Saison 2008/2009
07.06.2009:
Türkiyemspor Berlin - Altona 93 1:0 (0:0)
Die Anspannung war riesengroß vor diesem letzten Spieltag. Ein Team (Oberneuland) hatte 41 Punkte, eines 40 (Hansa Rostock II) und drei hatten 39 Pünktchen (HSV II, VFC Plauen und unter dem ominösen Strich aufgrund des schlechtesten Torverhältnisses Türkiyemspor). Eines der genannten Teams musste nun heute die Reise in die Fünftklassigkeit buchen, und Türkiyemspor mußte punkten, in der Hoffnung, dass zumindest einer der drei punktgleichen Teams verliert.
Leider wollten nur magere 444 zahlende Zuschauer diese an sich dramatische Konstellation und Entscheidung live im Stadion miterleben. Kurz gesagt: Diese wenigen Zuschauer bekamen von Türkiyemspor nicht viel zu sehen, während die schon wirtschaftlich und sportlich abgestiegenen Altonaer engagiert zu Werke gingen, genauso wie ihre mitgereisten Fans (rd. 60 -70). Es löste schon etwas Erstaunen beim Türkiyemspor-Anhang aus, dass so viele Fans mit ihrem abgestiegenen Team mitfahren und es lautstark unterstützen.
Türkiyemspor erspielte sich in der ersten Hälfte kaum Aktionen, die in die Kategorie Gefahr für Altona einzuordnen waren. Da war der Blick auf den großen Fernseher mit seinem Videotext, der im Foyer der Haupttribüne aufgestellt war, spannender. Und ernüchtender, denn der HSV II führte gegen Wolfsburg II schon früh mit 1:0. Aber da war ja noch Plauen, das beim aufstiegswilligen Halleschen FC anzutreten hatte. Und da Halle punktgleich mit dem Tabellenführer Kiel war, war die Hoffnung auf eine Niederlage für Plauen nicht unberechtigt. Doch auch diese Hoffnung platzte im Laufe des Nachmittags. Während Türkiyemspor in der zweiten Hälfte vergeblich gegen das Tor von Altona anrannte, schoss Plauen in Halle sein Tor, ebenso Oberneuland gegen die abgestiegenen Cottbusser Reserve. Und Hertha II ließ sich von den Rostockern abschießen.
Doch dann kam die Meldung, dass der HSV gegen Wolfsburg den 1:1-Ausgleich hinnehmen musste. Nun ein Türkiyemspor-Sieg, und die Reserve der Hamburger müßte in die Oberliga. Kurz vor Schluß des Spiels fiel auch nach mehreren ungenutzte Türkiyemspor-Möglichkeiten gegen immer mehr nachlassende Gäste das viel umjubelte 1:0. Torschütze war HAKAN CANKAYA, der für KAIS MANAI eingewechselt wurde und neuen Schwung in die Angriffsbemühungen unseres Vereins brachte. Doch zeitgleich schoss auch der HSV sein zweites Tor. Und am Ende blieb alles wie gehabt, zumindest was die Tabellenkonstellation betraf. Türkiyemspor hatte zwar gewonnen, aber alle relevanten Mitabstiegskandidaten auch. Sogar der VFC Plauen beim Halleschen FC. Der Abstieg in die Oberliga war somit für Türkiyemspor besiegelt. Wie es nun weiter geht, ließ UWE ERKENBRECHER in der Pressekonferenz offen. Dass die Oberliga nicht seine Wunschliga ist, hatte er aber noch mal deutlich gemacht. Alles andere sollte erstmal überschlafen werden. Ist vielleicht auch gut so.
30.05.2009:
FC Energie Cottbus II - Türkiyemspor Berlin 0:1 (0:0)
Türkiyemspor hat in Cottbus miserabel gespielt, am Ende aber doch NOCH durch einen Treffer von YUKI OKAMOTO gewonnen. Ein Treffer, der - so wurde mir berichtet - bei einem penibleren Schiedsrichter durchaus auch aberkannt hätte werden können. Aber der Schieri ließ ihn gelten, was auch nicht gegen die Regeln verstieß. Somit hatte Türkiyemspor zwar drei glückliche aber nicht verdiente Punkte im Gepäck.
22.05.2009:
Türkiyemspor Berlin - 1. FC Magdeburg 2:0 (0:0)
Vor dem Saison-Zuschauerrekord von 713 Zahlenden präsentierten beide Teams in der ersten Hälfte fußballerische Schmalkost. Magdeburg - als Tabellenvierter favorisiert - zeigte ein paar schöne Spielzüge, die aber nur selten unser Gehäuse in Gefahr brachte. Zwei Mal mußte unser Torwart DANIEL ROTHE sein gesamtes Können zeigen, um einen Gegentreffer zu verhindern. Türkiyemspor - auf einem Abstiegsplatz stehend und unbedingt gewinnen müssend - blieb noch harmloser als die Gäste. Eine gute Möglichkeit vor dem Tor der Magdeburger wurde mit mehreren Nachschuß-Möglichkeiten verschiedener Türkiyemspor-Akteure nicht genutzt. Das wars für die erste Hälfte und so ging es für die Spieler nachdenklich und für die meisten Zuschauer skeptisch in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang drehte Türkiyemspor dann aber auf. Zeitgleich ließen die Gäste, deren letztes Spiel erst zwei Tage zurück lag, kämpferisch nach. Die Türkiyemspor-Angriffe wurden präziser und gefährlicher. NORBERT LEMCKE scheiterte in einer Aktion mehrfach an blockenden Verteidigern aus Magdeburg, kam trotzdem erneut an den Ball und hatte nun den glorreichen Einfall, den Ball in den Rückraum auf den dort lauernden DANIEL NOVAVIC zu legen, der wiederum flach aus 18 Metern das "Leder" in die Maschen drosch. 1:0 für Türkiyemspor! Das so wichtige Führungstor war gefallen. Das Glück unserer Mannschaft war dabei, dass die Magdeburger nicht mehr einen Gang höher schalten konnten. Die Gäste blieben weitgehend ungefährlich, während Türkiyemspor nachzulegen versuchte. Es war in der 2. Hälfte kein hochklassiges Spiel unserer Mannschaft geworden, aber es lebte von der Dramatik des unbedingt Siegen müssen. Sogar die Fans, die sonst eher verhalten auf der Haupttribüne dem Treiben auf dem Rasen folgen, wurden immer euphorischer. Und unsere Jungs nahmen diese Euphorie mit in die nächsten Attacken auf das Magdeburger Tor. Der entscheidende Treffer allerdings fiel erst kurz vor Schluß. MARCUS STEINWARTH wurde in der Mittelstürmer-Position herrlich freigespielt und lief allein auf das Gehäuse der Gäste zu, nur noch den herauseilenden Magdeburger Keeper vor sich. Er zieht ab, und die Kugel knallt an die Unterkante der Latte und zurück auf das Grün. Der Linienrichter hob wie einst 1966 beim WM-Finale in England jener russische Linienrichter, dessen Name ich verdrängt habe, die Fahne und entschied auf Tor. MARCUS STEINWARTH war vor Freude außer sich. Darüber kann man gerne vergessen, dass gerade er im gesamten Spiel auf der linken Seite zwar engagiert ackerte, aber dann in den entscheidenden Momenten doch zu eigensinnig agierte.
Anyway. Türkiyemspor hat gewonnen, und nun schauen wir gespannt, ob die anderen (der HSV II empfängt am Sonntag die Reserve von Rostock, Plauen spielt am Samstag beim Spitzenreiter Holstein Kiel) in der Lage sind, nachzuziehen. Ich drücke zum ersten Mal in meinem Leben Rostock die Daumen.
16.05.2009:
SV Wilhelmshaven - Türkiyemspor Berlin 2:1
Gut gespielt und doch verloren. Das ist das Fazit des Besuchs an der Nordsee. Florian Grossert konnte 10 Minuten vor dem Spielende den 0:1-Rückstand per Foulelfmeter wettmachen, doch wenige Minuten vor dem Abpfiff fiel dann doch noch der Siegtreffer für die Norddeutschen.
13.05.2009:
Türkiyemspor Berlin - VfB Lübeck 3:0 (0:0)
Allmählich wird es ernst für Türkiyemspor. Siege müssen her, egal wie. Der VfB Lübeck sollte daher heute der erste Punktelieferant für unseren Verein sein. Tatsächlich begann das Türkiyemspor-Spiel vor knapp 300 Zuschauern vielversprechend. NORBERT LEMCKE köpfte aus 5 Metern frei stehend auf das Gäste-Tor, aber leider nur dem Torwart den Ball in die Arme. Etwas platzierter, und es hätte geklingelt. So aber setzte Lübeck dagegen und startete wenig später unter anderem einen wunderschönen Konter, den der Stürmer der Gäste frei stehend vor dem Türkiyem-Kasten erfolgreich hätte abschließen müssen. Er scheiterte aber zum Glück am herausstürmenden Keeper DANIEL ROTHE. Der Rest der ersten Hälfte verflachte zusehends, so dass man den Pausenpfiff als Erlösung betrachtete. Dass Türkiyemspor in den zweiten 45 Minuten so erfolgreich aufdrehen würde, hat wohl keiner geahnt. Die Angriffe unserer Jungs wurden präziser und waren endlich auch mal von Erfolg gekrönt. So konnte NORBERT LEMCKE aus 15 Metern ins flache untere Eck des Lübecker Tores zum 1:0 treffen. Noch kurioser das 2:0. Erst im zweiten Anlauf gelang dem jungen Angreifer CENK AKGÜN der erlösende Treffer. Und FLORIAN GROSSERT durfte schließlich noch einen Foulelfmeter verwandeln. Türkiyemspor hatte somit den höchsten Sieg der Saison erreicht. Und der Umstand, dass der HSV II beim SV Babelsberg gleichzeitig mit 1:6 unterging, hievte Türkiyemspor weg vom Abstiegsplatz.
Bei noch vier ausstehenden Punktspielen ist es allerdings unten sehr eng. Ein Abstiegsplatz wird noch vergeben, und ein Punktabstand von 1 - 6 Punkten zum Abstiegsplatz bedeutet, dass noch viele Teams zittern müssen. Türkiyemspor muss am Samstag in Wilhelmhaven erneut punkten, sonst kann es sein, dass der HSV wieder an uns vorbeizieht.
08.05.2009:
FC Sachsen Leipzig - Türkiyemspor Berlin 0:2 (0:1)
Der erste Sieg seit drei Monaten ist wichtig und gelang vor knapp 1600 Zuschauern im Leipziger Zentralstadion gegen eine "Notelf" von Sachsen Leipzig. Die Gastgeber boten fünf A-Jugendliche auf. Wenn Türkiyemspor in diesem Spiel keine drei Punkte geholt hätte, dürfte man unserem Verein ungestraft die Regionalliga-Berechtigung absprechen. HAKAN CANKAYA traf zum 1:0, kurz nach der Pause legte NORBERT LEMCKE per Kopf nach. Zahlreiche weitere Möglichkeiten blieben wie so oft in den zurückliegenden Spielen ungenutzt.
Mittwoch kommt der VfB Lübeck, keine Übermannschaft, aber ein Team, das besser aufgestellt sein wird als die insolventen Sachsen. Dort muß Türkiyemspor zeigen, ob die 4. Liga sportlich weiter für unseren Verein möglich ist.
04.05.2009:
Türkiyemspor Berlin - VFC Plauen 2:2 (1:1)
Mein erstes Montagabend-Spiel, allerdings ohne DSF-Übertragung. War auch nicht nötig, denn das Interesse an diesem Match war nicht sonderlich groß. Die offizielle Zuschauerzahl wurde nicht genannt, aber ich schätze sie auf ca. 200, davon rd. 50 aus Plauen. Ein Großteil der Gästefans verspätete sich, so dass sie das 1:0 für ihr Team in der zweiten Spielminute verpasst hatten. Türkiyemspor hatte die Anfangsphase anscheinend verschlafen, übernahm dann zwar engagiert aber konzeptlos das Kommando. Immer in der Vorwärtsbewegung, aber ohne durchdachte Aktionen verpuffte jeder Angriff meist schon, bevor der Gäste-Keeper eingreifen musste. Erst nach einer guten halben Stunde gab es die erste gefährliche Aktion für Türkiyemspor, die auch zum Torerfolg führte. NORBERT LEMCKE köpfte an die Querlatte, und den Abpraller verwertete dann RONNY TEICHMANN zum 1:1-Ausgleich.
In der zweiten Hälfte änderte sich am Gesamtbild wenig. Türkiyemspor führte ständig den Ball, doch Erfolgserlebnisse blieben vorerst aus. Schlimmer noch: Während Ordner und Bullen im Gästeblock den kleinen aber feinen Fananhang von Plauen aufmischten - Gründe dafür waren weder ersichtlich noch erhörbar - schossen die Gäste zum 2:1 ein. Wieder mußte Türkiyemspor einem Rückstand hinterherlaufen. Der erneute Ausgleich zum 2:2 gelang schließlich MURAT DOYMUS mit dem Hinterkopf in die lange Torwart-Ecke. Nun versuchte Türkiyemspor alles, um doch noch den nötigen Dreier zu landen. Die Plauener blieben aber gefährlich und hatten sogar noch die Chance, erneut in Führung zu gehen, als nach einem Konter ein Plauener allein auf Türkiyem-Tor zustürmte. Doch unser herauseilender Keeper DANIEL ROTHE verhinderte mit einem Reflex den Treffer für die Gäste. Somit muß Türkiyemspor mit dem 2:2 zufrieden sein und sollte sich allmählich in die Planung für die Oberliga begeben, auch wenn theoretisch ein Verbleib in der 4. Liga noch möglich ist.
25.04.2009:
VfL Wolfsburg - Türkiyemspor 3.1
Der Torschütze für Türkiyemspor war Yuki.
22,04.2009
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - CHEMNITZER FC 0:3 (0:1)
In einem durch und durch miserablen Spiel konnte sich unsere durch Verletzungen und Gelbsperren ersatzgeschwächte Mannschaft gegen den Chemitzer FC nicht durchsetzen. Es war im Grunde eine Wiederholung der schwachen und den gleichen Fehlern behafteten Partie gegen Hertha II, nur die Tormöglichkeiten, die es zumindest am Samstag gab, blieben heute aus. Der Chemnitzer FC war Türkiyemspor in allen Belangen überlegen, so dass auch die Höhe der Niederlage den Spielanteilen entspricht. Selbst als sich die Chemnitzer nach deren 2:0-Führung mehr in ihre Abwehr zurück zogen und Türkiyemspor kommen ließen, war unser Team nicht in der Lage, gefährliche Situationen vor dem Gäste-Tor zu erspielen. Es war schlichtweg grausig für die 402 Zuschauer - so sie denn Türkiyemspor-Fans waren - anzusehen, was sich unser Team dort auf dem rumpeligen Geläuf leistete.
Ein Lichtblick war die Fan-Aktion mit dem Bild von Albert Einstein, die sich gegen die Dummheit von rechten Gedankenträger richtete. Die Chemnitzer Fans reagierten darauf kaum, vielleicht aber auch nur, weil die Bilder, die von rd. 50 Zuschauern auf der Haupttribüne hochgehalten wurden, in der Gäste-Kurve schwer zu erkennen waren. Die Berliner Polizei hingegen filmte die Aktion (und die Akteure) eifrig.
18.04.2009:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HERTHA BSC II 0:1 (0:0)
602 zahlende Zuschauer, dazu kamen zahlreiche Jugenspieler unseres Vereins, sahen ein Spiel, in dem Türkiyemspor zwar die besseren und klareren Chancen besass, es aber nicht fähig brachte, den Ball zum Torerfolg zu versenken. Die guten Möglichkeiten basierten aber nicht auf der klareren Spielanlage unseres Teams. Da wußte Hertha besser zu gefallen. Bei Türkiyemspor waren es immer nur Einzelleistungen, die Torgefahr hervor brachten. MARKUS STEINWARTH und MURAT DOYMUS tauchten frei vor dem Torhüter der Gäste auf, nachdem sie in einem Alleingang die Hertha-Abwehr überwinden konnten. Doch beide scheiterten an dem blitzschnell reagierenden Keeper des Gästeteams. Weitere derartige Chancen blieben ebenso kläglich ungenutzt. In der zweiten Hälfte wurde Hertha immer stärker, Türkiyemspor hingegen baute ab. Und schließlich passierte das, was viele erahnten: Eine Standardsituation brachte die ansonsten sicher stehende Abwehr unseres Teams in Panik, und nach einem kurzen Getümmel im 5-Meter-Raum war der Ball schließlich zum einzigen Tor des Tages im Netz.
In dieser Form der Harmlosigkeit wird es schwer, die Klasse zu halten. Es muss bald ein Drei-Punkte-Erfolg her. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich Türkiyemspor am kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr im schon zwei Mal abgesagten Spiel gegen die Chemnitzer.
04.04.2009:
HAMBURGER SV II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN II 0:0
Ein miserables Türkiyemspor-Team, in dem die dominierenden Hamburger zum Glück unseres Vereins keinen Treffer erzielen konnte.
29.03.2009:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HALLESCHER FC 2:2 (2:1)
Türkiyemspor verspielte gegen den Tabellenzweiten aus Halle nicht nur eine 2:0-Führung sondern fing sich - wie schon gegen den Tabellenführer Holstein Kiel - in der Nachspielzeit einen Gegentreffer ein, der unserem Verein am Ende zwei Punkte kostete.
584 zahlende Zuschauer staunten nicht schlecht, als Türkiyemspor nach fünf Minuten durch HENNING LICHTE mit 1:0 in Führung ging und CAN AKGÜN nach 17 Minuten sogar unsere Führung auf 2:0 ausbaute. Dass nur wenige Minuten später ein weiter Einwurf die Hallenser wieder ins Spiel brachte, war mehr als unnötig. Aber trotzdem konnte Türkiyemspor dem Angriffsdruck der Gäste stand halten, hatte in der zweiten Hälfte durch NORBERT LEMCKE sogar noch die Möglichkeit, auf 3:1 davon zu ziehen. Erst in der 92. Spielminute fiel der Ausgleich, ausgerechnet durch Horvat, dem Torhüter der Hallenser. Er hatte sich bei einer Ecke still und heimlich nach vorne begeben und blieb von der Türkiyemspor-Abwehr sträflich unbeachtet. So kam er frei zu einem Aufsetzer-Kopfball ins lange Eck, den unser heute ansonsten gut aufgelegter Keeper NORBERT KÖHLMANN nicht mehr erreichen konnte.
Wenn unser Team die heutige und die letzte Woche in Babelsberg gezeigte Leistung auch gegen die mit uns gegen den Abstieg spielenden Teams zeigen kann, dürfte die Oberliga für Türkiyemspor kein Thema sein, vorausgesetzt die Spieler vergessen den Spruch "Ein Spiel dauert 90 Minuten und der Ball ist rund". Der Ball ist zwar weiterhin rund, aber ein Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schieri abpfeift. Lernt man eigentlich schon in der F-Jugend.
24.03.2009:
CHEMNITZ-SPIEL ABGESAGT!
Wegen Unbespielbarkeit des Platzes ist das für den 25.03.09 angesetzte Nachholspiel gegen den Chemnitzer FC zum zweiten Mal abgesagt worden. Neuer Termin soll Mittwoch, der 22.04.09 sein.
21.03.2009:
SV BABELSBERG 03 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:0
Seit langem war ich mal wieder im Stadion der Nulldreier. Und ich muss sagen, irgendwie fühlte ich mich heimisch. Das alte Karl-Liebknecht-Stadion ist klasse eng, so dass man immer gute Sicht hat - egal wo man steht - und eine angenehme Fußball-Atmosphäre vorherrscht. Wo sonst sind wir von Türkiyemspor mit dem Lied "Kreuzberger Nächte sind lang" begrüßt worden? Die Fans sind nett und absolut streßfrei, überall gibt es was zu trinken und zu essen sowie Merchandising (wenn man Babelsberg-Fan ist). Kurzum - so stelle ich mir den Besuch in einem Fußball-Stadion vor.
Ich wünsche diesem Verein und seinen Fans den Aufstieg in die 3. Liga, verbunden mit der Hoffnung, dass den Babelsbergern ihr fußballerische Biotop dann nicht vom DFB platt gemacht wird. Mich würde der Verein dann als regelmäßigen Gast in der 3. Liga begrüßen dürfen.
Von daher fand ich die heutige 0:1-Niederlage meines Vereins Türkiyemspor nicht so dramatisch, zumal ich gesehen habe, dass es keine großen Leistungsunterschiede zwischen den um den Aufstieg mitspielenden SVB und unserem gegen den Abstieg kämpfenden Verein gab. Türkiyemspor begann sehr offensiv und bereitete dem Gastverein schon einige Schwierigkeiten. Kurz vor dem 0:1 aus unserer Sicht lenkte der Babelsberger Keeper mit Mühe einen Schuss des überaus agilen Türkiyemspor-Stürmers YUKI OKAMOTO an den Babelsberger Pfosten, von wo er ins Seitenaus sprang. Nach dem Führungstreffer für die Gastgeber - ein Schuß aus halblinks in die obere Ecke des Tores, schwer zu halten für unseren Keeper NORMAN KÖHLMANN - blieb das Spiel ausgeglichen. Auch im zweiten Durchgang war eine ausgeglichene aber umkämpfte Partie zu sehen, bei der hochkarätige Torchancen allerdings Mangelware blieben. Türkiyemspor hätte somit sicherlich ein Unentschieden verdient gehabt, mußte aber erneut mit einer knappen Niederlage nach Hause fahren. Aber - wie schon erwähnt - es gibt schlimmeres als gegen Babelsberg zu verlieren. Eine Niederlage gegen Chemnitz am Mittwoch (18.30 Uhr Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark) zum Beispiel, oder eine Niederlage gegen Halle am nächsten Sonntag (13.30 Uhr, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark). Denn mit einem Sieg gegen die Hallenser würden wir den Babelsbergern einen großen Gefallen tun. Und uns natürlich auch.
18.03.2009:
FC OBERNEULAND - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:2
In diesem Nachholspiel trafen FLORIAN GROSSERT und YUKI OKAMOTO für unseren Verein zum Punktgewinn in Bremen.
15.03.2009:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HOLSTEIN KIEL 0:1
Der Tabellenführer aus Kiel konnte Türkiyemspor erst in der Nachspielzeit mit einem Glückschuss aus 20 Meter bezwingen.
07.03.2009:
HANNOVER 96 II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:2
Türkiyemspor kam überraschend gut aus den "Puschen" und legte nach der aufgrund der Spielabsagen unfreiwillig langen Winterpause einen sehenswerten Auswärtserfolg an den Tag. Schon nach 15 Minuten traf YUKI OKAMOTO aus 20 Meter zum 1:0 für Türkiyemspor. Das 2:0 erzielte SÜLEYMAN KOC in der zweiten Hälfte. Der Anschlußtreffer für die Kicker aus dem größten Dorf Niedersachsens fiel 7 Minuten vor Schluß und konnte nicht verhindern, dass unser Team die drei Punkte mit nach Berlin nahm.
07.02.2009:
Testspiel Ludwigsfelder FC - Türkiyemspor 1:1 (0:0) (3:0)
Am Samstag trafen sich der Oberligist Ludwigsfelde und der Regionalligist Türkiyemspor Berlin zu einem Vorbereitungsspiel auf die bald beginnende Rückrunde. Zu dem Bedauern von uns Türkiyemsporfans war bei dem Spiel auf Kunstrasen kein Klassenunterschied zu erkennen, schlimmer noch: der LFC konnte mit seinem aus einer verstärkten Deckung heraus gezielt und gekonnt vorgetragenen Angriffen besser gefallen und hatte auch folgerichtig ,besonders in der zweiten Hälfte, zahlreiche hochkarätige Einschussmöglichkeiten, die von unseren Torhütern NORMAN KÖHLMANN (1. Hälfte) und DANIEL ROTHE (2. Hälfte) zunichte gemacht werden konnten. Die Abwehr um ROCCO TEICHMANN sah in vielen Situationen nicht sehr sicher aus. Auch im Angriff von Türkiyemspor herrschte Flaute. Kaum eine gefährliche Situation konnte heraus gespielt werden. Die neuen Offensiv-Kräfte YUKI OKAMOTO und MARTIN KARWOT waren zwar bemüht, wirkten aber in ihren Aktionen sehr überhastet und unglücklich. So konnte der LFC in der 2. Hälfte nach einem der vielen gut vorgetragenen Konter mit 1:0 in Führung gehen. Dass Türkiyemspor kurz vor Schluß nach einem Freistoß der Ausgleich durch ROCCO TEICHMANN gelang war für unser Team sehr schmeichelhaft. Ich hoffe nur, dass es nächsten Sonntag im Pokalspiel gegen den BFC Preussen (13 Uhr, Preussen-Stadion) wieder besser wird, wenn hoffentlich wieder KAIS MANAI, MALIK JOOF und der zweite japanische Neuzugang EISEI TOMIOKA, die allesamt heute verletzungsbedingt fehlten, auflaufen können.
Testspiele!
30.01.2009:
Türkiyemspor - BAK 07 4:0
25.01.2009:
1. FC Union Berlin - Türkiyemspor 4:2 (3:0)
11.01.2009:
BERLINER HALLENTURNIER DER OBERLIGA- UND REGIONALLIGAVEREINE
Das Turnier der Berliner Oberliga-Und Hallenturniere ist alles andere als einer der beliebtesten Termine im Kalender vieler Fans und auch mancher Spieler und Vereinsfunktionäre. In den vergangenen Jahren gab es zu viele organisatorische Pannen und Missgriffe, um dieses Turnier zu einem Highlight zu machen.Zudem nutzen traditionell Fußballfans mancher Vereine das Berliner Hallenturnier seit 1991 als Plattform, um gegnerische Spieler und Fans mit rassistischen Rufen und Schmähungen zu versehen. Oft war Türkiyemspor das Ziel dieser Parolen. Leider gab es auch dieses Jahr wieder derartige Auswüchse, die vor allem von Union-Fans in Richtung der Anhängerschaft von TeBe gegrölt wurden. Da der BFC Dynamo dieses Jahr nicht antreten wollte, fielen die BFC-Anhänger als Bösewichter der Halle weg. So blieb es tatsächlich den Köpenicker Fans vorbehalten, die Rolleder Fußball-Trottel zu spielen, die sie auch genüsslich annahmen. Sie trieben es dabei soweit, dass der traditionell auf dem rechten Ohr taube Stadionsprecher sich sogar genötigt sah, darauf hinzuweisen, dass rassistische Parolen zu unterlassen seien. Wie jedes Jahr diskutieren nun nicht nur Fans von Türkiyemspor und Tennis Borussia die zukünftige Teilnahme ihres Vereins an dieser Veranstaltung. Gerade weil kaum noch Fans von beiden Vereinen teilnehmen, wäre ein Verzicht auf die Teilnahme an der traditionellen "Winter-Demonstration-rechten-Gedankengutes-aus-Anlass-eines-Hallenturniers" doch nahe liegend. Vielleicht setzt sich der Berliner Fußballverband auch einmal mit der Veranstaltung auseinander. Der Verband kann ja auch nicht damit zufrieden sein, jedes Jahr aufs neue Rassisten eine Plattform zu bieten. Gerade die geschlossene und überdachte Örtlichkeit einer Halle macht es den rassistischen Krakeelern einfach, da hier auch mit wenigen Rufern die Propaganda zu leicht verbreitet werden kann. Sportlich hatte sich Türkiyemspor in den letzten Jahren oft schon nach der Vorrunde verabschiedet. Dieses Jahr hatten sich unsere Spieler anscheinend mehr vorgenommen und marschierten mit zwei Siegen (2:1 für Türkiyemspor gegen den Spandauer SV und 2:1 für Türkiyemspor gegen den 1. FC Union II), einer Niederlage (0:1 verliert Türkiyemspor gegen TeBe) und einem Unentschieden (1:1 gegen Hertha II) in das Halbfinale.
Im Halbfinale spielte Türkiyemspor gegen den Sieger der Gruppe B, dem Lichterfelder FC. Unser Team schlug die Lichterfelder mit 4:0. Die Tore für Türkiyemspor wurden durch Süleyman, Hakan und Florian (2x) erzielt. Damit hatte es unser Team seit langem mal wieder bis in das Finale des immerhin schon 31 Jahre alten Oberliga-Turniers geschafft. Dass unsere Mannschaft im Endspiel mit 0:3 gegen Hertha II unterging, versüßte uns danach die Turnierleitung, denn Florian und unser Keeper bekamen von ihr Einzelauszeichungen als bester Turnierspieler und bester Torwart.
21.12.2008:
AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Wieder mal war es Zeit für eine außerordentliche Mitgliederversammlung, da der im Sommer 2008 gewählte 7köpfige Vorstand binnen kürzester Zeit auf drei Personen geschrumpft war. Hitzige Diskussionen um den Kassenbericht und die bisher nicht stattgefundene Kassenprüfung zogen das ganze in die Länge. Darf man den alten Vorstand entlasten, wenn die Kasse nicht geprüft ist, und wenn nicht, kann man trotzdem einen neuen Vorstand wählen, waren die Hauptknackpunkte, um die es ging. Letztendlich einigte sich die MVV darauf, den Bericht des Kassenprüfers in einer zum 25.01.2009 einberufenen Mitgliederversammlung entgegenzunehmen, um danach auf dieser Sitzung darüber zu entscheiden, ob der bisherige Vorstand entlastet wird. Nun ging man zur Wahl eines neuen Vorstands über. Vom 1. Vorsitzenden Celal Bingöl wurde eine Liste von Personen präsentiert, die sich für eine zukünftige Arbeit in einem Türkiyemspor-Vorstand bereit erklärten. Diese Liste wurde, nachdem sich jede/r einzelne vorgestellt hatte, auch gewählt.
So sieht der neue Vorstand aus: Vorsitzender:
Celal Bingöl
Hasan Ak (Gutachter)
Antje Tiedemann (Bänkerin d. Dresdner Bank)
Nare Yesilyurt-Karakurt (Chefin des Pflegedienstes Deta Med)
Dr. Susam Dündar-Isik (Projektmanagerin, SPD-Mitglied) Robert Schaddach (PR-Leiter Berliner Bürgerbräu GmbH, MdA für die SPD)
Uwe Leuschner (Geschäftsführer von Rewico Logistik aus Rangsdorf, mit Ost-Biographie [ehemaliger DDR-Außenhändler, Studium im RGW-Raum], der fließend Russisch, Tschechisch und Englisch spricht, ist einer der mittelständischen Unternehmer, von denen Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck sagt, er als Brandenburger sei ein bisschen stolz auf sie. Rewico expandiert: In Deutschland, besonders aber in Osteuropa und Russland. Schon seit September 1998 betreibt das Unternehmen in Moskau ein Logistikzentrum mit 400 Angestellten)
Klaus Grandau
Christian Sulter (Iveco Nordost)
19.12.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC HANSA ROSTOCK II 0:1
Erneut so ein Spiel an einem lauschigen Dezember-Abend, an dem sich rd. 200 frierende Zuschauer im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion einfanden, um den Rückrunden-Auftakt von Türkiyemspor auf zusätzlich von American Football, 1. FC Union und Hertha BSC II genutzten und daher mittlerweile völlig ramponierten Geläuf mitzuerleben. Doch die Kälte und der Rumpelacker waren nur die geringeren Probleme, denn schon in der Anfangsphase des Spiels ließ sich Türkiyemspor wieder zu sehr beeindrucken von den mangelhaftem Fußball-Künsten der Rostocker. Während unsere Kicker zuerst nur dem Treiben der Gäste ehrfürchtig zuschauten, war es unser Torwart, der dieser Phase der Passivität ein Ende setzte. Mit letztem unnötigem Einsatz holte er einen Rostocker Spieler von den Beinen. Da dieses natürlich im Strafraum geschah, gab es Elfmeter für die Gäste. Unser Keeper hatte somit in dieser Saison schon seinen dritten Elfer "verschuldet", was ja nicht so schlimm wäre, wenn er die verschuldeten Elfmeter abwehren würde. Die Gelegenheit dazu hat er ja immer nach solch engagiertem Einsatz. Doch dieses Highlight blieb uns auch an diesem Abend versagt. Und niveauvoller Fußball wurde auch nicht mehr geboten. Torszenen wurden zur Rarität. Es spielte sich alles im Mittelfeld ab, wo selbst das Spielen von 2-Meter-Pässe den Akteuren beider Teams große Schwierigkeiten bereitete. Die Ballverluste häuften sich, und die Hoffnung auf eine bessere 2. Hälfte war auch vergebens. Selbst als in der Schlussphase ein Rostocker Abwehrspieler mit Rot wg. hartem Foulspiels vom Platz musste und Türkiyemspor nun mehr Druck zu entwickeln schien, verpufften alle Angriffsbemühungen unseres Teams im Nirvana. Als positives bleibt nur, dass Türkiyemspor nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. Das lässt hoffen. Und auch die zunehmenden Stimmen, die voraussagen, dass der DFB seine Auflagen aufgrund der Kritik vieler Vereine zurückschrauben will und unser Team evtl. in der Rückrunde wieder im Katzbachstadion auflaufen darf (außer bei den sicherheitsrelevanten Spielen gegen Halle, Magdeburg und Chemnitz) lässt so etwas wie weihnachtliche Vorfreude auf die Rückrunde aufkommen.
10.12.2008
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SV WILHELMSHAVEN 2:1(2:1)
Nachdem das Punktspiel zwischen Türkiyemspor und dem SV Wilhelmshaven schon zwei Mal abgesagt wurde, konnte es heute Abend im dritten Anlauf endlich angepfiffen werden, allerdings fast vor Ausschluss der Öffentlichkeit. Vor zwei Tagen wurde den Vereinen die heutige Ansetzung mitgeteilt. Weder die Fachpresse (Fuwo) konnte den Termin veröffentlichen noch die Tagespresse (die von Türkiyemspor-Spielen sowieso kaum Notiz nimmt). Und da vereinsintern die Werbetrommel auch eher schweigt als geschwungen wird, waren es - ich schätze mal - 40 Insider, die im Stadion frierend der Dinge harrten, die da kommen sollten. Türkiyemspor zeigte sich in der ersten Hälfte überraschend spielfreudig und kombinationssicher. Schon nach sechs Spielminuten erzielte Babacan N´Diaye aus Nahdistanz das 1:0, als er aus Nahdistanz einen Pfostentreffer vor die Füße bekam und nur noch einzuschießen brauchte. Acht Minuten später traf Norbert Lemcke zum 2:0, und angesichts der größeren Aggressivität unserer Spieler im Zweikampf und der weiteren Torchancen (z. B. schoss Babacan aus drei Meter frei vor dem Kasten den Keeper der Gäste an) hätte der Vorsprung zur Pause viel höher ausfallen müssen. Die Wilhelmshavener hatten nur eine nennenswerte Möglichkeit (ein Fernschuss streifte knapp am Kasten unseres Torwarts vorbei), ansonsten beherrschte Türkiyemspor Spiel und Gegner. Umso ärgerlicher war es, dass der Schiedsrichter kurz vor der Halbzeitpause für die Gäste einen Foul-Elfmeter gab, den sie sicher verwandelten. Nun geschah das, was die vierzig Zuschauer befürchteten. Die Gäste gingen im zweiten Durchgang forscher zur Sache, und unsere Spieler ließen sich davon beeindrucken und fabrizierten reihenweise Fehlpässe und Fehler. Allerdings stand unsere Abwehr recht sicher, so dass das Übergewicht der Wilhelmshavener sich kaum in nennenswerte Möglichkeiten widerspiegelt. Aber nach vorne lief bei Türkiyemspor fast gar nichts mehr, denn die Gäste waren in der zweiten Hälfte zweikampfstärker als unsere Jungs. Erst in der Schlussphase kam Türkiyemspor wieder besser ins Spiel und hatte prompt auch wieder zwei gute Möglichkeiten (einmal stand Babacan im Abseits, bei der anderen rettete der Gäste-Torwart, indem er den Ball mit Mühe über die Latte lenkte). So war dieser knappe Sieg am Ende auch verdient. Nun wäre es aber auch schön, wenn Türkiyemspor auch gegen Mitbewerber gegen den Abstieg mal drei Punkte einfährt, um aus dem Keller etwas rauszukommen. Die Gelegenheit dazu haben sie nächstes Wochenende bei Altona 93.
06.12.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC ENERGIE COTTBUS II 1:0 (1:0)
Das Spiel gegen das Tabellen-Schlusslicht Cottbus, das in den letzten Spielen allerdings andeutete, wieder erfolgreicher Fußball spielen zu wollen, wurde für Türkiyemspor erneut ein Zittersieg. Türkiyemspor war zwar das klar bessere Team, aber die Gäste blieben immer wieder gefährlich. Man musste immer wieder damit rechnen, dass die Cottbusser zu einem Torerfolg kommen. Auch nach dem Führungstreffer von KAIS MANAI fiel es Türkiyemspor schwer, aus seiner Überlegenheit Kapital zu schlagen. Der Ball lief zwar gefällig durch unser Mittelfeld, doch im Angriff waren die Akteure unserer Elf entweder zu verspielt oder mutlos. Lediglich zwei Fernschüsse in der zweiten Hälfte sorgten noch mal für Aufregung, denn der Gäste-Keeper konnte sie nur mit Mühe abwehren. Ansonsten verflachte das Spiel immer mehr, und der Schlusspfiff war für Spieler wie für jeden der 121 Zuschauer eine Erlösung. Drei Punkte für Türkiyemspor, das war das wichtigste Resultat dieses Tages.
Pokalspiel am 25.11.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - LICHTENBERG 47 7:0 (4:0)
Mit einem klaren 7:0 in der 5. Runde des Berliner Pokals gegen den Berlin-Ligisten SV Lichtenberg 47 zieht Türkiyemspor in das Achtel-Finale ein. Türkiyemspor ließ am Dienstagabend bei winterlichen Temperaturen im Jahn-Sportpark nichts anbrennen. Konzentriert ging das Team um Uwe Erkenbrecher zu Werke. Schon nach einer halben Stunde führte unsere Mannschaft uneinholbar mit 3:0 (Süleyman, Babacan, Manai). Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte erneut Kais Manai mit dem 4:0 drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff.
In der zweiten Halbzeit konnte Türkiyemspor durch Tore von Marcus, Süleyman und Can auf 7:0 erhöhen. Türkiyemspor ist somit im Achtelfinale und spielt beim Oberligist BFC Preussen. Voraussichtlicher Spieltermin: 10.12.08
Torfolge:
Süleyman Koç (10.´)
Babacar (19.´)
Kais Manai (25.´) Elfmeter
Kais Manai (42.´)
Marcus Steinwarth (58.´)
Süleyman Koç (60.´)
Can Akgün (88.´)
11. Spieltag am 08.11.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SACHSEN LEIPZIG 2:0
Trainer UWE ERKENBRECHER hatte umgestellt, da er nun über einen neuen Stürmer verfügte. NORBERT LEMCKE räumte nun in der Abwehr ab, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Im Sturm agierte dagegen der Neuzugang BABACAN N´DIAYE. Und dieser erwies sich als wahrer Glücksgriff, denn er war derjenige, der diesmal, angetrieben vom wieder mal stark spielenden HENNING LICHTE Tormöglichkeiten auch in zählbares verwandeln konnte. Ein Kopfball und ein Freistoßtreffer von Babacan reichten, um gegen schwach spielende Leipziger drei Punkte einzufahren. Und dabei wirkte der immerhin schon 34 Jahre zählende Spieler fit und agil wie manch ein junger Spund in unserem Team es nicht vermag. Ich wünsche ihm, dass ihm seine Spritzigkeit noch lange erhalten bleibt, im Interesse von Türkiyemspor. Apropos Spritzigkeit: Diese legten auch die Sachsen-Fans im Gästeblock an den Tag, nachdem sie von gegnerischen Leipzigern, die sich auf der Haupttribüne eingefunden hatten, per Sprüchen und Transparente provoziert wurden. Ihr Versuch, auf die Haupttribüne zu gelangen, um sich mit ihren sächsischen Gegner auseinanderzusetzen, scheiterten an energisch agierenden Polizisten, die heute anscheinend auch auf Krawall gebürstet waren. Der Leipziger Fußballkrieg, auch "Leipziger Allerlei" genannt (Lok gegen Chemie, Chemie gegen Sachsen, Sachsen gegen Lok, alle gegen die Polizei) ist für außenstehende undurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Absolut unverständlich ist es aber, wenn Leute meinen, ihren Kleinkrieg auf fremden Plätzen zu Lasten unbeteiligter Vereine durchführen zu müssen. Auch wenn von den neutralen unter den 456 Zuschauern keiner zu Schaden kam und auf den Rängen zeitweise mehr Aktivität geboten wurde als auf dem Rasen (was der eine oder andere durchaus zu schätzen wusste), sollten diese Schwachköpfe ihre Konflikte doch bitte schön in Sachsen austragen.
10. Spieltag am 01.11.2008
VfC PLAUEN - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:0
9. Spieltag am 29.10.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - VfL WOLFSBURG II 2:1 (1:1)
Türkiyemspor begann in diesem Mittwochabend-Spiel vor dürftiger Kulisse (104 zahlende Zuschauer) engagierter und kam schon in der 2. Minute zum ersten Tor. Murat Doymus ließ dabei mit seinem Treffer Hoffnung auf den ersten Heimsieg Türkiyemspor`s aufkommen. Auch in der Folgezeit blieb unser Team spielbestimmend, allerdings wie so oft harmlos vor dem gegnerischen Tor. Die Wolfsburger hingegen waren noch schwächer und hatten im ersten Durchgang nur eine wirkliche Möglichkeit. Ein Freistoß aus 20 Meter, von halblinks geschlagen, fand zum Entsetzen der Zuschauer seinen Weg ins Tor, wobei weder die postierte Mauer noch der Torhüter dabei glücklich agierten. Weitere Möglichkeiten blieben aus, und die Pause war bestimmt von ärgerlichen Kommentaren über den Gegentreffer. Der zweite Durchgang gehörte ebenfalls Türkiyemspor, obwohl die Gäste auch stärker wurden. Die klareren Einschuss-Möglichkeiten hatte aber unsere Mannschaft, so dass es schließlich durchaus dem Spielverlauf entsprach, dass NORBERT LEMCKE zum 2:1-Sieg für Türkiyemspor traf. Damit hatte unser Team sein zweites Saisonspiel gewonnen und kann nun den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten. Und Türkiyemspor hat deutlich gemacht, dass unsere Mannschaft zwar keinen attraktiven Fußball spielt aber auch keineswegs schlechter ist als der Großteil der in der Regionalliga Nord mitkickenden Teams, einschließlich VfC Plauen, zu denen es im nächsten Spiel geht.
8. Spieltag am 25.10.2008:
HERTHA BSC II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:1 (2:0)
Dieses Match war eines der vielzitierten 6-Punkt-Spiele. Beide Teams mussten gewinnen, um aus dem Tabellenkeller etwas heraus zu kommen. Der Gastgeber begann die Partie furios und kam auch schon in der 5. Minute zum 1:0. Und auch danach beherrschte Hertha Gegner und Raum. Türkiyemspor wirkte oft konzeptlos und überhastet, während die Herthaner den größeren Siegeswillen präsentierten. Nach einer halben Stunde wurde unsere Abwehr erneut von rechts überrannt, und der Pass des Herthaners in den Rückraum unserer Verteidigung erreichte den Hertha-Stürmer Sebastian Huke, obwohl drei Türkiyemspor-Spieler um ihn herum standen. Sebastian Huke hatte keine Mühe, den Ball zur 2:0-Führung im Kasten unserer Mannschaft unterzubringen. Türkiyemspor war im ersten Durchgang dem Gastgeber völlig unterlegen und konnte keine ernsthafte Gefahr für das Hertha-Gehäuse entwickeln. Das änderte sich nach der Pause. Die zweite Hälfte begann mit einem Lattenknaller von KAIS MANAI, und setzte sich nach dem Anschlusstreffer vom kurz vorher eingewechselten NORBERT LEMCKE fort. Trotzdem konnte Türkiyemspor keine seiner folgenden guten Möglichkeiten zu einem Ausgleichstreffer nutzen und musste sich nun dieser bitteren Niederlage fügen. Die nun folgende "englische" Woche wird wahrscheinlich richtungsweisend für unseren Verein. Entweder es wird gegen Wolfsburg II am Mittwoch und gegen den VfC Plauen am kommenden Wochenende gepunktet, um Tuchfühlung zum Mittelfeld zu behalten, oder es wird ein nur noch schwer zu gewinnender Kampf gegen den drohenden Abstieg, mit all seinen Folgen für die Fans und dem Verein.
7. Spieltag am 18.10.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HAMBURGER SV II 0:2 (0:0)
Um es kurz zu machen: Das Niveau dieses Spiel war ziemlich weit unten angesiedelt. Türkiyemspor konnte dieses untere Niveau lange Zeit mithalten, und vielen wurde nach einer 1. Hälfte ohne nennenswerte Höhepunkte und einem begonnenen zweiten Durchgang, der auch nicht besser zu werden schien, klar, dass nur eine Standardsituation dieses Spiel entscheiden kann. Wir hofften selbstverständlich auf eine solche vor dem HSV-Tor, stattdessen kam sie vor unserem Kasten. Der Freistoß aus ca. 20 Meter wurde von unserer bis dahin recht sicher stehenden Verteidigung noch abgewehrt, aber sogleich wurde erneut ein HSVer gefoult, sodass ein zweiter Freistoß nahezu von der gleichen Stelle folgte. Und der traf - zugegebenermaßen grandios geschossen und unhaltbar für unseren Keeper - zur 1:0-Führung für die Gäste. Und als wenn dieses noch nicht reichte, holte sich nur wenig später unser Abwehrspieler ILTER SENKAYA für ein weiteres Foul die Ampelkarte ab. Danach blieb zwar unser Team im Spiel, wurde aber schließlich kurz vor Schluss noch einmal kalt erwischt, als ein HSVer allein durch unsere Abwehr marschierte und den Ball zum 2:0-Sieg für die Hamburger versenken konnte. Heute hat sich Türkiyemspor sportlich selbst demontiert. Fast keine Torschüsse, dazu diese unnötigen Fouls an der Mittellinie und schließlich in der 2. Hälfte vor dem eigenen Strafraum, ein Torwart, der die Abstöße mit zunehmender Spieldauer immer öfter ins Seitenaus schlug, und ein Platzverweis der ärgerlichen Sorte machen den 10 €-Besuch eines Türkiyemspor-Spiels mittlerweile zu einem echten Erlebnis in Richtung Masochismus. Und als wenn das nicht schon genug wäre, kommt noch die organisatorische Demontage dazu. Während die Fans von Babelsberg, die uns nie feindlich gesinnt waren und sich sogar beim Spiel vor wenigen Wochen aufgrund der Ereignisse in Chemnitz mit uns per Transparente solidarisch erklärten, in einen weit entfernten Gästeblock eingepfercht wurden, durften heute - am DFB-Aktionstag gegen Rassismus in den Stadien und überall - unter den 150 Türkiyemspor-Fans rd. 100 HSVer Platz nehmen, die dieses Entgegenkommen unseres Vereins mit "Deutschland"-Rufen und dem Absingen des bekannten Landser-Liedes dankten. Das sehr zurückhaltende Eingreifen unserer Ordnungskräfte, die erst vor kurzem noch mit dem Einsatz gegen ein harmloses Transparent von Türkiyemspor-Fans sehr viel mehr Engagement gezeigt hatten und so schließlich die gesamte "Carsi"-Türkiyemspor-Gruppe aus dem Stadion vertrieben haben, macht nur die Hilflosigkeit deutlich, mit der Türkiyemspor zu Werke geht. Wer es zugelassen hat, dass dieser heutige HSV-Scum auf der Haupttribüne Platz nehmen durfte, den sollte man zu Hertha BSC abschieben. Wie schon erwähnt: Demontage pur in allen Bereichen. Hier ist ein Umdenken von Türkiyemspor dringend erforderlich, wenn man seine vor der Saison ausgegebenen Ziele (kein Abstieg, Zuschauerschnitt von 1000), erreichen möchte.
Berliner Pokal am 11.10.2008:
BFC DYNAMO - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:3 (0:1)
Unsere Blau-Weißen zogen heute nach einem verdienten Sieg gegen den Oberligisten in die nächste Runde des Landespokals ein. Gleich in den ersten 15 Minuten des Spiels hätte es im Kasten des Gegners klingeln müssen. Zum Beispiel verwehrte der gute Schiedsrichter einen Strafstoß für Türkiyemspor. CAN AKGÜN, der heute gut aufgelegt war, wurde im Strafraum ruppig gelegt. Wenig später ging ein Linksschuss von KAIS MANAI dicht am Pfosten vorbei. Türkiyemspor bestimmte das gesamte Spiel nach Belieben, denn unser Team war heute spielerisch, läuferisch und taktisch dem Widersacher klar überlegen. Die Gastgeber kamen nur zu gelegentliche Konter. Doch Türkiyemspors Problem, mit dem sich unser Team seit Saisonbeginn rumärgert, ist die mangelnde Chancenverwertung. Türkiyemspor tut sich unheimlich schwer damit, spielerische Überlegenheit in zählbare Erfolge umzumünzen. 40 Minuten rannte Türkiyemspor gegen das Tor des BFC an, doch nichts annähernd gefährliches kam dabei heraus. Dann wurden die Gastgeber druckvoller, und unser Team drohte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar in Rückstand zu geraten. Allerdings gelang doch noch mal die Befreiung vom BFC-Druck . Per exaktem Anspiel von KANIS MANAI an SÜLEYMAN KOC trieb Süleyman den Ball im Laufduell bis in den Fünfmeterraum und passte dann zum lauernden CAN AKGÜN, der keine Mühe hatte, die Kugel zum 1:0 über die Linie zu bringen. Im Halbzeit zwei zog Türkiyemspor das Tempo etwas an und kam durch SÜLEYMAN KOC, der bei seinem Heber dem Torwart der Gastgeberkeine Chance ließ, zum 2:0. Dynamo hielt nun kämpferisch dagegen und griff zwangsläufig zu überharten Mitteln. Was folgte war eine Flut von Gelben Karten und Spielunterbrechungen. Die Attacke an KAIS MANAI von hinten in die Beine wäre allerdings würdig für eine direkte Rote Karte. Stattdessen gab es nur Gelb. Schließlich wurde Dynamo für seine kämpferische Leistung mit dem Anschlusstreffer belohnt, den kurze Zeit später HAKAN CANKAYA allerdings zur 3:1-Führung für Türkiyemspor wieder egalisierte, indem er eine herrliche Eingabe vom eingewechselten ASTRIT SELANCI verwerten konnte. ASTRIT SELANCI war es aber auch, der mindestens drei Großchancen nicht verwerten konnte. Eine seiner Möglichkeiten landete am Pfosten statt im leeren Tor. Am Ende flog noch der BFCer Kukulies mit der Ampelkarte vom Platz, und nach dem Schlusspfiff waren wir froh, dass diesmal der Schieri der Böse war und sich einiges anhören musste und nicht wir. Insgesamt war es ein verdienter Erfolg unserer Blau-Weißen, die damit in die nächste Runde des Pokalwettbewerbs ziehen. Am kommenden Samstag kommt mit HSV II ein spielstarker Gegner zu uns, aber diese Hürde ist auch zu schaffen. Hadi Türkiyem!
6. Spieltag am 5.10.2008
HALLESCHER FC - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:1 (1:0)
In einem von Türkiyemspor besonders in der 2. Hälfte gut geführtem Spiel gab es ein gerechtes Unentschieden. Von der Tatsache, dass Türkiyemspor als Drittletzter beim Tabellendritten der Liga angetreten ist, war beim Spiel nichts mehr zu erkennen, denn Türkiyemspor war dem Gegner ebenbürtig. Den Treffer für unsere Mannschaft erzielte DENIS NOVACIC.
5. Spieltag am 26.09.2008
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SV BABELSBERG 03 0:2 (0:1)
Für Fußball-Feinschmecker war das gestern ein harter Abend. Unsere Mannschaft bot in der 1. Hälfte absolut gar nichts. Kein einziger Torschuss von Türkiyemspor, und ansonsten zeigte sie nur ängstliches Defensiv-Verhalten. Ein Glück, das die als Tabellenführer angereisten Gäste dieses nicht als Einladung zum Tore-Schießen aufgefasst hatten. Auch sie langweilten die 650 Zuschauer, bis auf ein paar wenige Torszenen, die aber allesamt ungefährlich waren. Per Elfmeter, den unser Keeper durch ein Foul am Stürmer der Gäste verursachte, durfte Babelsberg dann in Führung gehen. In der zweiten Hälfte begann Türkiyemspor energischer. Und siehe da: Es gab zwei gute Tormöglichkeiten, und die dritte war sogar eine 99%ige, die der Torhüter der Gäste gerade noch über die Latte lenken konnte. Doch danach war wieder Flaute. Und dieses auf beiden Seiten. Babelsberg stand sehr tief und wartete auf die Aktionen von Türkiyemspor, die nicht kamen. Und die Konter der Gäste verliefen sozusagen im Sande. Es gab nur eine gefährliche Situation in unserem Strafraum, als unsere Abwehr den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone schlug. Babelsberg erobert sich den Ball an unsere Strafraumgrenze zurück, der in den Strafraum stürmende Gästespieler fällt und der Schiedsrichter zeigt erneut auf den ominösen Punkt. 0:2! Es war ein absolut miserables Spiel, in dem es eigentlich keinen Gewinner hätten geben dürfte. Das sind Spiele, wo ich mir eine Minus-Regel wünsche: Wer so spielt, dem gehört mindestens ein Punkt abgezogen. Und diesen Punktabzug hätten beide Teams hinnehmen müssen. Das schönste an diesem Abend war daher die Aktion gegen Rassismus in den Stadien, die die Babelsberg-Fans in der Halbzeitpause durchführten. Sie hielten kurz vor dem Wiederanpfiff zahlreiche Transparente mit in verschiedenen Sprachen verfassten Anti-Rassismus-Sprüchen in die Höhe. Es tut gut zu sehen, dass es auch Fußballfans gibt, die nicht durch dumpfe Parolen meinen den Gegner provozieren zu müssen und die sich immer wieder gegen solche Nazi-Gruppen wie bei unserem Spiel in Chemnitz zur Wehr setzen. Deswegen gehört der SVB auch zu meinen Lieblingsclub im Nordosten. In diesem Sinne gönne ich ihnen die Tabellenführung, auch wenn ich heute noch nicht weiß, wie sie die erlangen konnten.
Berliner Pokal am 17.09.2008:
TSV RUDOW - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:2 (0:0)
Türkiyemspor tat sich gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Rudower schwer, obwohl unser Team von Beginn an das dominierende war. Erst in der 2. Hälfte konnte sich der eingewechselte Türkiyemspor-Stürmer ASTRIT SELANCI entscheidend durchsetzen und unsere Mannschaft in Front schießen. Das zweite Tor folgte wenig später (Kopfball von ILTER SENKAYA) und markierte den Schlusspunkt.
4. Spieltag am 14.09.2008:
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HANNOVER 96 II 1:2 (1:2)
Vor der enttäuschenden Kulisse von 209 Zuschauern war Türkiyemspor in der ersten Hälfte das bessere der beiden schlecht agierenden Teams. Türkiyemspor hatte mehrere Möglichkeiten, um Treffer zu erzielen. Hannover hingegen nur zwei, die gingen aber rein, auch weil unsere Abwehr mehrfach nicht im Bilde war. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte HAKAN CANKAYA herrlich anzusehend mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 16 Metern. Damit sind die sportlichen Höhepunkte dieses Spiels schon erwähnt, denn in der zweiten Hälfte brachte weder Türkiyemspor noch der Gast aus Niedersachsen, bei dem übrigens unser letztjähriger Goalgetter Fatih Yigitusagi von Beginn an und unser letztjähriger Linksaußen Kwazie Boachie in der Schlußviertelstunde mitwirkte, etwas erwähnenswertes zustande. Ein enttäuschendes Gekicke, während dem auf Türkiyemspor-Seite lediglich HENNING LICHTE durch hohes Engagement und unermüdlichen Einsatz auffiel. Die Rote Karte des Tages muss ich allerdings heute verteilen, und zwar an dem Ordnungs-Dienst, der sich bemüßigt fühlte, das Transarent unser CARSI-Fangruppe abzuhängen, weil er das A als Anarcho-A wähnte. Der Vorstand will keine politischen Symbole im Stadion sehen, scheint dabei aber den Blick für das wesentliche verloren zu haben.
3. Spieltag am 31.08.2008
CHEMNITZER FC - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:2 (1:1)
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte von Türkiyemspor kam es zu einen sportlichen Vergleich beim Chemnitzer FC. Begleitet vom Integrationsbeauftragten des Berliner Senats Günter Piening ging es in das Stadion des Chemnitzer Traditionsclub. Weitere 3300 Zuschauer waren gekommen, um diesem Spiel beizuwohnen. Es begann für Türkiyemspor recht vielversprechend. Unsere Mannschaft beherrschte den Gegner in der Anfangsphase ziemlich deutlich. Folgerichtig fiel auch das 1:0 für Türkiyemspor. Einen Fernschuß konnte der Chemnitzer Keeper nicht festhalten, und SÜLEYMAN KOC war zur Stelle, um den Ball ins Tor zu schieben. Wenig später hatte FLORIAN GROSSERT das 2:0 auf dem Fuß. Herrlich freigespielt traf er aus zwei Meter nicht die leere Ecke des Tores sondern nur den im anderen Eck orientierungslos herumirrenden Keeper der Gastgeber. Danach wurde Chemnitz stärker. In den letzten 10 Minuten vor dem Pausenpfiff folgte eine Chemnitzer Ecke nach der anderen. Ich glaube, es war die fünfte Ecke, bei der der Ausgleich fiel. Danach pfiff der gute Schiedsrichter zur Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff machte der Chemnitzer FC dort weiter, wo er vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte und kam zu zwei hochkarätigen Chancen. Zuerst grätschte ein Chemnitzer knapp am Ball vorbei, sonst hätte es geklingelt. Danch knallte die Kugel gegen die Querlatte des Türkiyemspor-Gehäuses. Doch Türkiyemspor konnte sich von dem Druck immer mehr befreien, und auch unsere Abwehr stand im weiteren Spielverlauf immer sicherer und ließ nichts weiter mehr zu. Türkiyemspor konnte sogar mehrfach vielversprechend kontern. Einer dieser Konter führte in der 85. Minute zu unserem überraschenden Siegtreffer. ERKUT ERGILGIÜR schlug einen langen Diagonalpaß zum eingewechselten HAKAN CANKAYA, der aus ca. 10 Metern den Ball unter die Latte des Chemnitzer Tores knallte. Der Jubel war grenzenlos, denn mit diesem Sieg hatte keiner mehr gerechnet. Doch wir freuten uns umso mehr, da wir während des nahezu ganzen Spiels mit Nazi-Sprüchen aus einem auf der Gegengerade aufgelaufenen Pulk bedacht wurden. Im Laufe der ersten Hälfte sammelte sich auf der Gegengerade ein Pulk von in roten Shirts gekleideten Figuren (ca. 50), die anfangs ein schwarzes Transpi mit altdeutscher Schrift aufhangen, was sie aber wenig später wieder abnahmen (mußten?). Dann begannen sie mit dem Absingen des von der verbotenen Nazi-Band Landser veröffentlichten Lied "Wieder mal kein Tor für Türkiyemspor", welches sie mehrfach autstark intonierten, ironischerweise führte Türkiyemspor zu diesem Zeitpunkt schon mit 1:0. Zudem wurde immer wieder "Berlin bleibt deutsch!" gerufen. Erst als in der 2. Hälfte einige dieser Deppen mit "Juden Berlin" -Rufen provozierten, reagierte ein Teil des übrigen Publikums mit Pfiffen und Buh-Rufen. Wenig später wurde auch per Stadion-Lautsprecher dazu aufgefordert, derartige Rufe zu unterlassen, was mit Beifall bedacht wurde. Die übrigen Sprüche und Gesänge allertdings gingen bis zum Schlußpfiff weiter, ohne dass noch eine Durchsage oder ein Einschreiten der Ordnungskräfte erfolgte. Von daher bin ich froh, dass Türkiyemspor hier Ruhe bewahrte und die drei Punkte mitgenommen hat. Zwei Fotos (zum Vergrößern auf das Bild klicken):
2. Spieltag am 24.08.2008
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC OBERNEULAND 1:1 (0:1)
Die ankommenden Zuschauer erlebten eine Überraschung: Das Spiel wurde aus dem Stadion auf den Nebenplatz verlegt. Begründung: Der Rasen im Stadion war zu demoliert, und der seit Stunden herunterfallende Dauerregen tat sein übriges. Pech für die Zuschauer, die in Erwartung eines Fußballspiel unter einem trockenen Tribünendach ohne Schirm oder Regenjacke an die Kasse traten. Manch einer von ihnen hatte daher auch gleich wieder den Rückweg eingeschlagen. Und wenn man zurückdenkt, was der DFB im Saison-Vorfeld für materielle und finanzielle Hürden gerade im Bereich der Stadionsicherheit und -ausstattung den Regionalliga-Vereinen aufgebürdet hatte, kann man sich schon angesichts dieses maroden Nebenplatzes ziemlich verschaukelt vorkommen. Denn mit der Verlegung auf das Nebenfeld des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wurden all diese DFB-Auflagen ad absurdum geführt. Wer bis heute noch nicht wußte, dass der DFB die Vereine mit völlig überzogenen Auflagen überhäufte, der hat es nun beim Besuch des Spiels Türkiyemspor - FC Oberneuland sicherlich begriffen. Der Spruch: "Da hätten wir auch im Katzbachstadion spielen können" war heute von vielen Zuschauern zu hören. Die Sicherheit wäre dort genauso hoch gewesen, und Türkiyemspor hätte seinen eigenen Catering und die Zuschauer sich nicht mit der runzligen Wurst des vereinsfremden Imbißwagen abfinden müssen. Der heutige Tag machte es deutlich: Der DFB verarscht seine Vereine und läßt sie immense Kosten für Sicherheit investieren, um dann am Ende doch auf einem Bolzplatz spielen zu lassen. Und als letztes noch dieses: Wenn der Rasen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark schon Mitte August hinüber ist, wie soll er dann erst im Herbst aussehen? Soll Türkiyemspor ständig auf den Nebenplatz ausweichen? Und ist es dann nicht sinnvoller, wenn unser Vereinsvorstand beim DFB darauf drängt, dass Türkiyemspor für die nicht sicherheitrelevanten Spiele, von denen es besonders in der Hinrunde reichlich gibt, in das bei Fans und Spieler gleichermaßen beliebtere Katzbachstadion umziehen kann? Zum Spiel: Der Dauerregen und die schon beschriebenen Begleiterscheinungen sorgten dafür, dass nur 217 zahlende Zuschauer den Weg auf den Nebenplatz fanden. Türkiyemspor begann trotzdem mit viel Elan und hatte in den ersten Minuten zwei gute Möglichkeiten, um zu einem Torerfolg zu kommen. Erst nach ca. 20 Minuten kam der Gast aus Bremen besser ins Spiel. Sein Führungstreffer allerdings war nicht sonderlich herausgespielt. Aus rd. 35 Meter zog ein Bremer ab und überraschte unseren Torwart DANIEL ROTHE, der nur zusehen konnte, wie der Ball immer länger wurde und sich über ihn ins Netz senkte. Danach bestimmte Oberneuland das Geschehen auf dem Rasen. Die Gäste spielten gefälliger und zügiger ohne allerdings große Gefährlichkeit zu entwickeln. Türkiyemspor kam erst wieder in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, als sich Oberneuland zurückzog und auf Konter lauerte. Dabei wirkte Türkiyemspor mehr kopflos als durchdacht. Trotzdem wurde unsere Überlegenheit gerade in der Schlußviertelstunde immer deutlicher. Der Ausgleich in der 85. Minute durch HAKAN CANKAYA war dann auch überfällig. Eine flache Hereingabe konnte er mühelos verwerten. Und Türkiyemspor hätte sogar noch siegen können. In der Schlußsekunde schlug ein Bremer Verteidiger den Ball in höchster Not von seiner Linie. Gleich danach pfiff der Schiedsrichter ab. Dieses Unentschieden entsprach dem Spielverlauf, wobei Bremen damit zufriedener sein wird als Türkiyemspor. Unsere Mannschaft beinhaltet immer noch einige Baustelle, ganz besonders im Offensiv-Bereich. Das Regionalliga-Format muß sich unser Team erst noch erarbeiten.
1. Spieltag am 16.08.2008
FC HANSA ROSTOCK II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 3:1 (1:0)
Der Saisonauftakt verlief anfangs sehr verhalten. Nach einer knappen halben Stunde traf der Gastgeber im Ostsseestadion zum ersten Wahl nach einer Ecke. Bis zur Pause spielte Türkiyemspor sehr verhalten, danach allerdings stärker, auch weil MARCUS STEINWARTH eine Minute nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich erzielte. Türkiyemspor begann nun, sich zu wehren und wurde immer spielbestimmender und torgefährlicher. Besonders spielten sich neben dem Türkiyemspor-Torschützen auch MURAT DOYMUS und ROCCO TEICHMANN in den Vordergrund. Der Bruch im drückenden Türkiyemspor-Spiel kam mit der gelbroten Karte für unseren Abwehrspieler MALIK JOOF für - nennen wir es mal - Zupfen am Trikot des Gegners . Eine überzogene Reaktion des Schiedsrichter, der Türkiyemspor in diesem Spiel nebenbei mit gelben Karten geradezu überhäufte. Dass er irgendwann einen Türkiyemsporspieler vorzeitig zum Duschen schicken würde, war da schon fast klar. Jedenfalls übernahm nun wieder Rostock das Kommando und spielte seine Überzahl aus. Das zweite Rostocker Tor fiel erneut nach einer Ecke, und kurz vor Schluß mußte unser Team auch noch den dritten Treffer hinnehmen. Diese Niederlage ist kein Beinbruch, zumal sie von vielen erwartet wurde. Eine Standortbestimmung für unser Team ist sowieso erst nach drei oder vier Spieltagen möglich. Auch in der letzten Saison hatten wir das Auftaktspiel - sogar im heimischen Stadion - verloren und sind am Ende doch noch als Tabellendritter aufgestiegen. Von daher nehme ich diese Niederlage gelassen hin und freue mich auf das erste Heimspiel, auch um zu sehen, wer für Türkiyemspor aufläuft. Denn ein Problem für unsere Mannschaft ist der Ausfall vieler Spieler, zum einen wg. Sperren (ILTER SENKAYA, jetzt auch Malik), oder auch wg. Verletzungen (wie z. B. KAIS MANAI).
09.08.2008:
Testspiel: LICHTENBERG 47 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:3 (1:1)
Beim zwei Klassen tiefer spielenden Berlinligisten aus Lichtenberg domierte unser Team zwar das Geschehen auf dem Rasen des Hans-Zoschke-Stadions, doch zählbares kam dabei erst einmal nicht heraus. Im Gegenteil: Die Gastgeber konnten per direkt verwandeltem Freistoß sogar in Führung gehen. Türkiyemspor-Neuzugang MARCUS STEINWARTH hatten diesen Freistoß verursacht, zuerst mit seinem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld, dann mit seinem nach dem zurück eilen ebenso unnötigen Foul 18 Meter vor dem Türkiyemspor-Gehäuse. Doch nur wer nicht arbeitet, macht keine Fehler, denn trotz dieses weniger guten Auftritts war MARCUS STEINWARTH einer der heutigen Leistungsträger des Teams. Oft angespielt, sehr bemüht und mit einigen guten Szenen vor dem gegnerischen Tor wurde seine Klasse mehrfach deutlich. Nur im Abschluß haperte es (noch). Schon in den ersten Minuten hatte er eine gute Chance, verzog den Ball aber knapp. Und nachdem aus einem Strafraumgestocher heraus SASCHA KADOW den Ausgleich erzielen konnte, hatte MARCUS STEINWARTH noch vor der Pause den Führungstreffer auf dem Schuh, drosch aber frei vor dem L47-Keeper über den Kasten. Seinen Fehler aus der ersten Hälfte konnte er aber noch gut machen. Der eingewechselte Defensiv-Spieler MALIK stürmte in der 60. Minute auf der rechten Außenlinie zur Überraschung aller bis in den gegnerischen Strafraum, wo er schließlich gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter durfte MARCUS STEINWART sicher zum 2:1 verwandeln. Danach wurde er ausgewechselt und für ihn kam ANGELO VALENTIN, der nicht weniger bemüht war, sich z. B. in der 88. Minute auf links durchsetzte und den Ball sauber reinflankte. PATRICK REISS, für SASCHA KADOW eingewechselt, verwandelte freistehend mit einer artistischen Einlage zum 3:1-Endstand für Türkiyemspor. So war die zweite Türkiyemspor-Halbzeit eine wesentlich bessere als die erste. Eine Steigerung ist allerdings nötig, wenn man im ersten Pflichtspiel am nächsten Wochenende bei Hansa Rostock II einigermaßen bestehen möchte.
02.08.2008:
Testspiel: BAK 07 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:1 (0:1)
STATISTIK-TEIL:
Regionalliga Nord Saison 2008/2009
Abschlusstabelle:
|
Platz |
Verein |
Spiele |
Torverh. |
Punkte |
|
1. |
Holstein Kiel |
34 |
54:22 |
73 |
|
2. |
Hallescher FC |
34 |
43:20 |
70 |
|
3. |
SV Babelsberg 03 |
34 |
46:25 |
63 |
|
4. |
1. FC Magdeburg |
34 |
50:36 |
59 |
|
5. |
VfL Wolfsburg II |
34 |
53:35 |
53 |
|
6. |
Hannover 96 II |
34 |
48:42 |
49 |
|
7. |
Chemnitzer FC |
34 |
50:42 |
45 |
|
8. |
VfB Lübeck |
34 |
38:34 |
45 |
|
9. |
FC Oberneuland |
34 |
40:41 |
44 |
|
10. |
Hansa Rostock II |
34 |
53:59 |
43 |
|
11. |
SV Wilhelmshaven |
34 |
45:52 |
43 |
|
12. |
Hertha BSC II |
34 |
40:55 |
43 |
|
13. |
Hamburger SV II |
34 |
44:43 |
42 |
|
14. |
VFC Plauen |
34 |
52:54 |
42 |
|
15. |
Türkiyemspor Berlin |
34 |
36:43 |
42 |
|
16. |
Altona 93 |
34 |
40:66 |
31 |
|
17. |
FC Sachsen Leipzig |
34 |
21:54 |
24 |
|
18. |
FC Energie Cottbus II |
34 |
23:53 |
23 |
Türkiyemspor-Torschützenliste 2008/09 (nur Punktspiele):
|
Norbert Lemcke |
6 Tore |
|
Hakan Cankaya |
5 Tore |
|
Babacar N`Diaye |
4 Tore |
|
Yuki Okamoto |
4 Tore |
|
Süleyman Koc |
3 Tore |
| Florian Grossert |
3 Tore |
|
Cenk Akgün |
2 Tore |
|
Murat Doymus |
2 Tore |
|
Denis Novacic |
2 Tore |
|
Marcus Steinwarth |
2 Tore |
|
Henning Lichte |
1 Tor |
|
Kais Manai |
1 Tor |
|
Ronny Teichmann |
1 Tor |
Zuschauerentwicklung Saison 2008/2009:
|
Spiel-Paarung |
zahl. Zuschauer | Zuschauer insg. | Zuschauerschnitt |
|
Türkiyemspor - FC Oberneuland |
217 |
217 |
217 |
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Türkiyemspor - Hannover 96 II |
209 |
426 |
213 |
|
Türkiyemspor - SV Babelsberg 03 |
647 |
1073 |
357 |
|
Türkiyemspor - Hamburger SV II |
238 |
1311 |
328 |
|
Türkiyemspor - VfL Wolfsburg II |
104 |
1415 |
286 |
|
Türkiyemspor - Sachsen Leipzig |
452 |
1867 |
311 |
|
Türkiyemspor - FC Energie Cottbus II |
121 |
1988 |
284 |
|
Türkiyemspor - SV Wilhelmshaven |
68 |
2056 |
257 |
|
Türkiyemspor - FC Hansa Rostock II |
196 |
2252 |
250 |
|
Türkiyemspor - Holstein Kiel |
372 |
2624 |
262 |
|
Türkiyemspor - Hallescher FC |
584 |
3208 |
292 |
|
Türkiyemspor - Hertha BSC II |
602 |
3810 |
317 |
|
Türkiyemspor - Chemnitzer FC |
402 |
4212 |
324 |
|
Türkiyemspor - VFC Plauen |
310 |
4522 |
323 |
|
Türkiyemspor - VfB Lübeck |
297 |
4819 |
321 |
|
Türkiyemspor - 1. FC Magdeburg |
713 |
5532 |
346 |
|
Türkiyemspor - Altona 93 |
444 |
5976 |
352 |