30.06.2010:

Turnier im Rahmen der DFB-Kampagne TEAM 2011

Der Verein Türkiyemspor und das Projekt Türkiyemspor-Mädchenschule veranstaltete zusammen mit der Bürgermeister-Hertz-Schule im Rahmen der DFB-Kampagne TEAM 2011 ein Kleinfeldturnier für Mädchen. An dem Turnier nahmen neben der Bürgermeister-Hertz-Grundschule und den E-Mädchen von Türkiyemspor die Charlotte-Salomon-Grundschule und die Modersohn-Grundschule teil. Im Jeder gegen Jeden-Modus konnten die E-Mädchen von Türkiyemspor den 1. Platz erringen. Den 2. Platz holten sich die Kickerinnen der Charlotte-Salomon-Grundschule, Dritter wurde die Modersohn-Grundschule und Vierter die Bürgermeister-Hertz-Grundschule.

Hier die Team-Fotos:

Charlotte-Salomon-Grundschule

Modersohn-Grundschule

Bürgermeister-Hertz-Grundschule

Türkiyemspor E-Mädchen


29.04.2009

Königlicher Besuch im Katzbachstadion

Es war schon ein großer Tag für Türkiyemspor, ganz besonders aber für unsere 2. E-Jugend. Die britische Botschaft organisierte in Zusammenarbeit mit unserem Verein im Kreuzberger Katzbachstadion einen Besuch des britischen Thronfolgers Prinz Charles und seiner Frau Camilla. Das Programm, das rd. um dieser Visite durchgeführt wurde, war auf das Interesse des Prinzen an interkulturelle Aktivitäten und Ökologie ausgerichtet. So gab es mehrere Info-Stände (vom DFB-Projekt gegen Gewalt, von den Interkulturelle Gärten und den beiden Berliner Fußballvereinen FC Internationale und Türkiyemspor). Auf dem Rasen des Stadions fanden parallel zwei Fußballspiele statt. Auf dem einen Halbfeld spielten Pfarrer gegen Imame. Gepfiffen wurde das Spiel, das 0:0 endete, von einem jüdischen Schiedsrichter. Auf der anderen Spielhälfte kickte die 2. E von Türkiyemspor gegen die 2. E vom FC Internationale. Dieses Spiel endete 3:1 für Türkiyemspor. Besonders der Türkiyemspor-Spieler Hakan Türkkan war einer der glücklichsten an diesem Tag, denn er bekam nicht nur einen Pokal aus der Hand der Herzogin von Cornwall sondern er schoss auch zwei Tore für seinen Verein und ein Großteil seiner Schule war anwesend und jubelte ihm zu. Eingeladen zu diesem Event war nämlich besonders seine Charlotte-Salomon-Grundschule, die eine Schulkooperation mit Türkiyemspor hat. Mit rd. 460 Anmeldungen stellte sie das größte Zuschaer-Kontingent auf den Rängen. Aber auch einige andere Kreuzberger Schulen waren anwesend. Die Gegengerade war somit mit rd. 800 Menschen gut gefüllt. Für Stimmung während der Veranstaltung sorgte die unentwegt trommelnde Samba-Gruppe der Charlotte-Salomon-Schule.

(zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Der Thronfolger und seine Frau kamen erst gegen 15 Uhr ins Stadion und wurden mit einem Riesen-Applaus empfangen. Die beiden Fußballspiele liefen schön einen längeren Zeitraum. Zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Wowereit besuchte das royale Paar die Infostände und begab sich dann auf die Ehrentribüne, wo es das Ende der Kicks abwartete, um dann die Pokale zu verteilen. Während Prinz Charles das Männerteam auszeichnete, übergab Camilla die Pokale an die beiden Jugend-Teams. Zur Pokalverleihung durften die Zuschauer die Gegengerade verlassen und über den Rasen ganz nah an die Royals ran, was alle erfreute. Besonders Camilla schien dieses Bad in der Menge zu genießen und schüttelten viele Hände.

Am Ende dieser insgesamt zweistündigen Veranstaltung gingen alle zufrieden aber erschöpft nach Hause. Dass Türkiyemspor keinen Versorgungsstand aufbauen konnte, erwies sich allerdings als Manko. Das große Geschäft machte dafür das benachbarte Gartenlokal "Golgathal", das durch den Zaun an die Zuschauer Getränke und Bratwürste verkaufte.


31.01.2007:

Podiumsdiskussion im Türkiyemspor-Vereinsheim -- KICK IT LIKE MURAT --

Unter Beteiligung von Türkiyemspor fand im Vereinsheim in der Admiralstraße erneut eine Podiumsdiskussion zu einem gesellschaftsrelevanten Thema statt. Das Thema Homosexualität, Migrantencommunities und Fußball lockte knapp 70 Interesssierte ins Vereinsheim.

Nach dem eindrucksvollen, gut recherchierten und aufklärenden Einleitungsreferat der Dipl. Psychologin Selma Yücel wurden zwei Kurzfilme vorgeführt, ehe es mit der Diskussion des Podiums losgehen konnte. Das Podium war besetzt mit:

Ali Saygili (LSVD),

Hakan Tas (Journalist),

Gilles Duhem (Morus e.V.)

Bilinc Isparta (Pressesprecher Türkiyemspor),

Fatih Aslan ( Spieler Türkiyemspor)

Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Geschäftsführer des LSVD Alexander Zinn.

Die Diskussion war fruchtbar. Es kam in mehreren Redebeiträgen zur Sprache, dass türkische und arabische Jugendliche besonders für Ausgrenzung von gleichgeschlechtlich eingestellten Menschen verantwortlich seien. Diese Vorbehalte, die Ausgrenzung auf die ethnische Herkunft reduzieren, konnten nicht gänzlich ausgeräumt werden. Doch hat allein die Tatsache, dass diese Veranstaltung bei Türkiyemspor stattfand, vielleicht einiges auch in den Augen der Podiumsteilnehmer bewirken können.

Weitere Themen waren die Situation von schwulen Menschen aus der islamischen Community selbst, deren Probleme beim Coming-Out, familiäre Ohnmacht und Hilflosigkeit und die Schwierigkeiten als Schwuler seinen Glauben leben zu können.

Fatih Aslan und Bilinc Isparta betonten, das Türkiyemspor selbst Ausgrenzungserfahrungen hat machen müssen und deshalb zum gemeinsamen Handeln aufruft, da die dahinter stehenden Mechanismen dieselben seien. Fatih Aslan dokumentierte dies Eindrucksvoll indem er ein kleines Plakat mit der Aufschrift " Alle anders, alle gleich" präsentierte.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, das solche Veranstaltungen fortgesetzt werden müssen, um zu einer langfristigen Akzeptanz zu kommen und um neue Bündnispartner zu gewinnen. Türkiyemspor wird diesen Weg fortführen und tritt weiterhin als einer der Kooperationspartner der "respect-gaymes" auf.

Cetin Özaydin, Vorsitzender des Fördervereins Türkiyemspor auf die Nachfrage, was er als Erfolg dieser Kampagne bewerten würde, antworte vieldeutig. " Ein Erfolg wäre, wenn die Plakate der Kampagne nicht nur in der Umkleidekabine der Türkiyemsporspieler selbstverständlich hängen würden, sondern auch bei Vereinen wie z.B. Hertha BSC." Er wies damit noch einmal auf die gesamtgesellschaftliche Problematik des Themas hin und entgegnete auch Andeutungen, dass ethnische Backgrounds für Ressentiments verantwortlich seien: " Verschiedene Hintergründe sind für schwulenfeindliche Äußerungen verantwortlich, Ressentiments die durch die Familie, das soziale Umfeld, Bildungsdefizite und durch die eigene soziale Stellung gepaart durch eigene Ausgrenzugserfahrungen und Minderwertigkeitsgefühle hervorgerufen werden, aber das Einschießen auf bestimmte Ethnien geht am Thema vorbei. Dies kann nur mit gemeinsamer Arbeit und im Versuch die Gruppen zu erreichen gelingen. So haben z.B. erst vor drei Wochen Fans des BFC Dynamo unter Applaus bei einem Hallenturnier, einen namentlich genannten gegnerischen Spieler per Transparent als schwul zu beleidigen versucht."

Mehmet ein 44 jähriger Türkiyemfan ergänzte im Anschluß." Wir sind weiter als viele wahrhaben wollen. Ich habe zwar Karten gespielt während der Veranstaltung, aber bei uns am Tisch war schon vor der Veranstaltung klar, dass es uns egal ist ob jemand schwul, lesbisch, Türke, Deutscher oder sonst was ist. Wir leben ja schließlich alle zusammen in Kreuzberg und das ist auch gut so."

Einen Bericht von der Veranstaltung findet Ihr unter www.jugendkampagne.de


10.11.2006

TÜRKIYEMSPOR - NOSTALGIE-ABEND

Die alten Türkiyemspor-Spieler Sedat Kahraman und Ayhan Erusta organisierten einen herrlichen Abend für ehemalige Türkiyemsporspieler und -trainer. Die Gäste erwartete ein riesiges Buffet im geschmackvoll mit alten "Türkiyemspor-Devotionalien" ausgestatteten Restaurant "Phokaia". Und fast alle kamen: Norbert Henkel, jahrelanger Torwart der 80er und 90er Jahre, Hayri Gündogdu, ebenfalls alter Türkiyemspor-Torwart, Jörg Blüthmann und Dirk Kunert (Spieler der 90er Jahre), Bülent Gündogdu (Trainer-Legende der 80er Jahre), Mehmet Öztürk (Spieler der 90er Jahre), Ali Abdessemed (Spieler der 80er und 90er Jahre), Kemal Eraslan (Stürmer-Star der 80er Jahre), Vedat Beyazit (Spieler der 90er Jahre), Ahmet Akar (Top-Stürmer der 90er Jahre)und viele andere ehemalige Spieler. Wolfgang Sandhowe hat sich mehrmals per SMS gemeldet und sich entschuldigt. Er wäre sehr gerne gekommen, war aber verhindert. Einer meiner Lieblingsspieler der 80er Jahre, Kevin Sparey, konnte leider auch nicht erscheinen. Er lebt mittlerweile in England. Natürlich waren auch alte Vorstandsvorsitzende wie Senol Akkaya und Ahmed Erbas zugegen. Der aktuelle Vorstand und aktuell aktive Türkiyemspor-Spieler wie Cemal Can (seit der F-Jugend in unserem Verein) und Ergün Pinarbasi kamen ebenfalls.

Auf einem Breitband-Bildschirm liefen während des gesamten Abends die Fernsehbilder aus alten Zeiten, die die Gäste sehr interessiert genossen. Die aktuellen Medien (wie TRT und TD1) waren zahlreich vor Ort und sorgten für neues Filmmaterial über unseren Verein.


08.11.2006

Kick it like Ayse!

Immigrantinnen-Fussball in Berlin

Zum Abschluss der 7. europaweiten Aktionswoche des Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE) lud die Projektgruppe "Flutlicht" in den Festsaal Kreuzberg, um über die Bedeutungen von Ethnizität, Vorurteil und Chancen von Frauen mit migrantischem Hintergrund im Fußball zu diskutieren.
Auf dem Podium saßen neben Dr. Ulf Grebken (DFB-Kooperationspartner an der Universität Osnabrück) die Filmemacherin Aysun
Bademsoy, die zwei Dokumentar-Filme über Fußball spielende Frauen bei Agrispor Berlin (vor ca. 10 Jahren) und aktuell bei Al-Dersimspor drehte, Türkan Aslan (Jugendtrainerin bei Türkiyemspor Berlin) und der Jugendleiter des FC Internationale aus Berlin-Schöneberg, Gerd Thomas. Nicole Selmer (Autorin/Frauen-und-Fußball-Netzwerk F_IN, Hamburg) hatte die Podiumsdiskussion für Flutlicht moderiert.

Ulf Grebken, der sich selbst als "Nichtfußballer" vorstellte, erzählte von seinem Schulfußball-Projekt in Oldenburg/Niedersachsen in einem "sozialen Brennpunkt". Dieses Schulfußball-Projekt möchte er nun auf andere Stätte (z. B. Berlin, wo im Wedding ein Projekt schon anläuft) ausweiten, um vor allem die Jungen und Mädchen aus den sozial benachteiligten Familien für Fußball zu begeistern, da er gerade den Fußball für ein wichtiges Instrument für das Erlernen von sozialer Kompetenz hält. Aysun Bademsoy sowie Türkan Aslan, die selbst vor 10 Jahren bei Agrispor in der Frauen-Regionalliga spielte, erzählten von ihren Erfahrungen mit Rassismus beim Frauen- und Mädchenfußball. Es sei ein großer Irrtum, wenn geglaubt wird, dass Mädchenfußball fair und mit weit aus mehr sozialer Kompetenz wie Jungenfußball durchgeführt wird. Dazu kommt noch die Diskriminierung als Fußball spielendes Mädchen von der "Männer- bzw. Jungenwelt" nicht ernst genommen zu werden. Somit sind Migratinnen, die Fußball spielen, oft doppelt benachteiligt. Deutlich wurde aber auch, dass die rassistischen Anfeindungen wesentlich geringer sind, wenn die Migrantin in einem "deutschen" Frauenteam kickt. Es scheint sich die Vermutung zu bestätigen, dass viele Menschen ein Problem damit haben, dass es Vereine mit "nichtdeutschen" Namen/Hintergrund gibt. Das reizt anscheinend zu rassistischen Statements. Der Jugendleiter des FC Internationale hat trotz derer zahlreichen Jugendmannschaften, darunter auch Mädchenteams, rassistische Erfahrungen in dem Ausmaß wie bei Türkiyemspor noch nicht gemacht. Dabei bekennt sich gerade dieser Verein offen zum Antirassismus, was auf den Trikots aller Mannschaften auch präsentiert wird (FC Internationale verzichtet aus diesem Grund gänzlich auf Trikot-Werbung).

Somit war die ca. 2stündige Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung - viele ehem. Spielerinnen von Agrispor waren anwesend, ebenso aktuelle Spielerinnen des BSV Al-Dersimspor, JugendleiterInnen mehrerer Vereine, Mehmet Matur v. Berliner Fußball-Verband - eine wichtige Möglichkeit, sich kennen zu lernen, auszutauschen und evtl. einen ersten Schritt zu einer vom Podium angeregten Vernetzung zu machen.


11.09.2006:

40 JAHRE SELBST ORGANISIERTER MIGRANTENFUSSBALL

Podiumsdiskussion im Vereinsheim von Türkiyemspor

Türkiyemspor-Mannschaft der Saison 1983/84

Gestern Abend fand im Vereinsheim von Türkiyemspor eine Podiumsdiskussion statt, in der es hauptsächlich um die Entwicklung und Zukunft des Migranten-Fußballs in Deutschland ging. Auf dem Podium saßen Gerd Liesegang, 2. Vorsitzender des Berliner Fußballverbandes, Vorsitzender der BFV-AG Fairplay und Mitglied in der BFV-AG Integration, Hasan Yilmaz vom Niedersächsischen Fußball-Verband und Initiator eines Anti-Gewalt-Präventionsprojekt des NFV, Mehemt Koc, langjähriges Mitglied des Vereins KSF/Umutspor und Mitglied in der BFVAG Fairplay, Fatih Aslan, Oberliga-Spieler von Türkiyemspor Berlin sowie Dirk Halm aus Essen, der das Insitiut für Türkeistudien vertrat. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ronald Noack von Flutlicht e. V. und von Günter Hartmann, 2. Jugendleiter von Türkiyemspor.

v. l.: Hasan Yilmaz, Fatih Aslan, Dirk Halm, Mehmet Koc, Gerd Liesegang

Die Veranstaltung begann vor rd. 40 ZuhörerInnen mit der Selbstdarstellung der einzelnen auf dem Podium sitzenden Personen. Die nachfolgende Podiumsdiskussion drehte sich vor allem um die fußballtypischen Probleme innerhalb der Immigrantenszene. Das Beispiel der Fans von hansa Rostock, die zwei Tage zuvor den deutschen Nationalspieler Gerald Asamoah beim DFB-Pokalspiel rassistisch beschimpften, machte deutlich, dass das Thema Rassismus in den Stadien nach wie vor auf der Tagesordnung steht, auch wenn die Verbände so tun, als wäre alles in Ordnung. Fatih Aslan berichtete von seinen Erlebnissen als "türkischer" Spieler von Tennis Borussia oder Tasmania bei Fahrten durch die ehem. DDR sowie von seinen Türkiyemspor-Erfahrungen in Ostdeutschland und Ostberlin. Insbesonders ein Erlebnis in Neuruppin (als bei der Schweigeminute für den verstorbenen ehem. Türkiyem-Spieler Levent Mutlu die MSV-Fans rassistisch rumgrölten) und die Erfahrung mit den Ausschreitungen beim Spiel beim BFC Dynamo letzte Saison (Steinwurf!) ließen einige Zuschauer doch erschüttern. Die Forderung nach einer besseren Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Sozialarbeit wurde von Hasan Yilmaz aufgestellt. Den Vereinen gab er den Tip, sich Regeln für die Spiele aufzustellen, an die sich alle Aktiven der Mannschaft halten sollen. Das wäre eine große Hilfe, um auf die Provokationen gelassener reagieren zu können. Denn - das wurde von Dirk Halm berichtet - Sportgerichts-Auswertungen in NRW gezeigt hatten gezeigt, dass nichtdeutschstämmige Spieler für die gleichen Vergehen in der Regel härter bestraft werden als Deutschstämmige. Gerd Liesegang war in der undankbaren Position, die "Politik" des Fußballverbandes zu vertreten bzw. zu verteidigen, wobei er deutlich machte, dass gerade der BFV sich sehr engagiert. Leider fehlt die Einsicht bei den anderen Verbänden des Nordosten sowie des überregionalen Verbandes NOFV.

Im Verlauf der Veranstaltung stieg die Zuhörerschaft immer mehr an. Waren am anfang fast ausschließlich deutsche ZuhörerInnen im Vereinsheim, stießen immer mehr Migranten dazu und meldeten sich zu Wort. Auch die Kreuzberger SPD-Stadträtin für Jugend und Sport, Fr. Klebba, die am Sonntag gerne Bürgermeisterin unseres Bezirks werden möchte, war unter den Zuhörern. Rechtzeitig bevor es im Saal um die mangelhafte soziale Unterstützung der Vereine und der Jugendarbeit durch Bezirke und Senat sowie den ständigen Kürzungen in diesen Bereichen ging war sie aber schon wieder entschwunden.

Alles in allem war es einen gelungene Veranstaltung, bei der die Probleme der Migranten-Vereine deutlich wurde. Ganz besonders Mehmet Koc beklagte des öfteren, dass nie deutlich wird, was denn die Mehrheitsgesellschaft von den Immigranten als Integrationleistung erwarte. Der Vorwurf, dass sich die "Ausländer" nicht integrieren würden oder wollen sei unklar, da er nur geäußert wird, wenn Probleme auftauchen. Die zahlreichen Migranten, die sich in Deutschland integriert haben, kommen bei diesen Debatten nie vor.

Nach zweieinhalb Stunden wurde die Podiumsdiskussion beendet, aber in Kleingruppen wurde noch viel weiter diskutiert. Aufgrund des Erfolgs kann man sagen , dass das sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art in unserem Vereinsheim war.

Am Anfang waren es knapp 30, am Ende doppelt so viele Zuhörer. Vorne rechts Mehmet Matur, Mitglied des BFV-Vorstandes