozellulosepulversatz
bestehen.
In diesem Teil befindet sich auch noch eine genau ausgewogene
Dämmasse,
die beim Schuß das Rohr nach hinten verläßt. Der
Schütze merkt kaum irgendeine Bewegung der Waffe beim Schuß
sie ist "rückstoßfrei". Jedoch ist hinter dem Schützen
ein großer Gefahrenbereich durch die austretende Dämmung
gegeben.
Die Granate wirkt nach dem Hohlladungsprinzip.
Da die Granaten von Panzerfäusten extrem langsam fliegen, sind
deren Zielvorrichtungen mit einer großen Zahl von
Verbesserungsmarken (und Vorhaltemarken) für Entfernung und die
Geschwindigkeit des Zieles versehen. Ein Blick durch diese
Optiken macht immer wieder Freude....