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Col du Zad

Ein Paß auf dem es richtig kalt wird. Echt schöne alpine Märklin-Landschaft mit Kugelbäumen, Zedern und lilablühenden, stacheligen Kugeln

Arguelmane-Bergsee
 

Ein einsamer See, an dem man kurz halten kann, um die Landschaft zu bewundern.

Mischliffen

Ein lohnender Abstecher. Leider sind uns keine Berberaffen über den Weg gelaufen.

Irfane

Die Eliteuniversitätsstadt mit unwirklich idyllischen Parks und Königspalast. Erinnert eher an Garmisch, als an Marokko.

Fes

Auf dem Weg nach Fes kommt man durch die buntesten Blumenwiesen, die wir je gesehen haben.

In Fes haben wir (gerade noch) ein Zimmer im Batha-Hotel bekommen - ideal gelegen zwischen den beiden Altstädten.

In Fes gibt es jetzt exzellent beschilderte Fußwege durch die Altstadt. Man muß keinen Führer mehr anheuern! Für diesen Service kann man der Stadt nicht genug danken. So konnten wir den schönen Souk voll genießen. Er ist eine sehr lange hügelige Gasse von der die Spezialsouks (Henna, Aphotheke, Gold etc.) abgehen, die immer um einen Innenhof - oft mit Baum - gruppiert sind. Man kann dort wirklich Stunden verbringen. (Der Souk in Marrakesch ist nicht ganz so stimmungsvoll.)

 

Fes: Medersa Bou Inania


Man sieht letztlich nur einen Hof. Aber der ist wirklich exquisit gestaltet mit Stuck, Schnitzereien etc.
Vergleich der Medersen: Die Ben-Youssef-Medersa in Marrakesch ist gleichalt - wirkt aber mittelalterlicher. Die Bou Inania ist feiner, kunstvoller.

 

Fes: Borj Nord, Neridengräber

Schöner Spaziergang mit Blick über die Stadt. Erstaunlich ländlich nur wenige Meter außerhalb der Stadtmauer.

Fes: Gärten- und Innenhoftour

Einer der perfekt beschilderten Fußwege durch die Altstadt. Man kommt auch durch Wohngegenden. Immer wieder sind Paläste durch Schilder gekennzeichnet. Die sollte man unbedingt alle besichtigen! Insbesondere den Riad Moqri, der jetzt eine Kunstgewerbeschule ist. Die versteckte Pracht hinter den unscheinbaren Mauern erschlägt einen fast.

Fes: El Djedid

Noch ein beschilderter Fußweg: Durch das Judenviertel Mellah zum Königspalast und dem schönen Jardin Boujeloud.

Fes: Place Petit Mechouar

Abends ein kleiner Djemaa el Fna (wie in Marrakesch) mit Gauklern, Musikanten etc. Um 21:30 Uhr ist aber schon wieder alles vorbei. Über diesen Platz fliegen abends hunderte von Mauerseglern etc.

 

Fes: Gerbereien

Die Gerbereien liegen in sehr großen Höfen am Rand der Stadt und man besichtigt sie von den Balkonen und Terrassen der umliegenden Ledergeschäfte. Die vielen bunten Tröge und die altertümliche Handarbeit zählen ganz bestimmt zu den Hauptsehenswürdigkeiten Marokkos.

Volubilis

Über Meknes fährt man an Moulay Idriss vorbei zu den Ruinen der Römerstadt Volubilis. Die Fahrt führt durch intensiv bewirtschaftete, sanfthügelige Landschaft mit blumenübersähten Feldrainen. Bildschön. Vermutlich hat die Toskana vor 100 Jahren so ausgesehen. Die Ruinen sind ganz nett - aber viel ist nicht erhalten.

vor Rabat: Korkeichenwälder

Kurz vor Rabat kommt man durch ausgedehnte Korkeichenwälder.

Rabat: Souk
 

Flair haben die modernen Gebäude des Souks kaum. Dafür ist das Einkaufen angenehmer. Das Sortiment wirkt auch moderner.

Rabat: Kasbah-Viertel

Ein bildschönes Viertel aus kleinen gekalkten Häuschen, die unten blau angestrichen sind.
Ein Traum ist es den Sonnenuntergang auf der “Plattform” zu erleben: Grandiose Aussicht und lauter sonnig gestimmte Menschen drum rum. (Das soll aber in den nächsten Jahren teilweise gesperrt und umgebaut werden.)

 

Rabat: Andalusische Gärten und Palast
 

Das Museum im Palast ist lächerlich klein. Der “Palast” ist sehr karg und simpel. Die Andalusischen Gärten sind nett, wenn man gerade ohnehin vorbeiläuft. Sie sind aber keinen Umweg wert.
Überhaupt sollte man von Rabat lieber früher aufbrechen und dafür die Küstenstraße statt Autobahn fahren!

Rabat: Chellah

Die Ruinen sind nicht so bedeutsam. (Das Eingangstor ist sogar eine exakte Kopie des Tors zur Kasbah von Rabat.) Aber der Park ist sehr schön angelegt. Es macht Spaß darin spazieren zu gehen. (Vielleicht ist sogar picknicken erlaubt?) Zudem gibt es hier die meisten Störche und Ibisse auf einem Fleck.

El Jadida: Zisterne

Die Stadt ist eine Katastrophe. Die Bevölkerung wirkt wie zugekifft, es gibt keine Schilder, der Autoverkehr ist hier eher irrational. Aber:

Wegen der einen einzigen Sehenswürdigkeit nimmt man das alles auf sich: Die Zisterne. Ein unterirdischer großer Raum mit einer seichten Wassserfläche am Boden, die überirdisch durch ein Loch von oben beleuchtet wird. Wir haben dieses Schauspiel glatt eine Stunde lang angeschaut. Unbedingt ein Stativ mitbringen zum Photographieren.

Essaouira

Die Hochburg der Wind- und Kite-Surfer. Ein ungemein relaxter Ort zum Erholen und Abhängen. Und man kann im Ort exzellent essen.

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von Uli & Petra Bähr, geändert am 09.07.2006.
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