Eigentlich wollte ich euch doch erzählen wie ich zu dem guten Stück
kam.
Ich habe im Internet Testberichte gelesen und dann einen Test von .... na
von wem schon! Von Stiftung Warentest!
Kleine Anmerkung:
In dem Test wurde Dell erster mit 2,0 und mir gefiel es auch gut, aber nachdem
ich hörte wie unverschämt Dell bei Serviceleistungen abzockt, ließ
ich es bleiben.
Es kam vor, dass jemand sein Dell Notebook einschickte, weil eine kleine Schraube
fehlte und dann berechnete Dell einen Pauschalbetrag von 150 Dollar. So etwas
ist nicht lustig und man sollte sich dessen bewusst sein, wenn man ein Dellprodukt
erwirbt.
Das Notebook von HP, das OmniBook Xe3 wurde mit 2,4 getestet und eigentlich
wollte ich mir dieses Gerät kaufen, aber die Grafikmöglichkeit war
mir dann doch zu mager. Das OmniBook ist aber ein gutes Produkt und für
solche Menschen gedacht die viel und lange unterwegs tippen und nicht das
Bedürfnis haben, dem Grafikchip mehr ab zu verlangen. Zwar laufen DVDs
problemlos, aber die anderen Dinge eben nur eingeschränkt.
Das Compaqlaptop schnitt dort mit einer 2,1 ab und somit war ich infiziert
mit dem Gedanken mir dieses kleine Wunder zuzulegen, auch wenn der Preis mich
frösteln ließ.
In dem Test kostet das Gerät ohne Brenner 2040 Euro.
Wahrlich ein Haufen Geld! Aber mit der Zeit war mir das Geld egal und ich
suchte nach Händlern die das Laptop vertrieben.
Ich fand keinen.
Stimmt nicht ganz.... es gab welche, aber die boten Notebooks an die eine
andere CPU (AMD) hatten und ich hörte auch dass es kleinere Hardwareprobleme
mit diesem Prozessor gab.
Nun komme ich auf eBay zurück.
Als ich aus purer Langeweile mal suchte, traf mich fast der Schlag. Da war
es!
Ein wunderschönes, freundlich blinzelndes Notebook lächelte mich
an.
Ich verliebte mich sofort in das Teil. Und der Preis erst!
Es stand zu dem Zeitpunkt noch unter 1500 Euro. Ich machte einen Luftsprung
und als ich wieder auf meinem Stuhl landete fiel mir auf..... verdammt, das
dumme Teil hat ja nur eine französische Tastatur......
Jetzt musste ich schon schlucken und mir dämmerte dann auch, dass es
mit der Garantie eventuelle Probleme geben könnte.
Es waren noch 5 Tage bis zum Auktionsende und jeden Tag mustere ich skeptischen
meine ernüchternde Liebe.
Mit Abstand verfolgte ich den Verlauf der Versteigerung weiter.
Aber die letzten 2 Tage bekam ich den leidenschaftlichen Wunsch mir das Ding
zu kaufen; ohne wenn und aber.
Bei eBay gibt es einen Agenten mit dem man steigern kann. Man gibt nur einen
Höchstbetrag ein und dann wird immer häppchenweise mitgeboten, bis
man entweder überboten wird, weil der Höchstbetrag überstritten
ist oder man gewinnt.
Es gibt verschiedene Taktiken wie man das Produkt seiner Wahl ergattern kann.
Ich entschied mich für die Lastminutevariante.
Wenn einem etwas wichtig ist, sollte man vielleicht früher bieten, aber
ich dachte mir, wenn das gute Stück unbedingt in meinen Besitz will,
dann soll es sich gedulden können.
30 Sekunden vor Ende der Auktion stieg ich ein und gewann.
Wer sitzt auch schon in tiefer Nacht vor dem Rechner?
Du etwa nicht?
Den Käufer hatte ich natürlich zuvor abgecheckt und auch ein Mail
geschrieben.
Er schien in Ordnung zu sein; ich bekam ein nettes Mail zurück.
Aber das heißt ja noch gar nichts!
Hier ging es um 1711 Euro.
Andere Menschen können mit diesem Geld ein ganzes Jahr aushalten.
Hm... was also machen?
Der Verkäufer wohnte auch nicht unbedingt in meiner Nähe.
Ja gut. Es blieb nur die Möglichkeit Zug oder Auto!
Nachdem die Bahn mittlerweile eher Streckenverbindungen streicht als ausbaut... stimmt auch nicht ganz.. bei mir wir z.B. die Bahntrasse vierspurig ausgebaut... blieb nur noch das Auto.
Der Wohnort des Verkäufers war schnell ermittelt.
Im Internet gibt es Routenplaner wie diesen hier.
http://www.lycos.de/webguides/reisen/routenplaner/