Im Gespräch mit...

 
...Heike Oberwelland

 

Sie ist eine Powerfrau, stets offen für neue Impulse und unermüdlich mit Rat und Tat dabei, wenn es um die Umsetzung geht. Die 40-jährige Mutter von zwei Töchtern (7 / 11 J.) und eines Sohnes (9 J.) verlebte ihre Jugend in Coesfeld, studierte in Berlin, Göttingen und Münster und ist seit 5 ½ Jahren als Pfarrerin in der Hevener Gemeinde tätig. Besonders die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt ihr am Herzen. Für „Evangelisch in Witten" ist sie z.B. im Team mit Kolleginnen und Kollegen in der Wiedereintrittsstelle tätig und für etwa 8 Wochen im Jahr rund um die Uhr in Bereitschaft für die Notfallseelsorge.

Red.: Wie kam es zu Ihrem Engagement in der Notfallseelsorge?

Heike O.: Der Beauftragte für Notfallseelsorge, Pfarrer Gengenbach, hat mich gleich während der ersten Synode auf eine Mitarbeit angesprochen. Ich habe spontan zugesagt. Wir sind ein gutes Team und die Arbeit wird von den Betroffenen sehr wertgeschätzt, manche Begegnung führt zu einer Richtungsänderung auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Red.: Wie häufig haben Sie Einsätze?

Heike O.: Im Schnitt sind es 1 bis 2 Einsätze in der Woche.

Red.: Ab Januar 2006 wird die Kirchengemeinde Heven mit der Christuskirchengemeinde und der Creativen Kirche fusionieren und unter dem Namen „Trinitatis-Kirchengemeinde" vereint. Mit welchen Gefühlen schauen Sie in die Zukunft?

Heike O.: Ich freue mich auf die Möglichkeit, christliche Gemeinschaft lebendig zu gestalten und denke, dass wir mit der neuen Struktur zukunftsfähig an den Start gehen.

Red.: Wird sich hier vor Ort in Heven viel verändern?

Heike O.: Vermutlich werden die meisten Hevener gar nichts bemerken. Gruppen und Kreise werden weiterhin stattfinden, solange es Menschen gibt, die sich dort versammeln und Gemeinschaft im Sinne Jesu leben. Sicher wird es organisatorische Veränderungen geben, z.B. wollen wir erreichen, dass Frau Marohn nicht mehr zwischen 2 Büros pendeln muss.

Red.: Was liegt Ihnen für die zukünftige Gemeinde besonders am Herzen?

Heike O.: In der dann größten evangelischen Gemeinde Wittens, möchte ich mithelfen, dass sich an den einzelnen Standorten profilierte Arbeit entwickelt. In Heven ist das die Kulturarbeit für alle Altersgruppen.

Red.: Haben Sie denn noch Zeit für Hobbies?

Heike O.: Natürlich: Sport, Handarbeiten und ein spannendes Buch sind für mich wie Urlaub.

Red.: Ihr größter Wunsch?

Heike O.: Gott segne unser Tun.

 

Das Gespräch führte Karin Trampisch