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Windenstart

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Wenn die Berge
fehlen, dann muss man sich welche erfinden. Und diese Erfindung nennt sich
Seilwinde. Mit einem über 1000 m langen Kunststoffseil (auch Stahlseil)
werden die Geräte steil in die Luft gezogen. Das Prinzip ist das gleiche,
als wenn man einen Kinderdrachen gegen den Wind hochzieht. Der wesentliche
Unterschied: Die Winde ist stationär und die Seiltrommel, meist 2
Trommeln, werden von einem kräftigen, umgebauten Automotor bewegt. Aus
Sicherheitsgründen ist die Zugkraft einstellbar und maximal begrenzt. |
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Der Windenfahrer kann außerdem
bei Gefahr (lockout) oder Fehlstart das Seil kappen. Es erfordert einiges
an Erfahrung und Können, einen Hängegleiter oder Gleitschirm richtig
hoch zu schleppen.
Mit einem Motorrad, noch besser ist ein
Quad, werden die Seile von der Winde wieder zum Startplatz gezogen. Je
länger die Schleppstrecke, desto höher kann der Pilot geschleppt werden
und desto leichter findet er Anschluss an die Thermik.
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| Für einen reibungslosen
Schleppbetrieb braucht es eine eingespielte Mannschaft von Windenfahrer,
Seilrückholer und Startleiter.
Windenstart hat den Vorteil, wenn man keine
Thermik findet, landet man halt notgedrungen wieder am Startplatz und
lässt sich ein weiteres Mal hochschleppen. |
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| Beide Hände voll zu tun und zu
halten hat der Gleitschirmpilot, sollten die Leinen nicht verwirren.
Am Gurtzeug befestigt ist die
Schleppklinke, in die das Seil eingehängt wird.
Bei Erreichen der maximalen Höhe,
spätestens wenn der Winkel Winde - Pilot zu klein wird, wird ausgeklinkt.
Der Windenfahrer fährt das Seil dann ein. |
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