Die anderen Clans

Assamiten

Brujah

Caitiff

Gangrel

Giovanni

Setiten

Lasombra

Malkavianer

Nosferatu

Ravnos

Toreador

Tzimisce

Ventrue

Blutlinien

AssamitenAssamiten

Die Assamiten sind käufliche Mörder aus dem Orient. Sie arbeiten für Geld und Blut, denn die Tremere haben ihnen einen Bann auferlegt, so dass Vampir-Vitae Gift für sie ist. Dies war nötig geworden, um ihrer ungezügelten Diablerie Einhalt zu gebieten. Sie tragen immer noch den Zorn darüber im Herzen und neigen eher dazu Aufträge gegen die Tremere anzunehmen, als für sie.
Vielleicht wäre es besser gewesen sie zu vernichten, als man die Gelegenheit dazu hatte.
Überwindet man einen Assamiten, der auf einen angesetzt wurde, so verbietet ihnen ihr verdrehter Ehrenkodex einen zweiten Versuch.
Die Assamiten haben ihre Hochburgen im Nahen Osten und Nordafrika.
Bekannt wurden die Assamiten den westlichen Clans erst während der Kreuzzüge, als sie den Assassinen, den Hashshashin begegneten.

BrujahBrujah

Der Pöbel rebelliert gegen alles, was er nicht versteht oder nicht haben kann. Sie sind wie Teenager unter den Vampiren. Früher war es ein Clan von Gebildeten und Intellektuellen, aber heute ist nicht mehr viel davon übrig. Immerhin stellen sie jede Menge Muskeln im Kampf gegen den Sabbat. Bedauerlicher Weise muss man ihnen wenigstens wegen ihrer großen Anzahl ein gewisses Maß an Respekt entgegenbringen, auch wenn sie es einem nicht danken werden.
Die Brujah haben dennoch Einfluss in den Niederlanden, Portugal und in Teilen der USA.

CaitiffCaitiff

Im Mittelalter bezeichnete das Wort Caitiff abfällig eine Person ohne Kraft und Ehre, z.B. einen Gefangenen (vom lat. captivus). Die Clanlosen sind jedoch eine moderne Erscheinung in der kainitischen Gesellschaft. Meist entstehen sie, wenn einem sterbenden Menschen im Affekt der Kuss gegeben wird. Der Erzeuger scheut dann seine Verantwortung gegenüber seinem Kind oder fürchtet die Vergeltung des Prinzen aufgrund des Traditionsbruches. In früheren Zeiten war das Blut stark genug, um dennoch die Clancharakteristika auszubilden. Bei Kainiten hoher Generation fehlt der Vitae die nötige Stärke, um alle Eigenschaften weiterzugeben. Die Caitiff bilden deswegen weder Clansdisziplinen noch die typischen Clansschwächen aus. Die Fähigkeiten, über die sie verfügen, haben sie meist auf der Straße oder im Kampf ums Überleben aufgeschnappt. Aus diesen Gründen sind die Disziplinen Präsenz, Stärke, Seelenstärke oder Verdunkelung am häufigsten bei ihnen anzutreffen. Diesen Disziplinen ist gemein, das sie nur ein intuitives Verständnis benötigen und keinen Einsatz von Blut bedingen. Theoretisch könnte aber ein Caitiff über jede Disziplin verfügen. Dies geht sogar soweit, dass vereinzelte Caitiff spontan neue Kräfte entwickeln.
Caitiff sind aus gutem Grund in der kainitischen Gesellschaft sehr unbeliebt. Die ungewollten Kinder tragen die Sünde ihres Erzeugers mit sich. Ihr Auftreten gefährdet die Ordnung und die Maskerade. Der vielleicht entscheidenste Grund ist jedoch, dass in einer Passage des Buches von Nod die Caitiff als die Vorboten von Gehenna angesehen werden. Meist leisten sie einen Beitrag als Kanonenfutter in den Kämpfen gegen den Sabbat. Viele Prinzen sorgen so dafür, dass nur wenige Caitiff in ihrer Stadt sind, aber mit der stark zunehmenden Anzahl der Clanlosen entgleitet ihnen das Problem zusehends.
Es gibt nur wenige Beispiele, wo ein Caitiff eine Stellung des Prinzen erreichen konnte. Die bekannten sind Prinz Sarrasine von Sydney und Prinz Mukhtar Bey von Kairo. Dies sind seltene Ausnahmen in ungewöhnlichen Regionen. In Europa kann ein Caitiff unmöglich in den Status eines Ancilla aufsteigen.
Die Brujah und Gangrel sind aufgrund ihrer Lebensweise für die meisten Caitiff verantwortlich.
Die Gerüchte, dass die Caitiff im Sabbat sich zu einem Clan vereinigt haben, sind bisher unbestätigt.

GangrelGangrel

Die Gangrel gehören nominell der Camarilla an. Die meisten sind jedoch Wanderer und Streuner, was das altenglische Wort Gangrel auch so benennt und sie bleiben nie lange an einem Ort, so dass kein Prinz einen großen Einfluss auf sie hat. Aus dem selben Grund gibt es auch keine nennenswerten Gangrel-Prinzen. Die Gangrel sind Überlebenskünstler und gefürchtete Kämpfer, weswegen sie oft die erste Linie im Kampf gegen den Sabbat bilden. Sie sind ehrenhaft und stehen zu ihrem Wort.
Sie setzen sich für den Naturschutz ein, was oft zu Spannungen zwischen ihnen und den Vampiren führt, die die Industrie kontrollieren. Andererseits haben sie dadurch auch einigen Kontakte und Verbündete bei den Werwölfen.
Politisch sind sie von keiner Bedeutung für die Machtstruktur einer Stadt. Sie bilden hin und wieder Allianzen mit den Nosferatu, die eine ähnliche Außenseiterstellung haben. Sie sind zu unabhängig um gute Verbündete abzugeben.
Auch sind sie für einen großen Teil der Caitiff verantwortlich.
Sie erzeugen damit mehr Chaos, als die anzustrebende Ordnung.
Ihr momentaner Justicar ist Xavier.

GiovanniGiovanni

Der inzestuöse Clan der Nekromanten hat seinen Hauptsitz in Venedig. Sie wahren die Fassade von ehrbaren Geschäftsleuten, aber jedes Mitglied hat mehrere Leichen im Keller. Der Clan rekrutiert sich ausschließlich aus der sterblichen Familie der Giovanni.
Die Giovanni haben einen Vertrag unterschrieben, dass sie sich nicht an den Spielen des Dschihad beteiligen, aber ein Clan der unzählige Seelen sammelt und Reichtum anhäuft, wie kein anderer, verfolgt irgendein unbekanntes Ziel. Ihr Clansgründer Augustus Giovanni, ist der jüngste der Clansgründer. Im Jahr 1444 entstanden die Giovanni aus einer Blutlinie der Kappadozianer, einem Clan, der sich mehr mit der Erforschung des Todes, als mit den Geistern selbst beschäftigte.
Die Giovanni haben einige Blutslinien, die nicht den Namen Giovanni tragen.
Der Reichtum der Giovanni ist beträchtlich, kann sich aber nicht mit dem der Ventrue messen und ihre Nekromantie ist nichts im Vergleich zu der Thaumaturgie. Insofern sind die Giovanni eher von geringer Bedeutung.
Es heißt die Giovanni hätten Spione in den Rängen der Tremere, um die Geheimnisse der Thaumaturgie zu erlernen. Wenn diese Möglichkeit auch nicht auszuschließen ist, so ist es jedoch äußerst unwahrscheinlich.
Die Giovanni haben ausschließlich in Italien einen nennenswerten Einfluss, sind jedoch auch in der USA personell vertreten.

Jünger des SetJünger des Set

Set war ein Gott der Finsternis im alten Ägypten. Obwohl Set nur sein lateinische Name war. Im Ägyptischen wurde er als Sutekh bezeichnet. Seine Jünger arbeiten daran, die Welt auf seine Rückkehr vorzubereiten. Das macht sie so gefährlich: Ein den ganzen Clan einigendes Ziel. Ihre Waffen sind Korruption und Verderbnis. Ihre Verbindung mit der Schlange ist tatsächlich ein passender Vergleich. Es ist deswegen sehr gefährlich mit einem Setiten Geschäfte zu machen, aber oft können nur sie benötigte Dinge besorgen. Viele der Schlangen bereichern sich durch Drogenhandel, Waffenschmuggel und Prostitution.
Die wirklich gefährlichen Setiten sind aber die Priester des Typhon, die in ihren dunklen Tempeln obszöne Rituale ausführen.
Die Jünger des Set haben großen Einfluss in Ägypten, Südamerika, der Karibik und überall, wo Wüsten sind.

LasombraLasombra

Die Lasombra sind Meister der Manipulation und der Intrige. Oft werden sie als das dunkle Pendant der Ventrue gesehen. Vermutlich ist es ihr Verdienst, dass der Sabbat sich noch nicht selbst zerfleischt hat. Einst bestand der Clan aus spanischen Edelleuten und Männern der Kirche. Bis heute haben sich nur noch Ansätze davon erhalten. "La Sombra" bedeutet dann auch "der Schatten" da die Hüter nicht nur gerne Schatten befehligen, sondern auch aus dem Hintergrund agieren. Auch wenn die Zeit ihrer Größe lange vorbei ist gehören die besten Strategen des Sabbat zu den Lasombra. Sie zu überwinden ist schwierig und bringt den Sieg im Dschihad.
Die Lasombra herrschen überall dort, wo der Sabbat ist.

MalkavianerMalkavianer

Der verrückte Clan der Malkavianer ist chaotisch und unberechenbar. Mögen einige von ihnen auch unterhaltsam sein, so sind es im Grunde nur Störenfriede. Die Malkavianer haben schon oft das sensible Gleichgewicht der Macht in einer Stadt durcheinander gebracht, indem sie unerwartet die Seiten wechselten.
Manchmal hilft wie bei einem Kind umgekehrte Psychologie gegen sie, doch ein Malkavianer dreht genauso schnell seine eigene Psyche um.
Gefährlich sind nur die Größenwahnsinnigen, denn sie verstehen die Technik der Finte in der Finte in der Finte.
Einzelne Malkavianer haben keinen nennenswerten Einfluss. Sporadisch finden sich aber mehrere spontan zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Allerdings vermag niemand zu sagen, wie dieses Ziel aussieht.
Es gibt besorgniserregende Hinweise, dass ihr Wahnsinn nur gespielte Schau ist. Manche glauben, das Wort Malkavianer käme aus dem Griechischen von Malakia, was Krankheit bedeutet. Es stammt aber von dem Hebräischen Wort Malak für Engel und König.

NosferatuNosferatu

Die entstellten Nosferatu verfügen über ein Informationsnetz ohne gleichen. Sie leben am Rande und unterhalb der Gesellschaft in den Schatten und Dreck der anderen.
Sie sind gezwungener Maßen Überlebenskünstler. Ihr Clanszusammenhalt kommt als einziger dem der Tremere gleich.
Bei Umgang mit ihnen muss beachtet werden, dass sie aus einer Frage ebensoviel lernen, wie aus einer Antwort. Dennoch können sie akzeptable Verbündete abgeben, auch wenn sie zuviel über die Tremere wissen, um jemals vertrauenswürdig zu sein. Wenn Krieg unter den Vampiren ausbricht müssen sie als erste sterben.

RavnosRavnos

Sich mit diesem nutzlosen Clan von Scharlatanen und Dieben abzugeben ist reine Zeitverschwendung und kostet einen wenigstens die Brieftasche. Es ist ein Clan von Zigeunern und Vagabunden, die überall hinreisen, wo es ihnen passt. Sie stiften Chaos und versuchen andere lächerlich zu machen. Wenn sie ihre kleinen Tricks bei den Tremere versuchen, lernen sie aber schnell, dass nur echtes Feuer einen Vampir wirklich verbrennt.
Die Ravnos bereisen die ganze Welt, aber besonders zahlreich sind sie in Osteuropa und Indien.

ToreadorToreador

Die Toreador lassen sich in zwei Gruppen einteilen:
Die künstlerisch begabten Artiste und den Kunst-kritischen Poseurs.
Die Artiste sind die Künstler, die ganz in ihrer Arbeit aufgehen. Sie sind am angesehensten im Clan aber für die Tremere ohne Bedeutung.
Gefährlicher sind die Poseurs. Die einzige Möglichkeit, wie sie zu Status kommen können, liegt in der Politik und Intrige. Für diese Gebiete zeigen sie auch eine gewisse Begabung. Zusätzlich verfügen einige über große Ressourcen, um ihre Ausstellungen und Partys finanzieren zu können. Viele Harpyien sind Poseure.
Der Clan Toreador verfügt über großen Einfluss in Frankreich, Italien und Teilen Südamerikas.

TzimisceTzimisce

Seit Anbeginn der Zeiten sind die Unholde und die Tremere Erzfeinde. Von allen Kainiten töten sie bevorzugt die Tremere. Wenn die Lasombra Kopf und Geist des Sabbat sind, so sind die Tzimisce Herz und Seele. Die Mehrzahl der Kainiten im Sabbat gehören diesem monströsen Clan an.
Die Tzimisce verfügen über einige Ghule deren Aussehen bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde. Meist werden sie so gestaltet, dass sie wahre Kampfmaschinen abgeben. Bei Angriffen bilden sie dann zusammen mit einigen antitribu das Kanonenfutter. Erst wenn die Kräfte der Camarilla erschöpft sind, greifen die Tzimisce selber an.
Es gibt einige Tzimisce, die eine eigene Form der Thaumaturgie beherrschen. Diese sogenannten Koldunen haben zusammen mit den Tremere antitribu einige unheimliche Rituale entwickelt.

VentrueVentrue

Die Ventrue sind wohlhabend und einflussreich. Sie schätzen die Ordnung und Stabilität wie die Tremere, was sie zu natürlichen Verbündeten macht. Sie stellen innerhalb der Camarilla die meisten Prinzen, da sie stets die Kontrolle anstreben. Die Kontrolle kann man ihnen lassen, doch die wahre Macht muss bei den Tremere liegen. Nichtsdestotrotz sind sie innerhalb der Camarilla die größten Konkurrenten der Tremere.
Auch wenn sie weltweit Einfluss haben, so liegen die Kernpunkte ihrer Macht in Deutschland, England und den USA.


Die bekannten Blutlinien

Immer wenn ein Erzeuger neben den üblichen Charakteristika seines Clans noch weitere Eigenschaften an seine Nachkommen verleiht und jene diese Fähigkeit beibehalten, besteht die Möglichkeit, dass eine Blutlinie entsteht. Das Entstehen neuer Blutlinien wird aber von den etablierten Clans verhindert, da Blutlinien bestehende Machtgefüge zerstören und oft über seltsame und unvorhersehbare Fähigkeiten verfügen. Normalerweise bleibt ein Erzeuger, der eine Blutlinie begründen könnte, im Clan und seine Eigenheiten gehen in der Masse unter. Das Beispiel der Giovanni zeigt deutlich das Gefahrenpotential einer solchen Blutlinie. Dennoch sind über die Jahrhunderte eine Reihe von Blutlinien entstanden und wieder verschwunden. Blutlinien scheinen somit vergänglich wie Modeerscheinungen zu sein, eine Laune der Evolution.

Blutlinien werden definiert als eine Anzahl von Kainiten, die ein deutliches Merkmal von ihrem Ursprungsclan unterscheidet. Sie haben kein Mitglied in der dritten, selten in der vierten Generation. Ihre Mitgliederzahl variiert von einem Dutzend bis zu etwa 200 Individuen.

Baali Baali
Die abscheulichen Baali waren vermutlich das einzige Beispiel, wo sich alle Clans einig waren. Die Baali beteten unter ihrem Anführer Shaitan Dämonen und finstere Wesenheiten an und versuchten mit Opfern ihnen den Weg in unsere Welt zu ebnen. Vor langer Zeit wurden sie von einem Bündnis aller Clans ausgelöscht.
Es gibt immer wieder Hochstapler, die behaupten, der wiedergekehrte Shaitan zu sein. Diese werden genauso schnell entlarvt wie vernichtet.
Der momentane Betrüger ist vermutlich ein Tremere antitribu auf dem Pfad der bösen Enthüllungen. Nicht ohne Grund steht er als Anathema auf der Roten Liste.

Gargylen

Gargylen
Die Tremere haben die Gargylen im Mittelalter geschaffen, um sich gegen die fleischgeformten Horden der Tzimisce zu verteidigen. In der Tat hat ihre Erschaffung zu einer Wende in dem Kampf um Transsilvanien zu Gunsten der Tremere geführt. Im 15. Jahrhundert jedoch probten einige Gargylen den Aufstand und verließen die Tremere. Das ist aber nur einer der Gründe, warum es heute nur noch wenige Gargylen gibt und das Ritual zu ihrer Erschaffung nicht mehr angewandt wird.
Siehe auch Gargylen - Diener aus Stein.
Lamia Lamien
Diese Blutslinie der Kappadozianer ging zusammen mit ihrem Ursprungsclan im 15. Jahrhundert unter.
Lhiannan Lhiannan
Die nur aus druidischen Frauen bestehende Blutslinie verschwand zusammen mit ihrem heidnischen Glauben. Vor dem 15. Jahrhundert hatte sie einen gewissen Einfluss auf den britischen Inseln.
Samedi Samedi
Die Zombies entstammen einem Voodoo-Kult aus Haiti und sind in der ganzen Karibik verbreitet. Sie ähneln wandelnden Haufen verrottender Leichen und stinken schlimmer als jeder Nosferatu. Dennoch sind sie aufgrund ihrer Kräfte und Kenntnisse über den Tod gefragte Leibwächter, wenn man sich den Preis leisten kann. Weder die Nosferatu noch die Giovanni wollen die Verantwortung für das Entstehen dieser Blutlinie übernehmen. 
Töchter der Kakophonie Töchter der Kakophonie
Diese Blutlinie setzt sich aus talentierten Sängerinnen zusammen, die mit ihren Stimmen zu außerordentlichen Leistungen fähig sind. Diese Blutlinie entsprang vermutlich im Zeitalter der Renaissance den Toreador oder den Malkavianern. Es ist kein Mitglied dieser Blutlinie bekannt, das eine niedrigere Generation als die Siebte besitzt.

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