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Dragonfly

Meine persönliche Bewertung  und Erfahrungen mit dem Dragonfly lesen Sie hier.

UL-Fliegern ist der Name Dragonfly schon lange bekannt. Er steht für einen australischen Dreiachser mit extremen Langsamflugeigenschaften. Deshalb wird das Gerät gerne beim F-Schlepp von Hängegleitern eingesetzt.

Bei dieser "Libelle", so die deutsche Übersetzung, allerdings handelt es sich um ein Trike in der 120 kg Klasse.

Da steckt jede Menge Entwicklungsarbeit dahinter, aber wer die Firmenphilosophie kennt, weiß, dass da immer "Nägel mit Köpfen " gemacht werden. 

Ihre Trikes gehören zum Besten was es zu kaufen gibt, ihre Flächen zum Schnellsten was in der Art rumfliegt. Und ihr DoodleBug war vor Jahren eine echte Innovation in Sachen Fußstart UL. Wenn da nur der schwächliche Motor nicht gewesen wäre!

Mit dem Dragonfly ist der englischen Firma Flylight Airsports Ltd. erneut etwas Bahnbrechendes gelungen. Ein Trike mit Viertaktmotor, Einziehfahrwerk und Verkleidung mit einer Abflugmasse unter 120 kg. Weltweit einmalig!

Die aerodynamischen Eigenschaften sollen nur geringfügig schlechter als mit einem Mosquito sein. Doch der unschätzbare Vorteil eines Rollstarts, noch dazu mit ausreichender Power kann nicht hoch genug bewertet werden. Und die Piloten, welche unbedingt auf dem Bauch liegend in die Luft gehen wollen, werden ohnehin immer weniger. 

Technische Daten

Fläche

Diskus T15 verstärkte Version: ca. 5000 € 

"Privat" werden auch Starrflüglerflächen verwendet.

Aktuelle Info unter www.fly-ultralight.de

Motor

Bailey, 200 ccm Einzylinder, 4-Takt Motor mit 22 PS, Verbrauch ca. 3 l/h, Elektrostarter
Anstelle des Vierventilmotors wird nunmehr ein Zweiventiler mit 20 PS eingebaut - der V5.

Einziehfahrwerk, Preis: ab 9000.- € (ohne Verkleidung, Fläche und Schirm!),  umfangreiche, teure Aufpreisliste

Es gibt auch eine Version mit Elektroantrieb.

Foto1 M. Kasten