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Motivthema Nah- und
Makroaufnahmen
Menschen, die
nicht filmen oder fotografieren, gehen oft achtlos an den kleinen Dingen
des Lebens vorbei. Dabei ist gerade die Welt knapp über dem Boden
häufig spannender als die große weite.
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wenige Film- und Fotoamateure verstehen unter Nahaufnahmen den Begriff
"Makroaufnahmen". Das ist eigentlich so nicht richtig. Erst ab einer Abbildung
in einem Maßstab größer als 1:1 auf dem Speichermedium
handelt es sich um echte Makroaufnahmen. Wir wollen uns hier zunächst
einmal auf die Bezeichnung "Nahaufnahmen" einigen. |
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Auch nach
einem Regenschauer lohnt es sich, mit der Ausrüstung vor die Tür
zu gehen. Für bestimmte Motive, z. B. Rosenblüten, nehme ich
sogar gerne eine Blumenspritze mit, um den "Tautropfen" etwas nachzuhelfen.
Hier bei einem Efeublatt. |
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Selbst
einfaches Gras, Efeu, Klee oder eine nasse Pusteblume (Löwenzahn)
bieten reizvolle Motive.
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Schöne
Fotos oder Filmszenen von Flora und Fauna im Nahbereich sind mit relativ
geringem Aufwand zu erzielen. Sie brauchen nur eine gewisse Beobachtungsgabe
und eine Menge Geduld. Nicht einmal schönes Wetter ist notwendig.
Ein kleines Stativ ist nützlich.
Wo Sie
solche Motive finden, erfahren Sie auf der Seite der Aufnahmeorte.
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Selbst
solch profane Motive wie Details einer Erbsenpflanze lassen bei näherer
und nächster Betrachtung Respekt vor der Natur aufkommen. Im oder
gegen das Sonnenlicht aufgenommen kommt das junge Grün besonders gut
zur Geltung.
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Um
Blüten oder Pflanzenteile besonders attraktiv abzubilden, achte man
auf einen ruhigen Hintergrund. Gegen- oder Durchlicht bringt das Motiv
zum Leuchten. Schade nur, dass nicht auch noch ein Insekt als Model anwesend
war ...
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Eine
der fotografischen Grundregeln fordert Diagonalen im Bild. Diese machen
eine Aufnahme dynamischer, spannender als zum Bildrand parallele Linien.
Hier in den Beispielen einer Lavendelblüte, einem Kohlblatt und einem
Sonnenblumenstängel verdeutlicht.
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Ein
rundum reizvolles Foto- oder Filmobjekt stellt die Cosmea, das Schmuckkörbchen,
dar. Sowohl Blüten als auch einzelne Pflanzenteile wie Knospen, Blütenblätter
oder Staubgefäße bieten dem Fotografen immer neue Motive. Bei
diesen zum Teil sehr großen Abbildungsmaßstäben ist entweder
Windstille oder ein Blitzgerät unerlässlich. Ein Stativ gibt
zusätzlichen Halt.
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Die Einzelblüte
des Sommer- oder Schmetterlingsflieders im zweiten Bild von links hat einen
Abbildungsmaßstab von etwa von ca. 10:1. Hier gilt Stativ und Blitz
als oberstes Gebot, um bei möglichst kleiner Blende eine große
Schärfentiefe zu erreichen.
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Streiflicht
ist dazu geeignet, die samtige Oberfläche von Blütenblättern
- hier Einzelblüten des Männertreus - abzubilden (links und rechts).
Mein Favorit bleibt allerdings immer noch das Gegenlicht. Die behaarten
Blattansätze am Stängel einer Sonnenblume dienen als attraktives
Motiv.
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Maikäfer
sind heute in bestimmten Gegenden (z. B. bei Karlsruhe und in Hessen) fast
schon wieder zur schädlichen Plage geworden. Erfreuen wir uns also
an den positiven Begegnungen mit diesem sympathischen Kerl.
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Nicht
immer muss man sich bücken, um Nahaufnahmen machen zu können.
Zur Obstbaumblüte kann ein Blick in Augenhöhe zu mancher "Beute"
führen. Auch die Enzianblüten standen an einem Hang, sodass
sie ohne Verrenkungen fotografiert werden konnten.
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Solche
Motive findet man im eigenen Garten oder in der Nähe. Die Wildbiene
an ihrem Eiablageplatz in zusammengebundenen Bambusstöcken hängt
auf dem Balkon, wo ich sie in aller Ruhe beobachten kann.
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