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Es war einmal ...                                                                       Arber

Lage: 5 km westlich von Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald an der Grenze zur CS - Koordinaten (Gipfel) 49 10 18,4 N  12 57 12,4 E   - Startrichtung 80 ° - Höhenunterschied 400 bis 800 m -  Seit 2005 gesperrt!

Arber von Nordost

Man nennt ihn den König des Bayerischen Waldes, denn er ist der höchste Gipfel dieses Mittelgebirges, 1492 Meter. Der Arber ist auf alle Fälle der frequentierteste Gipfel. Eine Gondelbahn bringt im Winter Skifahrer und im Sommer weniger gehfreudige Touristen zur Bergstation 100 m unterhalb des Gipfels. Eine Reihe von Schleppliften und eine weitere Sesselbahn erhöht die Förderkapazität im Winter. Und der Winter dauert lange. Noch Anfang Juni trifft man auf zahlreiche Schneefelder.
Arbergipfel Ob der Arbergipfel der schönste der Bayerwaldgipfel ist, mag jeder an Hand der Bilder selbst entscheiden.

Jedenfalls haben sich die Grundstückseigentümer (Fürstenhaus Hohenzollern) schon immer gegen eine richtige Zulassung des Geländes gesperrt. Früher wurde man als Drachenflieger zumindest geduldet. Viele Starts gab es ohnehin nicht. Der Aufwand um zum geeigneten Startplatz zu kommen war doch erheblich: Auffahrt mit der damaligen Sesselbahn, dann noch ca. 70 Höhenmeter Fußmarsch. Eine geeignete Landewiese gibt es erst vor Bayerisch Eisenstein.

 

Mit dem Gleitschirmboom wäre der Arber erst zum richtigen Flugberg geworden. Die Auffahrt mit der inzwischen errichteten Gondelbahn war möglich und eine Landung in der Liftschneise an der Talstation  bei wenig Wind auch kein Problem.

Sind wo anders die Liftbetreiber um jeden GS-Flieger froh, am Arber wollte man diese Fetzenflieger nicht sehen. Zunächst schob man Naturschutzgründe vor. Doch wer den Arber kennt, kann darüber nur lachen. Also schwenkte man in eine andere Richtung. Und gegen das neue Argument ist schwer anzukommen.

Der Grundstückseigentümer verweigert - aus Sicherheitsgründen - die Benutzung eines Startplatzes. Endgültig! Damit nimmt der DHV seine Zulassung des Berges als Flugberg  konsequenterweise wieder zurück und der Arber ist als Fluggelände endgültig "gestorben"

Vielleicht besinnt man sich angesichts der Schnee armen Winter in nicht allzu ferner Zukunft eines anderen. Etwas Aktion durch die bunten Schirme wäre für die Touristen am Arber sicher eine willkommene Abwechslung. Doch zur Zeit kann man anscheinend noch gut von der "schönen" Aussicht vom Gipfel leben.

letzte Aktualisierung Januar 2009