Rundblickfernrohre

Bei Rundblickfernrohren handelt es sich um optische Instrumente, bei denen sich in der optischen Achse des Strahlenganges eine Drehung vollzieht.
Da es dabei normalerweise zu einer Bilddrehung käme, hat man zwischen Objektiv und Umkehrprisma ein Wendeprisma eingebaut, das mittels Differentialgetriebe mit der halben Winkelgeschwindigkeit gedreht wird, wie das Objektiv.

Diese konstruktive Besonderheit verleiht den Rundblickfernrohren ihr charakteristisches Aussehen mit der "Wulst am Bauch".

Rbf PG1: Seitliche Ansicht mit Draht-Richtvisier.

Einige der verwendeten Typen waren das
- PG 1 / PG 1 M
- PG 2 (Für 122 mm Panzerhaubitze 2S1)
- PG 4 (Für 152 mm Panzerhaubitze 2S3M)
- WOP

Rundblickfernrohre sind eigentlich "die typischen Geschützoptiken". Dort dienen sie dem optischen Festlegen von Rohrwaffen, die infolge des gewaltigen Rückstoßes regelmäßig bei jedem Schuß ihren Standort ändern und wieder in die Ausgangsrichtung eingestellt werden müssen.
Dazu ist es erforderlich, etwa seitlich neben dem Geschütz stehende Hilfsziele anzurichten.
 
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