Die Einheitsspannungsquelle und Beleuchtungseinrichtung  ZW 59
Es sind machmal Kleinigkeiten, die einem das Leben ganz schön schwer machen können. Vor allem bei den elekrischen Strichplattenbeleuchtungen kann es im Bedarfsfall sehr lästig sein, wenn wieder einmal die Batterien leer sind. So hat man sich für die NVA bereits in den 60ern entschlossen, eine einheitliche Niederspannungsquelle zu schaffen, mit der dieses Problem gelöst werden sollte.

Es handelt sich dabei um ein ganz interessantes Zubehör, einem modular aufgebauten System. 
Sie besteht aus einem einheitlichen zweiteiligen Kunststoffbehälter, in dem sich ein Stahlsammler (NiCd, 2,5 V xx mA/h) mit flüssigem Elektrolyt (Kalilauge) befindet.

Als Oberteil dieses Behälters kann als einfache gedeckelte Anschlußbuchse oder ein Lampengehäuse angebracht sein.

An der Unterseite befinden sich zwei Kontakte, in die ein bestimmtes Steckersystem eingeführt werden kann, wie etwa der längliche Stecker für die Strichplattenbeleuchtung des DF 7x40.

Die Lampe ist mit drei gefärbten Filtern (Rot, Grün, Blau) und einer kreuzförmigen Blende ausgestattet. Der Schalter ist so ausgelegt, daß wahlweise Dauerlicht abgegeben oder man mit der Lampe Blinksignale abgeben kann.

Zu dem System gehören als Ladegeräte ein Einzelladegerät oder ein Ladekasten, in dem zur selben Zeit 4 Einheiten parallel geladen werden können.
Die Anschlußspannung beträgt 220 V Netz- bzw. 12 V (Pkw) Bordspannung. Wir kennen diese Vielfältige Nutzbarkeit schon vom LGOEM-2.
Durch Umlöten der entsprechenden Anschlüsse kann das Ladegerät leicht auf die Anschlußspannungen 110/115 V und 24 V umgestellt werden. Die Lötstellen dafür sind bereis vorgesehen und die Maßnahme ist in der Betriebsanleitung beschrieben.
 
 

 

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