Diagnose: Chronische Schachleidenschaft
von Uwe Naumann:
Mit Bernd Hirsch feierte Anfang Januar 2005 eines der prägendsten Mitglieder des Geringswalder Schachklubs seinen 60. Geburtstag. Schon seit 1962 ist der verheiratete Familienvater von zwei Kindern aktiv im Verein tätig, in dem er 15 Jahre lang ab 1975 die Leitung der Sektion Schach der damaligen Betriebssportgemeinschaft Motor Geringswalde inne hatte.
Das Schachspielen hatte Hirsch von seinem Vater gelernt. In seiner Lehrzeit als Dreher in den Vereinigten Werkzeugfabriken Geringswalde fand er seinen Weg zur Sektion Schach. Gleich zu Beginn seiner Mitgliedschaft holte er den Titel des Stadtmeisters von Geringswalde. In seiner über 40-jährigen Laufbahn gewann er bisher neunmal die interne Sektionsmeisterschaft und fünfmal den Vereinspokal. Das Engagment zu seinem Hobby äußerte sich in den 80-er Jahren auch in der Herstellung einer Chronik über die Sektion Schach.
Der alteingesessene Geringswalder kämpft nach wie vor in den Punktspielen des Vereins in der 1. Bezirksklasse, arbeitet im Vorstand als technischer Leiter und betreut zeitweise den Nachwuchs des Schachklubs.
Seine Sportfreunde im Schachklub wünschen dem Jubilar neben Erfolgen im Denksport auch die Zeit, seine Chronistentätigkeit über den 1990 gegründeten Schachklub fortzuführen.
Seit 43 Jahren frönt Hirsch dem Denksport. Er nahm 1962 an einem Turnier in Geringswalde teil und erzielte dabei auch einige Erfolge, die spornten an weiterzumachen und der Jubilar fand Gefallen an dem Spiel auf 64 Feldern. In reizt daran, dass logisches Denken erforderlich ist und er Siege und Niederlagen erlebt.
Blumen auf dem Schachbrett: Das gibt es nur einmal zum 60. Geburtstag von Bernd Hirsch in Geringswalde.
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