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E-Minimum
Schon serienreif und
im Alltag erprobt ist das von Toni Roth entwickelte Konzept mit
einem Elektromotor an einem Starrflügler (Atos) - der
E-Lift. Die
angedachten und z. T. schon in der Erprobungsphase stehenden
Erneuerung in der Zulassung und im Betrieb geben dem E-Antrieb
beste Zukunftschancen. Es ist kein Ultraleicht mehr, sondern
einfach eine neue Startart für Hängegleiter und kann von
Startplätzen für Hängegleiter mit Erweiterung für E-Start
betrieben werden. Schleppgelände eignen sich hier prinzipiell.
Doch ein Nachteil kann bei diesem Prinzip nicht übersehen
werden und das ist der Laufstart. Das erhöhte Gewicht und die
schwache Motorleistung erfordern eine sehr gute Starttechnik.
Bei Nullwind eben nur etwas für sportliche Typen. Siehe dazu Mosquito! |
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Eine Alternative dazu
ist das Minimumsystem. Es erlaubt Rollstarts und -landungen -
gefahrlos und einfach im Vergleich zum Fußstart.
Michael Kellermann aus Nürnberg (09 11 -
53 59 05) hat das Schwarze - Elektro - Minimum entworfen und
zusammengebaut.
Zum ersten Mal erhob sich ein
Minimum mit der Kraft eines Elektromotors am 24. Mai 2009 beim
Minimumtreffen in Nördlingen. Zwar reichte es hier nur zu einer
bescheidenen Platzrunde, doch der Anfang ist gemacht.
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Michael
hat seitdem einiges am System verbessert, v. a. den Stromspeicher.
Hier ist die Entwicklung am auffälligsten. Mehr Kapazität und
niedrigere Preise lassen das E-Minimum zu einer echten Alternative
zum "Elektro-Mosquito" reifen. Aber
es geht langsam voran, denn die zeitlichen und finanziellen Mittel
eines Einzelnen sind begrenzt. |
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Bis das E-Minimum
tatsächlich konkurrenzfähig wäre, sind noch viele Details zu
überarbeiten. Der Luftwiederstand in der jetzigen Konfiguration
ist einfach viel zu hoch, um ernsthaft an Thermikfliegen denken zu
können. Neben einem Klapppropeller müsste die Motoreinheit
hinter einer aerodynamischen Verkleidung verschwinden.
Alles bereits in Planung - und
wesentlich billiger als das Konkurrenzmodell soll es auch werden,
so jedenfalls die Prognose von Michael.
Wer das E-Minimum mal anfassen
(näher anschauen) will, sollte zum UL-Platz Pilsach kommen. Dort
läuft die praktische Erprobung. |
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