Allein ist es
im Himmel nicht schön
Das kann man "fast" wörtlich auf das
Gleitschirmfliegen übertragen. Ein Flug zu zweit ist sowohl für den Piloten als auch
für den Passagier etwas Besonderes.
Wer möchte nicht anderen die Schönheiten der Welt
von oben zeigen, nicht mit der Freundin unter den Wolken kreisen oder einen Jugendlichen
bei solch einem "Mitflug" für die Fliegerei begeistern.
Der Tandempilot braucht dazu eine Extraausbildung und
muss sein Können in einer strengen Prüfung beweisen.
Auch der Tandemschirm muss für die erhöhten
Belastungen ausgelegt sein.
Der Passagier ist der Erste des Tandems. Seine Sicht
auf die Welt 1000 m unter ihm wird durch nichts eingeengt: kein Seil, keine Stange, nichts
zum Festhalten mit den Händen - schon ein tolles Erlebnis.
Der "Rucksack", den alle Gleitschirmpiloten
auf dem Rücken tragen ist natürlich kein Rucksack. Ein spezielles Schaumstoffteil - der
Rückenprotektor - schützt bei einer verunglückten Landung die Wirbelsäule.
Und ein extra Rettungsschirm für den absoluten
Notfall ist darin auch noch integriert.
Kommerzielle Tandemflüge sind nicht billig: ab 100
Euro ist bei einem Gebirgsflug zu rechnen, Flüge von der Winde sind billiger - meist aber
auch wesentlich kürzer. |