NOFV Nord-Oberliga-Abschluß-Tabelle Saison 2005/2006
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1. |
1. FC Union Berlin |
30 |
73:22 |
69 |
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2. |
MSV Neuruppin |
30 |
61:21 |
64 |
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3 . |
SV Babelsberg 03 |
30 |
56:42 |
51 |
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4. |
FC Hansa Rostock II |
30 |
49:42 |
51 |
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5. |
Tennis Borussia Berlin |
30 |
56:40 |
49 |
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6. |
BFC Dynamo |
30 |
43:41 |
44 |
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7. |
Türkiyemspor Berlin |
30 |
34:32 |
44 |
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8. |
SV Yesilyurt 73 |
30 |
49:45 |
42 |
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9. |
Torgelower SV Greif |
30 |
45:54 |
42 |
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10. |
Berliner AK 07 |
30 |
40:35 |
39 |
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11. |
BFC Preussen |
30 |
44:43 |
38 |
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12. |
Ludwigsfelder FC |
30 |
36:48 |
35 |
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13. |
FSV Motor Eberswalde |
30 |
25:58 |
31 |
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14. |
TSG Neustrelitz |
30 |
34:52 |
30 |
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15. |
Falkensee/Finkenkrug |
30 |
31:51 |
29 |
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16. |
FC Anker Wismar |
30 |
31:81 |
21 |
Türkiyemspor-Torschützen Saison 2005/06(nur Punktspiele)
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Deniz Aydogdu |
7 |
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Fatih Aslan |
6 |
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Orhan Sonar |
5 |
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Cemil Mengi |
4 |
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Ergün Pinarbasi |
2 |
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Jose Rodrigues Alves Antunes |
2 |
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Cihan Dogan |
2 |
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Serkan Birtane |
2 |
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Vincenzo Lanza Cariccio |
2 |
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Cemal Can |
1 |
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Ante Balic |
1 |
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Ahmet Öztürk |
1 |
28.05.2006:
FC ANKER WISMAR - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:4 (0:2)
Einen schönen Saisonabschluß erlebten heute die wenigen mitgereisten Anhänger von Türkiyemspor beim letzten Oberliga-Punktspiel in Wismar, wo unser Team auf das Schlußlicht der Tabelle und Absteiger Anker Wismar traf. Türkiyemspor konnte den höchsten Saisonsieg einfahren, und mit diesem 0:4 waren die Gastgeber noch gut bedient, denn unsere Mannschaft hatte noch mehrere Chancen, das Ergebnis noch höher zu schrauben. So vergaben Fatih Aslan und Ahmet Öztürk Möglichkeiten ebenso wie der heute wieder überragende Fumaka und Vincenzo Lanza Cariccio. Trotzdem gelang Vinzenzo sein Treffer (zum 3:0). Auch Ahmet Öztürk traf schließlich zum 4:0-Endstand. Vorher hatten schon Ante Balic (Drehschuß aus 20 Meter) und Orhan Sonar die 2:0-Halbzeitführung hergestellt. Im Tor stand übrigens heute unser dritter Torhüter Joel Samake. Und er machte seine Sache sehr gut. Die wenigen Chancen der Wismarer konnte er sicher entschärfen.
21.05.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - MSV NEURUPPIN 1:0 (1:0)
In der 1. Hälfte boten die 22 Kicker den 155 zahlenden Zuschauern, davon ca. 50 aus Neuruppin, fußballerische Schonkost. Türkiyems erste Ecke nach ca. 30 Minuten führte schließlich zum Treffer des Tages. Die Gäste-Abwehr bekam den Ball irgendwie nicht aus die Gefahrenzone, so dass schließlich Orhan Sonar den Ball aus Nahdistanz ins Netz dreschen konnte. In der 2. Hälfte wurde das Spiel etwas ansehnlicher, weil die Gäste offensiver agierten. Aber sie erspielten sich trotzdem nur wenige Möglichkeiten, die sie zudem auch noch in kläglicher Weise vergaben. Die größte Chance zu einem weiteren Torerfolg hatte aber erneut Türkiyemspor. Cemil Mengi wurde knapp im Strafraum gefoult. Der Pfiff des Schiedsrichters kam sofort, sein Fingerzeig auf den Elfmeterpunkt nach einer Denksekunde später. Junior aber setzte den Ball an den Pfosten stand ins Tor. So plätscherte das Spiel schließlich auf niedrigem spielerischen Niveau vor sich hin, auch wenn gelegentlich die Zuschauer durch so etwas wie eine Chance aufgeschreckt wurden. Z. B. hopste der Ball in der Schlußminute nach einem ansehnlichen Heber von Ahmet Öztürk über den Gäste-Keeper auf die Latte statt in das MSV-Gehäuse. Alles in allem war es ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, da dem MSV der letzte Wille zum Aufbäumen gegen diese Niederlage nicht anzumerken war. Zum Saisonabschluß geht es nächste Woche zum Absteiger Anker Wismar an die Ostsee.
14.05.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - LUDWIGSFELDER FC 2:1 (1:0)
Bei freiem Eintritt versammelten sich ca. 100 Zuschauer auf dem Ausweichplatz an der Züllichauer Straße, darunter auch eine kleine Ludwigsfelder Gemeinde mit Trommel. Die verstummte dann aber in der zweiten Hälfte immer öfter und länger, denn Türkiyemspor machte von Beginn an das Spiel. Orhan Sonar konnte nach 20 Minuten mit einem Sonntagsschuß am Muttertag (jede im Stadion anwesende Frau bekam vom Verein Türkiyemspor eine Rose geschenkt) aus rd. 25 Meter von der rechten Seite den Keeper der Gäste überraschen. Der Ball schlug im langen Eck unter der Latte ein. Danach hatte Orhan Sonar noch mehrere Möglichkeiten, und auch Vincenzo Lanza Cariccio sowie Cihan Dogan vergaben noch vor der Pause ihre klare Chancen zum Ausbau der Führung. In der zweiten Hälfte drückte der LFC stärker in unsere Hälfte, ohne sich aber auch nur eine zwingende Chance zu erarbeiten. Deren beste Chance konnte man in der 1. Hälfte erleben, als unser Keeper Thomas Dame den drohenden Ausgleich etwas glücklich mit der Fußspitze verhinderte. Dahingegen kam Türkiyemspor auch im zweiten Durchgang zu mehreren Torchancen. Allein Vincenzo Lanza Cariccio hatte zwei große Möglichkeiten, die er aber vergab. Schließlich war es erneut Orhan Sonar, der mit einem Heber über den hinaus eilenden LFC-Keeper zur 2:0-Führung traf. Danach war das Spiel ausgeglichen. Türkiyemspor ließ sich etwas zurück fallen, so dass der Gegner kurz vor Schluß doch noch seinen Treffer erzielen konnte.
13.05.2006:
MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Unspektakulär verlief die diesjährige Jahreshauptversammlung von Türkiyemspor. Es gab keine kritischen Rede-Beiträge von Mitgliedern, statt dessen aber immer wieder Appelle an den Zusammenhalt der Türkiyemspor nahe stehenden Menschen und Erinnerungen an die Verpflichtung, die sich mit dem Namen Türkiyemspor verbindet. Der alte Vorstand wurde problemlos entlastet. Die neu verfasste Satzung vom Verein Türkiyemspor wurde nach einigen kleinen Änderungen mit überwältigender Mehrheit angenommen. Und der neue Vorstand, der zum großen Teil aus dem alten besteht, wurde ebenso überwältigend und ohne Aussprache gewählt.
Präsident: Remzi Kaplan, 2. Vorsitzender : Celal Bingöl, 3. Vorsitzender: Bahri Özkan, Ali Eltan (Geschäftsführer), Ulvi Yagan (Schatzmeister), Bilinc Isparta (Pressesprecher), Mehmet-Ali Penning, Ömer Baskan und Armagan Sahin (alle drei Beisitzer).
Zudem wurden ein 5köpfiger Beirat mit beratender Funktion gewählt: Boris Rauhfuss, Durmus Ali Matur, Kadir Aslan, Senol Akkaya und Andreas Meier.
In den Aufsichtsrat wurden Ahmet Saat und der Oberliga-Spieler Fatih Aslan gewählt.
Firat Tuncay ist aus dem Vorstand ausgeschieden, bleibt aber weiterhin der sportliche Leiter der Männerabteilung.
11.05.2006:
SPIELVERLEGUNG!
Das nächste Oberliga-Spiel Türkiyemspor gegen Ludwigsfelde findet am Sonntag um 14.30 Uhr im Stadion an der Züllichauer Straße statt, da im Katzbachstadion ein Sportfest des Bezirkes stattfindet!!!!
10.05.2006:
SV BABELSBERG 03 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:2
Nur noch gut 750 Zuschauer haben im Babelsberger Karl-Lieknecht-Stadion ein mäßiges, aber torreiches Spiel gesehen. Fatih Aslan zirkelt einen Freistoß zum 1:1-Ausgleich in das untere Toreck, und Cemil Mengi nimmt einen Fehler der Babelsberger dankbar an und stellt den Endstand her, nachdem zwischenzeitlich die Babelsberger sogar in Unterzahl wieder in Führung gegangen waren.
Ich frage mal ganz unbedarft: Warum kann Türkiyemspor nur gegen große Mannschaften eine ansehnliche Leistung abrufen? Siege oder zumindest Unentschieden gegen Favoriten, auch auswärts, dagegen die peinlichsten Niederlagen gegen Abstiegskandidaten. Die einen, die es gut mit Türkiyemspor meinen, sind der Ansicht, dass es eine Kopfsache ist, die anderen, die immer einen Grund suchen, um gegen unseren Verein zu stänkern, mutmaßen bösartig Wetteinsätze als Ursache mancher Niederlage gegen einen "Underdog".
Ärgerlich waren diese Niederlagen allemal, und kaum erklärbar. Unsere Spieler können hervorragend Fußball spielen, benehmen sich aber mitunter wie kleine Kinder, denen man angeblich das Spielen nicht gönnt. Und unser Trainer Thomas Herbst ist für den schwierigen Job mit diesen schwierigen Kickern kaum zu beneiden. Und daher zu loben. Denn er ist es, dem Türkiyemspor im Männerbereich alles zu verdanken hat, was unser Verein in den letzten Jahren erreicht hat.
07.05.2006:
Türkiyemspor stagniert auf Platz 8
Türkiyemspor Berlin - FC Hansa Rostock II 0:1 und FSV Motor Eberswalde - Türkiyemspor Berlin 1:0
Das Glück hat Türkiyemspor verlassen. Statt knapp zu gewinnen wie in den vergangenen Monaten verliert Türkiyemspor jetzt knapp. Und nähert sich immer mehr dem Punkt-Stand, der zum Abstieg in die Verbandsliga "berechtigt". Zudem verliert Türkiyemspor immer mehr Spieler. Am Mittwoch gegen FC Hansa Rostock II sah Deniz Aydogdu "Rot" und mußte gehen. Der Grund: Nachtreten, als die Situation schon längst gepfiffen war und geklärt schien. Dem Spieler darf man ruhig unterstellen, dass er nicht mehr weiter spielen wollte. Braucht er auch nicht, denn danach wurde er bei Türkiyemspor rausgeworfen - übrigens schon das zweite Mal. So mußte unser Team in Eberswalde mit Junior und dem jungen Orhan Sonar als Stürmer auflaufen. Doch gegen die kompakte Abwehr der Eberswalder kamen unsere Spieler selten an. EW gewann 1:0 und freute sich, dem drohenden Abstieg evtl. doch noch von der Schippe springen zu können. Türkiyemspor hingegen hat nur 7 Punkte mehr als Eberswalde, bei noch ausstehenden vier Punktspielen bei Babelsberg, gegen Ludwigsfelde und Neuruppin und zum Abschluß beim Tabellenletzten Anker Wismar. Aber selbst die Wismarer sind noch nicht abgestiegen. Die Rechnung ist ganz einfach: Türkiyemspor braucht noch drei Punkte, um aus eigener Kraft sicher die Klasse zu halten. Und die sollte unser Team nicht unbedingt am letzten Spieltag in Wismar holen müssen, denn ein solches "Endspiel" wäre zwar spannend, aber für uns sicher nicht wünschenswert.
30.04.2006:
Platz 8 nach zwei Niederlagen in dieser Woche
Falkensee/Finkenkrug - Türkiyemspor Berlin2:0 (0:0) und 1. FC Union Berlin - Türkiyemspor Berlin 5:1 (2:1)
So schnell kann es gehen. Nach der indiskutablen Leistung am letzten Mittwoch beim 1. FC Union, als man den Platz an der Alten Försterei mit einer 1:5-Niederlage verlassen mußte, folgte heute der nächste Nackenschlag. Auf dem etwas größer geratenen Bolzplatz beim gegen den Abstieg kämpfenden Falkensee/Finkenkrug, den ich übrigens nach mühevollem Suchen erst zur 2. Halbzeit betreten konnte, mußte unser Team erneut eine Niederlage hinnehmen. Und das nicht mal unverdient, denn in dem insgesamt niveauarmen Gekicke, um nicht dem Platz entsprechend Gebolze zu schreiben, hatten die Gastgeber mehr Chancen (nämlich insgesamt zwei in der 2. Hälfte, einmal rettete unser Keeper Marc Stillenmunkes und ein zweites Mal die Querlatte) und am Ende mehr Glück. In der 75. Minute sprang nämlich unser Abwehrspieler - ich weiß gar nicht mehr wer es war - den Falkenseer Angreifer im Strafraum um. Der Elfmeter-Pfiff war logisch und völlig berechtigt. Alles Gemaule und Herumdiskutieren mit dem Unparteiischen half nichts und war auch völlig überflüssig. Wer im eigenen Strafraum so zu Werke geht, muß mit einem Elfer rechnen. Diese Chance ließ sich Falkensee nicht nehmen, denn schließlich bekäme das Team mit einem heutigen Sieg wieder Anschluß an die Nicht-Abstiegsplätze. Türkiyemspor agierte zu hektisch, hatte schon vor dem Elfmeter per Fernschuß, den der Torwart der Gastgeber mit Mühe abwehrte, eine Chance. Und auch danach lag eine Tormöglichkeit in der Luft, als Deniz Aydogdu völlig frei vor dem gegnerischen Tor angespielt wurde. Doch seine Direktabnahme wurde ein halbes Luftloch. Ansonsten habe ich nicht viel von Deniz, der gegen Union immerhin noch den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte, gesehen. Die Falkenseer konterten vor ihren 400 Zuschauern nun nicht schlecht und kamen so in der 87. Minute zum 2:0. Damit war das Thema durch. Türkiyemspor ist nur noch Achter, sowie nur noch der fünftbeste Berliner Verein (Tebe und Dynamo sind vor uns), aber dafür nach wie vor noch das beste Team in Kreuzberg. Das ist doch auch was. Man muß die Dinge eben positiv sehen. Noch ein hübscher Nebeneffekt des heutigen Spiels: Mit dem Sieg der Falken und Finken sind der BAK und der SV Yesilyurt, die heute beide verloren haben, wieder in arge Abstiegsnöte geraten. Aber Türkiyemspor mit acht Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen bei noch ausstehenden fünf Punktspielen muß auch noch aufpassen, nicht weiter durchgereicht zu werden. Was soll΄s. Wenn wir es schon nicht schafften, Falkensee zu schlagen, dann muß eben am Mittwoch Hansa Rostock II dran glauben.
22.04.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - BFC DYNAMO 1:1 (1:0)
Unter verschärften Sicherheitsvorkehrung fand das Spiel der beiden unversöhnlichen Rivalen im Katzbachstadion statt. Nicht vergessen war die Situation aus dem Hinspiel, als ein aus der BFC-Gegengerade geworfener Stein einen Türkiyemspor-Spieler traf. Aber auch die dafür vom Verband verhängte lächerliche 500 - Strafe gegen den BFC Dynamo war unvergessen. Bis auf dem Integrationsbeauftragen Mehmet Matur war auch kein BFV- oder NOFV-Vertreter heute anwesend. Wahrscheinlich weilten sie alle bei ihrem Lieblingsverein 1. FC Union, der zeitgleich gegen den MSV Neuruppin spielte.
Das Spiel begann vor einer enttäuschenden Zuschauerkulisse. Beim BFC Dynamo auf der Gegengerade hatten sich ca. 200 Anhänger eingefunden, auf Türkiyemspor-Seite waren es gerade mal 100. War die Kulisse erbärmlich, so begann das Spiel für Türkiyemspor hervorragend. Nach ca. 10 Minuten war Deniz Aydogdu der Nutznießer eines gravierenden BFC-Abwehrfehlers und konnte zur frühen Türkiyemspor-Führung einschießen. Eisige Stille im Rund des Katzbachstadions. Nur hinter der Gegengerade stieg aus dem Viktoria-Park eine schwarze Rauchwolke auf, eine Rauchbombe von BFC-Anhänger, die vergeblich versuchten, über den Zaun umsonst ins Stadion zu kommen. Der BFC erhöhte nun den Druck auf das Türkiyem-Tor. Die Abwehr unserer Mannschaft machte desöfteren keinen sicheren Eindruck, um nicht zu sagen: Sie wirkte mehrfach ziemlich chaotisch und hatte nur das Glück, dass die BFCer unfähig waren, daraus Profit zu schlagen. Aber Türkiyemspor fing sich wieder und kam auch zu Gelegenheiten. Eine Flanke von Felix Bieder konnte unser Kapitän Fatih Aslan völlig frei stehend zu einem Kopfball nutzen, der dem BFC-Keeper aber in die Arme flog. Im Gegenzug parierte unser Keeper Thomas Dame einen herrlichen Fernschuß. Unschön die Situation, als unser Torwart beim Abfangen des Nachschusses von einem BFCer umgerammt wurde und verletzt erst mal liegen blieb. Als Thomas Dame, der bei jedem Spiel unter Strom steht, wieder stand, war ihn die Verärgerung über das vom Schiedsrichter nicht geahndete Vorgehen des BFC-Stürmers deutlich anzusehen.
In der Halbzeitpause versuchten ca. 50 BFC-Fans, die seit ca. 20 Minuten an der Kasse auf einen eintrittsfreien Zutritt zum Spiel zur zweiten Hälfte warteten, ohne Eintritt zu bezahlen ins Stadion kommen, was von der Security unterbunden wurde. Nach einigem Hin und Her zahlten die BFC-Anhänger schließlich 3 Eintritt pro Nase zahlten, um dann einen Sturmlauf des BFC zu erleben, der Türkiyemspor nahezu an die Wand spielte. Unsere Mannschaft gelang nur selten ein erfolgversprechender Konter, der dann auch noch unkonzentriert zu Ende gespielt wurde. So rannte sich Cemil Mengi in der zurückeilenden BFC-Abwehr fest. Aber auch der ansonsten einen guten Eindruck hinterlassenden Fumaka hatte seine Großchance, als er frei auf den BFC-.Keeper zulief, dann aber schlecht abspielte statt das Tor selbst zu machen. Dieses wäre wohl die Entscheidung gewesen, auch wenn niemand vergessen hatte, wie Türkiyemspor im Hinspiel einen 2:0-Vorsprung vergessen hatte. So aber bangte der Türkiyemspor-Fan mit seinem Team. In der 71. Minute war es schließlich so weit. Eine saubere Flanke und eine erfolgreiche Verwertung sorgte für den Ausgleich. Nun wachte sogar der BFC-Anhang auf, leider aber wieder auch mit den üblichen dummen Sprüchen. Überraschend war, dass Türkiyemspor nach dem Ausgleich noch einmal zulegen konnte und in den Schlußminuten mehrere Möglichkeiten zum Siegtreffer hatte. Besonders der eingewechselte Tamer Keskin sorgte auf der linken Seite für Belebung, und Fatih Aslan wirbelte im Angriffs-Zentrum. Leider kam diese offensive Spielweise unserer Mannschaft zu spät, so dass dieses Unentschieden bis zum Schlußpfiff Bestand hatte. Es war ein gutes Oberliga-Spiel mit einem Ergebnis, das meinem Tip entsprach. Somit war alles in Ordnung.
18.04.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - BFC DYNAMO VORGEZOGEN!
Das nächste Punktspiel zwischen Türkiyemspor und dem BFC Dynamo ist auf Wunsch des Gegners auf Samstag, den 22.04. vorgezogen worden. Der Grund liegt darin, dass der BFC schon am Dienstag, den 25.04. das Halbfinale im Berliner Pokal gegen den Regionalligsten Hertha II austragen muß. Um dem BFC eine Spielpause von zwei Tagen zu gönnen, stimmte Türkiyemspor der Verlegung von Sonntag auf Samstag zu. Anpfiff wird um 16 Uhr sein.
16.04.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - TORGELOWER SC GREIF 0:0
Erneut ein Türkiyemspor-Spiel, über das man nicht viele Worte verlieren sollte. Zum Glück sahen dieses alles andere als hochklassige Match nur 74 zahlende ZuschauerInnen. Der Gast aus Mecklenburg-Vorpommern gefiel sich in der Rolle des verteidigenden Teams, das gelegentlich sehr gefährlich konterte. Unser Keeper Thomas Dame mußte mehrfach sein Können unter Beweis stellen, sonst wäre Türkiyemspor in Rückstand geraten. Türkiyemspor, bei dem mehrere Stammspieler aufgrund von Sperren fehlten (besonders Deniz Aydogdu und Erol Arslan waren kaum wettzumachende Verluste) oder angeschlagen aufliefen (wie unser Verteidiger Cemal Can z. b.), bestimmte zwar das Geschehen, konnte aber gegen die nur auf Verteidigung eingestellte Mannschaft aus Torgelow kaum einen "Stich machen", um mal einen Begriff aus einer anderen Sportart zu bemühen. Erst in der Schlußphase kam unsere Mannschaft zu zwei guten Möglichkeiten. Fumaka z. b. vertendelte seine Chance kurz vor Schluß, sonst wäre Türkiyemspor als Sieger vom Platz gegangen. So blieb es beim 0:0, und man sollte es nach den letzten beiden Spielen als Plus verbuchen, dass unser Team vollzählig zu Ende spielen durfte.
12.04.2006:
SV YESILYURT 73 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:1 (0:0)
In der 1. Hälfte spielte Türkiyemspor phasenweise noch gut mit. Aber was heißt das schon, wenn man als Tabellenvierter gegen ein Team spielt, das gegen den Abstieg kämpft. Deniz Aydogdu und Ante Balic hatten zwei gute Möglichkeiten, Türkiyemspor in Front zu schießen, doch sie vergaben die Führungs-Chancen. Der Gastgeber wurde spielerisch immer besser und kam - allerdings erst nach der Pause - zum Führungstreffer. Zwar konnte Cihan Dogan für Türkiyemspor ausgleichen, doch Türkiyemspor war nicht in der Lage, den Weddingern Patroli zu bieten. Der Knackpunkt des Spieles kam schließlich Mitte der zweiten Hälfte. Deniz Aydogdu köpfte den Ball ins Tor der Gastgeber und ein Yesilyurter klärte - auch nach Fotografenaussagen - hinter der Linie. Türkiyemspieler protestierten und lamentierten und forderten, das Tor anzuerkennen. Quasi im Gegenzug ging der Gastgeber erneut in Führung.
Nach der Dezimierung von Türkiyemspor durch die gelb-rote Karte gegen Deniz Aydogdu nur wenige Minuten später verlegte sich Yesilyurt logischerweise aufs Kontern.
Eine bittere Niederlage für unser Team, zumal es in den letzten Spielen einen wenn nicht gerade einen überragenden aber dafür einen stabilen Eindruck machte. Ich hoffe nicht, dass es jetzt wieder Usus wird, daß die Türkiyem-Spiele nur noch in Unterzahl beendet werden.
07.04.2006:
TENNIS BORUSSIA BERLIN - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:0
Türkiyemspor spielte von Beginn an sehr defensiv. In der Sturmspitze standen nur Deniz Aydogdu und etwas hängend Fumaka, die gelegentlich für Entlastung für unsere Abwehr sorgten. Der stürmischen Anfangsphase, in der TeBe zwar Spiel bestimmend aber keineswegs gefährlich wirkte, folgten Minuten, in denen auch Türkiyemspor offensiver agieren konnte. Gute Möglichkeiten für unser Team ergaben sich aber hauptsächlich durch Standard-Situationen wie Freistöße und Ecken. Auch TeBe hatte eine sehr gute Szene, in der unser Keeper Thomas Dame mit einem Reflex den Schuß aus drei Meter auf sein Tor abwehren konnte. Alles in allem sahen die 360 Zuschauer ein ausgeglichenes und nicht gerade hochklassiges Oberliga-Spiel. In der zweiten Hälfte flüchteten wir vor dem einsetzenden Regen auf die Tribüne. Von dort sahen wir, wie sich Türkiyemspor immer mehr vor dem eigenen Strafraum einigelte. TeBe rannte gegen unser Tor, kam aber selten durch. Und wenn, dann machte der hervorragend aufgelegte Thomas Dame die TeBe-Chance zunichte. Als schließlich 15 Minuten vor dem Schlußpfiff unser Abwehr-Spieler Erol Arslan wegen eines Foulspiels (leichten Ellbogen-Check?) an der Mittellinie die Rote Karte sah, erhöhte sich der Druck von TeBe noch weiter. Türkiyemspor verteidigte diesen einen Punkt aber mit Glück und Geschick und einer Menge Zeitspiel. Dass sich die Borussen über diese Zeitschinderei ärgerten war absehbar. Aber welche Mannschaft würde dieses auf fremden Platz und in Unterzahl kurz vor Schluß nicht tun? Tennis Borussia hatte den Sieg schließlich selbst in der Hand, konnte aber aus seiner spielerischen und zum Schluß numerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. So konnte Türkiyemspor mit dieser Punkteteilung zufrieden sein, die sie in erster Linie Thomas Dame verdanken können, der in den entscheidenden Situationen hellwach war.
02.04.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - BERLINER AK 07 3:2 (1:0)
Bei sonnigem Frühlingswetter begann ein nicht gerade hochklassiges Fußballspiel. Ca. 30 Minuten droschen die 20 Feldspieler den Ball mehr oder weniger immer wieder in Richtung gegnerisches Tor, ohne daß die eine oder andere Mannschaft zu einer ansehnlichen, geschweige denn gefährlichen Torszene kam. Dann kam der Aufreger der ersten Hälfte: Der BAK-Libero Hüseyin Gül, der einst bei Türkiyemspor als Mittelfeldmotor den Angriff ankurbelte, foulte im Strafraum unseren Stürmer Cemil Mengi, der sich vorher auf engstem Raum durchgesetzt hatte. Den fälligen Elfer verwandelte Fatih Aslan sicher zur 1:0-Pausenführung. Der BAK blieb hingegen ungefährlich. Auch in der zweiten Hälfte brachten die Gäste nicht viel zustande. Anders Türkiyemspor: Deniz Aydogdu war auf einmal frei, lief auf den Gästekeeper zu und verwandelte sicher zur 2:0-Führung. Wenig später war es Fumaka, dem das gleiche "Kunststück" gelang. Nun schien das Spiel für Türkiyemspor gelaufen zu sein, doch der BAK machte aus einer ungefährlichen Situation ein Tor, das die Gäste wieder hoffen ließ. Doch ihr Offensiv-Drang blieb fruchtlos. Hätte der Schiedsrichter den Gästen nicht kurz vor Schluß nicht noch einen Elfmeter geschenkt (der Stürmer stolperte nach seinem Ballverlust und krabbelte auf Knien durch den Strafraum, was den Schiedsrichter auf den ominösen Punkt zeigen ließ), wäre das Ergebnis deutlich und angemessen gewesen. So endete das Spiel 3:2, was knapp klingt, aber vertuscht, dass Türkiyemspor das klar dominierende Team war. Den vielen Möglichkeiten, die Cemil, Fumaka und Deniz vergaben, trauerten die Trainer und die 162 zahlenden ZuschauerInnen nach dem Spiel nach. Aber knapp gewonnen ist auch gewonnen.
26.03.2006:
TSG NEUSTRELITZ - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:1 (1:0)
Vor offiziell 300 zahlenden ZuschauerInnen konnte Türkiyemspor im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde einen Teilerfolg erreichen. Kurz vor dem Pausenpfiff (42. Minute) mußte unsere Mannschaft einen Gegentreffer hinnehmen. Doch der in der Winterpause zu uns gekommene brasilianische Neuzugang Fumaka konnte in der 64. Minute ausgleichen. Bei dieser Punkteteilung blieb es bis zum Schlußpfiff, denn Deniz Aydogdu konnte wie schon in der Hinrunde mehrere Einschuß-Möglichkeiten nicht nutzen. Besorgt sein muß man auf Türkiyemspor-Seite um den Zustand von Ergün Pinarbasi, der schon in der 1. Hälfte verletzt ausscheiden mußte und vorsichtshalber ins Neustrelitzer Krankenhaus eingeliefert wurde. Genauere Infos über Art und Schwere seiner Verletzung habe ich noch nicht.
05.03.2006:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - BFC PREUSSEN 1:0 (0:0)
Die unerträglich lange Winterpause für Türkiyemspor ist mit dem heutigen Spiel endgültig zu Ende gegangen. Auf dem braunen und rutschigen "Rasen" des Katzbachstadions fand sich zum Rückstundenstart eine illustre Gesellschaft ein. Neben den üblichen Zuschauern wurden viele Ehrengäste begrüßt. Es waren so viele, dass sie unter dem großen Sonnenschirm auf der VIP-Terrasse kaum Platz fanden. Der Vorsitzende des türkischen Fussballverbandes Haluk Ulusoy war da und brachte sein Gefolge mit. Zudem kam der türkische Generalkonsul, der Polizei und Sicherheitsbeamte im Schlepptau hatte. Aber auch Bernd Wusterhausen (NOFV-Spielausschuß-Vorsitzender), Bernd Schulz (BFV-Präsident) und Mehmet Matur (BFV-Vorstandsmitglied) gaben sich heute die Ehre. Unter so vielen Offiziellen wollten sich alle Beteiligten keine Blöße geben und ackerten sich über den Platz. Leider kamen dabei wenige Strafraumszenen heraus. Die gefährlicheren hatten die Gäste zu verzeichnen, aber unsere Abwehr oder letztendlich unser Keeper Marc Stillenmunkes vereitelten auch die größten Möglichkeiten für den BFC Preussen, wobei ein energisches Eingreifen von Marc höchstens zwei Mal nötig war. Als sich alle 109 zahlenden Zuschauer plus die 50 nicht zahlenden auf ein torloses Unentschieden einstellten, hoppelte in der 90. Minute der Ball auf dem hügeligen Geläuf dem kurz vorher für Fumaka eingewechselten Vincenzo Lanza Cariccio vor die Füße, der aus ca. 18 Meter einfach abzog. Der Ball krachte unter die Querlatte und von dort in die Maschen. Der Jubel bei Vincenzo und bei uns kannte keine Grenzen weil alle wußten, dass diese drei Punkte glücklich sind. Aber warum sollen wir nicht auch einmal Glück haben.
02.03.2006:
Das Punktspiel Türkiyemspor Berlin - BFC Preussen ist um eine Stunde vorgezogen worden. Es beginnt nun schon am Sonntag um 13 Uhr. Spielort ist das Katzbachstadion, wobei es hier noch zu einer kurzfristigen Verlegung auf den Kunstrasenplatz Züllichauer Straße kommen kann.
27.02.2006:
SPIELPLANÄNDERUNG: ALLE TÜRKIYEMSPOR-NACHHOLSPIELE IM ÜBERBLICK
Mittwoch, 12.04.2006, 17.30 Uhr SV Yesilyurt - Türkiyemspor
Sonntag, 16.04.2006, 14 Uhr Türkiyemspor - Torgelower SV Greif
Mittwoch, 26.04.2006, 19.30 Uhr 1. FC Union Berlin - Türkiyemspor
Sonntag, 14.05.2006, 14 Uhr Türkiyemspor - Ludwigsfelder FC
Sonntag, 21.05.2006, 14 Uhr Türkiyemspor - MSV Neuruppin
Sonntag, 28.05.2006, 14 Uhr FC Anker Wismar - Türkiyemspor
19.02.2006:
TESTSPIEL TÜRKIYEMSPOR - FC STRAUSBERG 3:0 (2:0)
Auf dem viel zu kleinen Kunstrasenplatz am Waldeckpark traf Türkiyemspor heute auf den Brandenburger Verbandsligisten FC Strausberg. Es entwickelte sich ein kurzweiliges Spiel, in dem Türkiyemspor durch zwei Treffer von Deniz Aydogdu und einem von "Junior" die Oberhand behielt.
17.02.2006:
SONNTAG TESTSPIEL GEGEN FC STRAUSBERG
Am Sonntag, 19.02.2006 spielt unsere Mannschaft als Ersatz für das ausgefallene Oberliga-Spiel gegen den Ludwigsfelder FC gegen den FC Strausberg (Verbandsliga Brandenburg). Spielort ist der Sportplatz Waldeckpark in Kreuzberg, angepfiffen wird um 14 Uhr.
12.02.2006:
TESTSPIEL TÜRKIYEMSPOR BERLIN - UNION FÜRSTENWALDE 2:1
Als Ersatz für das ausgefallene Oberliga-Spiel gegen Yesilyurt empfing Türkiyemspor heute auf dem Kunstrasen in der Lichtenberger Bornitzstraße den Brandenburger Verbandsligisten Union Fürstenwalde zu einem freundschaftlichen Vergleich, wobei das spielerisch hohe Niveau des Mittwoch-Vergleichs bei Tasmania zumindest in der ersten und der Anfangsphase der zweiten Hälfte nicht erreicht wurde. Das lag vor allem daran, dass die Fürstenwalder in der Mitte des ersten Durchgangs in Führung gehen konnten und diesen knappen Vorsprung nach dem Wiederanpfiff aus einer kompakten Abwehr erfolgversprechend verteidigte. Das ging gut bis Ante Balic aus gut 30 Metern abzog und der Ball unter die Latte des Gäste-Keeper zum Ausgleich einschlug. Danach begann Türkiyemspor druckvoller zu spielen. Prompt ergaben sich Chancen für den eingewechselten Junior, für den in der 2. Hälfte offensiver spielenden Cemal Can und für Ergün Pinarbasi, dessen präzisen Freistoß der Fürstenwalder Torhüter nur mit Mühe aber gekonnt und sehenswert über die Latte lenkte. Auch die Gäste hatten gut anzuschauende Angriffe zu bieten. Diese kamen aber selten und dann auch ungenau, so dass unser Keeper Thomas Dame nicht einmal ernsthaft eingreifen musste. Kurz vor Schluß, als ich mich mit dem 1:1 schon abfinden wollte, konnte der Torwart aus Fürstenwalde einen Kopfball von Cemal Can nicht festhalten. Deniz Aydogdu stand da, wo er als Goalgetter auch hingehört, nämlich goldrichtig und brauchte die Kugel nur noch am geschlagenen Keeper vorbei ins Netz zu schieben. Es folgte in den letzten Minuten noch eine weitere Tormöglichkeit für Deniz, aber eine weiteres Tor hätte eine zu hohe Niederlage für die nicht schlecht kämpfenden Gäste bedeutet.
08.02.2006:
TESTSPIEL SV TASMANIA-GROPIUSSTADT - TÜRKIYEMSPOR 3:3
Nachdem Türkiyemspor am letzten Sonntag den Tabellendritten der Berliner Verbandsliga mit 6:0 schlagen konnte, traf unsere Mannschaft heute auf den Tabellenzweiten der Berliner Verbandsliga SV Tasmania-Gropiustadt. Auf dem vom Schnee freigeräumten aber vom tauenden Schnee und stundenlangen Regen völlig durchnäßten Kunstrasen entwickelte sich ein schnelles spannendes und ausgeglichenes Spiel, in dem der Gastgeber Tasmania jede Führung von Türkiyemspor ausgleichen konnte. Das 1:0 für unser Team erzielte Deniz Aydogdu, der den Torwart der Tasmanen umspielte und den Ball dann einschieben konnte. Vorher hatte der Neuzugang Jose Rodrigues Alves Antunes, genannt Fumaka, mehrere derartige Möglichkeiten nicht nutzen können. Tasmania hielt aber immer wieder gut dagegen und unser Keeper der ersten Hälfte, Marc Stillenmunkes, erwies sich mehrmals als reaktionsschneller Schlußmann. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff allerdings glich Tasmania aus. Sekunden nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte traf aber unser Kapitän Fatih Aslan zur 2:1-Führung. Tasmania wurde im zweiten Durchgang immer stärker und drängte Türkiyemspor zeitweise in die eigene Hälfte. Folgerichtig gelang den Gastgebern erneut der Ausgleich. Doch erneut konnte sich Türkiyemspor in Front schießen. Diesmal war es Jose Rodrigues Alves Antunes, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort stand. Doch auch diese Führung hatte keinen Bestand bis zum Schlußpfiff. Nach einem schweren Abwehrfehler - Vincenzo Lanza Cariccio, von Alemannia Wacker zu Türkiyemspor gewechselt, schlug aus der Abwehr den Ball einen Tasmanen direkt vor die Füsse - mußte Türkiyemspor-Torwart der zweiten Hälfte Thomas Dame einen unglücklichen Beintreffer aus 18 Metern hinnehmen. Das 3:3 entsprach aber letztendlich dem Spielverlauf. Beide Teams waren immer torgefährlich, und daher hatte diese Partie auch keinen Sieger verdient.
03.02.2006:
TESTSPIELE
Da die Oberliga-Partie gegen Torgelow nun abgesagt ist, hält sich unsere Mannschaft mit Testspielen fit. Am Sonntag um 17 Uhr spielt Türkiyemspor auf dem Kunstrasenplatz von Lichtenberg 47 (Bornitzstraße) gegen den Verbandsligisten VfB Hermsdorf (z. Zt. 3. Platz). Und am Mittwoch, den 8.2.06 folgt um 18 Uhr ein Spiel beim Tabellenzweiten Verbandsligisten SV Tasmania-Gropiusstadt (Stadion Neukölln).
01.02.2006:
UND NOCH EIN ZUGANG!
Vom Oberligisten Falkensee/Finkenkrug ist der 20jährige Mittelfeldspieler Felix Bieder zu Türkiyemspor gewechselt.
31.01.2006:
SPIELERZUGÄNGE
Neben den schon gestern in der Fussball-Woche genannten Neuzugängen Vincenzo Lanza Cariccio (von Alemannia 90-Wacker, 20 Jahre, Mittelfeldspieler) und Orkun Türkoglu vom Berliner Kreisligisten BSV Igdir Gücü wurden mir heute drei weiter Zugänge genannt: Zum einen kommt Ulas Saylik zu uns zurück. Zwischenzeitlich war er beim BSC Rehberge aktiv. Der zweite ist ein Brasilianer namens Jose Rodrigues Alves Antunes vom 1. FK Drnovice (Tschechien), und der dritte heißt Ugur Binici, ein aus der Bundesliga-A-Jugend von Tasmania entwachsener talentierter Nachwuchsspieler.
29.01.2006:
Testspiel Hertha 03 Zehlendorf - Türkiyemspor 0:2
Das Testspiel gegen den Vierten der Verbandsliga Berlin konnte Türkiyemspor heute mit 2:0 gewinnen. Beide Tore erzielte Deniz Aydogdu.
16.01.2006
Testspiel BSV Hürriyet - Türkiyemspor 0:5
Am gestrigen Sonntag begann für den Oberligisten Türkiyemspor die Spielsaison 2006. Nachdem die Testspiele gegen den VfB Hermsdorf und den 1. FC Spandau 06 noch wegen vereister Spielfläche abgesagt werden mussten, konnten die Kreuzberger ihre Partie gegen den BSV Hürriyet auf dem Sportplatz an der Stralsunder Straße wie geplant durchführen. Das Trainergespann Thomas Herbst und Aarne Feldheiser konnten dabei den kompletten Oberliga-Kader testen und was die beiden sowie die anwesenden Zuschauer zu sehen bekamen, sah viel versprechend aus. Schon in der ersten Hälfte konnte sich Türkiyem durch Tore von Deniz Aydogdu (3) und Orhan Sonar ein 4:0-Vorsprung erspielen. In der zweiten Hälfte erzielte Orhan Sonar gegen den Weddinger Verbandsligisten noch den 5:0-Endstand. Die Stimmung im Team und beim Trainergespann war gelöst und locker.
Zudem kehrte Türkiyems Youngster Cemil Mengi aus der Türkei zurück. Dort nahm das Kreuzberger Eigengewächs noch bis letzte Woche an einem Sichtungstraining der U21-Nationalmannschaft der Türkei teil. Bei dem Sichtungstraining in Antalya hinterließ Cemil bei über 300 Mitbewerbern aus der Türkei und Europa einen bleibenden Eindruck.
08.01.2006
Endgültige Testspiel-Termine!
11.1. Mittwoch VfB Hermsdorf : Türkiyemspor 19 Uhr Seebadstraße
14.1. Sonnabend Spandau 06 : Türkiyemspor 13.00 Ziegelhof
15.1. Sonntag Türkiyemspor : BSV Hürriyet 13.30 Plänterwald (Ausweichplatz: Segelfliegerdamm)
18.1. Mittwoch Türkiyemspor : SF Johannisthal 19.00 Uhr Segelfliegerdamm
22.1. Sonntag Türkiyemspor : VfB Einheit Pankow 14.00 Uhr Plänterwald ( Ausweichplatz Segelfliegerdamm)
28.1. Sonnabend Türkiyemspor : Union Fürstenwalde 13.30 Katzbachstadion
5.2. 1. Punktspiel im Katzbachstadion gegen SV Torgelow
07.01.2006:
OBERLIGA HALLENTURNIER 2006
Es war mal wieder so weit. Das beliebte Spielchen in der Sömmeringhalle stand an, erneut mit schwacher Beteiligung der Berliner Regionalliga-/Oberliga-Vereine. Der 1. FC Union Berlin fehlte ebenso wie die zweite Mannschaft von Hertha BSC. So mußte eine U 23-Auswahl aus dem Berliner Vorort Spandau einspringen, die - um das mal vorweg zu nehmen - dann auch prompt mit nur einem Pünktchen nach der Vorrunde nach Hause fahren durfte. Ehrlich gesagt hatte ich nicht viel Lust auf dieses Hallenturnier gehabt, hatte mich dann aber doch aufgerafft und bekam am Kassenhäuschen gleich die Begründung für mein Unbehagen geliefert: Die ermäßigten Eintrittspreise waren ausverkauft! Wie bitte? Wie geht das? Müssen jetzt alle - vom Kind bis zum Rentner - den vollen Preis bezahlen? Es kann doch nicht sein, dass man nur ein bestimmtes Kartenkontingent für Ermäßigte bereit stellt und diejenigen, die "zu spät" kommen, eben Pech haben. Innerlich kochte ich schon wieder über diesen BFV. In der Halle dann das übliche Bild. Die linke Hallenseite war prall gefüllt mit den Anhängern des BAK, Yesilyurt, Tebe, Spandau, Türkiyemspor und Rudow, auf der anderen Seite, neben dem Vip-Bereich pöbelte wie immer der BFC-Dynamo-Block. Diesmal hatten sich die Anhänger des einzigen Ost-Vertreters vorgenommen, die "türkischen" Mannschaften, Spieler, Funktionäre und Fans zu provozieren, indem sie ein Transparent "Danke Schweiz" aufhängten und massenhaft Winkelemente (Nationalflagge Schweiz) im Block verteilten und damit herum wedelten. Dazu kamen noch die dämlichen Affengeräusche gegen einen schwarzen Spieler des BAK sowie die "Asylanten" und "Deutschland"-Rufe. Der Spruch der BFCer "Ohne Türken fahr`n wir zur WM!" war übrigens nicht weniger dämlich, denn kaum einer von diesen Schreihälsen wird wohl eine Karte für ein WM-Spiel erhalten. Somit können auch sie die WM nur per Leinwand erleben. Und vor den Großbildschirmen werden auch Immigranten stehen.
Also: Die BFC-Fans waren wie immer, provokant und dumm. Neu und unschön war, dass die Mannschaft des BFC Dynamo offen den Schulterschluss mit diesen Leuten demonstrierte, indem sie sich vor dem zweiten Vorrundenspiel gegen Yesilyurt feiern ließ und nach dem letzten Vorrundenspiel gegen den BFC Preussen trotz Aufforderung des Hallensprechers nicht das Parkett verließ sondern sich hinsetzte und minutenlang mit den BFC-Fans das "Uffta" zelebrierte. 1500 Fans anderer Vereine, vom Immigrantenkind bis zum TeBe-Rentner, pfiffen und buhten, doch diese arrogante Selbstinszenierung der BFCer wurde nicht unterbunden. Dieses Hallenturnier, die Unfähigkeit der Organisatoren, die Untätigkeit der Ordner (das "Danke Schweiz"-Transparent wurde erst nach Intervention von Vereinsfunktionären abgenommen) und das offene, provokante und ungestörte Auftreten von Faschisten - übrigens auch auf Rudower Seite - kotzte mich schon wieder an.
Jedenfalls war der BFC Dynamo nach zwei Niederlagen und nur einem Sieg ausgeschieden, ebenso wie der BFC Preussen. In der anderen Gruppe schieden wie schon erwähnt die Spandauer und überraschend Tennis Borussia (wo war Micha Fuß, und wo saß der vom Hallensprecher ständig angekündigte Ersatzkeeper Ibrahim Bolu, jedenfalls nicht auf der Ersatzbank?) nach der Vorrunde aus. Türkiyemspor wurde mit zwei Siege gegen TeBe und Spandaus U 23 und einem Unentschieden gegen den BAK Erster und durfte im zweiten Halbfinale gegen den Tabellenzweiten der anderen Gruppe TSV Rudow, der als Sieger des Verbandsliga-Hallenturnieres dabei war und überraschend stark spielte, antreten. In diesem Spiel wurde Türkiyemspor klar und innerhalb von nur eineinhalb Minuten geschlagen. Während dieser spielentscheidenden 90 Sekunden fielen drei Tore gegen Türkiyemspor, die sogar unser heute ansonsten hervorragend haltender Keeper Marc Stillenmunkes nicht verhindern konnte. Am Ende hieß es 0:4, und Türkiyemspor blieb nur noch das Spiel um Platz drei gegen den SV Yesilyurt, der im ersten Halbfinalspiel vorher 1:2 gegen den BAK verloren hatte. Aber auch das Spiel um Platz 3 ging für unsere Mannschaft klar mit 0:4 verloren. Aufregend wurde dann noch mal das Finale TSV Rudow gegen den BAK. Überhartes, teilweise aggressives Vorgehen der Rudower Mannschaft gegen die BAK-Spieler sorgte für mehrere Platzverweise und Tumulte auf den Rängen. Rudower Fans, die schon während des gesamten Turniers mit deutschnationalen Singsang - teilweise in Kooperation mit den BFC-Fans - provozierten, drohten nun das Parkett zu stürmen. Es gab Tumulte und Handgemenge mit Ordner und Polizisten. Auf der gegenüber liegenden Seite provozierten die verbliebenen 20 - 30 BFC-Fans die BAK-Spieler, wenn sie in ihre Nähe kamen, so dass auch dort Polizei einschreiten mußte.
Rudow verlor dieses Finale daher zu Recht mit 1:2 und der Berliner Fussball-Verband sollte sich auf der nächsten Oberliga-Tagung ernsthafte Gedanken über das zukünftige Oberliga-Hallenturnier machen.
06.01.2006:
Weitere Testspiele vor der Rückrunde:
Mittwoch, 11.01. Spiel beim VfB Hermsdorf (z. Zt. 3. der Verbandsliga Berlin, Seebadstr. 19.00
Samstag, 14.01. Spiel Spandau 06 ( z. Zt. Spitzenreiter der Landesliga), Ziegelhof, Uhrzeit noch unklar
Sonntag, 22.01. Spiel Landesligist, evtl. Tus Makkabi, Spielort noch offen
05.12.2005:
Testspiel Türkiyemspor Berlin - Union Fürstenwalde
Eine Woche vor dem Start in die Rückrunde gegen Torgelow empfängt Türkiyemspor am Sonntag, den 29.01.2006 Union Fürstenwalde (Verbandsliga Brandenburg) im Katzbachstadion. Spielbeginn wird um 13.30 Uhr sein.
Am 15.01.06 soll ein Testspiel gegen den Berliner Verbandsligisten BSV Hürriyet stattfinden. Ort und Zeit sind noch nicht bekannt.
04.12.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC ANKER WISMAR 2:0 (1:0)
Es gab heute am Kreuzberg wieder einmal Gruselfussball vor einer Geisterkulisse (28 zahlende Zuschauer) zu sehen. Das ganze war eigentlich einer Oberliga unwürdig.
Türkiyemspor übernahm zwar sofort die Initiative, blieb aber erst einmal ohne nennenswerte Torchance. Anker Wismar, stark ersatzgeschwächt und in Abstiegsnöten, war zwar bemüht, aber die geringen fussballerischen Fähigkeiten der Gästespieler waren deutlich zu erkennen. Trotzdem konnte sich Anker die erste Chance heraus spielen. Weidemann drosch den Ball aus 16 Metern an die Querlatte. Mit ein bißchen Pech hätte Türkiyemspor hier schon dumm ausgesehen. Aber so ging das auf beiden Seiten von Fehlpässen und Unzulänglichkeiten geprägte Spiel torlos weiter. Auch die Schiedsrichter machten keine gute Figur. Ein klarer Rückpass zum Gästekeeper wurde ebenso nicht erkannt wie das eindeutige Foulspiel an Ahmet Öztürk an der Wismarer Strafraumgrenze oder diverse Handspiele. Zu allem Überfluß begann es auch noch zu regnen. Kurz vor der Pause hatte der Schiedsrichter dann doch noch ein Einsehen mit diesem brotlosen Gekicke und gab Elfmeter für Türkiyemspor. Fatih Aslan ließ sich diese Chance nicht nehmen und sorgte mit seinem vierten Saisontor für die 1:0-Führung. Etwas glücklich, auch wenn man nicht unterschlagen darf, dass Deniz Aydogdu und der wieder genesende Cemil Mengi immer besser ins Spiel kamen. Insbesondere Deniz hatte kurz vor dem Elfmeter die Möglichkeit, Türkiyemspor in Front zu schießen, scheiterte aber an seine Unentschlossenheit.
Nach dem Wiederanpfiff war das auf unterem Niveau geführte Spiel ausgeglichen. Anker mußte offensiver werden, was unseren Stürmern etwas mehr Raum zum Kontern gab. Aber nur einmal konnten sie es nutzen. Cemil Mengi war herrlich frei gespielt worden und erzielte das 2:0. Dieser Treffer bedeutete die Spielentscheidung, denn Anker Wismar war nicht mehr in der Lage, Gefährlichkeit zu entwickeln. Fatih Aslan verletzte sich schwerer und mußte ausgewechselt werden. Für ihn kam "Junior", später kam noch Orhan Sonar für den ausgepowerten Cemil Mengi, und sogar unser Co-Trainer Arne Feldheiser hatte noch für Ahmet Öztürk, der sich über 80 Minuten auf der rechten Außenbahn bemühte, seinen Auftritt. Auch bei Türkiyemspor ist die Personaldecke recht dünn. Daher kommt die Winterpause jetzt gerade richtig.
Türkiyemspor überwintert nun auf Platz fünf, was leider nur 5,6 % der User dieser Site vorausgesagt haben. Unser Team liegt mit dem geringsten Etat der Oberliga immerhin noch vor dem BFC Dynamo und Tennis Borussia sowie den selbst ernannten Türkiyemspor-Konkurrenten BAK und SV Yesilyurt, die der Abstiegszone bedrohlich nahe gekommen sind.
Weiter geht es am 5. Februar 2006 in einem Heimspiel gegen den Aufsteiger Torgelower SC Greif, ebenfalls ein Verein, der jetzt schon gegen den Abstieg kämpft. Vorher findet am 07.01.2006 in der Sömmeringhalle das "allseits beliebte" Oberliga-Hallenturnier statt.
27.11.2005:
MSV NEURUPPIN - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:1 (0:1)
Das Gastspiel unserer Mannschaft beim Aufstiegs-Anwärter MSV Neuruppin nahm für uns einen überraschenden Verlauf, hatten wir doch gedacht, dass Türkiyemspor nach drei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg in Serie beim Tabellenzweiten aus dem nördlichen Brandenburg sang- und klanglos untergehen würde, zumal zahlreiche Spieler verletzungsbedingt ausfallen. Es fehlten Cemil Mengi, Lutuf Dinc, "Junior", Erol Arslan, Ante Balic und Kartal Yesildag, der sich letzte Woche im Spiel gegen Eberswalde einen Bänderriss zuzog und mehrere Monate ausfallen wird. Gute Besserung an ihn. Der Personalmangel sorgte dafür, dass sogar Co-Trainer Arne Feldhauser auf der Ersatzbank Platz nehmen mußte. So konnte man eigentlich nicht viel von unserer Mannschaft erwarten. Aber wie so oft ist es auch heute gewesen: Ein starker Gegner kitzelt auch bei schwächelnden Teams urplötzlich Gefährlichkeit heraus. Einen Pass von Serkan Birtane nutzte Deniz Aydogdu noch innerhalb der ersten Viertelstunde der Spielzeit zur überraschenden 1:0-Führung für Türkiyemspor. Danach entwickelte sich das Spiel zu einem einseitigen Match, in dem die Abwehr um den heute hervorragenden Türkiyemspor-Keeper Marc Stillenmunkes einen schweren, aber letztendlich halbwegs erfolgreichen Stand hatte. Der Gastgeber drückte energisch gegen das Türkiyemspor-Gehäuse. Ein Handspiel von Cemal Can im Strafraum konnte Neuruppin per Strafstoß zum Ausgleich nutzen. Mehr ließ Türkiyemspor trotz immensen Drucks vor 315 zahlenden Zuschauern auf dem rutschigen Schneeboden des Neuruppiner Stadion nicht zu.
20.11.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FSV MOTOR EBERSWALDE 0:2 (0:2)
Die dritte Niederlage in Folge, und jedesmal zu null. Seit dem BFC Dynamo-Spiel, als unsere Mannschaft in den letzten 10 Minuten in Überzahl den schon sicher geglaubten Sieg verspielte, scheint sie alle Souveränität verloren zu haben. In der 1. Hälfte bestimmte Eberswalde eindeutig das Spiel und hatte auch die besseren Tormöglichkeiten. Das 0:1 fiel nach einem Fehler von Cemal Can, der eine flache Eingabe von rechts einfach durch ließ, so dass der hinter ihm im Türkiyemspor-Strafraum freistehende Gästestürmer keine Mühe hatte, die Kugel am verdutzten Türkiyemspor-Keeper Thomas Dame vorbei zu versenken. Das 0:2 kurz vor dem Halbzeit-Pfiff fiel auch durch haarsträubende Abwehrfehler, durch die mehrere Eberswalder am zweiten Pfosten völlig frei stehen konnten und einer von ihnen unbedrängt eine Flanke versenken konnte. Die Abwehr war heute wirklich nicht seinen Namen wert. Bezeichnend war folgendes: An der rechten Außenbahn hatte Eberswalde einen Einwurf. Der Angriff rollte gegen das Türkiyemspor-Gehäuse, um Abwehr-Recke Cemal Can herum, weil er kniete, um seinen Schnürsenkel zuzubinden. Noch Fragen?
In der zweiten Hälfte war Türkiyemspor bemühter, Eberswalder verlegte sich mehr auf das Verteidigen des Vorsprungs und gelegentliche Konter. Türkiyemspor berannte das Tor der Gäste, eher kopflos als durchdacht. Ein paar gute Möglichkeiten gab es zu sehen, die eine für Orhan Sonar, der allerdings im Strafraum zu lange brauchte, um den Ball zu versenken, die zweite für Cemal Can, der aus dem Hinterhalt abzog, aber am gut aufgelegten Keeper der Gäste scheiterte. Der wenig später von Fatih Aslan gefährlich getretene Freistoß von links wurde auch vom EW-Torwart entschärft. Damit hatte Türkiyemspor sein Pulver verschossen und die Niederlage ging von daher auch erneut völlig in Ordnung.
Berliner Pokal am 13.11.2005:
TENNIS BORUSSIA BERLIN - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 3:0 (0:0)
Tennis Borussia ist nach der 3:0-Klatsche gegen Türkiyemspor vor drei Wochen heute im Pokal die Revanche geglückt. Vor 245 Zuschauern schickten die Lilaweißen Türkiyemspor mit 3:0 wieder nach Hause, und das 3:0 für TeBe ging völlig in Ordnung. Unsere Mannschaft brachte es tatsächlich fertig, sich über 90 Minuten nicht eine einzige nennenswerte Torchance zu erspielen, was für sich allein genommen auch schon eine Leistung ist. Statt Türkiyemspor-Chancen gab es eine Menge ungenaue Pässe und ein Übermaß an Eigensinnigkeit für die Zuschauer, die sich mit Grausen schüttelten angesichts dieser miserablen Leistung unserer Mannschaft. Die größte Tormöglichkeit hatte gleich in der Anfangsphase Kartal Yesildag, als er das Gebälk traf. Es war aber das Gebälk des eigenen Tores. Ansonsten sorgte nur der Gastgeber für Gefahr vor dem Tor von unserem Keeper Marc Stillenmunkes. Doch wie schon vor drei Wochen vergab TeBe selbst die besten Einschußmöglichkeiten. Erst ein Handelfmeter, verwandelt durch Michael Fuß, brach das Eis für die Gastgeber. Nur drei Minuten später traf Norbert Lemcke zum 2:0, und in der Schlußhase, nachdem Türkiyemspor 25 Minuten lang kopf- und chancenlos in die TeBe-Abwehr rannte, machte Jonas Weidner mit dem dritten TeBe-Treffer alles klar. In die Freude der TeBe-Fans mischte sich aber auch Ungemach, denn viel lieber hätten es diese Fans gesehen, wenn TeBe im Punktspiel gewonnen hätte statt heute im Pokal.
06.11.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FALKENSEE/FINKENKRUG 0:3 (0:1)
Das war sie also, die erste Niederlage für Türkiyemspor. Und dazu war der Sieg der Gäste, die den letzten Tabellen belegen, auch noch völlig gerechtfertigt, auch in dieser Höhe. Türkiyemspor begann pomadig, geradezu aufreizend arrogant, eine Spielweise, die ich schon nach dem letzten Heimspiel gegen TeBe kritisiert hatte. Damals hatte Türkiyemspor mit dieser Spielweise gewonnen, und heute schien unser Team mit diesem unansehnlichen Gekicke vor 133 zahlenden Zuschauern auch wieder Erfolg zu haben. Türkiyemspor bekam einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Cemil Mengi im Strafraum gefoult wurde. Doch Ergün Pinarbasi trat diesen Elfer gegen den Pfosten, der Nachschuß ins Netz wurde zurückgepfiffen. Im Gegenzug fing sich Türkiyemspor durch den Falkenseer Sascha Zieme den ersten Treffer ein. Bis zum Pausenpfiff hatte nur der Abstiegskandidat aus Falkensee hochkarätige Tormöglichkeiten. Türkiyem kickte unansehnlich und erfolglos vor sich hin. In der zweiten Hälfte schien Türkiyemspor etwas energischer werden zu wollen. Es wurde ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Gäste. Die standen aber sicher, und unsere Stürmer waren zu einfallslos gegen die kompakte Abwehr. Und die Gäste konterten selten aber ansehnlich. Dabei hatten sie auch das notwendige Glück des Tüchtigen. Einen harmlosen Schuß von Christian Kienle ließ unser Torwart Thomas Dame durch die Arme flutschen, und es stand plötzlich 2:0. Und Thomas Dame war es auch, der den dritten Treffer für Falkensee verschuldete. Wer im Strafraum mit den Beinen zuerst in den Gegner geht, darf sich nicht wundern, wenn der Schiedsrichter Foulelfmeter pfeift, auch wenn man den Ball trifft. So stand es also 3:0 für die Gäste (Elfmeter-Schütze war Christoph Höche), die ihren ersten Saisonsieg auch nicht mehr aus der Hand gaben, was gegen unsere Mannschaft am heutigen Tag auch nicht schwer war. Türkiyemspor-Linksaußen Tamer Keskin holte sich in den Schlußminuten übrigens noch die Ampelkarte für wiederholtes Foulspiel ab.
30.10.2005:
BFC DYNAMO - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:2 (0:1)
Es hätte so schön werden können. Türkiyemspor gewinnt im Sportforum gegen den BFC Dynamo, meines Wissens wäre das das erste Mal gewesen. Aber es kam doch anders. Das Spiel vor 1357 zahlenden Zuschauern begann mit 10minütiger Verspätung, warum auch immer. Die erste Chance im Spiel hatte Deniz Aydogdu schon in der Anfangsphase, als er frei vor dem BFC-Keeper auftauchte. Seinen Schuß konnte der Torwart aber noch festhalten, im Gegensatz zu einem späteren Zeitpunkt, zu dem ich noch komme. Ca. 30 Minuten hatte das Spiel einen etwas ruhigen Charakter mit leichtem Übergewicht an Chancen für Türkiyemspor, obwohl der BFC öfter am Ball war. In der 30. Minute irritierte mich zunächst eine Stadiondurchsage an die Tribünen-Sitzer rechts vom Stadionsprecher: "Wir sind hier beim BFC und nicht beim Parteitag. Solche Sprüche wollen wir hier nicht hören." Schon bezeichnend, dass ein Stadionsprecher, der vorher nicht nur den türkischen Botschafter und Vertreter des türkischen Sportministeriums sondern auch zwölf Vertreter des BFV, darunter den BFV-Präsidenten Bernd Schulz, und NOFV als Gäste auf der Tribüne begrüßt hatte, eine derartige Durchsage machen musste. Ich hätte gerne gewußt, welche Sprüche denn dort gemacht wurden. Jedenfalls, während er diese Durchsage machte, drosch Fatih Aslan von links einen 20-Meter-Freistoß in das lange Eck des BFC-Tores. Es stand 1:0 für Türkiyemspor! Danach drehte der BFC etwas auf und kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Die gefährlichste machte Kartal Yesildag zunichte, indem er den Ball nach einem BFC-Freistoß von der Linie schlug. Einen weiteren Freistoß des BFC parierte Thomas Dame in altbekannter Manier. Danach war erst mal Pause. Der BFC kam dann hoch motiviert aus der Kabine und nahm das Spiel in die Hand. Türkiyemspor verlegte sich auf Konterspiel. Ein Ziechen dafür war, dass der schnelle Angreifer Orhan Sonar für den glücklos agierenden Ex-BFCer Lutuf Dinc ins Spiel kam. Und Orhan war es auch, der Mitte der 2. Hälfte eine turbulente Schlußphase einläutete. Einen Befreiungsschlag nahm er auf und lief auf und davon. An der 16-Meter-Grenze fischte ihm der BFC-Schlußmann den Ball vom Fuß, er konnte ihn aber diesmal nicht festhalten. Stattdessen prallte die Kugel wieder zurück zu Orhan, der - inzwischen etwas abgedrängt - nach innen zum lauernden Deniz Aydogu flankte. Deniz hatte wenig Mühe, den Ball in das leere Gehäuse zu schieben. Nun brodelte das Sportforum. Die feiernde Ersatzbank von Türkiyemspor wurde von den sich dahinter befindenden Sitzplatz-Zuschauern massiv mit Bier beworfen. Und in diesem unangenehmen Stil ging es weiter. Wenig später, auf der anderen Seite vor der Gegengerade, foulte der BFCer Jens Manteufel Türkiyemspor-Rechtsaußen Ahmet Öztürk, was dem BFC-Spieler, da er schon Gelb hatte, Gelbrot einbrachte. Nun flogen aus dem dortigen Block Steine und andere Gegenstände auf den Platz in Richtung Türkiyemspor-Spieler, was angesichts der versammelten Verbandsvertreter sicherlich sehr gut ankam. Die Durchsagen des Stadionsprechers wirkten schon fast verzweifelt. Obwohl ich vor dem Spiel mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wäre, hatte ich mir in diesem Moment einen Türkiyemspor-Sieg als sportliche Antwort auf diesen Mob gewünscht. Und es sah eigentlich gut aus. 2:0-Führung zehn Minuten vor Schluß, und dazu noch Überzahl-Spiel. Das sollte eigentlich reichen für die Mannschaft mit der sichersten Abwehr der Liga. Doch ausgerechnet jetzt patzte unser Keeper Thomas Dame nach einer Ecke, als er einen Schuss nicht festhalten konnte. Hendrik Lau war zu Stelle und schob den Ball zum 2:1 ein. Und in der 87. Minute, nach einem Freistoß von der Mittellinie köpfte der BFCer Falk Jarling sogar noch den 2:2-Ausgleich. Unglaublich! Danach stürmte unsere Mannschaft noch mal nach vorne, aber alle Mühe war nun vergebens. Der Sieg war verschenkt. Die BFCer feierten ihren Punkt, und der BFC-Präsident Weinkauf schreibt bestimmt gerade ein Entschuldigungsschreiben an die Verbände, die türkische Botschaft und unseren Verein aufgrund des unmöglichen Verhaltens einiger BFC-Fans. Übrigens: Folgendes Zitat des BFC-Spielers Jörg Lenz stammt aus der heutigen Stadionzeitung, die vom BFC-Fanbeauftragten herausgegeben wird: "Ich finde die Kreativität unserer Fans einfach geil, wie zum Beispiel die Fladenbrotaktion oder wenn sich Fluchttore wie durch Geisterhand öffnen, wünsche mir aber bei Heimspielen auch so eine zahlreiche Unterstützung wie bei so manchem Auswärtsspiel." Weiss der Mann eigentlich, was er da redet? Oder ist er wirklich so strohdumm, dass er derartigen Aktionen auch noch den Segen gibt?
23.10.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - TENNIS BORUSSIA BERLIN 3:0 (0:0)
Es wurde heute vor 372 zahlenden Zuschauer ein Debakel für die Charlottenburger Gäste, in vielerlei Hinsicht. Zuerst rannten die TeBeler permanent gegen das Tor von Türkiyemspor-Keeper Thomas Dame. Dabei vergaben sie selbst die besten Möglichkeiten, aber nicht mit Pech sondern allesamt aufgrund von Unvermögen oder wirklich peinlicher Unfähigkeit, die sogar Türkiyemspor-Fans zum Lachen brachte. Irgendwann brauchte man als Fan von Türkiyemspor gar nicht mehr auf die Angriffe der Gäste achten, war man sich ja sicher, dass sie im Nirvana verpuffen würden. Türkiyemspor hingegen machte gar keine Anstalten, selbst Gefahr zu entwickeln. Man überließ TeBe großzügig das Spielfeld bis zum eigenen 16-Meter-Raum. Anscheinend waren sich auch die Türkiyemspor-Akteure auf dem Platz sicher, dass der Gast kein Tor erzielen kann. Die Türkiyemspor-Fans witzelten schon, dass die Taktik unserer Mannschaft darin besteht, sich TeBe tot laufen zu lassen, um dann den Ruf des Minimalisten gerecht zu werden und das Tor des Tages zu erzielen. Und diese vermutete Taktik schien sich zu bestätigen. Kurz vor dem Pausenpfiff schlägt der TeBeler Jens Eckl den Ball mit der Hand in das Türkiyemspor-Gehäuse. Gelb für ihn. Und nur zwei Minuten später foulte er in übler und dummer Weise auf Höhe der Mittellinie einen Türkiyemspor-Spieler. Gelbrot war die logische Folge. Mit diesem Highlight der ersten Hälfte ging es in die Kabine. Aber das Spiel, das bis dahin grottenschlecht vor sich hindümpelte und seinen Unterhaltungswert nur durch die vergebenen Torchancen der TeBeler erlangte, hatte in der 2. Hälfte unerwartetes und sogar historisches zu bieten. Kurz nach dem Wiederanpfiff erhielt Stephan Schmidt (TeBe) gelb. Und wieder nur wenig später unterbindet eben dieser einen schnellen Konter unserer Mannschaft, indem er den Ball kurzerhand mit der Hand herunter holte. Gelbrot! Und da waren nur noch 9 TeBeler auf dem Platz, einer davon war der von den TeBe-Fans lautstark geforderte und mittlerweile auch zum Entsetzen von uns eingewechselte Michael Fuß, einst Goalgetter bei Türkiyemspor. Doch unsere Angst vor Micha war unberechtigt, denn unsere Freude über das nun eindeutige Überzahlspiel war noch gar nicht richtig verklungen, da stürmte Türkiyemspor-Stürmer Deniz Aydogdu allein auf das TeBe-Tor zu und umspielte den Torwart Timo Hampf, der ihn dabei berührte und ins Straucheln brachte. Der Schiedsrichter wartete erst ab, ob eine Vorteilsauslegung daraus entsprang und pfiff, als Deniz schließlich doch noch fiel, den fälligen Elfer. Zusätzlich zeigt er dem Torwart der Gäste auch noch Rot! Und somit waren es nur noch acht TeBe-Akteure. Den Elfmeter verwandelte Ergün Pinarbasi sicher zur 1:0-Führung. Türkiyemspor schien sich seiner Überlegenheit aber auch jetzt noch nicht sicher zu sein. Unsere Mannschaft spielte sich den Ball lieber hinten provozierend lässig zu und ermöglichte so den 7 verbliebenen Feldspielern der Gäste noch die eine oder andere Möglichkeit. Nun gab es auch bei den Türkiyemspor-Fans Unmut. Eine so eindeutige Überzahl sollte doch zu einer offensiveren Spielweise einladen und das Torekonto füllen können. Doch Türkiyemspor hatte anscheinend ein derartiges Überzahlspiel nicht vorher trainiert Jedenfalls schienen sie damit etwas überfordert zu sein. Erst in der Schlußphase und mit der Einwechslung von Stürmer Orhan Sonar drehte Türkiyemspor auf. Eine Flanke von links von Cemil Mengi konnte Deniz Aydogdu zur 2:0-Führung nutzen. Und kurz vor dem Abpfiff griff die Abseitsfall der Gäste mal nicht zu. Orhan Sonar lief allein auf dem Keeper der Gäste zu und verwandelte sicher zum 3:0 Endstand. Während die Türkiyemspor-Fans nach dem Schlußpfiff feierten, haderten die TeBe-Fans vor allem mit dem Schiedsrichter und schimpften auf Trainer Theo Gries ("Wir wollen keine Herthaner!"). Michael Fuß blieb übrigens während seiner Spielteilnahme bis auf einen Freistoß, den er über das Gehäuse setzte, absolut chancenlos, wofür wir sehr dankbar sind, wissen wir doch noch aus Michas Türkiyemspor-Zeiten, dass er nicht viele Möglichkeiten benötigt, um ein Tor zu machen.
Etwas erschreckend war aber schon die schon gar nicht mehr defensiv sondern schon destruktiv zu nennende Spielweise unserer Mannschaft, die für Zuschauer - insbesonders wenn sie Türkiyemspor unterstützen - nicht nur nicht schön anzusehen ist. Sie ist schlichtweg unattraktiv. Auch wenn man damit im Moment Erfolge feiert, bin ich mir nicht sicher, ob sich dieses Verlassen auf die sicherste Abwehr der Liga nicht irgendwann bitter rächt. Gerade schwache Gegner wie heute durch eine defensive Einstellung so aufzubauen und zum Angreifen zu ermuntern kann schnell nach hinten losgehen. Nächste Woche geht es zum BFC Dynamo. Ich denke, mit einer derartigen Spielweise werden wir dort gegen einen kämpfenden Gegner und einer nicht gerade freundlich eingestellten Kulisse nicht lange durchhalten. Ich will nicht unken, aber etwas mehr Offensiv-Drang wäre nicht schlecht.
16.10.2005
BERLINER AK 07 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:2 (0:0)
Begonnen hat das Spiel damit, dass unsere Spieler erst einmal das Tornetz befestigen mußten, eine Aufgabe, die der Platzwart des Sportplatz Lüderitzer Straße wahrscheinlich wegen andauernder Volltrunkenheit nicht mehr erledigen konnte. Dann endlich konnte es losgehen. Aber meine Erwartungen an einem Spiel mit zahlreichen Torszenen erfüllten sich erst einmal nicht. Der Ball wurde auf dem engen und kurzen Platz nur hin- und her gedroschen, und dann überließ man es dem Zufall, wer diese langen Bälle nutzen konnte. Diese Spielweise beherrschte wie erwartet der Platzherr BAK besser als Türkiyemspor. Aber Chancen blieben zumindest in der 1. Hälfte Mangelware, auch weil unsere Abwehr um den frisch gebackenen Vater Cemal Can - vor zwei Tagen bekam seine Frau einen Sohn, herzlichen Glückwunsch - meistens sicher stand. Der Ex-Türkiyem-Spieler Cem Karahan traf mit einem Kopfball aus Nahdistanz den Pfosten unseres Tores, und bei einem Fernschuß eines BAKler mußte unser Keeper Thomas Dame sein ganzes Können beweisen. Dem stand ein Tor durch Ahmet Öztürk gegenüber, das der Schiedsrichter allerdings aus unerfindlichen Gründen (angeblich war es Torwartbehinderung, aber der Ball war frei bespielbar) nicht gab. Das 0:0 zur Pause war daher ein Ergebnis, mit dem beide Fanseiten leben konnten. In der 2. Hälfte wurde es dann munterer. Die Zahl der Foul und somit der Gelben Karten nahm auf beiden Seiten bedrohliche Ausmaße an, und auch in den Torräumen war mehr los. Deniz Aydogdu blieb es vorbehalten, das 1:0 für unsere Mannschaft zu erzielen. Diesen Vorsprung konnte unser Team aber nicht lange genießen, denn sie ließen die BAKler vor dem eigenen 16-Meter-Raum zu viel Freiheit. Ein Flachschuß ins Eck bedeutete das 1:1 und liess Thomas Dame fluchen. Danach beherrschte nur noch Türkiyemspor die Szenerie. Deniz Aydogdu hatte noch die eine oder andere gute Szene, ebenso Fatih Aslan mit einem Kracher von links, den der Torwart mit Mühe abwehren konnte. Unser Keeper hingegen bekam kaum noch etwas zu tun, was ihm sicherlich recht war. So konnte er ruhig mit ansehen, wie erneut Deniz Aydogdu allein auf den BAK-Torwart zustürmte, ihn umspielte und sein Schuß auf das Tor im letzten Moment von einem Verteidiger der Gastgeber von der Linie geschlagen werden konnte. Den abgewehrten Ball nahm der von links kommende Cemil Mengi auf, und dann zog er ab und traf zum alles entscheidenden 2:1 für Türkiyemspor. Der Jubel bei den Türkiyemspor-Spielern und bei uns kannte keine Grenzen. Es waren nur noch drei Minuten zu spielen, "Junior" kam für den im gesamten Spiel engagiert kämpfenden Lutuf Dinc, und der BAK brachte nichts mehr auf die Reihe. Das heißt: Fast nichts, denn ein Befreiungsschlag aus unserer Abwehr landete bei "Junior". Dieser drehte sich und wollte gerade mit dem Ball starten. Da fuhr ihm Ümit vom BAK von hinten so ins Fahrwerk, dass er abhebte und erst mal liegen blieb. Es gab eine kleine Rudelbildung mit Unparteiische und am Ende "Rot" für den BAK-Sünder, der sich wirklich bemühte, dem Schiedsrichter den Griff in die hintere Hosentasche auszureden. Aber es nutzte ihm nichts, aber dafür Türkiyemspor, denn durch sein ständiges lamentieren verging die Zeit. Danke und Tschüß. Unsere Mannschaft feierte auf dem Platz mit dem Vorstand ausgelassen den Sieg und kam auch zu uns, um sich mit einer Laola zu bedanken und zu verabschieden.
14.10.2005:
Die Pokalauslosung im Berliner Landespokal brachte heute für unsere Mannschaft folgende Paarung:
3. Pokalrunde am 13.11.2005 um 13 Uhr: Tennis Borussia -Türkiyemspor Berlin
Die weiteren Paarungen:
Wartenberger SV - BFC Südring
Nordberliner SC - 1. FC Lübars
SV Empor - FC Hertha 03
Sparta Lichtenberg - BFC Germania 88
Hertha BSC U23 - SFC Stern 1900
BFC Viktoria 89 - BSV Hürriyet
Westend 01 - FV Wannsee
Fortuna Biesdorf - 1. FC Union
SV Yesilyurt - 1. FC Galatasaray
BFC Preussen - Club Italia
Spandauer SV - Blau-Weiß Spandau
Berliner SC - ABC 08
BAK 07 - BFC Dynamo
Friedenauer TSC - Lichterfelder FC
Frohnauer SC - Brandenburg 03
09.10.2005:
Berliner Pokal 2. Runde am 09.10.2005
REINICKENDORFER FÜCHSE - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 3:5 n. 11m-Schießen (0:0, 1:1)
Türkiyemspor begann vor 220 Zuschauer druckvoll und kam schon in der Anfangsphase zu zwei Möglichkeiten. Ein Schuß von Cemil Mengi krachte an die Latte, vier Minuten später traf Ahmet Öztürk nur das Außennetz. In der 36. Minute hätte das 1:0 fallen müssen, nachdem Cemil Mengi vom ehem. Türkiyemsporspieler und jetzigen Füchse-Verteidiger Ali-Emrah Özdemir im Strafraum gefoult wurde. Aber leider pfiff der Schiedsrichter nicht den fälligen Strafstoß. Danach passierte lange Zeit nichts, über das man berichten sollte. Erst in der Schlußphase des Spiels wurde es wieder lebhafter. Orhan Sonar, kurz vorher für "Junior" eingewechselt, hatte eine gute Möglichkeit in der 78. Minute. Sein Schuß wird aber auf der Linie geklärt. In der Schlußminute pariert der Füchse-Keeper noch einen Kopfball von Cemal Can. Und dann war es passiert: Beide Teams mußten eine Zugabe geben. Und die sah nicht schlecht aus. Hatten bisher nur unsere Spieler hochkarätige Torchancen heraus gespielt, kamen nun auch die Gastgeber zu Möglichkeiten. Deniz Aydogdu, der heute wieder von Beginn an spielen durfte, nachdem er in der vergangenen Woche sich beim Spiel unserer 2. Männer beweisen mußte, vergab seine Riesenmöglichkeit, was den Füchsen allerdings eine Chance im Gegenzug eröffnete. Diese wurde aber schließlich von unserem Keeper Marc Stimmenmunkes, der heute für Thomas Dame das Türkiyemspor-Gehäuse hütete, zunichte gemacht. Und dann endlich konnte Orhan Sonar sein Stürmer-Näschen richtig einsetzen und den Ball zum umjubelten 1:0 für Türkiyemspor im Füchse-Tor unterbringen. Doch die Gäste blieben weiter gefährlich und vergaben ihrerseits zwei gute Chancen zum Ausgleich. In der letzten Spielminute schließlich landete ein (Verzweiflungs?)-Schuß der Füchse im Dreiangel des Türkiyemspor-Gehäuses zum ärgerlichen aber nicht mal unverdienten Ausgleich. Zwangsläufig folgte die nächste Zugabe: Elfmeter-Schießen. Und das war spannend. Serkan Birtane schießt Türkiyemspor in Front, die Füchse gleichen aus. Danach verschießt der für Tamer Keskin eingewechselte Türkiyemspor-Spieler Murat Akcesme, doch Marc Stillenmunkes macht Murats Fehler wieder gut und hält den folgenden Füchse-Elfer. Kartal Yesildag trifft zum 2:1 für Türkiyemspor und Marc Stillenmunkes hält den zweiten Füchse-Strafstoß. Fatih Aslan verschießt zwar seinen Elfmeter, doch der Schiedsrichter ist gnädig und läßt diesen Strafstoß wiederholen, was bei dem bis dahin relativ ruhig agierenden Füchse-Trainer Wolfgang Sandhowe einen kurzen Wut-Ausbruch auslöste. Die zweite Chance ließ sich Fatih nicht nehmen und er traf zum 3:1. Die Füchse verkürzten zwar auf 3:2, aber Gertjan Durishti machte mit dem 4:2 für Türkiyemspor das Weiterkommen im Pokal klar.
02.10.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - TSG NEUSTRELITZ 1:0 (1:0)
Das heutige Punktspiel war ein ereignisarmes Match. Die Gäste waren erschreckend harmlos, sieht man mal von einer Kopfball-Chance in der ersten Hälfte ab. Und unsere Mannschaft war auch nicht viel einfallsreicher, als sie vor dem Neustrelitzer Tor standen. Das Spiel hätte mit Sicherheit 0:0 geendet, wenn nicht Cemil Mengi schon in der 3. Spielminute ein Kullertor gelungen wäre, das - das behauptet ich einfach mal - so auch gar nicht von ihm geplant war. Er schlenzte den Ball durch zwei Abwehrspieler. Die Lederkugel hoppelte danach am Pfosten vorbei am verdutzt schauenden Neustrelitzer Keeper über die Linie ins Netz. Ich habe selten so über ein Tor gelacht. Der Rest war allerdings weniger amüsant. Erwähnenswert waren noch die Fernschüsse von Ergün Pinarbasi in der 2. Hälfte, die allerdings allesamt wenn auch knapp das Tor verfehlten. Weder unser Torwart Thomas Dame noch der Gäste-Keeper wurden in den 90 Minuten ernsthaft geprüft. Es war so ein Spiel, von dem man gerne sagt, dass die 22 Jungs noch stundenlang hätten weiter spielen können ohne einen Treffer zu erzielen. Aber immerhin wurden mit dem knappsten aller Ergebnisse drei Punkte gesichert. Zwar haben unsere Minimalisten mit den Tabellenschlußlichtern Eberswalde und Falkensee/Finkenkrug den schwächsten Angriff, aber dafür mit nur 5 Gegentreffer die beste Abwehr der Liga. Auch nicht schlecht.
25.09.2005:
HANSA ROSTOCK II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:0 (1:0)
Es war das "verflixte 7. Punktspiel, was Türkiyemspor die erste Saison-Niederlage bescherte. Keine 200 Zuschauer verloren sich auf dem Rostocker Nebenplatz, die Türkiyemspors Anfangsoffensive bestaunen konnten. 20 Minuten lang dominierte unsere Mannschaft klar das Geschehen auf dem Platz, gewann sehr viel Zweikämpfe und zeigte kämpferisch und technisch eine hervorragende Leistung. Hansa hielt mit unangenehmen Pressing dagegen und kam daher kaum zu nennenswerten Torgelegenheiten. Bis zur 35. Minute, als unser Keeper Thomas Dame einen Schuß abklatschen ließ. Der Nachschuß ging zum Glück für Türkiyemspor nur an die Latte. Zwei Minuten später wurde von unserer Abwehr unnötig zur Ecke abgeklärt. Dieser Eckstoß fand seinen Abnehmer im Rostocker Abwehrspieler Patrick Jahn, der sich nach vorne geschlichen hatte und völlig frei stehend zum 0:1 versenken konnte. Das war auch der Pausenstand. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter. Türkiyemspor dominierte das Match, allerdings fehlte es im Strafraum an der nötigen Präzision, um zum Torerfolg zu kommen. Aber das war heute nicht das einzige Problem. Thomas Dame schien keinen guten Tag gehabt zu haben. Er wirkte nicht so souverän wie bei den vorangegangenen Spielen. Bei einer weiteren - zugegebenermaßen guten - Abwehr von ihm landete der Ball beim Rostocker Zafer Yelen, der volley abzog und zum 0:2 traf. Dieser Ball war allerdings so lange unterwegs, dass Dame ihn nach Meinung einiger Türkiyemspor-Zuschauer durchaus hätte halten können.
Auch nach diesem zweiten Rostock-Treffer blieb Türkiyemspor die aktivere Mannschaft, obwohl Kraft und Konzentration immer mehr nachzulassen schienen. Viele von Fatih Aslan getretene Ecken waren allerdings für die Stürmer - besonder Kofballungeheuer Cemal Can - unbrauchbar. Gefahr für das Hansa-Tor entstand nur noch durch von Fatih Aslan und Ergün Pinarbasi getretene Fernschüsse. In den Schlußminuten mußte der Rostocker Torwart noch zwei gefährliche Schüsse von Ergün Pinarbasi abwehren.
Diese erste Niederlage gegen eine destruktiv spielende Hansa-Elf macht deutlich, dass unser Team keine Spitzenmannschaft ist. Viele lobten Türkiyemspor nach dem 1:1 gegen Union und dem Sieg gegen Babelsberg sportlich in unerwartete Höhen. Nun sind sie hoffentlich alle wieder auf dem Teppich und wissen, dass es nur darum gehen kann, möglichst schnell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben.
18.09.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SV BABELSBERG 03 2:1 (1:0)
Der heutige Sonntag war kein guter Tag für die Babelsberger. Nicht nur, dass Türkiyemspor den "Top-Zuschlag" nur halbherzig zurück nahm und somit rd. 150 SVB-Fans bei ihrem Boykott blieben und das Spiel von außerhalb des Stadions ansahen. Türkiyemspor fügte den Babelsbergern nach fünf Siegen die erste Niederlage bei, wobei Babelsberg auch gleich den Nimbus des Angstgegners für unsere Abwehr verlor. Vor knapp 500 zahlenden Zuschauern im Stadion zeigte Türkiyemspor besonders in der 2. Hälfte eine kämpferisch starke Partie. Bis dahin hatte Serkan Birtane unsere Mannschaft mit 1:0 in Führung gebracht, nachdem er von links einfach abzog. Nach der Pause kamen die Gäste engagierter auf und erzielten folgerichtig den 1:1-Ausgleich mit einem satten Schuß in den Dreiangel. Nun hatte ich Angst, dass die Babelsberger unsere Mannschaft völlig unterbutterten. Doch ein Konter über Deniz Aydogdu, den der Gäste-Keeper nur mit Mühe abwehren konnte, leitete die Niederlage der Gäste ein. Denn die folgende Ecke nutzte Cemal Can mit Kopf zu seinem ersten Saisontreffer. Wenig später scheiterte Deniz Aydogdu noch mal am Gäste-Keeper. Zwei Lattentreffer, paritätisch verteilt, sorgten noch für Aufregung, ebenso wie ein satter Schuß auf das Türkiyemspor-Gehäuse in der Nachspielzeit, den aber der auch heute wieder überragende Türkiyemspor-Torsteher Thomas Dame parieren konnte. Somit liegt Türkiyemspor nun vor dem selbsternannten Aufstiegsanwärter 1. FC Union.
Aber auch die Gefühle bei den Türkiyemer sollten gemischt sein. Unsere Mannschaft hat zwar einen Überraschungssieg gegen den Tabellenführer erreicht. Aber aus Fansicht hat unser Verein verloren. Der Topzuschlag hat nicht nur die rd. 150 von außen zuschauenden SVB-Fans vergrault, auch einige Fans, die Türkiyemspor unterstützen wollten, haben das Stadion erst gar nicht betreten oder sind angesichts der angekündigten Preise gar nicht erst erschienen. Warum der Vorstand nach tagelangen fruchtlosen Diskussionen sofort beim Auflaufen der ersten 50 protestierenden Babelsberg-Fans ausgerechnet den Preis für die Vollzahler, aber nicht den für die weniger in der Tasche habenden um einen Euro senkte (von 7 auf 6 ), bleibt sein Geheimnis. Dass diese halbe Preissenkung in der aufgehitzten Atmoshäre vor den Kassenhäuschen nicht zur Beruhigung führen konnte, war absehbar. Schließlich waren noch 45 Minuten bis zum Abpfiff, und die schnelle Reaktion unserer Vereinsführung sorgte für die nicht unberechtigte Hoffnung, dass auch der ermäßigte Preis noch vor dem Anpfiff von 4 auf 3 gesenkt wird. Dabei ging schon unter, dass die schnelle Reaktion unseres Vorstands als Kompromißvorschlag gemeint war, auf die man sich auch als Gästefan hätte einlassen können. Aber wie gesagt: Das Klima war so, dass man glaubte, den Topzuschlag gänzlich kippen zu können. Dieses geschah nicht, und somit bekam das Gartenlokal "Golgathal" neben dem Stadion unerwartet viele Gäste, die aber zumeist ihr eigenes Bier mitbrachten und die gemütliche Biergarten-Atmosphäre etwas kippte. Jedenfalls verließen viele an Fussball desorientierte fluchtartig die Dachterrasse, während im Gegenzug Babelsberg anfeuernde Ultras das Kommando auf dem Dach übernahmen. Dass Türkiyemspor zu Beginn der 2. Hälfte die Stadiontore kindischerweise geschlossen ließ, führte zu einige wenige tumultartigen Szenen.
Alles in allem herrschte im Stadion ein wenig annehmbares Klima, auch verbreitet durch eine hoch motivierte Securitiy, ein Klima, das von Türkiyemspor erzeugt wurde und das ich bei uns nie mehr erleben möchte.
14.09.2005:
BFC PREUSSEN - TÜRKIYEMSPOR 0:0
Jetzt weiss ich, was "Unterklassen-Fussball" ist: Wenn 20 Feldspieler innerhalb von 90 Minuten so viele Fehlpässe fabrizieren, dass man mit dem Zählen gar nicht mehr hinterher kommt. Dazu das über und unter den Ball schlagen, Kopfbälle ins Nirvana oder zum Gegner und das Versemmeln weniger Möglichkeiten sind ebenfalls Bestandteil dieses "Unterklassen-Fussballs". Am wenigstens zu tun hatten die zwei Torhüter. Unser Keeper Thomas Dame mußte in der 1. Hälfte ein Mal ernsthaft eingreifen, der Torwart der Preussen zwei oder drei Mal. Geprüft wurde er mal durch den besseren unserer beiden heutigen Stürmer Cemil Mengi (der andere - Cemal Can - ist ansonsten Libero, er sah keinen Stich im Sturm), dann mal durch Fatih Aslan, und das war΄s. In der 2. Hälfte boten beide Teams den 238 zahlenden Zuschauern nicht viel mehr, so dass dieses trostlose Match berechtigterweise torlos enden mußte. Die beiden Kopfball-Möglichkeiten für Cemal Can möchte ich nicht unterschlagen, aber sie gingen nun mal weit über den Kasten des Gastgebers. Auf eine Türkiyemspor-Mannschaft in dieser Verfassung kann sich der nächste Gegner SV Babelsberg freuen.
07.09.2005:
TÜRKIYEMSPOR - EINTRITTSPREISE!
Gerade von der Türkiyemspor-Vorstandssitzung kommend kann ich folgendes vermelden:
Die Eintrittspreise bei Türkiyemspor betragen zukünftig (wie auch schon vor dem Union-Spiel) 6 normal und 3 ermäßigt. 1 Topzuschlag gibt es allerdings gegen den Spitzenreiter Babelsberg am 18.09.2005 im Katzbachstadion.
Noch ein paar Klarstellungen zum Eintrittspreis beim Union-Spiel: Nicht Türkiyemspor hat vor dem Spiel vermeldet, dass die Eintrittspreise bei 6 /3 liegen würden sondern der 1. FC Union selbst, obwohl der Union-Vorstand von der höhe des Preises im Vorfeld informiert war, ihn sogar akzeptierte ohne zu intervenieren.
Dass ich die Preise beim Union-Spiel nicht in Ordnung fand, habe ich hier und woanders mehrmals deutlich gemacht. Allerdings wird das eingenommene Geld nun auch benötigt, weil Unioner reihenweise Sitzplätze zerstört haben (über 50 müssen wohl erneuert werden). So viel zur Sicherheit in einem Sitzplatzstadion.
05.09.2005:
SPIEL BEI PREUSSEN VERLEGT!
Das nächste Punktspiel beim BFC Preussen ist lt. Fussball-Woche aufgrund des NOFV Länderpokals der U 20 um drei Tage auf Mittwoch, den 14.09.2005 verschoben worden.
03.09.2005:
BERLINER POKAL: REINICKENDORFER FÜCHSE - TÜRKIYEMSPOR!!!!!!
Im Trubel um das Union-Spiel ging unter, dass die 2. Runde des Berliner Pokals ausgelost wurde. Und es gab gleich ein Knaller-Los für Türkiyemspor: Unsere Mannschaft muss am 9. Oktober bei dem Verbandsligisten und Mit-Favoriten um den Aufstieg in die Oberliga Reinickendorfer Füchse antreten. Zusätzlich brisant an diesem Duell ist, dass die Füchse von Wolfgang Sandhowe trainiert werden, jenem Trainer, der in seiner Trainer-Laufbahn schon zwei Mal unsere Oberliga-Mannschaft trainierte (1990/91 und 2003) und zwei Mal vorzeitig gefeuert wurde. Das letzte mal wurde Wolfgang Sandhowe zum 1. Januar 2004 vom damaligen Türkiyemspor-Präsidenten per SMS entlassen. Das kann ja ein gemütlicher Pokalfight werden.
02.09.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - 1. FC UNION BERLIN 1:1 (0:0)
Das Spiel wurde von Sonntag auf Freitagabend vorgezogen und in den den Sicherheitsauflagen entsprechend ausgestatteten Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg verlegt. So weit, so gut. Dass aber die Eintrittspreise in unglaubliche 10 (ermäßigt 6 ) erhöht wurden, ist schon ziemlich fanfeindlich und kann eigentlich nur noch Abzockerei genannt werden. 10 für ein Spiel der vierten Liga ist schlichtweg Wucher. Durch diese kurzsichtige Geldscheffelei unserer Vereinsführung werden wir viele Fans und Sympathien verloren haben. Ich kann den Ärger vieler Fans (egal, ob Türkiyemspor- oder Union-Fans, die Preiserhöhung traf beide gleichermaßen) nachvollziehen und kann unserer Vereinsführung nur dringend empfehlen, sich in seiner Preispolitik nicht an die der Erdölkonzerne zu orientieren sondern an den schmalen Geldbeutel der Fußballfans. Sonst wird der von Remzi Kaplan vor der Saison genannte erwünschte Zuschauerzuspruch von 500 pro Türkiyemspor-Heimspiel niemals erreicht.
Vor dem Spiel wurde unsere 2. B-Jugend vom Vereinsvorstand mit Medaillen geehrt, weil sie letzte Saison den Fair-Play-Pokal des BFV gewonnen hatten.
Kommen wir zum Spiel: Der Gast aus Köpenick war eigentlich über die gesamte Spielzeit die klar überlegene Mannschaft. Allein vier Freistöße aus erfolgversprechender Position wurden von Union verschossen. Einer ging an die Latte, einer an den Pfosten, und die anderen beiden wurden auch versemmelt. Union hat eben keinen Fatih Aslan. Der benötigt nur einen Freistoß, um seine Mannschaft in Führung zu schießen. Aber wie er ihn versenkt hat: Ab in die Dreiangel. Da staunten die knapp 5000 Zuschauer, von denen 4158 Eintritt bezahlt hatten (der Rest waren Jugendtrainer und Jugendspieler von Türkiyemspor sowie Sponsoren und Ehrengäste). Und die Union-Fans tobten. Unüberhörbar wurden die während der 2. Hälfte immer mehr zunehmenden ausländerfeindlichen Schmäh-Gesänge. Türkiyemspor kämpfte gegen die anrennenden Gäste, und unser Torwart Thomas Dame bewies heute erneut, dass er einer der besten, wenn nicht sogar der beste Keeper in der Oberliga ist. Selbst die gefährlichsten Bälle konnte er abwehren. Und das nicht nur ein Mal. Gleich drei Riesenchancen zum Ausgleich hat er zunichte gemacht. Dass Union doch noch der Ausgleich in der 83. Minute gelang, verdanken sie dem Schiedsrichter und ist eigentlich unverdient, denn diesem Kopfballtreffer von Kubjurweit ging ein klares Foulspiel voraus. Unnötig war auch die Gelbrote Karte für Deniz Aydogdu in der Nachspielzeit für eine Nichtigkeit, die einige Unruhe bei Türkiyemspors Verantwortlichen auslöste. Aber Türkiyemspor rettete dieses Unentschieden über die Zeit und wurde dafür von seinen Anhängern gefeiert, während die Union nach dem 8:0-Erfolg gegen den BFC Dynamo wieder auf den Boden der Tatsachen sind.
28.08.2005:
Berliner Pokal: FC HELLAS - TÜRKIYEMSPOR 0:4
Türkiyemspor konnte das 1. Pokalspiel in dieser Saison beim Kreisligisten FC Hellas klar gewinnen. Ergün Pinarbasi startete das erfolgreiche Spiel wie letzte Woche in Ludwigsfelde mit einem verwandelten Elfmeter, es folgten zwei Treffer von "Junior" und einer von Cemil Mengi.
21.08.2005:
LUDWIGSFELDER FC - TÜRKIYEMSPOR 1:3 (1:3)
Gerade vom Getränkestand kommend und Ausschau haltend nach einem schattigen Plätzchen mußte ich einen Pfiff vernehmen. Der Schiedsrichter zeigte schon nach einer Spielminute auf den Elfmeterpunkt, nachdem unser Stürmer Cemil Mengi im Strafraum gelegt wurde. Ergün Pinarbasi versenkte diesen Strafstoß sicher und ist somit der erste Türkiyemspor-Torschütze in dieser Saison. Nur 15 Minuten später zog Fatih Aslan von links ab und traf zum 2:0 für Türkiyemspor. Und nach weiteren 10 Minuten traf von der gleichen Stelle Serkan Birtane volley zum 3:0! Unglaublich. Nach zwei Nullnummern führte Türkiyemspor nun auswärts mit 3:0 beim Ludwigsfelder FC, einer Mannschaft, die die ersten beiden Spiele gegen TeBe und dem BFC Dynamo gewinnen konnte und nach dem ersten Spieltag sogar die Tabelle anführte. Doch Türkiyemspor war im ersten Durchgang das spielbestimmende Team. Bester Türkiyemspor-Spieler war bis dahin Cemil Mengi, der die Abwehr der Gastgeber mehrfach durcheinander wirbelte und mitunter nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Die Türkiyem-Abwehr hatte nahezu alles im Griff, bis auf eine Situation nach 30 Minuten, in dem der Schiedsrichter wieder auf den Punkt zeigte, diesmal für den Ludwigsfelder FC. So konnte der LFC zwar auf 1:3 verkürzen. Aber Türkiyemspor nahm die Zwei-Tore-Führung mit in die Halbzeitpause.
Die 2. Hälfte begann zaghaft. Ludwigsfelde konnte zuerst nicht richtig, und Türkiyemspor spielte verhaltener. Das änderte sich in der 65. Minute. Cihan Dogan bekam nach einem Foulspiel im Strafraum die Gelbrote Karte, den zweiten Elfmeter für den Ludwigsfelder FC konnte der heute überragende Türkiyemspor-Keeper Thomas Dame aber bravourös abwehren. So blieb Türkiyemspor der Anschlußtreffer erspart, der sicherlich noch mal viel Unruhe ins Spiel gebracht hätte. Trotzdem: Der Gastgeber bestürmte von nun an das Gehäuse unserer Mannschaft unentwegt, vergab dabei allerdings die besten Möglichkeiten. Entweder scheiterte er an seinem Unvermögen, oder er fand in unserem Torwart Thomas Dame seinen Meister. Zudem kam das Glück für unsere Mannschaft ins Spiel. Zwei Mal trafen die Ludwigsfelder nur die Latte, und immer wieder warfen sich Türkiyemsporspieler in die Schüsse der Gastgeber. Aber auch Türkiyemspor hatte noch eine große chance, den Vorsprung zu erhöhen, als eine 3:1-Überzahl-Kontersituation nicht genutzt werden konnte.
Mit Beginn der Schlußphase ließ die Konzentration bei allen Akteuren auch, und die Nerven lagen immer öfter - auch aufgrund der Hitze - blank. Eine Rudelbildung am Türkiyemspor-Strafraum wurde von anderen weiter spielenden Spielern beider Teams und dem Schiedsrichtergespann schlichtweg ignoriert, so dass sich das Rudel zur Belustigung des Publikums schnell verflüchtigte. So kann man Rudelbildungen auch auflösen. Eine mehrminütige Unterbrechung gab es dann kurz vor Schluß, als aufgebrachte LFC-Fans drohten, das Spielfeld zu stürmen. Aber Ordner lösten auch dieses Problem souverän, so dass das zum Schluß doch noch hektisch gewordene Match ordnungsgemäß zu Ende gebracht werden konnte.
20.08.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - 1. FC UNION BERLIN VERLEGT!
Das Punktspiel gegen den 1. FC Union Berlin ist diese Woche von unserer Vereinsführung verlegt worden. Das Spiel findet nun aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark statt. Gespielt wird schon am Freitag, den 02.09.2005 um 19.30.
14.08.2005:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SV YESILYURT 0:0
Die das Spiel entscheidende Situation gab es 2 Minuten vor dem Schlußpfiff. Zu einem hohen Ball an die Strafraumgrenze der Gäste gingen der Yesilyurter Keeper und ein Yesilyurter Verteidiger sowie Türkiyemspor-Angreifer Deniz Aydogdu. Die beiden Yesilyurter prallten zusammen, und Deniz hatte den Ball am Fuß und brauchte ihn nur noch in das leere Gäste-Tor einschieben. Aber der Schiedsrichter pfiff! Er hatte ein Foul von Deniz gesehen, obwohl er an dem Zusammenprall keine Schuld hatte. So blieb es für die Yesilyurter beim glücklichen 0:0, welches bis zu dieser Szene durchaus berechtigt war. Yesilyurt hatte zwar technische und spielerische Vorteile, Türkiyemspor machte dieses aber mit hohem Einsatz und Kampfbereitschaft wett. Die erste Chance hatte Cemil Mengi, dessen wuchtiger Kopfball über das Gehäuse der Weddinger schoß. Die Yesilyurter kamen erst spät in der 1. Hälfte zur ersten Großchance, aber sie trafen nur die Türkiyemspor-Latte. Ein Yesilyurt-Treffer aus rd. 25 Meter wurde wg. einer Abseitsstellung eines unseren Torwart irritierenden Gästespielers vom Schiedsrichter nicht anerkannt. In der 2. Hälfte war zunächst wieder Türkiyemspor an der Reihe. Ein Kopfball von Cemal Can flog nur knapp am Weddinger Tor vorbei. Es folgten mehrere gute Möglichkeiten für Cemil Mengi und den für den engagierten, aber etwas glücklos angierenden Lutuf Dinc eingewechselten Deniz Aydogdu. Die größte Chance für die Yesilyurter vereitelte unser Torwart Thomas Dame, als er einen Kopfball auf sein vermeintlich leeres Tor gerade noch mit einer Hand zur Ecke abwehren konnte.
So engagiert wie unsere Mannschaft war auch das Team rund um das Spiel. Es gab ein neues großes Catering für die Zuschauer, deren Zahl mit 541 zahlenden angegeben wurde, eine innerhalb kürzester Zeit zusammengestellte und dafür ganz ansehnliche Stadionzeitung, Ordner und Security sowie Balljungen hinter den Toren. Für andere Vereine vielleicht Selbstverständlichkeiten, bei Türkiyemspor aber nicht. Eindrucksvoll die rd. 90 Bandenwebungen rd. um das Spielfeld. Soll uns sagen: Alles wird gut!
08.08.2005:
Die von Türkiyemspor am vergangenen Wochenende auf der Fussballmeile Karl-Marx-Straße in Neukölln veranstalteten Street-Soccer-Turniere waren ein voller Erfolg. Trotz des miesen Wetters und des harten und rutschigen Bodens konnten den Festbesucher interessante Jugendspiele vielen technischen Kabinettstückchen präsentiert werden. Unser Dank geht noch einmal an alle beteiligten Neuköllner und Kreuzberger Fussballvereine und an den wackeren Neuköllner Straßenkids, die am Samstag für eine nicht erschienene Mannschaft eingesprungen sind. Die Fotos von den beiden Turnier-Tagen werden ab Mittwoch unter den Links 1. D-Jugend und 1. E-Jugend links auf der Startseite veröffentlicht .
07.08.2005:
1. Spieltag TORGELOWER SV GREIF - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:0
Das erste Punktspiel beim MV-Aufsteiger Torgelow wurde eine Nullnummer vor einer Kulisse von immerhin knapp 1600 Zuschauer. In der ersten Hälfte trat Türkiyemspor energisch auf, im zweiten Durchgang hingegen der Gastgeber. Jeweils drei nicht genutzte Tormöglichkeiten auf jeder Seite verdeutlichen die Berechtigung dieses kämpferischen, aber torlosen Unentschieden.
06.08.2005:
Die gestrige Auslosung im Paul-Rusch-Pokal ergab für Türkiyemspor folgende Paarung:
SV Hellas Nordwest (Landesliga) - Türkiyemspor
Gespielt wird am Sonntag, den 28.08.2005 um 14 Uhr auf dem Sportplatz Heckerdamm.
31.07.2005:
Am Freitag fand eine Sicherheitsbesprechung zum Spiel Türkiyemspor - 1. FC Union statt, auf der von den teilnehmenden Personen (Türkiyemspor, Polizei, Union {?}) festgelegt wurde, dass dieses sog. "Risiko-Spiel" im Katzbachstadion zum angesetzten Zeitpunkt (4.9.05, 16.30 Uhr) ausgetragen wird.
30.07.2005:
Das Testspiel unserer Oberliga-Mannschaft beim Frankfurter FC Viktoria endete heute 0:0.
Die 2. Männer unterlagen heute in ihrem ersten Testspiel dem SC Siemensstadt (Landesliga) mit 6:1.
Das gestrige Testspiel bei Hellas Nordwest hat Türkiyemspor mit 7:0 gewonnen. Am kommenden Samstag (30.07.) spielt unsere Mannschaft beim Frankfurter FC Viktoria. Spielbeginn ist 14 Uhr.
24.07.2005:
Testspiel FV Dresden Nord - Türkiyemspor 0:0
Bei fussballgerechtem Sommerwetter - sonnig, aber nicht zu heiß - zeigte Türkiyemspor ein engagiertes Spiel. Über die gesamte Spielzeit bestimmte unsere Mannschaft das Geschehen auf dem Platz und erspielte sich zahlreiche Chancen. Ich zählte insgesamt sechs hochkarätige Tormöglichkeiten, die allesamt vergeben wurden: In der 10. Min. verzieht Deniz Aydogdu knapp von links, in der 15. Minute Lutuf Dinc von rechts. In der 25. Minute vergab Lutuf Dinc die größte Chance, als er den Keeper der Dresdener ausspielte und danach nicht das leere Tor sondern nur das Außennetz traf. In der 40. Minute donnerte Ergün Pinarbasi einen Freistoß aus ca. 20 Meter an die Querlatte. In der 60. Minute tauchte Deniz Aydogdu nach einen wunderschönen Trick frei vor dem Torwart der Gastgeber auf, der allerdings den Schuß aus Kurz-Distanz glänzend parieren konnte. In der 76. Minute traf Lutuf Dinc schließlich noch den Pfosten. Bis dahin hatte unser Torwart Marc Stillenmunkes so gut wie nichts zu tun. Erst in der 87. Minute kamen die Dresdener zur ersten Großchance, als unser Keeper eine Flanke unterlief und so ein Dresdener frei zum Kopfball kam, aber über das leere Tor köpfte.
Trainer Thomas Herbst war mit dem Spiel unserer Mannschaft sehr zufrieden, nur das Resultat gefiel ihm nicht. Türkiyemspor hätte schon zur 2. Hälfte 2:0 führen müssen. Wenn man die Chancen nicht nutzt, so Thomas, dann kann es natürlich passieren, dass man am ende doch noch verliert, denn auch der FV Dresden Nord hätte sein Tor in der 87. machen müssen.
Gestern spielte unsere Mannschaft - in erster Linie die Ergänzungsspieler - bei Sperber Neukölln und gewann mit 5:4.
21.07.2005:
Das Testspiel gegen den FC Dresden Nord findet nicht in Dresden sondern in der Gemeinde Haselbachtal, Ortsteil Bischheim, statt, wie uns ein aufmerksamer Leser dankenswerterweise mitteilte. Der Ort liegt nordöstlich der Elbmetropole auf halbem Weg zwischen Kamenz (Autobahnabfahrt Ortrand) und Pulsnitz.
19.07.2005:
Testspiel Germania Schöneiche - Türkiyemspor 2:3
16.07.2005:
Testspiel Türkiyemspor - BSV Hürriyet 3:0 (1:0)
In diesem Spiel gegen den Verbandsliga-Vertreter erreichte Türkiyemspor erneut einen schwer erkämpften, aber aufgrund der spielerischen Überlegenheit berechtigten Sieg. Die Tore erzielten Cihan sowie Lutuf Dinc (2x).
Die nächsten Testspiele finden Dienstag (19 Uhr) bei Germania Schöneiche und nächsten Sonntag bei Dresden Nord statt. Für den 30.07. ist ein weiteres Testspiel bei Viktoria Frankfurt/O. geplant.
14.07.2005:
Testspiel bei Dresden-Nord
Am 24.07.2005 fährt unser Team nach Dresden und trifft dort in einem Vorbereitungsspiel auf den NOFV-Oberliga Süd-Vertreter Dresden Nord. Das wird ein richtiger Oberliga-Test. Danach werden wir wissen, wie weit unsere Mannschaft in der nächsten Saison mithalten kann und ob noch Verstärkungen nötig sind.
13.07.2005
Testspiel BSC Rehberge - Türkiyemspor 0:1
Im Spiel am heutigen Abend war Türkiyemspor durchweg die überlegenere Mannschaft. Trotzdem war diese Überlegenheit brotlose Kunst, denn es wollte keine Treffer gelingen. Erst nach 75 Minuten traf Murat Akcesme zum Tor des Abends aus 20 Metern. Gut gefallen konnte der sehr engagierte "Junior", der vorne wie hinten gleichermaßen aktiv war.
Das nächste Testspiel findet am Samstag auf der Willi-Sänger-Sportanlage an der Köpenicker Landstraße gegen den BSV Hürriyet statt. Anstoßzeit wird um 11 Uhr sein.
09.07.2005
Testspiel Türkiyemspor - Lichterfelder FC 4:1
Im zweiten Testspiel trat unsere Mannschaft weit aus zielstrebiger und kämpferischer auf als im ersten gegen Blau-Weiss. Den ersten Treffer erzielte Ergün Pinarbasi mit einer "mißglückten" Eingabe auf das Tor, die dem verdutzten LFC-Keeper durch die Hände ins lange Eck rutschte. Kurz vor der Pause traf Deniz Aydogdu zum 2:0. In der zweiten Hälfte konnte der LFC nach einer Ecke auf 2:1 verkürzen. Aber Lutuf Dinc traf danach per Kopfball und stellte den alten Torabstand wieder her. Den Schlußpunkt setzte in der Schlußminute der aus der Türkiyemspor-A-Jugend nachgewachsene Stürmer Orhan Sonar, der sich im Zweikampf gegen seine Bewacher durchsetzen und zum 4:1 einschießen konnte.
07.07.2005:
Testspiel gegen Lichterfelde an der Köpenicker Landstraße
Das nächste Testspiel unserer Mannschaft gegen den Lichterfelder FC findet am Samstag um 11 Uhr nicht im Stadion Lichterfelde sondern auf der Willi-Sänger-Sportanlage an der Köpenicker Landstraße statt.
03.07.2005:
Nächstes Testspiel am Samstag gegen Lichterfelde
Am nächsten Samstag (09.07.2005) tritt unsere Mannschaft um 11 Uhr im Stadion Lichterfelde zu einem weiteren Vorbereitungsspiel gegen den Lichterfelder FC an. Besonders interessant, denn zur gleichen Zeit findet auf dem Gelände des Lichterfelder Stadion das Fanturnier des NOFB-Forums statt.
03.07.2005
Testspiel Türkiyemspor - SV Blau-Weiss 3:3
Das erste Vorbereitungsspiel der neuen Saison diente vor allem dem Vorspielen einiger neuer Spieler bei Türkiyemspor. Neben den schon genannten Zugängen Marc Stillenmunkes, Lutuf Dinc und Murat Akcesme und den ehem. Türkiyemspor-A-Jugendlichen Cemil Mengi, Selcuk Battal Basar und Orhan Kaya kickten heute Pierre Trinko vom FC Spandau 06, Serkan Birtane (Hürriyet), Hakan Matur (Hatayspor/2. Türk. Liga) und als dritter Torwart Joel Samake von Hertha BSC, der die erste Hälfte durchspielte. Einig ist sich unser Verein auch mit dem polnischen Zweitliga-Spieler Bartosz Partyka (Gornik Polkowice), der aber auch schon beim FC Winterthur und Arminia Bielefeld aktiv war. Leider war er heute nicht anwesend, aber er trainierte in der letzten Woche schon bei Türkiyemspor mit.
Der SV Blau-Weiss trat sehr engagiert auf und ging auch in Führung. Kurz vor der Pause konnte "Junior" ausgleichen. Nach dem Wiederanpfiff zog Blau-Weiss auf 3:1 davon, doch ein Freistoß von Fatih Aslan sowie ein Elfmeter nach einem Foul im Strafraum an Lutuf Dinc, den Fatih Aslan sicher verwandelte, sorgte am Ende für den für Türkiyemspor glücklichen Ausgleich.
Nicht aktiv dabei waren heute die verletzten Thomas Dame und Ante Balic sowie Ergün Pinarbasi, Cemal Can, Ahmet Öztürk und Erol Arslan, die aber alle anwesend waren.
Verlassen haben uns die Spieler Rafael Lulombo (zu Spandau 06), Paulo Dias, Leiva da Silva, Nurdin Pitarevic (Spandauer SV), Cihan Gündogdu, Mehmet Kaya und Hikmet Yazier.
1. Testspiel gegen SV Blau-Weiss
Am Sonntag absolviert unsere Mannschaft ihr 1. Testspiel gegen SV Blau-Weiss. Anpfiff ist um 10 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der W-Sanger- Sportanlage an der Köpenicker Landstraße (S-Bhf. Baumschulenweg).
TRAININGSAUFTAKT IM PLÄNTERWALD!
Heute startete unsere Mannschaft unter Trainer Thomas Herbst mit dem Training. Rd. 20 Spieler waren anwesend. Einige andere werden in den nächsten Tagen aus ihrem Urlaub kommend dazu stoßen (Deniz Aydogdu, Junior z. B.). Auch ein paar Neue waren vor Ort und einige davon werden in der kommenden Saison für Türkiyemspor die Fußballschuhe schnüren. Vier können schon namentlich benannt werden: Torwart Marc Stillenmunkes von den Reinickendorfer Füchsen, Lutuf Dinc vom BFC Dynamo, Ante Balic vom BAK 07 und Murat Akcesme, ein Türkiyemspor-Eigengewächs, das nun von Yesilyurt zu uns zurück kommt. Seine Rückkehr freut mich besonders. Bei weiteren vorspielenden Kickern ist noch nichts spruchreif.
14.06.2005:
Thomas Herbstund Arne Feldheiser bleiben auch in der neuen Oberliga-Saison die Trainer bei Türkiyemspor. Trainingsbeginn für unsere Mannschaft ist am 26. Juni mit einem Waldlauf!
29.05.2005:
MITGLIEDERVERSAMMLUNG!
Heute nun fand endlich die für die Zukunft unseres Vereins entscheidende Mitgliederversammlung statt. Knapp 30 Mitglieder und viele Oberliga-Spieler fanden sich im BVV-Saal des Bezirksamtes Friedrichshain/Kreuzberg ein und wählten einen neuen Vorstand, nachdem der alte Übergangsvorstand um Armagan Sahin entlastet wurde. Das ganze geschah diszipliniert und ohne große Debatten, aber mit viel Lob für den alten Vorstand und auch für die Oberliga-Mannschaft und ihrem Trainer Thomas Herbst nebst Co-Trainer und Betreuer, die trotz der momentanen Krisensituation ihre Arbeit unbeirrt weitergeführt hatten. Der neue Vorstand machte deutlich, dass er die Weiterarbeit mit Thomas Herbst wünscht. Ebenso betonte der neue Vorstand, dass er die Jugendabteilung nach besten Kräften unterstützen wird und alle Mannschaften zur neuen Saison ausgerüstet werden.
Im neuen Vorstand sind:
1. Vorsitzender: Ahmet Yesildag
Ahmet Yesildag ist der Vater vom Oberliga-Spieler Kartal Yesildag
2. Vorsitzender: Remzi Kaplan
Remzi Kaplan ist der Besitzer von Kaplan Dönerproduktion.
Geschäftsführer: Ali Ertan
Ali Ertan ist Chef einer Sicherheitsfirma und gleichzeitig auch Gaststättenbesitzer.
Kassenwart: Armagan Sahin
Armagan Sahin, der zwei Monate als Übergangspräsident fungierte, wird zudem den Posten
des Sicherheitsbeauftragten übernehmen.
Pressesprecher: Thomas Miersal
Thomas Miersal ist Geschäftsführer bei Woolworth, Karl-Marx-Straße
Sportl. Leiter: Firat Tuncay
Firat Tuncay war schon im Vorstand unter Kadir Aslan zwei Jahre sportlicher Leiter.
Zudem wurden drei Beisitzer in den Vorstand gewählt: Bahri Öskan (Berliner Repräsentant v. Galatasaray Istanbul, Ex-Vorsitzender v. Galatasaray Spandau), Erdogan Meral (Dönerproduktion) und Celal Bingöl (Verpackungsfirma Dev-Pak).
Es folgte die Wahl für den Aufsichtsrat: Ulvi Yagan (Yagan Schlüsseldienst), Ahmet Saat (Glaserei Berlin) und Ganim Authmann.
Zum Schluß wurde noch ein Beirat gewählt, der dem heute gewählten Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen soll und der ausschließlich aus ehem. Türkiyemspor-Vorstandsvorsitzenden besteht. Im Beirat sind Durmus Ali Matur (Sporthaus Butterfly, Senol Akkaya (Bauunternehmer), Kadir Aslan (Concorde Bauconsult) und Diyap Sakalli (Concept Verlag).
Der krönende Abschluß war schließlich die feierliche Unterzeichnung eines Papiers, in dem Ex-Präsident Kadir Aslan auf seine an den Verein gerichteten Forderungen solange verzichtet, bis Türkiyemspor in einer Profi-Liga spielt und zur Zurückzahlung in der Lage ist, sowie eines Papiers, in dem Mehmet Matur auf die Forderungen des Sporthauses Butterfly verzichtet, wenn Türkiyemspor Bandenwerbung für dieses Sporthaus im Stadion aufhängt.