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Die Doppelfernrohre PNB-1 und PNB-2 (15 x 110)

Anmerkung: Diese sehr beeindruckenden Ferngläser waren meines Wissens nicht bei den Streitkräften der NVA eingesetzt. Ich habe sie dennoch hier aufgeführt, da sie von dem gleichen Hersteller wie das TSK und aus der entsprechenden Modellreihe stammen. Die Bilder habe ich sämtlich (mit freundlicher Genehmigung) von der Homepage des Herstellers "geklaut". Auf diese Weise habe ich einen gewissen Einfluß auf deren "Web-Verfügbarkeit".

Wartungs- und Bedienungsanleitung für das Doppelfernrohr PNB-1


pnb-1 objektivseitig

1. Vorwort
2. Technische Daten
3. Zubehörteilliste
4. Beschreibung und Gebrauch
   4.1 Optische Konstruktion des PNB-1
   4.2 Mechanische Konstruktion des PNB-1
   4.3 Die Richtvorrichtungen
      4.3.1 Vertikales Richten
      4.3.2 Horizontales Richten
      4.3.3 Horizontieren des PNB-1
   4.4 Montierungen
      4.4.1 Das Dreibeinstativ
      4.4.2 Die Säulenmontierung
5. Werkzeuge und Zubehör
6. Beschriftungen und Abdeckung
7. Behälter und Verpackung
8. Pflege

1. Vorwort

Die lichtstarken Doppelfernrohre der PNB-Baureihe wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Aufklärung, Artillerievermessung und in gewissem Umfange auch die Feuerkorrektur sind Aufgabenbereiche, die mit den PNB-Gläsern bewältigt werden.

Das binokulare Beobachtungsfernrohr PNB-1 ermöglicht die Aufklärung von Luft, Boden und Seezielen sowie deren Standortbestimmung mit Hilfe von Polarkoordinaten auch bei schlechten Sichtverhältnissen wie in der Dämmerung und bei leichtem Nebel.

Die zulässigen klimatischen Beobachtungsbedingungen liegen bei -50° bis +50° Celsius sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 % bei 25°C, was das Glas für Einsätze im Freien prädestiniert.

Zur Beachtung: Die den Anzeigen zugrundeliegenden Winkelmaße sind, wenn nicht anders angegeben auf  Mil-Strich (Ost) bezogen.
Der artilleristische Vollkreis (Ost) ist in 1/6000 (60-00) Intervalle geteilt. Im Vergleich dazu ist der artilleristische Vollkreis (West) in 1/6400 geteilt.

Ergonomischen Anforderungen entsprechend sind die Okulare um 30° abgewinkelt, so daß auch Steilsichtbeobachtungen (-30° bis +60°) sehr gut möglich sind, was den Gläsern entsprechend ihrem weiteren Einsatzgebiet, der Luftraumbeobachtung, den Beinamen "Flakglas" eingebracht hat.
Diese Eigenschaften, gepaart mit der überdurchschnittlichen Lichtstärke der 110 mm durchmessenden Objektive macht diese Gläser auch für astronomische Zwecke nutzbar.
Die serienmäßige Ausstattung mit einer stabilen Montierung, Nivellierhilfen und Richtskalen für das horizontale und vertikale Richten ist selbstverständlich.

Die Tagesbeobachtung wird entsprechend den Helligkeitsverhältnissen durch aufsteckbare Farbfilter (blau-grün gegen LASER, die bei militärischen Entfernungsmeß- und Zielmarkierungsgeräten verwendet werden ; hellorange zur Kontrasterhöhung bei nebeligem Wetter und Graufilter zur neutralen Abdunkelung bei zu hellem Tageslicht) erleichtert. (LASER = Light Amplified by Stimulated Emission of Radiation).

Achtung: Diese Filter sind nicht dazu geeignet, Sonnenbeobachtungen durchzuführen.
Eine Benutzung dieser Ferngläser ohne besondere Sonnenfilter können zur ernsten Verletzung Ihrer Augen Führen!

Die vorliegende technische Beschreibung beinhaltet technische Daten sowie Informationen über Konstruktionsmerkmale und die richtige Wartung mit Hilfe der mitgelieferten Ersatzteile und Werkzeuge (STA-Kits).
Sie dient der vertieften Darstellung des PNB-1 für Interessenten sowie der Hilfe für den Benutzer.
Zudem ergeben sich Informationen über die konstruktionsbedingten Nutzungsmöglichkeiten dieses Instrumentes.

2. Technische Daten

Vergrößerung

15x

Sehfeld

Durchmesser
 

   - der Eintrittspupille

110 mm

   - der Austrittspupille

7.33 mm

Augenabstand zum Okular

15 mm

Auflösung der Okulare im Zentrum des Sehfeldes

4"

Parallaxwinkel zwischen Unendlich und Strichplatte

1'

Lichtdurchlassgrad (Transmission)

50%

Anpassungsbereich für Augenabstand

59-72 mm

Konvergenz der Strahlengänge hinter den Okularen

von minus 3 bis 12 D

Meßbereich für Geländewinkel (Vertikalwinkel)

von minus 35° bis 60°

Meßbereich für Horizontalwinkel

360°; 60-00 Mil-Strich (Ost)

Ablesegenauigkeit

0-05

Teilung der Meßkreise

0-10

Packmaß
 

   - des Glases: Länge (ohne Gegenlichtblende) x Breite x Höhe (ohne Dreibein)

400 x 580 x 402 mm

   - des Transport- und Aufbewahrungsbehälters: Länge x Breite x Höhe

562 x 635 x 342 mm

Gewicht

 

   - des Glases 30 kg

   - des verpackten Glases (im Transportbehälter)

48 kg

3. Zubehörteilliste

Teilnummer

Bezeichnung

Anzahl

Bemerkungen

AL3. 803.101

Doppelfernrohr PNB-1

1

 
 

ERSATZTEILE

   

AA5.883.033

Trockenmittelpatrone

2

 

AA5.183.003

Dosenlibelle

1

 
 

WERKZEUGE

   

AA8.392.030

Schlüssel

1

 

AA6.890.030-08

Schraubendreher

1

 
 

ZUBEHÖR

   

AA6.430.256

Abdeckkappe

2

Am Gerät befestigt

AA6.430.257

Abdeckkappe

2

dito

AA6.890.018

Bürste

1

 

AA8.890.001 01

Reinigungstuch

2

 

AA5.940.187

Lichtfilter

2

 

AA5.940.187-01

Lichtfilter

2

 

AA5.940.188

Lichtfilter

2

 

AA6.454.018

Anschlußstück für Trockengerät

1

 

AA6.832.138

Abdeckung

1

 
  ERGÄNZUNGSTEILE
   

AA6.156.025

Dreibein

1

Auf Sonderwunsch (optional)

AA6.150.231

Säulenmontierung

1

 
  PACKBEHÄLTER
   

AA4.103.090

Gehäuse (leer)

1

 
 

BEGLEITPAPIERE

   

AA3.803.101 TO

Technische Beschreibung und Wartungshandbuch

1

 

4. Beschreibung und Gebrauch

4.1 Optische Konstruktion des PNB-1

Fig. 1: Das Doppelfernrohr besteht aus zwei miteinander verbundenen Tuben, die jeweils ein Objektiv, bestehend aus den Linsen 1, 2; ein Dachkant-Umkehrrsystem, bestehend aus den Prismen 3, 4, 14 und ein Okular, bestehend aus den Linsen 5 und 6, den gekitteten Gliedern 7, 8, 9 und den wechselbaren Filtern 10, 11 und 12 beinhalten.
Im rechten Tubus befindet sich zusätzlich die Strichplatte 13 (Fig 7).

Fig.1. Basic optical train

Fig.1. Optischer Aufbau der Ferrohrtuben
1, 2, 5, 9 - Linsen; 3, 4 - Prismen 14 - Dachkantprisma; 10 - neutraler Graufilter;
11 - Farbfilter hellorange; 12 - Farbfilter blaugrün gegen LASER-Strahlen; 13 - Strichplatte (nur im rechten Strahlengang).

Fig. 3. Eyepieces

Fig. 3. Okulare
1 - Rändelhülse mit Dioptrienskala; 2 - Tubus; 3 - Blende; 4 - Strichplatte; 5 - Montierung; 6 - Tubus; 7 - Fassung

Die vom Objekt kommenden Lichtbündel werden durch die Objektive als seiten- und höhenverkehrtes Bild entworfen, das vom Umkehrsystem, bestehend aus den Prismen 3, 4, 14, seitenrichtig und aufrecht in der Fokussierebene der Okulare abgebildet wird. Gleichzeitig bewirkt das Umkehrsystem eine Ablenkung des Strahlenganges um 30°  nach oben sowie die Möglichkeit, die Strahlengänge entsprechend dem Abstand der Pupillen des Beobachters einzustellen.

Bei der Strichplatte 13 handelt es sich um eine planparallele Glasplatte, die im rechten Tubus genau in der Fokussierebene des Objektives angeordnet ist. Die in diese Glasplatte gravierten Meßmarkierungen, abgebildet in (Fig. 7), erscheinen dem Beobachter wie ein Bestandteil des von ihm gesehenen Bildes.

Strichplatte

Fig.7. Sehfeld des rechten Strahlenganges; die Strichplatte

Die vertikale und horizontale Skala dient der Messung der Größe eines Objektes im militärischen Winkelmaß "Mil-Strich (Ost)" oder der Bestimmung der Entferung zu einem Objekt bekannter Größe, wobei man sich der Formel: Bekannte Größe multipliziert mit 1000 geteilt durch Anzahl der Mil-Strich.
Beispiel: Ein LKW ist 2,5 m breit. Er "paßt genau" zwischen zwei der längeren Striche - also 0-10 (Sprich: "Null-Zehn").
Dann ergibt sich eine Entfernung von 2,5x1000= 2500. 2500:10 (0-10)= 250 m.

Die Teilung der Strichplatte beträgt 0-05 - also zwischen den langen Strichen jeweils 0-10. Der vertikale Meßbereich beträgt + 0-30; der horizontale Meßbereich + / - 0-30. Das Kreuz  in der Mitte markiert das Zentrum des Sehfeldes.

Die Skala 1.7 dient der Entfernungsbestimmung mit Hilfe einer Bezugsgröße von 1,7 m, was der durchschittlichen Größe eines Menschen entspricht. Sie besteht aus der Basislinie und einer Kurve, die in Hektometer (1 hm = 100 m) geteilt und entsprechend beschriftet ist.
Die Skala reicht von 4 bis 30 hm, das entspricht 400 bis 3000 m.
Meßbeispiel: Eine Person "paßt genau" zwischen Basislinie und die Waagerechte unter "der 12". Die Entfernung beträgt dann etwa: 1200 m.

Die Lichtfilter 9, 10 (Fig-8) erleichtern die Beobachtung unter den jeweils herrschenden Bedingungen.

4.2 Mechanische Konstruktion des PNB-1

Das Doppelfernrohr besteht aus zwei Fernrohrtuben, 2 und 4 (Fig. 2), die unterhalb durch einen Mechanismus verbunden sind, durch den mit Hilfe eines durch das Handrad 5 (Fig. 5) angetriebenen Schneckentriebes der interpupillare Augenabstand des jeweiligen Beobachters genau eingestellt werden kann.

fig 2
Fig. 2 PNB-1
1. Typenschild, 2. linkes Tubusgehäuse, 3. und 4. Gegenlichtblenden , 5. rechtes Tubusgehäuse, 6. Dosenlibelle

Jeder Tubus enthält ein Objektiv 3 (Fig. 4), Umkehrsystem 9 und ein Okular sowie Trockenpatrone 10 und einem Anschluß für ein Lufttrockengerät 12 mit Deckel 11.


Fig. 4. Binoculars

Fig. 4. Das Doppelfernrohr
1 - Schraube; 2 - Objektivring; 3 - Objektivlinse; 4,5 - Zwischenringe; 6 - Stütze für Stirnanlage;
7 - Feststellgriff für Stütze der Stirnanlage; 8 - Stirnanlage; 9 - Umkehrsystem; 10 - Trockenmittelpatrone;
11 - Abdeckung; 12 - Anschluß für Trockenluft für Gerötetrocknung; 13 - Schraube.




Gehäuse

Fig. 5. Gehäuse. 1 - Führungshülse; 2 - Gleitwelle; 3 - Schraube;  4 - Stift; 5 - Handrad für Augenabstand; 6 - Buchse; 7 - Schraube; 8 - Paßstift.

Objektiv 3 (Fig. 10) ist im objektseitigen Bereich des Tubusses mit Ring 2 fixiert und erzeugt ein reelles, seitenverkehrtes und kopfstehendes Bild.
Das Umkehrsystem 9 ist im mittleren Bereich des Tubusses (zwischen den Objektiven und Okularen) montiert. Es dreht das Bild, so daß es dem Betrachter seiten- und Höhenrichtig erscheint.

Das Okular, das aus den Linsen 5, 6, 7, 8 und 9 (Fig.1) besteht und im Okulartubus 5 (Fig. 3) montiert ist, dient der Betrachtung des durch das Objektiv entworfenen und durch das Umkehrsystem aufgerichteten Bildes.
Die Okulare befinden sich an den Rückseiten der Gehäuse der Prismenumkehrsysteme 2 und 4 (Fig. 2).
Die Strichplatte 4 (Fig. 3) befindet sich im rechten Strahlengang. Das Strichplattenbild ist in Fig. 7 wiedergegeben.
Die Fokussierung erfolgt durch Drehung der Okulare in den Okulartuben. Der Wert dieser Dioptrienverstellung ( - 3 bis + 5 Dioptrien) wird durch die Skalierung des Okulares am Markierungsstrich des Okulartubusses angezeigt.
Wenn die Beobachtungsbedingungen es erfordern, können die entsprechenden Lichtfilter 9, 10 und 11 (Fig. 8) auf die Okulare aufgesetzt werden.
Nach dem Gebrauch werden sie wieder abgenommen und durch die Schutzkappen ersetzt. So werden die empfindlichen optischen Glasoberflächen optimal geschützt.

Die Stirnanlage 8 (Fig. 4) wird mit ihrer Stütze in die Halterung 6 eingeschoben und am Gehäuse 2 (Fig. 2) geklemmt. Die Stirnanlage stellt eine bequeme Beobachtung sicher. Sie kann entsprechend den körperlichen Voraussetzungen des Beobachters eingestellt und mit Hilfe des Hebels 7 (Fig.4) arretiert werden.
Der Abstand der Augen zur Okularlinse soll so gewählt werden, daß das Sehfeld ohne Anstrengung gerade als scharf umrandete Fläche erscheint.

Trockenpatronen 10 (Fig.4), mit Silica-Gel® gefüllt, gewährleisten, daß die Hohlräume in den Fernrohrtuben 2 und 4 (Fig. 2) trocken bleiben und so ein Beschlagen bei raschem Klimawechsel (etwa beim Verbringen des Instrumentes vom Freien in geschlossene Räume) vermieden wird.
Der Sättigungsgrad des Trockenmittels kann durch das kleine Schutzglas der Trockenpatrone kontrolliert werden:
Aktives, mit dem Feuchtigkeitsindikator Kobaltchlorür dotiertes Silica-Gel® (Blau-Gel) erscheint blau, während im Sättigungszustand ein Farbumschlag nach hellrosa erfolgt.
Das Trockenmittel ist im Backofen bei etwa 110° - 120° C regenerierbar. Es erlangt dann seine blaue Farbe zurück.

Die Abdeckkappen der Trockenpatronen 10 (Fig. 4) sind mit Aufnahmen für Schlüssel 6 (Fig. 8) des Werkzeugsatzes versehen um einen erforderlichen Tausch zu ermöglichen. Das Trockenmittel in den Patronen kann ausgewechselt werden. Geeignete Trockenmittel sind in der Regel in Apotheken erhältlich.

Der Trockenanschluß 12 (Fig. 4) dient der Möglichkeit zusätzlicher Trocknung in dem Fall, in dem durch groben Gebrauch doch Feuchtigkeit in das Glas eingedrungen ist. Eine Trocknung erfolgt im Rahmen werkstattlicher Instandsetzung unter gleichzeitiger Entfernung der Trockenpatrone um eine entsprechende Luftströmung zu ermöglichen. Der Trockenanschluß wird nach Entfernen der Abdeckung 11 (Fig. 4) mit Schlüssel 6 (Fig. 8) zugänglich. Die Trocknung erfolgt über den Anschluß 12 (Fig. 8) aus dem Zubehörsatz.

Die Gegenlichtblenden 3 (Fig. 2) und 5 verhindern eine Blendung des Beobachters bei hellem Wetter und vermeiden den Einfall von Streulicht in der Dämmerung, das in extremen Fällen unerwünschte Spiegelungen im System hervorrufen könnte. Zudem verringern sie Taubeschlag bei nächtlichen Beobachtungen.

4.3 Die Richtvorrichtungen

Um das Doppelfernrohr auf ein Objekt zu richten und gleichzeitig die entsprechenden Winkel zu registrieren, sind Vorrichtungen zum horizontalen Drehen und vertikalen Schwenken des Doppelfernrohres vorhanden.

4.3.1 Vertiales Richten

Gabel

Fig.10. Gabel und Rohrwiege

1. Gabel
2. Schraube
3.
4.
5. Handrad
6. Handgriff
7. Stopfbuchse
8.
9.
10. Vertikalkreisteilung
11.
12.
13. Abdeckung
14.
15. Getriebewelle
16.
17.
18. Stehachse
19. Zahnrad
20. Gleitlagerbuchse
21.
22. Dichtring
23. Stopfbuchse
24. Linker Achszapfen
25. Rohrwiege
25.
26.
27. Zahnrad
28. Rechter Achszapfen
29. Schraube?
30. Gleitlagerbuchse
31. Sicherungsschraube für Handgriffe
32. Schraube


Die Ablesung des vertikalen Richtwinkels erfolgt durch ein Fenster, das mit einem in Klammern 1 gehaltenen Schutzglas 12 in den Rahmen 11 gepreßt ist. Die Skala ist in 160 Mil-Strich (Ost) geteilt. Die 60 rot gekennzeichneten Intervalle zeigen den negativen Winkel (unter dem Horizont) an. Die 100 positiven Intervalle sind schwarz gekennzeichnet.. Der Teilungswert entspricht 10 kleinen Teilungen der Anzeige.
Fig.17 pnb-1 okularseitig
Fig. 17 Nonienablesung der Vertikalkreisteilung

Der Mechanismus für das vertikale Richten besteht aus der Gabel 1 (Fig.10), in deren Gehäuseteil sich die Getriebeelemente 15, 19, 27 und die bewegliche Vertikalkreisteilung 10 zur Geländewinkelbestimmung befindet.
Jeder hundertste Teiler (alle 100 Mil-Strich) der Anzeige (1-00) (Sprich: Eins-Null-Null) ist mit arabischen Ziffern 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0, 1, 2, 3, ...10 gekennzeichnet.
Die Nonienablesung erlaubt eine Ablesegenauigkeit von 2 Teilungen.
Das Gehäuse des Vertikalmeßkreises ist mit der Abdeckung 13 verschlossen , die mit der Gabel 1 durch die Schrauben 2 verschraubt ist.
Getriebewelle 15 (Fig. 10) ist auf  Stehachse 18 gelagert, die in das Achsialgleitlager 16 eingeschraubt und mit Mutter 17 gesichert  ist. Die Lagerbuchse 16 ist mit drei Schrauben mit dem Gehäuse verschraubt und durch Paßstifte lagegesichert.
Zahnrad 26 ist mit der Achse verstiftet; Zahnrad 27 lagert frei auf der Achse. Die Vertikalkreisteilung 10 ist mit Zahnrad 27 durch 3 Madenschrauben 26 fest verbunden. Zahnrad 27 ist durch Schraube 4 gegen achsiales Verrutschen gesichert. Die Gleitbuchse 30 ist mit der Gabel verpreßt und verstiftet.
Die durch Schraube 29 (Fig. 10) verschlossenen Bohrungen in Gabel und Lager ermöglichen das Beibringen von Schmiermitteln zur Schmiernut der Achse 28.
Hier ist im Bedarfsfall ein harzfreies, fließfähiges Instrumentenfett hinzuzufügen.
Die Achszapfen 24 und 28 (Fig. 10) sind mit der Rohrwiege 25 verstiftet und in Gleitlagerbuchsen in Gabel 1 gelagert. Zwischen Rohrwiege und Gabel befinden sich die Dichtringe 22, die die Lager schützen.

Die Handgriffe 6 (Fig. 10) sitzen auf einem Vierkantsitz der Achsen und sind achsial durch die Schrauben 31 gesichert. Die Achsen sind in Gleitlagerbuchsen 20 und 30 gelagert und frei beweglich.

Bei Drehung des Handgriffes dreht sich die Rohrwiege 25 (Fig. 10) zusammen mit dem an ihr befestigten Doppelfernrohr. Die Drehung der Achse wird über die Zahnräder 27 und 19 über den Mitnehmer 1 an der Skale 10 als Vertikalwinkel angezeigt.

Mit Hilfe des Handrades 5 (Fig. 10) kann das Doppelfernrohr in dem gerade eingestellten Winkel kraftschlüssig fixiert werden, indem die außen konische Buchse 8 des Handrades  in die mit dem Gabelgehäuse verpreßte Buchse mit innerem Konus gedrückt wird.
Um das Ablesegehäuse der Gabel hermetisch abzudichten, ist die Achse 24 mit den Stopfbuchsen 9 und 23 abgedichtet.
Stopfbuchse 7 wird mit Mutter 7 und Stopfbuchse 23 durch Scheibe 22 dichtgepreßt.

Der vertikale Schwenkbereich wird durch die mit den Schrauben 4 (Fig. 11) und Mutter 1 fest mit der Gabel verbundenen Gummidämpfungselemente 21 begrenzt, die exzentrisch geformt sind, damit ein weiches Richten in den Grenzwinkeln möglich ist. Schraube 3 verhindert ein Verdrehen dieser Einstellung.

fig 11
Fig. 11 Dämpfungselement
1. Mutter, 2. Gabelgehäuse, 3. Sicherungsschraube, 4. Schraube, 5. Dämpfungsgummi

Das Glas kann im vertikal in einem Bereich von - 35° bis + 60° gerichtet werden. Der aktuelle Winkel wird mit Hilfe des Noniusses 14 von Skala 10 (Fig. 10) abgelesen, der fest mit der Gabel 1 verbunden ist.

4.3.2 Horizontales Richten

Um den horizontalen Richtwinkel zu bestimmen, ist das Instrument mit einem Horizontalmeßkreis mit Nonienablesung ausgestattet.
Der Horizontalmeßkreis ermöglicht ein horizontles Richten des Glases mit Hilfe des Handgriffes 6 (Fig. 10), der auch für das vertikale Richten genutzt wird.
Die Gabel mit Doppelfernrohr 5 (Fig. 12) ist fest mit der Hauptbuchse 8 verbunden und kann um die vertikale Achse der unbeweglichen Basis 14 gedreht werden.
Diese Drehbarkeit kann mit Hilfe der Arretiervorrichtung (Fig. 13) festgestellt werden, wenn verhindert werden soll, daß das Doppelfernrohr in eine andere horizontale Richtung gerichtet werden soll.
Die Basis 14 ist mit der oberen Buchse 8 durch Schraube 6 beweglich verbunden, die mit Schraube 7 gesichert ist.
Die Horizontalkreisteilung 16 liegt auf Basis 14 und wird mit Hilfe des Halteringes 15 gehalten, der mit der Basis 14 verschraubt ist. Die Skalierung der Horizontalkreisteilung 16 ist in deren Oberfläche graviert und besteht aus 600 Teilungen. Die Sicherung der Horizontalkreisteilung gegen Verdrehung erfolgt durch die Klemmvorichtung 13.
Der Nonius 3 ist mit seiner Halterung 4 an der oberen Innenseite der Abdeckglocke des Horizontalmeßkreises 9 starr mit der oberen Buchse 8 verschraubt.
Er erscheint damit beweglich in Relation zur Horizontalkreisteilung.

Horizontalrichtwerk

Fig. 12: Der Horizontalmeßkreis

1 - Ablesefenster für Horizontalwinkel, Window for horizontal angle ?
2 - Schraube screw or frame?
3 - Nonius
4 - Nonienhalter
5 - Gabel (Nr.1, Fig. 10)
6 - Schraube
7 - Sicherungsschraube
8 - Obere Buchse
9 - Abdeckglocke des Horizontalkreises
10 - What is 10 ?
11 - Handrad
12 - Fixierschraube für Horizontalkreisteilung Befestigungsschraube für Handrad
13 - Klemmung für Horizontalkreisteilung ??   What is 13??
14 - Basis - gleichzeitig Zapfen, der in der oberen Buchse 8 lagert
15 - Haltering für Horizontalkreisteilung
16 - Horizontalkreisteilung
17 - Rahmen für Ablesefenster ??  What is 17??


Jeder kleine Teiler der Horizontalkreisteilung entspricht 10 Mil-Strich (Ost). Jeder große Teiler (entspricht 100 Strich) ist mit arabischen Ziffern beschriftet.
Die Teilung des Noniusses (Fig. 15) erfolgt in Zweierschritten.

nonius - horizontalkreis  ablesebeispiel
                           Fig. 15 Der Nonius des Horizontalkreises                          Fig. 16 Ablesebeispiel: Der Horizontalwinkel beträgt 39-76 (3976 Mil-Strich)


Die Ablesung der Winkel erfolgt durch das Fenster 1 ( Fig. 12) in der Abdeckglocke der Horizontalkreisteilung 9. Eine Glasabdeckung (Kunststoff) schützt die empfindliche Horizontalkreisteilung vor Witterung, Beschädigung und Verschmutzung. Abdeckglas und Rahmen mit dem Horizontalkreisgehäuse dicht verschraubt.

Während des Gebrauches des Fernrohres ist die Horizontalkreisteilung durch die Fixierschraube 12 arretiert, die mit dem an ihr befestigten Handrad 11 bedient wird. Durch Lösen der Fixierschraube kann die Horizontalkreisteilung zur Orientierung auf dem Gehäuseunterteil relativ zum Fernrohr gedreht werden.
Der Schraubenkopf lagert in einer Nut der Horizontalkreisteilung 16 und gleitet darin frei.

In rotation the handwheel is screwed on the screw, in doing so the bead of the screw head is snug against the bottom of the slot of limb 16 and locks it. 
Während der Drehung ist das Handrad 11 the bead of the screw head wird gegen den Boden der Nut der Horizontalkreisteilung gedrückt und sichert ihn.
Under the limb where handwheel 11 of the lock is placed three dogs 17 are located, with the use of these dogs the limb can be rotated through any angle when the handwheel is released.

Unter der Basis, wo das Handrad angeordnet ist, befinden sich 3 Klauen (Klammern, Haken) 17.
Mit Hilfe dieser Klauen kann die Horizontalkreisteilung in jeden Winkel gedreht werden, wenn das Handrad gelöst ist.

Feststeller

Fig. 13: Arretiervorrichtung

1 - Zapfen der Basis 14 (Fig. 12), 2 - Obere Buchse 8 (Fig. 12), 3 - beweglicher Klemmkeil, 4 - Gewinde, 5 - unbeweglicher Klemmkeil, 6 - Zapfen, 7 - Anschlagschraube, 8 - Handrad

Mit der Arretiervorrichtung, die sich an der oberen Buchse 8 (Fig. 12) befindet, wird die horizontale Richtung des Doppelfernrohres relativ zum Horizontalkreis festgestellt.
Die Arretiervorrichtung besteht aus dem Handrad 8 (Fig. 13) das durch das Gewinde 4 starr befestigt ist. Durch die Drehung des Handrades 8 wird der beweglich gelagerte Klemmkeil 3 gegen den starren Klemmkeil 5 festgezogen und bewirkt damit eine kraftschlüssige Arretierung der oberen Buchse 8 (Fig. 12) an dem Zapfen der Basis 14. Die Anschlagschraube 7 begrenzt den Drehbereich des Handrades, so daß ein Überdrehen des Gewindes des beweglichen Klemmkeiles verhindert wird.

4.3.3 Horizontieren des PNB-1

Vor der Nutzung des Doppelfernrohres ist das gesamte Instrument anhand der ausziehbaren Stativbeine zu horizontieren. Zu diesem Zweck ist auf dem Gehäuse des Horizontalmeßkreises die Dosenlibelle (Fig. 14) angebracht.
Dosenlibelle

Fig. 14: Die Dosenlibelle

Sie besteht aus der mit Ethanol gefüllten Libellenblase 2 (Fig. 14) und dem Gehäuse 1. Die Libelleenblase ist mit Gips im Gehäuse eingesetzt. In ihre Oberfläche sind drei konzentrische Kreise graviert, die die Genauigkeit der Horizontierung anzeigen. Die Genauigkeit der Libelle beträgt 0-02 (Mil-Strich Ost).

Das Instrument ist horizontiert, wenn sich die Luftblase zentrisch im inneren Kreis befindet.

4.4 Montierungen

Für die Montierung eines PNB gibt es 2 Möglichkeiten.
Die serienmäßige Montierung mit dem Dreibenstativ und die optional erhältliche stationäre Montierung mit der Stativsäule, die fest am Boden verschraubt werden muß.

4.4.1 Das Dreibenstativ

Dreibein pnb-1 groessenvergleich

Das Dreibeinstativ (Fig. 6)

Das Dreibein dient der vorübergehenden stationären Montierung des Glases.
Es besteht aus dem Stativkopf 3, Zapfen 10 mit der (in der Abbildung abgenommenen) Schutzhülse 4, Trageriemen 1 und drei längenverstellbaren Beinen, die aus einem äußeren Teil 5 und einem inneren, verschiebbaren Teil 7 bestehen und mit der Arretierschraube 9 in jeder Stellung festgestellt werden können.
Am Ende der Stativbeine befindet sich jeweils ein metallener Sporn 6, der in weiche Böden hineingetreten werden kann und so eine winkelstabile Aufstellung des Doppelfernrohres sicherstellt.

4.4.2 Die Säulenmontierung (optional)

Säulenmontierung Saeulenmontierung

Die Säulenmontierung, Fig. 19

1. Zapfen zur Aufnahme des PNB-1, 2. Schaftrohr, 3. Getriebe, 4. Handrad, 5. Arretierknopf für Handgriff, 6. Handgriff, 7. Sockel, 8. Unterlegscheibe, 9. Mutter,  10. Schraube, 11. Führung

In Fällen, in denen der Standort des Glases dauerhaft feststeht (auf Schiffsbrücken, festen Beobachtungstürmen), kann das Glas mit einer massiven Säulenmontierung aufgestellt werden.
Das PNB-1 wird auf den Zapfen 1 des Schaftrohres 2 aufgesteckt und ist mit Hilfe des Getriebes 3 in der Höhe der individuellen Körpergröße des Beobachters anpaßbar.

Sie besteht aus einem Mantelrohr mit Befestigungsflansch das mit einem festen Sockel  7 (Fig. 19) verschraubt ist und dem darin achsial beweglichen Schaftrohr 2.
Die achsiale Verschiebung des Schaftrohres erfolgt durch ein Untersetzungsgetriebe, das mit Handrad 4 bzw. Handgriff 6 bedient wird. Der Handgriff kann zur Vermeidung von Unfällen durch verhakende Kleidung angewinkelt und mit Knopf 5 arretiert werden.

Die Horizontierung ist während der Aufstellung der Säulenmontierung vorzunehmen, da nach der Aufstellung weitere Korrekturen nicht vorgesehen sind.

5. Werkzeuge und Zubehör

fig 8
1. Trockenpatronen, 2. Behälter für die Ersatztrockenpatronen, 3. Abdeckung, 4. Objektivschutzkappen , 5. Okularschutzkappen, 6. Trockenpatronenschlüssel,
7. Schraubendreher für den Tausch einer defekten Dosenlibelle, 8. Bürste um äußere Verschmutzungen zu entfernen, 9. Lichtfilter (hellorange) für Verwendung bei leichtem Nebel und Situationen mit geringem Kontrast, 10. Lichtfilter (neutral grau) zur Verwendung bei zu hellem Tageslicht und bei Luftraumbeobachtung, 11. Lichtfilter (blaugrün) zum Schutz vor LASER-Strahlung militärischer Entfernungsmesser und Zielmarkierungsgeräte, 12. Schlauchanschlußstück für den Anschluß
eines externen Trockengerätes, 13. Reinigungstücher um die Außenflächen zu reinigen
(Es empfiehlt sich, diese durch moderne Mikrofaser-Tücher zu ersetzen - gerade, wenn damit optische Flächen gereinigt werden sollen.)
14. Abdeckung zum Schutz des Glases vor Witterungseinflüssen zwischen den Nutzungsintervallen

Achtung:
Um eine vorzeitige Feuchtigkeitssättigung zu vermeiden sind die Trockenpatronen unbedingt in den Behältern aufzubewahren. Diese sind nicht unnötig zu öffnen. Die Gummidichtungen sind bei jedem Neueinsetzen auf Dichtigkeit und dichten Sitz zu prüfen.

6. Beschriftungen und Abdichtung

Es befinden sich folgende Angaben auf dem Typenschild:
Firmenzeichen des Herstellers, Typenbezeichnung "PNB-1" sowie die Gerätenummer.

Die Vorderseite des Gehäuses ist mit dem Schriftzug "PNB-1" und der Seriennummer graviert.
Die Gehäuse (Fernrohrtuben und Ablesegehäuse) sind hermetisch gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet.

7. Behälter und Verpackung

fig 9
Fig. 9 Transportbehälter

Der Transportbehälter (Fig. 9) dient dem Transport und der Lagerung des Doppelfernrohres zusammen mit dem Werkzeug- und Zubehörsatz.
Vor dem Verpacken ist darauf zu achten, daß mit Handrad 5 (Fig. 5) der kleinste Augenabstand eingestellt ist.
Nachdem - bei zweckmäßigerweise noch montiertem Glas - der kleinste Augenabstand eingestellt wurde, wird die Schraube der Klemmbuchse gelöst und das Glas vorsichtig vom Zapfen des jeweiligen Statives gehoben. Es ist nach jeder Benutzung empfehlenswert, die Buchse des Horizontalmeßkreises (Fig. 12) leicht mit einem harzfreien Instrumentenfett einzufetten um bei späteren Einsätzen Kontaktkorrosion zu vermeiden und die achsiale Gängigkeit von Buchse und Zapfen zu erhalten.
Der Ersatzteil- und Werkzeugsatz STA wird entsprechend der Packvorschrift als Einheit an der inneren Seite des Transportbehälters befestigt.
Objektive und Okulare werden mit sauberer Baumwollwatte abgedeckt und hinterher mit den Deckeln verschlossen.
Vor dem Verpacken werden die Filter 9, 10, 11 (Fig. 8) und die Dosenlibelle in saubere Watte und etwas Papier eingewickelt.
Trockenpatronen 1 (Fig. 8) in Behälter 2, Trockenanschlußstück 12, Schraubendreher 7, Bürste 8, Reinigungstücher 13, und das Gerätebegleitheft werden in Pergamentpapier verpackt.
Die Abdeckung 14 ist am Boden den Packbehälters zu verwahren.
Vor dem Verpacken ist der Schlüssel 6 leicht mit Korrosionsschutzfett einzureiben und in Stanniolpapier einzuwickeln.
Die Schiebbebeine 7 des Dreibeinstatives (Fig. 6) werden zusammengeschoben und mit der Feststellschraube 9 gezurrt. Die Beine 5 werden dann zusätzlich durch den Tragegurt 8 gegen unbeabsichtigtes Auseinanderklappen gesichert.
Das Stativ wird mit Pergamentpapier eingewickelt und zusammen mit dem gepackten Transortbehälter des Glases in der hölzernen Versandkiste verpackt.
Die Säulenmontierung mit Zapfen 1 (Fig. 19) wird leicht mit Korrosionsschutzfett bestrichen und in Stanniolpapier eingewickelt, nachdem es auf kleinstes Packmaß eingestellt wurde. Wenn das Dreibeinstativ und die Säulenmontierung zusammen geliefert wurden, wird das Dreibeinstativ mit in dem Behälter für die Säulenmontierung verwahrt.

8. Pflege

Es sind die in der obigen Beschreibung genannten Maßnahmen zur Schmierung der beweglichen Teile zu beachten und im Bedarfsfall anzuwenden.
Die Glasoberflächen sind mit einem reflexmindernden Belag versehen, der empfindlich ist gegenüber mechanischen und chemischen Einwirkungen.

Daher sollen die vergüteten Oberflächen - wenn eine Reinigung erforderlich ist, in folgender Reihenfolge gereinigt werden:
1. sichtbare Partikel und Stäube können die Oberfläche mechanisch beschädigen.
Sie sind daher mit einem weichen, fettfreien Pinsel vorichtig abzuwedeln
2. Verschmierungen (etwa nach Hautkontakt) können die Oberfläche chemisch beschädigen.
Erst nach der mechanischen Vorreinigung sind jetzt feine Putztücher an der Reihe.
Der Einzelhandel bietet alkoholgetränkte Brillenputztücher an, die hervorragend geeignet sind, Fette zu beseitigen.
3. Anschließend verbliebene Spuren können mit leichtem Druck mit speziellen Reinigungspapieren entfernt werden, die der Photohandel bereit hält.

Die Trockenpatronen sind periodisch zu kontrollieren. Im Falle der Rosafärbung (Sättigung) ist das Trockenmittel zu regenerieren (Backofen bei etwa 110° bis 120 ° C bis zur erneuten Blaufärbung) oder durch neues Trockenmittel zu ersetzen.

Die Nichtbeachtung der Trockenhaltung kann dazu führen, daß sich auf den Glasoberflächen im Inneren des Doppelfernrohres Mikroorganismen ausbreiten und langfristig zu dessen Unbrauchbarkeit führen.

Das Doppelfernrohr ist trocken und staubfrei zu lagern. Nach dem Gebrauch in kälterer Umgebung muß das Instrument vor erneuter Einlagerung mit geöffnetem Behälter bei normaler Raumtemperatur getrocknet werden (Kondenswasser!).    


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