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Einmal ist keinmal“ („One For The Money“)
Sie gehört zu den bestverdienenden weiblichen Stars in Hollywood.
Katherine Heigl hat jetzt auch ihre deutschen Wurzeln entdeckt. Ihr
Großvater kommt nämlich aus Esslingen in Baden-Württemberg. Das war
Anlass genug die Heimatstadt ihres Grandpas einmal zu besuchen. Und bei
dieser Gelegenheit ihren neuen Film „Einmal ist keinmal“ zu promoten.
Stephanie Plum (Katherine Heigl) ist jung, selbstbewusst, voller
hochfliegender Pläne ... und sie ist pleite. Die Verkäuferin von
Damenunterwäsche sucht einen neuen Job. Ihre Eltern geben ihr den Tipp
bei ihrem Vetter Vinnie, Inhaber einer Kautionsagentur anzuheuern. Sie
hat zwar keine Ahnung von der Arbeit eines Kautionsdetektivs, aber sehr
viel Mut die Sache anzupacken.
Ihr erster Auftrag ist es Joe Morelli (Jason O´Mara), einen flüchtigen
Polizisten, der des Mordes verdächtigt wird, dingfest zu machen. Etwas
erschwert diese Arbeit nur. Joe ist ihre erste Liebe. Aber sie braucht
die 50.000 Dollar, die auf seine Ergreifung ausgesetzt sind. Sie holt
sich Unterstützung bei Ranger (Daniel Sunjata), einem Kopfgeldjäger, der
ihr auch Schießunterricht gibt.
Bei ihren Ermittlungen in ihrer Heimatstadt Trenton tritt sie immer
einmal wieder in ein Fettnäpfchen und einigen Ganoven auf die Füße. Aber
langsam kommt sie ihrem Ziel Joe dingfest zu machen auch näher.
Allerdings anders, als sie denkt.
Der nach einer Romanvorlage der erfolgreichen Autorin Janet Evanovichs
gedrehte Film ist nicht gerade ein Highlight der Filmkunst, aber
trotzdem unterhaltend. Es wird zwar kein Klischee amerikanischer
Krimiserien ausgelassen, doch schafft es Regisseurin Julie Anne
Robinson, („The Last Song“) einige Lacher unterzubringen.
Die Besetzung der Rollen kann man als gelungen bezeichnen, wobei es ein
Wiedersehen mit Altstar Debbie Reynolds gibt, die einige Farbtupfer als
eigensinnige Großmutter beisteuert. Nachdem es bereits 18 Bücher mit der
Heldin Plum gibt, ist es nicht ausgeschlossen, dass es weitere Abenteuer
auf die Leinwand schaffen.
93 Minuten – Frauenpower ohne Tiefgang.

Ab 19. April 2012 im KINO.
A.G.Wells
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