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Aiït Ben Haddou



Das Dorf, das für jeden zweiten Film als Kulisse verwendet wird. Jeder fährt da hin und es ist wirklich malerisch.

Skoura
 

Die Oase ist - entgegen der Behauptungen im Führer - sehr vertrocknet. Die Guides vor Ort akzeptieren nicht, daß man nur die Oase besichtigt und beharren auf einer Komplettführung incl. Moro-Kasbah. Nervig. Für diesen Ort muß man nicht vom Gas.

El Keela, Rosental









Bis El Keela ist die Strecke sehr öd. Kurz vor El Keela kommt man dann durch etliche nette Lehmdörfer. In El Keela kann man eine Rosenwasserdestillerie besichtigen - man sieht aber nur Berge von Rosenblüten (5 t ergeben 1 Liter Rosenwasserkonzentrat) und große Metallgefäße mit Rohrleitungen.

Das sogenannte Rosental ist eine Straße auf ein Plateau. Anfangs hat man noch schöne Blicke auf den Fluß und die Kasbahs hinunter. Später wird es staubig und öd.

Von der Terrasse des Hôtel Rosa d'Amaskina hat man einen herrlichen Blick über das bewirtschaftete Flußtal.
 

 

Dades-Schlucht

Eine wunderschöne, kurvige Strecke. Oben die rotbraunen, staubtrockenen Felsen; unten das sattgrüne Flußoasenband und viele Kasbahs. Nach einer engen, ganz besonders schönen Schlucht ist die Strecke nicht mehr so aufregend. Die runden Felsen erinnern stark an Tafraoute. Man sieht auch bewohnte Höhlenhäuser..

 

Todra-Schlucht

Ein Touristenklassiker. Jeder Bus hält dort - aber zu Recht! Es ist eine sehr hohe, schmale Schlucht von 100 m Länge mit vielen beeindruckenden Ausblicken. Hinter der Schlucht geht das Tal ziemlich “normal” weiter, da kommt nichts Spektakuläres mehr.

Es gibt aber wirklich nette kleine Hotels kurz vor (!) der Schlucht. Abends wird es dann ziemlich ruhig: man kann sich die Oasengärten zeigen lassen und die grandiose Landschaft genießen. Solange nicht ein Späthippie meint, daß er unbedingt dort seine Bongo-Trommeln ausprobieren muß.
 

 

Goulmima

Das schönste Ksar (Wehrdorf) auf unserer Reise. Fast perfekt erhalten, unbeschreiblich eng bebaut, fast alle Gassen sind überbaut - so daß man im Halbdunkel durch das Labyrinth geht. Und der Ort ist auch noch richtig bewohnt. Der Führer vor Ort ist auch sehr engagiert.

Rissani

Richtung Erfoud wird es immer wüstiger. Zunehmend weht Sand über die Fahrbahn. Seitlich der Straße sieht man kleine Dünchen. Wir hatten zudem einen Sandsturm und mußten tagsüber mit Licht fahren. Die Sicht war echt mies. In Rissani sollte man nicht unter 20 km/h fahren, da man sonst sofort von penetranten Hotel- und Tourwerbern bequatscht und verfolgt wird. Eine nervige Stadt.

Merzouga

Das letzte Kaff am Rand dieses Sonnensystems. Trostlos. Häßlich. Staubig. Superextremnervige Hotel- und Tourwerber. Leider ist hier die Beschreibung im Därr-Führer (wie so oft) sehr unklar und wir haben nicht rausbekommen, wo die besonders hohen Dünen nun sind und ob man zu Fuß an sie rankommt.

Riad Amazir

Parallel zur Teerstraße zieht sich eine Kette von Hotels parallel zur langen Düne. Für jedes Hotel geht eine eigene Piste von der Straße ab, quer über die Wüste. Wir sind so im Riad Amazir gelandet, das eine unerwartet elegante, komfortable Unterkunft in dieser Gegend ist. Vermutlich kann man mit einem Peugot 206 nur die Hotels nahe Merzouga erreichen. Alle weiter nördlich gelegenen dünen-nahen Hotels sind zu weit weg von der Teerstraße und können nur mit einem Allrad oder in einem Konvoi erreicht werden.

 

nördlich Erfoud: Wasserfontaine

Überraschenderweise gibt eine Art Minigeysir in der Wüste - gleich bei der Straße. Die Erde rundum ist von dem Mineralwasser in allen denkbaren Rot- und Orangetönen eingefärbt.

Meskia: Source Bleu

Ein betongefaßter, halbnatürlicher Badepool in einem sehr properen Campingplatz. Wer dringend baden will sollte hinfahren. Sonst lohnt es nicht.

Ziz-Schlucht

Durchgehend traumhafte, abwechslungsreiche Landschaft. Anfangs die Dattelpalmoasen im Ziz-Tal. Später Ksour (Wehrdörfer) und vereinzelte Oasen zwischen spektakulär gefalteten Felsschichten.
Oben am Paß eine Märklin-Landschaft aus einzeln stehenden kugeligen Nadelbäumen.
Selbst auf den saukalten Bergplateaus wohnen etliche Nomaden in braunen Beduinenzelten.

Midelt

Häßliche, langweilige Stadt im Niedergang. Man sieht ausschließlich Männer auf der Straße. Fast alle scheinen etwas verkaufen zu wollen und beherrschen (bis auf das Wort “nein”) auch deutsch.

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von Uli & Petra Bähr, geändert am 09.07.2006.
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