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Griechenland:
Epidauros, eines der
besten Theater die es gab, man hört von hier oben sogar wenn einer
atmet.

Morgens nach einer Übernachtung
bei Kosovoalbanern kurz nach Pec, abends war ein weiterfahren unmöglich, der
Cakorpass hat uns viel Zeit gekostet und in Skopje war erst der nächste
Campingplatz. Keine Straßenbeleuchtung, Pferdekutschen ohne Rückstrahler und
Schlaglöcher mit großer Tiefe, ließen uns anhalten, wir wollten am Straßenrand
übernachten, als wir von freundlichen Kosovoalbanern aufgenommen wurden.
Sie fuhren ihren Traktor aus einem Unterstellplatz und wir durften unsere
Motorräder dort unterstellen. Dann wurden wir in ein Zimmer gebracht - ohne
Möbel - es waren nur Sitzkissen auf dem Boden. Wir bekamen Wasser und Fladenbrot
mit Schafskäse zum essen gereicht. Eine Unterhaltung war kaum möglich, da sie
weder Deutsch noch Englisch konnten. Gegen später kam ein etwas jüngerer
Kosovoalbaner der ein bisschen deutsch konnte.
So unterhielten wir uns bei "Wasser und Brot" bis
spät in die Nacht hinein. Doch kaum eingeschlafen wurden wir schon wieder
geweckt (so kam es uns vor) Es war nach dem ersten Hahnenkrähen. Wir wurden
freundlich aufgefordert zu gehen, da sie jetzt auf das Feld gehen um die nötige
Arbeit zu erledigen. Die Motorräder waren schnell gepackt und wir wurden
freundlich verabschiedet. Wir gaben auf anraten des deutsch sprechenden Albaner
kein Geld, das würde sie beleidigen - so gaben wir Zigaretten.
Wir führen dann Richtung Skopje weiter und frühstückten beim ersten geöffneten
Cafe. Dann ging es weiter südlich nach Griechenland. Man kam sich vor wie in
einer anderen Welt, es gab wieder alles zu kaufen und der Luxus war wieder
allgegenwärtig. Unser Ziel war erst einmal Peloponnes. Dort schlugen wir dann
die Zelte in Pilos für fünf Tage auf. Den Ausflug an die Akropolis werde ich nie
vergessen. So eine Hitze und so eine schlechte Luft in Athen. Einmal und nie
wieder habe ich mir gesagt.
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Türkei:

Ankunft Anfang Ende Mai in
Kusadasi morgens um 8 Uhr nach einer 58 Stunden Schifffahrt von Ancona (Italien)
nach Kusadasi. Die Fahrt führte auch durch den Kanal von Korinth was einfach
super ist. Man wird mit Schleppern durchgezogen und man kann fast Wände vom
Kanal berühren so eng geht es da her. Von Kusadasi ging es nach Pamukkale, die
Kalkterrassen sind sehr schön anzuschauen.
Weiter ging es Richtung Ankara wo wir das Gespann trafen, im Boot alles voller
Fische, Anschließend ging die Fahrt südlich von Ankara ins Göreme Tal, auch hier
lohnt ein Besuch, lauter große "Hinkelsteine". Weiter ging es nun nach Mersin,
von dort über Alanya an Antalya vorbei, auf einen Campingplatz bei Kemer, hier
waren wir 6 Tage und ich kann nur eines sagen - es ist ein Traum, super Strand
und das beste Wasser. Nach den erholsamen Tagen ging es dann weiter nach Fethiye
- der Strand von Ölideniz ist als schönster überhaupt bekannt. Der Campingplatz
ist zwar das letzte, harter Steinboden, offene Toiletten usw., aber die
Landschaft ist nicht zu übertreffen.
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Korsika:


Die raue Westküste von Korsika ist
mit das Schönste für einen Motorradfahrer. Auf der Fahrt von Galeria nach Porto.
Es sind nur ca. 100 Km, man sollte aber fast einen Tag dafür einplanen. Die
Landschaft ist so toll, die Straßen sehr gefährlich, Rollsplitt überall, aber es
lohnt. Abstecher in das wunderschöne Fangotal, unbedingt anschauen. Natur pur!
Von Calvi Richtung Galeria - kurz vor Galeria (ca. 2 km) geht es links in das
wunderbare Fangotal. Achtung Sackgasse. Von Porto geht es weiter auf der
"schönsten Strasse Europas" vom Golf de Porto zu den LES CALANCHE. Das muss man
einfach gesehen haben, raue Landschaft mit rotem Porphyrgestein. Campingplatz
bei Tizzano, ziemlich abseits vom Trubel an der Süd-Westspitze. Ein guter
Campingplatz nicht weit zum Strand. Bonifacio - noch schöner als Dover.
Unbedingt mit in die Reiseplanung aufnehmen.. Der Hafen ist eine Klasse für sich
Blick etwas südlich auf das wunderschöne Bonifacio. Camping Merendella - ein 4
Sterne Campingplatz. Die Hängematte ist übrigens bei jedem Urlaub dabei. An der
Ostküste bei Moriani Plage ca. 30 Km südl. von Bastia. Als Tipp, von hier aus
kann man die schönsten Tagestouren machen und ist abends gut aufgehoben. Ausflug
in das wohl schönste Tal von Korsika - das Restonica Tal. Vorbei an der
heimlichen Hauptstadt der Korsen, Corte.
Portugal:
 

das Duorotal - einfach
wunderschön, man beachte das super moderne Topcase bei der Yamaha.
San Fermin ist das Fest der Basken. Stiertreiben durch die Gassen von Pamplona -
vor den Stieren zu laufen ist die Mutprobe der Basken. Immer wieder gibt es Tote
und Verletzte. Immer am ersten Juli Wochenende, passt oft für die An/Abreise
nach Portugal.
am westlichsten Festlandpunkt von Europa - Cabo da Rocca , Lisboa - die Brücke
hat mich fasziniert.
Wildes Campen auf der Fahrt nach Portugal, ist aber nicht zu empfehlen, die
Polizei ist da gnadenlos. Wir haben beim Frühstück erfahren, daß die Polizei
zuerst mit Knüppel draufhaut und dann fragt...
Lit et Mixe - Cap de l'homie auf der Heimfahrt. Liegt ein bisschen südlich von
Mimizan Plage unterhalb von Bordeaux am Atlantik, ein guter Campingplatz direkt
am Strand, nur eine kleine Düne ist zu erklimmen. Und es ist wirklich super
schön hier. Ich war insgesamt bestimmt schon 6 mal hier. Und es lohnt sich......
Hier noch ein paar Bilder von
kleineren Ausfahrten:
Vogesen, Cole de la Schlucht,
Katzensteine, Seealpen und Pisa.

Hier noch ein
Tipp für den schönen Bayernwald. Camping
www.schnitzmuehle.de ein Traum Campingplatz. Liegt kurz
vor Viechtach von Deggendorf aus gesehen. Bierbänke und und und alles
vorhanden. Sagt ruhig einen Gruß von mir....
Bay. Woid -
Anfahrt über das schöne Altmühltal. Route von Sindelfingen.
Sifi, Autobahn A 8 bis Mühlhausen, Geislingen, Heidenheim, Nördlingen,
Eichstätt, Kehlheim, Regensburg, Cham, Viechtach --> Camping
Schnitzmühle
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