Meike Schlüter spielte die Rolle der Kerstin Herzog in der wöchentlichen TV-Serie
"Hinter Gittern" von Folge 233 bis 312 in insgesamt 54 Folgen.
Sendetermin: montags 21:15 Uhr auf RTL
Wiederholung der alten Folgen: montags 23:15 Uhr auf RTL
Rollenbeschreibung:
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Kerstin Herzog ist die Anstaltsärztin von Reutlitz. Pflichtbewusst hilft sie den
Insassinnen von Reutlitz. Nicht zuletzt ihre eigene unschuldige Inhaftierung ist das Resultat ihres
engagierten und gerechten Handelns. Die Insassin Alexandra "Sascha" Mehring stand Kerstin während ihrer
Inhaftierung zur Seite und half ihr, ihre Unschuld zu beweisen. Als Kerstin bemerkt, dass sie mit
Sascha mehr als nur Freundschaft verbindet, wird ihr bürgerliches Leben durcheinandergebracht. Aus
ihrer ehrlichen Art heraus, trennt sie sich von ihrem Verlobten Michael und beginnt eine heimliche
Beziehung mit Sascha. Allerdings ist Kerstin noch nicht bereit sich voll und ganz zu ihrer
Homosexualität zu bekennen, was immer wieder zu Frustrationen bei Sascha führt, die sich in
Streit äußern und die Beziehung stark belasten.
Quelle: http://www.hinter-gittern.com/bios/detail.php?id=86
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Statement:
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"Also die Lust an Kerstin Herzog, die zu spielen, ist, dass ich
nen Menschen zeigen kann, der sich sehr genau an Regeln hält, Verantwortung abgibt
und in so nem ganz starren inneren System auch lebt, weil er das nur so kann,
nur dort existieren kann. Und jetzt den Bogen zu zeigen, wie dieses starre
System aufbricht, ihr nicht mehr zur Verfügung steht und sie ins Wanken gerät
und das ganze Weltbild ins Wanken gerät und sie plözlich merkt, dass sie
nen Bauch hat, dessen Gefühlen sie einfach folgen muss."
Zitat Meike
Schlüter
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| Die näheren Beteiligten: |
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Michael, Kerstins gehörnter Verlobter und Anwalt
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Alexandra (Sascha) Mehring, Kerstins Geliebte
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Eva Baal, ehem. JVA-Chefin und Kerstins liebster Feind
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Hendrik Jansen, Schließer und Saschas liebster Feind
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Maja, Schließerin und Kerstins ehem. Mitbewohnerin
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Das faszinierende an der Figur Kerstin Herzog ist für
mich, dass sie eine gestandene, erwachsene Frau
darstellt (auch vor sich selbst), die aber von so
einigen Unzulänglichkeiten gebeutelt ist, die sie nicht
zugeben will, die aber zeigen würden, wie hilflos sie
sich zum ersten mal auf der Suche nach sich selbst
befindet.
Trotzdem schafft sie es, ihren bewährten Panzer
nicht brechen zu lassen und noch immer eine schöne,
starke Frau zu sein, die sich keine Albernheiten gestattet
und immer weiß, was sie tut.
Man möchte sie retten und gleichzeitig vor ihr niederknien.
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In "Hinter Gittern" ist mir aufgefallen, dass sie ihre Mimik
und Gestig so wenig und sensibel hervorspielt, dass sie absolut glaubwürdig zur Routine
der Figur gehören, was mir bei anderen Darstellern oft zu auffällig daherkommt.
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"Hinter Gittern" - Rechtfertigung:
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Ja, hiermit gebe ich zu, auch Hinter Gittern zu gucken. Jetzt zwar eher selten, aber
phasenweise hätte ich sogar dafür bezahlt, es sehen zu können!
Die Kritiker sagen, dass es meilenweit an der Realität vorbei geht, die Storys
schlecht sind, die Schauspieler auch, und die Figuren nerven.
Aber, dass es ... weiter
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