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Hoher  Bogen

Lage: 10 km nordöstlich von Bad Kötzting im Bayrischen Wald - Koordinaten  49 14 31,8 N  12 58 34,6 E (Landeplatz) - Startrichtung NO - Höhenunterschied 300 - 350 m - getrennte Startplätze für HG und GS - Auffahrt mit der Sesselbahn - Verein

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Das Bergmassiv des Hohen Bogen - Ostseite

hbogen1.jpg (34193 Byte) Weit reicht der Blick vom Hohen Bogen über den Bayerischen Wald ins Böhmische.

Markante Zeichen sind die Türme auf den Gipfeln - eine Abhörstation und ein Fernsehsender.

Leider dürfen neben der Bergstation der Sesselbahn keine Fichten gefällt werden, um einen sicheren Startplatz auszubauen.

Da ein Start wegen der wirklich sehr nahen Seilbahn zu riskant wäre, sind die Startplätze in die Schneisen der Skiabfahrt  verbannt. Für GS-Piloten heißt es den Packen 70 wertvolle Höhenmeter abwärts bis zum Starthäuschen in Schneise der Hauptabfahrt.

Übersichtskarte

Wer sich es zutraut - oder den Flug über den Wald zum eigentlichen Landeplatz nicht mehr schafft, immerhin noch 1,4 km - muss mit dem Gleitschirm in der Schneise steil hangaufwärts landen. An der Talstation befinden sich zahlreiche "touristische Einrichtungen" - und es wird weiter ausgebaut.

Die Übersichtskarte (an der Talstation der Sesselbahn) zeigt die Lage der beiden Startplätze.

Die Hängegleiter müssen bis zur (meist geschlossenen) Berghütte Schönblick getragen werden. Das sind fast 100 Höhenmeter - bergab allerdings!

Die Gleitschirme starten in der Hauptabfahrt. Auch zu diesem Platz geht es es knapp 100 m abwärts. Der Weg dazu ist um einiges kürzer. 

 

Abhöranlagen

Markantes Merkmal für den Hohen Bogen sind seine Türme. Die einst für die Ostspionage gebauten beiden Abhörstationen auf dem 1079 m hohen Schwarzriegel haben heute ihre Bedeutung verloren. Auf dem 976 m hohen Burgstall steht ein Fernseh-Sendeturm.

Aber diese Landung ist riskant, Bäume, parkende Autos, Kinderspielgeräte und Rückenwind sollte jeden genügend abschrecken, sein Landeglück herauszufordern. Das heißt beim Absaufen rechtzeitig vom Berg wegfliegen. Drachen erreichen den Landeplatz auch bei kräftigerem Gegenwind. 

Schönblick

Egal welcher Startplatz gewählt werden muss, eine Schneise ist es in jedem Fall. Da der Schlepplift am Schönblick schon lange stillgelegt und abgebaut wurde, wächst die Schneise immer mehr zu. Das erschwert den Start zunehmend. Aber Hängegleiter sind am Hohen Bogen schon lange zu Exoten verkommen.

Kommt der Wind von vorn, d. h. aus Nordost, ist der Start problemlos. Man wird sofort über die Gipfel gehoben. Vorsicht bei Seitenwind!

Die Turbulenzen sind nichts für schwache Nerven und geringes Können.

Mit der Seilbahn geht es 400 Höhenmeter auf den Gipfel. Wer davon schon erschöpft ist, oder seinen Rückholern etwas gönnt, der kehrt im Berggasthof ein. Für Nichtflieger bieten sich zahlreiche Wanderungen an. Von der Mittelstation der Hohen Bogen Bahn geht es auch in einer Sommerrodelbahn wieder bergab.

Automatische Windansage (DHV-Wetternetz) 0 99 47 - 24 52

Landemöglichkeiten Vor dem Berg - jede Menge inoffizieller Landeplätze

Neunkirchen bei Heilig Blut - zu Füßen des Hohen Bogens. 

Die Barockkirche mit den zwei Zwiebelkuppeln vereint zwei Kirchen: Die Wallfahrtskirche sowie eine Klosterkirche.

Der Legende nach soll hier ein Hussit mit dem Säbel den Kopf einer hölzernen Marienstatue gespalten haben, aus dem dann Blut floss.

Heute ist der Ort ganz auf Fremdenverkehr eingestellt.

letzte Aktualisierung November 2011