E-Lift
Elektroantrieb
für GS und HG
Die Entwicklung hat Jahre gedauert. Aber
auf der Free Flight 2008 konnte der Elektroantrieb für Gleitschirme und
Hängegleiter erstmals einem größeren Publikum vorgestellt werden. Das
Interesse war und ist riesig. Die Systeme sind so weit ausgereift, dass
sie in Serie gehen könnten. Auf der Aero 2009 stand der E-Lift bereits
zum Verkauf. Inzwischen steht eigentlich nur der relativ hohe Preis
einer weiten Verbreitung dagegen - und die noch nicht in Gesetzen
geregelte Zulassung und der Betrieb (Startplatz ...).
| Soll der viel leisere
Antrieb wie ein Ultraleicht-Motor eingestuft werden, d .h.
Flugplatzzwang? Ziel ist es natürlich eine viel lockere
Starterlaubnis zu bekommen. Soll der DHV
oder der für UL zuständige DULV
die Sache in die Hand nehmen? Bevor mit dem E-Lift an einen
legalen Start zu denken ist, müssen zunächst viele
bürokratische Hürden aus dem Weg geräumt werden. |
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So sieht er aus der
E-Lift. Ein leistungsfähiger Elektromotor (physikalisch unsinnig
umgerechnet!) mit etwa 12 PS treibt direkt einen
Klapppropeller an. Der "Saft" kommt aus einem Lithium-
Polymer- Akkumulator und reicht für etwa 10 Minuten Laufzeit bei
voller Leistung.
Eingebaut ist der E-Lift in ein
Gurtzeug, wie man es vom Mosquito
kennt.
Mit einer Akku-Ladung kommt man gut
800 Meter hoch. Dann sollte man spätestens in die Thermik
einsteigen können. |
| Der Entwickler Werner
Eck, promovierter Ingenieur, hat mit dem E-Lift, so jedenfalls
nennt er seine Entwicklung, eine neue Möglichkeit eröffnet, ohne
lauten Zweitakter oder einer Winde auf Höhe zu kommen. Das
System ist nicht für Überlandflüge, wie sie mit Ultraleichten
durchgeführt werden, gedacht. Es ist eine reine Aufstiegshilfe
für Flachlandflieger. Und dazu hat der E-Lift genau das
Potential.
Toni Roth hat das System mit einem
Starrflügler (Atos) kombiniert und zur Serienreife (immer
noch Einzelanfertigung!) gebracht. Tel.-Kontakt: 07 502 - 37 28 |

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Nicht schwerer als ein
Rucksackmotor mit konventionellem Zweitakter: Etwa 21 kg wiegt der
E-Lift in einem "Rucksack-System" für Gleitschirme.
Viel know how steckt in der
Steuerelektronik. Das Entladung des teueren Li-Polymer-Akkus ist
genau zu überwachen. Eine Tiefentladung und man kann ihn
wegschmeißen. Aber was in Handys oder Notebooks schon seit
einigen Jahren funktioniert, scheint Werner hier ebenfalls im
Griff zu haben. Raffiniert gelöst ist auch der Start und der
Not-Aus des Motors.
Die Entwicklung von E-Antrieben
macht rasante Fortschritte. Etablierte Firmen haben bereits
serienreife Modelle entwickelt, deren Flugleistungen und
Sicherheit eine Markteinführung geradezu herausfordern.
Eine Übersicht hierzu finden Sie hier.
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