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Kelowna - Vancouver
beim

Das Okanagantal mit viel Obst- und Weinbau ist zwar Kulturlandschaft - aber trotzdem schön. Der wüstenhafte Süden um Osoyoos wird wilder. Ab Penticton gibt es nur noch langweilige Landstraßen und Autobahn bis Vancouver.

Wüste bei Osoyoos

Tag

Route

Bemerkung

Kelowna bis Vancouver

11.09.04

Penticton Raddampfer
Vaseux Lake Prov. Park
Haynes Point

Camping: Shady Lagoon

Im Raddampfer war ein Jazzfest, so konnten wir nur das Erdgeschoß besichtigen. Sehr liebevoll aufbereitet.
Der Vaseux-Lake lohnt nicht einmal das Bremsen: Nur ein kleines Schilfgebiet ohne Vögel. Haynes Point wäre ein genialer Campingplatz - der einzige der voll war.
Direkt am US-Zoll (aber noch in Kanada!) sind wir am Osoyoos-Lake doch noch untergekommen.
Im Okanagan-Tal regnet es nur 25 cm im Jahr - bei derart unbeständiger Witterung ist das ein sicherer Hafen für entspannende Tage zum Aufwärmen.

12.09.04

Camping: Shady Lagoon

Wir haben einen ganzen Tag nur gefaulenzt. Wir konnten sogar im See baden.

13.09.04

Osoyoos Desert Center
Spotted Lake
Manning Park
Vancouver:
Gastown

Camping: Burnaby RV

Das Wüstenzentrum ist wirklich sehenswert: Lehrreich und unterhaltsam. Wer hätte gedacht, daß es in Kanada eine Wüste mit Kakteen gibt?
Den Spotted Lake (ein skuriler Salzsee) haben wir im Vorbeifahren gesehen. Betreten darf man das Gelände wohl nicht.
Manning Park ist womöglich ein wichtiges Rückzugsgebiet für Tiere - das hat sich uns aber nicht wirklich erschlossen.
Vancouvers Gastown hat uns verblüfft: Kaum was los, kaum Restaurants für einen derartigen Touristenmagneten. Um 21:00 Uhr war es dort so tot, wie in Bremen um diese Zeit.

14.09.04

Vancouver: Court House, Art Gallery, Ford Center, Library, Robson Public Market
Stanley Park
Aquarium
Chinatown

Camping: Burnaby RV

Wir sind wohl keine Stadt-Fans. Sooo toll wie behauptet ist Vancouver nicht. Ein paar nette moderne Bauten halt.
Unser Führer war so angetan vom Robson Public Market - aber da ist heutzutage nicht mehr viel los.
Sehr gut essen kann man in einem Sushilokal in der Robson Street - da scheinen auch alle Eishockeyspieler zu speisen.
Der Stanley Park ist wirklich nett. Praktisch vor allem der kostenlose Bus, der rundum fährt.
Absolut sehenswert ist das Aquarium: Kaum zu glauben, was es alles an den Küsten von British-Columbia gibt. Aber auch der nachgebaute Amazonas etc. sind super.
Chinatown schließt um 18:00 Uhr. Danach gibt es nur noch ein einziges Lokal (!) und alle Läden sind zu. Kaum zu glauben. Vancouver ist wirklich ein Dorf.

15.09.04

Camper-Rückgabe
Rückflug

Auch die Rückgabe des Campers war absolut problemlos. Fraserway war wirklich angenehm bis zum Schluß.
Am Flughafen war das Chaos, weil die Buchungcomputer der Lufthansa weltweit seit Stunden nicht liefen. Die Schlangen waren beachtlich. Kaum an Bord wußten wir, warum uns Kanada so gut gefallen hat: Die deutschen Stewardessen zogen schnippisch über ihre Fluggäste her und waren nur halb so service-bereit wie eine kanadische Supermarktkassiererin.

 

 

 

von Uli & Petra Bähr, geändert am 17.10.2004.
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