| Das Periskop mit Kamera PK 38241 - Ordonnanzadaption für Exa 1a |
Das PK 38241 (in diesem Kapitel sind auch
die allgemeinen Verwendungshinweise beschrieben) wurde in geringen Stückzahlen
auch für die Exa 1a umgerüstet. Man hatte wohl die Nase
voll von den Problemen, die sich aus der Verwendung der Sorki-4M mit Spezialbajonett
ergeben hatten.
Diese russische Kamera ist sehr empfindlich, was lange Lagerung anbetrifft.
Der Verschluß will bewegt werden, da sonst das Tuch gerne seine aufgerollte
Form behält und so zu Fehlfunktionen führt. Auch die ausschließliche
Möglichkeit der Verwendung von panchromatischen Emulsionen (SW) vor
dem Hintergrund der sich immer mehr durchsetzenden Farbfilme befriedigte
nicht mehr.
Daß diese Änderungen überhaupt vorgenommen wurden,
hängt wohl damit zusammen, daß es sich bei den Periskopen mit
ihrem halbapochromatischen Objektiven um sehr hochwertige optische
Instrumente handelte, die man nicht einfach klanglos aus dem Dienst verbannen
wollte.
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Eine adaptierte PK 38241 mit Exa 1a.
Das im Sichtfenster der Trockenpatrone weiß erscheinende Blaugel bedürfte des Austausches. Der Vergrößerungswahlhebel ist auf 6-fach gestellt. Das Rotfilter wurde zur Ermöglichung von Farbaufnahmen entfernt. |
| So wurde bei einigen wenigen PK der Bajonettanschluß für
die Zorki durch den kleineren Anschluß für die Exa 1a ausgetauscht,
wobei auch an der Exa eine kleine Änderung vorgenommen werden mußte:
Der Bajonettanschluß mußte um 180° verdreht im Kameragehäuse
montiert werden.
Dies wiederum hatte zur Folge, daß das Normalobjektiv nicht mit der gewohnten Blendenauslösung betrieben werden konnte. Zudem wurde eines er Farbfilter entfernt, so daß jetzt auch die Verwendung von Farbfilmen möglich war. |
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Hier ist der Schwenkhebel für die Gebrauchsmodi "Aufnahme"
und "Beobachtung" zu erkennen.
Durch diesen Hebel wird ein mächtiges Prisma im Inneren des Instrumentes gedreht und so der vom Objektiv entworfene Strahlengang umgelenkt. Am linken Bildrand ist das sehr goß bemessene vergütete Okular deutlich zu erkennen. |
| Das Periskopgehäuse von der Okularseite.
Das runde Handrad mit den drei Schrauben dient dem Fokussieren. Direkt auf dem Okulartubus befindet sich eine Dosenlibelle zum Horizontieren des Instrumentes. Der Trieb in Höhe des Riemenbügels ist der Geländewinkeltrieb. Mit ihm kann der optische Spiegel im Ausblickkopf vertikal geschwenkt werden. Der kleine herabhängende Deckel dient dem Okularschutz. |
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Gesamtansicht kameraseitig mit dem dazugehörenden Tischstativ.
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Das PK 38241 (Exa) in Packkiste. Davor Normalobjektiv (Tessar 1:2,8/50 mm) und zwei Sucher (Pentaprisma und Lichtschachtsucher) der Kleinbildkamera Exa 1a. |
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