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"Darkest Hour"
Wie wäre es denn nach Weihnachten mit ein bisschen Fantasie und Horror.
Können Sie haben. Eine amerikanisch/russische Gemeinschaftsproduktion
macht es möglich. Der 3D-Thriller bietet neben der klassischen Schönheit
Moskaus außergewöhnliche
Special Effects, die von dem visionären Filmemacher Timur Bekmambetov („Wanted“,
„Wächter der Nacht“) produziert und von Regisseur Chris Gorak („Right at
Your Door“, 2006) inszeniert wurden.
Die jungen Internet-Unternehmer Sean (Emile Hirsch) und Ben (Max
Minghella) werden bei ihrer Ankunft in Moskau von einem unheimlichen
Gewittersturm begrüßt.
Sie sind in die pulsierende russische Metropole gekommen, um ihre kühnen
Geschäftsideen in dem reichen, aber auch völlig skrupellosen
internationalen Wirtschaftszentrum an den Mann zu bringen.
Natalie (Olivia Thirlby) und Anne (Rachael Taylor) machen dagegen in
Moskau nur einen unvorhergesehenen Zwischenstopp auf ihrem Weg nach
Nepal.
Sie versuchen das Beste aus der Situation zu machen und stürzen sich ins
Nachtleben der Hauptstadt. Die Vier laufen sich zufällig in dem Hippen
Glamour-Nightclub Zvezda über den Weg, einem internationalen Hotspot der
Schönen und der Reichen, zu denen auch der schwedische Geschäftsmann
Skylar (Joel Kinnaman) gehört, der Sean und Ben schon einmal übers Ohr
gehauen hat.
Doch das Mekka für junge Weltreisende, Supermodels und die
internationale Geschäfts-Elite verwandelt sich nach einem Alien-Angriff
in Sekundenschnelle in einen Tempel des Terrors.
Die Fünf überleben den ersten Angriff in einem unterirdischen Versteck.
Nach Tagen wagen sie sich wieder an die Oberfläche und finden sich in
einer feindlichen Umgebung wieder.
Die einst pulsierende Hauptstadt ist ohne Strom und so gut wie
ausgestorben. Sie wird von einer Kraft beherrscht, die die jungen Leute
nicht verstehen.
Die Außerirdischen töten alle Lebensformen, die sich ihnen in den Weg
stellen, mit elektromagnetischen Wellen, die die Opfer blitzartig in
ihre Moleküle zerlegen.
Außerdem sind die Aliens nahezu unsichtbar, nur Elektrizität verrät sie.
Da bei Tageslicht Lebensgefahr besteht, lernen die Überlebenden sich im
Schutz der Nacht zu bewegen und werden dabei mit ihren ganz
individuellen Reaktionen auf die Ausnahmesituation konfrontiert.
Auf ihrer Suche nach Hilfe trifft die dahinschwindende Gruppe mehrere
Russen, die ihnen helfen, das Geheimnis hinter den fast unsichtbaren
Eindringlingen zu lüften, ihre Ziele und Schwächen zu erkennen und vor
allem zeigen sie ihnen, wie sie zurückschlagen können.
Die Rettung naht in Form eines russischen U-Bootes mit dem die
Überlebenden, wie einst Willy der weiße Wal in den Sonnenuntergang
schwimmen.
Endlich einmal eine andere Stadt, als New York oder Washington. Diesmal
wird Moskau platt gemacht. Junge unbekannte Schauspieler in einer schon
oft erzählten Geschichte.
Technisch dem heutigen Standard entsprechend und das einzig erfreuliche,
man muss bloß 90 Minuten davon ertragen.

Ab 29. Dezember 2011 im KINO.
A.G.Wells
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