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Tipps und Hinweise
zur Aufnahme
und Präsentation eigener Bilder
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Tipp
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Wenn Sie
auf Pirsch gehen, vergessen Sie nicht das Stativ!
Es muss
kein schweres Dreibeinstativ sein, sondern sollte ein leichtes, schnell
anzupassendes, vor allem aber kleines universelles Hilfsmittel sein, welches
Sie immer dabei haben können. |
Mit stabilem
Foto-/ Videokopf zum Schwenken und Neigen, für eine sichere Befestigung
für ruhige Kameraführung auch bei großen Brennweiten. Zusammengeklappt
passt es in fast jede Foto- oder Videotasche. |
Solch
ein idealer kleiner Helfer ist zum Beispiel das Stativ „TRAVELPOD
3090“ der Firma CULLMANN.
Durch das
integrierte Kupplungssystem lässt es sich in Sekundenschnelle montieren.
Ein Wechsel zwischen Video- und Digitalfotokamera ist auf diese Weise ebenfalls
schnell möglich.
   
Es kann sowohl
als Tischstativ in Bodennähe als auch mit ausgeklappter Stütze
als Brust- und Schulterstativ eingesetzt werden.
Mit meiner
montierten Digitalfotokamera mache ich mit dem Travelpod unverwackelte
Nachtaufnahmen. Das Stativ setze ich dabei an Hausecken, an Laternenpfähle
oder auf einem Geländer an bzw. auf. |
Mein
persönlicher Tipp für (fast) unverwackelte Filmszenen (z. B.
auch für Kameras ohne Bildstabilisator): |
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Bei
meinen Filmaufnahmen aus Augenhöhe klappe ich die beiden Beine und
die Schulterstütze in Ruhestellung ein und schwenke das TRAVELPOD
um
90° zur Kamera-Achse. Mit der linken
Hand umfasse ich nun den Stativkörper. Da die rechte mit dem Handgriff
die Kamera hält, während die Suchermuschel gegen das Auge gedrückt
wird, ergibt sich eine sehr stabile Dreipunktfixierung.
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Viele
Bilder dieser Website sind keine Fotos, sondern digitale Standbilder meiner
privaten Videofilme, die mit der Kamera auf dem TRAVELPOD gedreht wurden.
Die Kamera besitzt ein LC-Display und erleichtert dadurch zusätzlich
Aufnahmen in Bodennähe.
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Das
TRAVELPOD 3090 bewährt sich bei mir seit vielen Jahren sowohl bei
Außenaufnahmen in Bodennähe als auch für Filmszenen und
Langzeitfotografien ohne Blitz in Innenräumen. Ausladende Dreibeinstative
sind dort häufig Stolperfallen. |
Für
weitere Informationen zum TRAVELPOD 3090 und anderes nützliches Zubehör
für Filmer und Fotografen: www.cullmann.de
Für die
freundliche Genehmigung, Abbildungen, Logo und Link verwenden zu dürfen,
danke ich
der Fa. CULLMANN GmbH.
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Tipp
2 |
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Sie „archivieren“
Ihre Bilder immer noch in Schuhkartons ?
Sie haben leere
Wände in Ihrer Wohnung ?
Sie suchen nach
einer attraktiven Möglichkeit, Fotos zu verschenken ?
Erstellen
Sie ein Tableau mit 9 Fotos zu einem bestimmten Thema!
Wählen Sie
z. B. eine der beiden Varianten aus, wie Sie die Bilder anordnen könnten.
Natürlich sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die beiden
Tableaus zeigen jeweils Beispiele für einen quadratischen Bilderrahmen.
Probieren Sie ruhig auch mal ein rechteckiges Tableau, wahlweise in Hoch-
oder Querformat! |
Anordnung
1
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Anordnung
2
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| Sie benötigen
für die Anfertigung eines Tableaus der abgebildeten Beispiele: |
•
einen rahmenlosen Bilderhalter 40 x 40 cm
• ein Passepartout
in der Farbe Ihrer Wahl (am besten wirkt Schwarz)
• ein Cuttermesser
• ein Lineal,
möglichst aus Metall
• eine schnittfeste
Unterlage |
-
2 Fotos im Querformat 13 x 18 cm
- 2 Fotos
im Hochformat 13 x 18 cm
- 2 Fotos
im Querformat 8 x 13 cm
- 2 Fotos
im Hochformat 8 x 13 cm
- 1 Foto im
Format 13 x 13 cm |
Schmetterlings-Tableau
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Wählen
Sie zwischen der Variante links oder rechts.
Schneiden
Sie das Passepartout so zurecht, dass überall eine Stegbreite von
1 cm entsteht. Bei genauer Arbeit werden alle Fotos rundum 5 mm abgedeckt.
(Klick auf
das Bild = vergrößerte Darstellung)
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Regenwald-Tableau
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Dadurch,
dass unterschiedliche Formate miteinander kombiniert werden, müssen
die benötigten Bilder nicht der Größe des Originalabzugs
entsprechen, sondern können in einem größeren Format vorliegen,
welches passend beschnitten wird. So haben Sie die Möglichkeit, den
ursprünglichen Ausschnitt zu korrigieren. Ihre Motive kommen optimal
zur Geltung !
Natürlich müssen
es nicht immer Fotos sein. Sie können auch Prospektausschnitte, Zeitungsartikel,
Briefe uvm. mit Fotos kombinieren. So erhalten Sie eine persönliche
Collage - auch zum Verschenken.
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Tipp
3 |
| Für
Anfänger und zur Erinnerung - die 10 Fotogebote |
Die meisten
Regeln (ausgenommen Nr. 5) sind allerdings auch für Videofilmer zu
empfehlen.
Auch im Zeitalter
von High-Tech-Aufnahmegerät, welches dem Fotografen die Belichtung
und/oder das Fokussieren abnimmt, kann es nicht schaden, die Grundregeln
für das Gelingen guter Aufnahmen zu kennen.
Schalten Sie
ruhig einmal Ihre Rundumautomatik oder das Belichtungsprogramm Ihrer Digitalkamera
ab und besinnen sich wieder auf das „Fotografierenkönnen-Müssen“
!
10
Fotogebote: Download (pdf, 1,4 MB) |
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1
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Gehen Sie
so nah wie möglich an das Objekt heran.
Großaufnahmen einzelner
Motive sind wirkungsvoller als ein Gewimmel von vielen Winzigkeiten. Nutzen
Sie das Filmformat voll aus. Nicht nur die Bildmitte, sondern auch den
Bildrand beobachten. |
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2
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Halten
Sie die Kamera gerade.
Richten Sie
die obere Sucherkante parallel zum Horizont aus, oder peilen Sie Gebäudekanten
an. Bewegen Sie beim Auslösen nur den Auslöser, nicht die ganze
Kamera. Legen Sie beim Auslösen die Ellenbogen fest an den Körper. |
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3
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Lassen
Sie markante Linien nicht parallel zu einer Bildkante verlaufen.
Eine diagonale
Linie, z.B. ein Weg, Schienen, ein Bach, ein Zaun o.ä. ist im Bild
sehr viel wirkungsvoller. |
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4
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Zerschneiden
Sie das Bild nicht in zusammenhanglose Teile.
Typisch für
diesen Fall ist die Horizontlinie in Bildmitte. Versuchen Sie, durch Bäume,
Gebäude, Personen o.ä. eine Verbindung der beiden Bildteile herzustellen. |
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5
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Prüfen
Sie kritisch, ob für Ihr Motiv Quer- oder Hochformat anzuwenden ist.
Für Landschaften
ist im allgemeinen das Querformat geeignet, weil es die Weite hervorhebt
und ruhiger wirkt. Für die Betonung von Größe, Kraft oder
Macht ist das Hochformat vorzuziehen. |
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6
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Personen
oder Tiere nicht zu sehr von oben oder unten aufnehmen.
Es ergeben
sich sonst unschöne Verzeichnungen in der Körpergröße.
Natürlich lässt sich dieser Umstand ausnützen, indem die
Sicht von unten alles größer, die Sicht von oben alles kleiner
erscheinen lässt. Kinder und Tiere sollten stets in ihrer Augenhöhe
aufgenommen werden. |
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7
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Es muss
nicht immer alles gestochen scharf sein.
Das gilt
insbesondere für Sportaufnahmen, bei denen Schnelligkeit gezeigt werden
soll. Mit längerer Belichtungszeit und mitgezogener Kamera wird die
Bewegung verwischt dargestellt, durch Mitziehen der Kamera wird der Hintergrund
verrissen. Bei einer kurzen Belichtungszeit wird die Bewegung „eingefroren“. |
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8
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Vermeiden
Sie Überschneidungen.
Bekannt sind
solche Fotos, auf denen den abgebildeten Personen Gegenstände (z.
B. Äste) „aus dem Kopf herauswachsen“. Achten Sie aber auch bei anderen
Motiven darauf, dass die verschiedenen Bildelemente klar voneinander getrennt
werden. |
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Verwenden
Sie ein lichtstarkes Objektiv auch als solches.
Blenden Sie
nicht „sicherheitshalber“ ab! Die Blende dient weniger der Belichtungseinstellung,
sondern mehr der Steuerung der Schärfenzone. Schärfe sollte nur
da sein, wo sie notwendig ist. Alle nebensächlichen Dinge vor oder
hinter dem Hauptmotiv sollten in Unschärfe zurücktreten. |
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Achten
Sie auf das Licht.
Gut fotografieren
können, heißt gut mit Licht umgehen zu können. Vermeiden
Sie Aufnahmen, bei denen das Motiv teils in der Sonne, teils im Schatten
liegt. Interessanter als flaches Vorderlicht sind Gegen- oder Seitenlicht. |
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Tipp
4 |
| 25 Tipps
für den Umgang und für bessere Fotos mit einer kompakten Digitalkamera |
Die Digitalfotografie
ist heute der Normalfall, analoge Fotografen sind nur noch wenige unterwegs.
Da der Anteil der Hobbyfotografen mit einer digitalen Kompaktkamera, die
unbeschwert und mehr oder weniger automatisch schöne Fotos machen
wollen, größer als die der engagierten Spiegelreflexkamerabesitzer
sein dürften, finden Sie nachfolgend Tipps für jene Anfänger,
die eine solche „Immer-dabei-Kamera“ ihr Eigen nennen. Viele der Tipps
gelten allerdings gleichsam für Fotografen mit einer digitalen SLR-Kamera.
25
Fototipps: Download (pdf, 1,7 MB) |
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1
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Stets
die Kamera mit der Hand durch die Handschlaufe halten.
Man hat
schnell eine versehentlich ungewollte Bewegung gemacht und die Kamera fällt
zu Boden. |
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2
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Immer Ersatzakkus
mitführen, nur im Notfall Batterien verwenden.
Akkus sind
umweltfreundlicher und sparsamer.
Bei wichtigen
Aufnahmen ist die Stromversorgung Ihrer Kamera gesichert. Es geht Ihnen
wegen fehlender Akkus kein Motiv verloren. |
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3
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Einstellung
der Auflösung auf bestmöglichen Wert und zweitbeste Komprimierung.
Diese Einstellung
stellt einen Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildqualität
dar.
Es ist
Unsinn, die Auflösung der Kamera herabzusetzen, um Speicherplatz zu
sparen. Das geht auf Kosten der Qualität. Besser eine weitere Speicherkarte
zulegen. |
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4
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Einstellung
des ISO-Wertes auf 100.
Je nach
Kameramodell kann auch 80 gewählt werden. So wird Bildrauschen vermieden.
Dunkle Flächen enthalten keine Störpixel.
Bei Einstellung
auf AUTO wählt die Kamera bei nachlassender Helligkeit einen höheren
Wert. Die Folge: Es kommt zum Rauschen in dunkleren Bildflächen. |
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5
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Datum
und Uhrzeit der Kamera korrekt einstellen.
Diese (EXIF-)Daten
werden zusammen mit den technischen Aufnahmedaten zu jedem Foto dauerhaft
abgespeichert. Archivierung und Orientierung zum Beispiel auf einem
Computer sind leicht möglich.
Achtung: Die
Sommer-/Winterzeit wird nicht automatisch umgestellt, sondern muss manuell
erfolgen. |
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6
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Gestaltung
eines Bildes mit Vorder-, Mittel- und Hintergrund.
So entsteht
ein „plastisches“ Foto mit Tiefenwirkung.
Wie bei einem
Aufsatz mit Einleitung, Hauptteil und Schlusssatz geht man auch beim Fotografieren
vor. Nur ein Teil davon alleine führt zu „flachen“ Fotos. |
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7
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Einstellung
des Programm-Wählrades grundsätzlich nicht auf AUTO.
In dieser
Einstellung wählt die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen
automatisch einen höheren ISO-Wert, sodass dunkle Flächen verrauschen.
Die Bildqualität wird schlechter.
In diesem
Fall besser blitzen oder ein Stativ verwenden. |
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8
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In 90%
aller Motive ist die Programmautomatik (P) die optimale Einstellung.
Die Kamera
bestimmt Blende und Verschlusszeit. Andere Funktionen, wie zum Beispiel
Blitzprogramm oder Auslösemodus können weiterhin benutzerseitig
eingestellt werden. |
9
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Digitale
Telebrennweiten nur zur Dokumentation verwenden.
Die Bildpixel
werden nur vergrößert und führen zu schlechterer Bildqualität.
Besser nur im Bereich des optischen Tele bleiben. |
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Blitzeinstellung
nicht auf Automatik, sondern immer ausschalten.
Es darf
zum Beispiel nicht überall geblitzt werden (Kirchen, Museen, u.ä.).
Bei Tageslicht muss nicht jedes Foto geblitzt werden (außer Aufhellblitz)
und man kann Akkustrom sparen. |
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Als Ersatz
für Vordergrund Zweig ins Bild halten.
Um einen
nicht vorhandenen Vordergrund zu simulieren, kann man bei Landschaftsaufnahmen
einen abgebrochenen Zweig in das Bild halten. |
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Bei Gegenlichtaufnahmen
von Personen oder anderen Vordergrundmotiven Aufhellblitz verwenden.
Durch den
Einfall von Sonnenlicht blendet die Kamera ab. Daher muss im Automatikprogramm
der Aufhellblitz zugeschaltet werden.
Evtl. ist
die Einstellung auf Unterdrückung des Rote-Augen-Effektes (Vorblitz)
nützlich. |
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Bei Verwacklungsgefahr
Kamera auflegen oder Stativ verwenden und Selbstauslöser benutzen.
Statt eines
Statives kann auch ein mit Bohnen oder Reis gefüllter Stoffsack verwendet
werden. Dieser lässt sich ganz auf den Untergrund zurechtdrücken
und bietet genügend Auflage für die Kamera. |
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Für
Abend- und Nachtaufnahmen Einstellung auf
Die Kamera
wählt automatisch eine längere Verschlusszeit als bei normaler
Aufnahme. Der Hintergrund wird deutlich heller dargestellt. Ein Stativ
oder eine Kameraauflage ist unbedingt erforderlich. |
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Für
Zeit-, Selbstauslöser-, Abend- und Nachtaufnahmen ein kleines Taschenstativ
verwenden.
Das ist
leicht, preiswert und kann immer mitgeführt werden.
Es muss nicht
immer ein Dreibeinstativ sein, welches zu schwer und unhandlich ist. |
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Bei Lichtmangel
Zusatzblitz einsetzen (Zubehör).
Ein zusätzliches
Blitzgerät (Sklavenblitz), welches durch den Kamerablitz ausgelöst
wird, erweitert die Blitzreichweite enorm. Für Innenaufnahmen in großen
Räumen ist der Kamerablitz allein aufgrund der geringen Leitzahl (meistens
10) ungeeignet. |
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Bei Schärfewunsch
vom Vordergrundmotiv bis unendlich Einstellung auf
Die Kamera
wählt die für diese Aufnahmesituation erforderlichen Einstellungen.
Alles wird scharf. |
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Auslösen
zunächst nur bis zum Druckpunkt (Autofokus misst), erst dann ganz
durchdrücken.
Auslösung abwarten,
ehe die Kamera bewegt wird, um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden. Nach
dem Auslösen stellt u.a. ein Motor die ermittelte Entfernungseinstellung
ein.
Jede Kamera
hat eine andere Auslöseverzögerung. Diese kann zwischen 0,2 und
2,5 Sekunden betragen. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird ausgelöst. |
19
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Auf „Verwacklungswarnlampe“
achten!
Sie zeigt
an, dass geblitzt werden sollte.
Bei erwarteten
Belichtungszeiten, die länger als 1/60 s dauern würden, Stativ
oder Blitz verwenden oder Kamera auflegen.
Richtwert: Brennweite
= Belichtungszeit.
Wird zum
Beispiel mit 100 mm Brennweite fotografiert, sollte die Belichtungszeit
mindestens 1/100 s betragen, um noch aus der Hand eine scharfe Aufnahme
zu erzielen. |
20
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Auf die
Umgebung achten!
Manchmal eignet
sich der Standpunkt etwas weiter links oder rechts besser für das
bessere Foto.
Dabei auch
mal in die Hocke gehen, um die Bildwirkung zu testen. |
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Aufnahme
zweier Personen nebeneinander
durch Anvisieren
einer Person mit der AF-Markierung, Auslöser bis zum Druckpunkt drücken
(Schärfespeicher), auf die gewünschte Bildkomposition schwenken
und dabei den Auslöser halb gedrückt halten, erst dann Auslöser
ganz durchdrücken. |
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Bei Aufnahme
mehrerer Personen (Gruppe) alternativ Einstellung „Serie“ verwenden.
Meistens ist
das „zweite“ Foto das bessere. Manche Person hat zum Beispiel durch Blinzeln
die Augen geschlossen. Bei einer Auswahl aus einer Serie ist die Chance
für ein „gutes“ Bild größer. |
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Bei schwierigen
Lichtverhältnissen alternativ Einstellung „Belichtungsreihe“ verwenden.
Manchmal ist
man im Zweifel, ob die automatische Einstellung die richtige ist. Man möchte
das Bild gerne heller oder dunkler belichtet haben. Aus einer Belichtungsreihe
kann man das passende aussuchen.
Alternativ
die Belichtungskorrektur von ±2 Belichtungsstufen verwenden (je
nach Kameramodell). |
Dunkle Bereiche
richtig belichtet
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Helle Bereiche
richtig belichtet
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Helle und
dunkle Bereiche automatisch verrechnet (DRI), alle Kanten ausgerichtet
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Bei Architekturaufnahmen
statt Weitwinkel leichtes Tele verwenden, um objektivbedingte Verzeichnungen
zu vermeiden.
Hat man
kein Bildbearbeitungsprogramm, um die Verzeichnungen zu korrigieren, fotografiert
man besser mit leichter Telebrennweite, um z. B. „ausgebeulte Kanten“ zu
vermeiden. |
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Hauptmotiv
im „Goldenen Schnitt“ platzieren.
Der Goldene
Schnitt ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Zahlen oder Größen:
Zwei Strecken
stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere
zur kleineren verhält wie die Summe aus beiden zur größeren.
Der Wert
beträgt etwa 1,618.
Streckenverhältnisse im
Goldenen Schnitt werden in der Kunst und Architektur oft als ideale Proportion
und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen. |
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