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Früh, mittags und abends ein kleines Glas
Karottensaft hält jung, entlastet Leber, Nieren und Blase, fördert den
Blutaufbau und entschlackt.
Zwiebelschmalz gilt als hilfreiches Mittel gegen Erkältung. Dazu werden
Zwiebelringe in Schweineschmalz goldbraun geröstet. Mit diesem Fett wird
ein möglichst heißer Umschlag über Nacht auf Brust und Rücken gemacht.
Überdies sollten Sie weißen Rettich und Kandiszucker essen.
Venenentzündungen - laut Großmutter kochen sie je 100 Gramm Wabenhonig,
Zwiebeln und Schweinefett sowie eine zerkleinerte Zitrone etwa eine
Viertelstunde lang und legen sie die Mischung über Nacht auf die
schmerzende Stelle - so heiß wie sie es vertragen.
Bei Blutarmut sollten Sie viel blaue Trauben essen.
Eine eitrige Hautentzündung lässt sich bekämpfen, indem Sie die Stelle
mit Magerquark bestreichen. Ist der Quark nach einiger Zeit trocken
geworden, binden Sie einfach ein Tuch darüber.
Buttermilch ist ein bewährtes Hausmittel gegen raue Haut. Haben Sie die
betroffenen Hautstellen damit eingerieben, sollten Sie noch etwas
Hirschtalg darüberschmieren, den Sie als Stift in der Apotheke bekommen.
Nach wenigen Wochen ist die Haut dann wieder sanft und glatt.
Trinken Sie täglich 1 Glas Holundersaft, das wirkt vorbeugend gegen
Krampfadern.
Einen Tipp gegen Beulen - Wenn Sie die Stelle, an der Sie sich
angestoßen haben , schnell mit Tafelöl betupfen, können sie den Schmerz
lindern, weil die Beule nicht spannt.
Wer über einen hohen Blutdruck klagt, sollte es einmal mit einer Reiskur
probieren.
Quark mit Schnittlauch ist gut zur Reinigung des Blutes.
Bei Halsschmerzen: Eine rote Zwiebel aushöhlen mit kleinem Ablaufloch,
die Zwiebel mit braunen Candis füllen und auf ein kleines Glas geben.
Über Nacht stehen lassen. Die Flüssigkeit die sich gebildet hat wirkt
wahre Wunder gegen Reizhusten und Halsschmerzen. (Tipp von Mandy
Schneider)
Wer viel Gurkensaft trinkt, erhält einen reinen Teint.
Warum sollte man bei Nasenbluten den Kopf nicht in den Nacken legen?
Die meisten kennen dieses alte Hausrezept, bei Nasenbluten den Kopf weit
in den Nacken legen. Das hilft aber nur scheinbar, denn tatsächlich
läuft das Blut in den Magen und der Betroffene kann nicht mehr
abschätzen, wie stark das Nasenbluten eigentlich ist. Der Blutverlust
kann lebensbedrohlich sein. Richtig hingegen ist es, sich einen kalten
Wickel in den Nacken zu legen, denn Kälte zieht die Blutgefäße zusammen
und verringert damit den Blutfluss.
Pflegen Sie Ihr Haar auf natürliche Weise: Verrühren Sie ein rohes Ei
mit zwei Esslöffel Bier und massieren Sie diese Mischung kräftig ins
Haar ein. Nach einer Viertelstunde sollten Sie Ihr Haar gut spülen, dann
ist es wieder kräftig und schön.
Ein altes Hausmittel bei Fieber und Erkältung ist Brombeersaft. Er hilft
auch gegen zuviel Magensäure und bei Sodbrennen.
Butterwickel - Auf Zellstofftaschentuch Butter schmieren um den Hals
legen und mit einem Schal umwickeln. Über Nacht sind Halsschmerzen
besser und man kann besser abhusten. (Tipp von Mandy Schneider)
Kamillentee und dazu Weißbrot hilft bei Magenkrämpfen. (Tipp von Mandy
Schneider)
Geschlagener Wegerich oder frischer Grünkohl sind bewährtes Hausmittel
bei schlecht heilenden Wunden.
Eine eitrige Stelle am Körper bringen Sie am besten mit
Kamillendampfbädern zum Aufgehen
Ein Zitronenbad beruhigt die Nerven. Dazu müssen Sie sechs ungespritzte
Zitronen mit Schale in Scheiben schneiden und einige Stunden in kaltes
Wasser legen. Die dabei entstehende Lauge gießen Sie durch ein Sieb in
Ihr Badwasser.
Jeden Tag 3 Mandeln essen - hilft beim Einschlafen (Tipp von Klaus
Pellkofer)
Husten - Zwiebeln auskochen, den Saft mit braunem Zucker anreichern und
als Hustensaft trinken
Husten - schwarzen Rettich teilweise aushöhlen, mit Zucker füllen, den
Saft, der sich ergibt, wirkt gut gegen Husten.
Tipp von Dr. Berthold Weiner)
Warzen - In vielen Fällen hilft es, wenn Sie die Stelle mehrmals am Tag
in einem heißen Eichenrindensud waschen. Andere Quellen sagen, dass der
Schleim schwarzer Schnecken helfen soll.
Nagelbettentzündung - Baden sie den entzündeten Finger in einem warmen
Ringelblumenbad. 2 Teelöffel Ringelblumenblüten mit 1 Tasse kochendem
Wasser aufbrühen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und den Finger mit dem
entzündeten Nagelbett 15 Min darin baden. Die Wirkstoffe fördern die
Wundheilung.
Altersflecken im Gesicht lassen sich mit Rizinusöl bekämpfen.
Brechmittel Manchmal braucht man ein Brechmittel. Besonders wirksam, so
Großmutters Geheimrezept, ist ein Teelöffel Salz, ein halber Teelöffel
Senf, verrührt in einer Tasse mit warmen Wasser. (würg)
Gegen Verdauungsstörungen hilft oft das folgende alte Hausmittel; ein
fünfzehnminütiges Fußbad mit fünf Litern Wasser und je drei Teelöffeln
Salz und Apfelessig.
Brüchige Fingernägel - abends in heißem Eichenrindentee baden und
anschließend mit lanolinhaltiger Salbe einreiben.
Gegen Blähungen, Verschleimung und Asthma hilft Anis. Außerdem sorgt er
für guten Schlaf
Gegen stark blutende Schnittverletzungen hilft folgendes: Die Wunde gut
reinigen und anschließend ein Stück Watte auflegen, das Sie zuvor in
heißes, sauberes Wasser getaucht haben. Dies stillt die Blutung sofort.
Schilddrüsenüberfunktion - Wenn sie an Schilddrüsenüberfunktion leiden,
wird als altes Hausmittel das Trinken von täglich einer Flasche dunklem
Bier empfohlen.
Nase verstopft? - Ein homöopathisches Wundermittel hilft. SILICEA D6 als
Globuli bei Bedarf 6-10 Kügelchen einnehmen. Tipp von Franzl aus
Nürnberg
Großporiger Haut - bei groß poriger Haut rät Großmutters Gesundheitsbuch
zu Essigbädern. Pro Vollbad sollten Sie einen halben Liter Essig
zugeben.
Wer unter fettiger Haut leidet, kann es mit einer Haferflockenmaske aus
Großmutters Rezeptschrank versuchen. Lassen Sie zwei Esslöffel
Haferflocken in vier Esslöffel Milch aufquellen und verteilen Sie diesen
Brei auf Ihrem Gesicht. Wenn Sie diese Maske regelmäßig zwanzig Minuten
anwenden, wird Ihre Haut wieder sanft und zart.
Appetitlosigkeit - ein bewährtes Hausmittel ist ein täglicher Esslöffel
Aniskörner, eingenommen in einem Glas Wasser oder Tee.
Ein paar Esslöffel Haferflocken, trocken zerkaut und ohne Beigaben, sind
ein bewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen.
Wer verhindern will, dass ein gequetschter Finger - oder Zehennagel blau
wird oder sich gar ablöst, muss ihn sofort in kaltes Wasser tauchen.
Gegen Appetitlosigkeit sollten Sie einer alten Weisheit nach Tee aus
Kümmel und Schafgarbe trinken.
Eine Schicht Glyzerincreme kann bei rauen oder roten Händen Wunder
wirken, wenn Sie über Nacht Baumwollhandschuhe darüberziehen und die
Creme auf diese Weise ungestört einwirken kann.
Eine stark reinigende Wirkung wird Hagenbuttentee zugeschrieben. Er
bewährt sich vor allem bei Blasen- und Nierenleiden.
Früh, mittags und abends ein kleines Glas Karottensaft hält jung,
entlastet Leber, Nieren und Blase, fördert den Blutaufbau und
entschlackt.
Allheilmittel Honig: Einzigartige Substanz
Akazienhonig wirkt verdauungsfördernd, Heidehonig harntreibend,
Kastanienhonig regt den Kreislauf an, Lindenhonig lindert Husten und
Schlafstörungen und Tannenhonig gilt als bewährtes Mittel gegen
Bronchitis. Mit Honigumschlägen lassen sich offene Wunden, Abszesse,
Furunkel, Blutergüsse, Prellungen, Quetschungen und sogar Neurodermitis
behandeln.
Schmelzen sie zehn Gramm Bienenwachs und rühren sie drei Esslöffel
Bienenhonig zügig unter. Wenn sie diese Creme nach dem Erkalten
regelmäßig anwenden, wird die Haut besser durchblutet und sie bleibt
samtweich und zart.
Oftmals ist ein roher, geriebener Apfel ein probates Mittel bei
Durchfall.
Dreimal täglich ein Esslöffel Honig - das wirkt nach Großmutters Meinung
oftmals Wunder: als Stärkung für Herz und Nerven, zur Reinigung der Haut
und für eine bessere Verdauung.
Wussten Sie, dass man Honig nicht in Metallgefäßen, sondern nur in
Gläsern aufbewahren sollte? Er nimmt sonst den Metallgeschmack an.
Olivenöl
Der ursprünglich aus Asien stammende
Olivenbaum wird seit über dreitausend Jahren im Mittelmeerraum
kultiviert. Olivenöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Es
enthält in erster Linie Ölsäure, die auf das Gesamtfett bezogen einen
Anteil von über 70% ausmacht. Olivenöl ist gut verträglich und wirkt
nachweislich positiv auf den Fettstoffwechsel, denn es senkt den
Gesamtwert von schädlichem Cholesterin im Blut, ohne das "gute"
HDL-Cholesterin anzugreifen. Der im Olivenöl enthaltene Pflanzenschleim
pflegt den Verdauungstrakt. Das Öl eignet sich auch gut zur äußerlichen
Anwendung bei Hautproblemen.
Die Kamille
Die Kamille ist eine der bekanntesten und
ältesten Heilpflanzen. Bereits die Ärzte des Altertums schätzten ihre
Heilkraft und empfahlen sie gegen zahlreiche Krankheiten. Im "New-Kreuterbuch"
des Mathiolus von 1626 ist zu lesen: das Kamillenöl dienet sonderlich
wohl wider den Krampf. Matricaria recutita lautet die wissenschaftliche
Bezeichnung für die echte Kamille. Medizinisch verwendet werden
hauptsächlich die Blüten. Für eine gute Qualität ist der Zeitpunkt des
Sammelns von Bedeutung. Empfohlen wird der dritte bis fünfte Tag nach
dem Aufblühen, morgens wenn der Tau verdunstet ist. Danach muss das
Pflanzenmaterial schonend getrocknet werden. Für Arzneimittel in der
anthroposophischen Medizin werden auch die Wurzeln und das Kraut
verwendet. Die Blüten enthalten ätherisches Öl, das als
Hauptbestandteile Bisabolo oder Bisabololoxid A und B aufweist. Beim
Destillieren der Blüten erhält man ein tiefblaues Kamillenöl. Die Farbe
entsteht durch eine chemische Reaktion, bei der aus farblosen Matricin
das blaue Chamazulen entsteht.
Das ätherische Öl der Kamille wirkt schmerzlindernd, unterstützt
Wundheilung, hemmt Entzündungen und löst Krämpfe. Kamillenpräparate
werden innerlich bei Krämpfen und Entzündungen des Magendarmtraktes
angewendet. Äußerlich finden sie Verwendung in Form von Bädern,
Spülungen, Kompressen und Dampfinhalationen bei Entzündungen der Mund-
und Rachenhöhle, bei Nebenhöhlenentzündung, Frauenkrankheiten,
Hautentzündungen, Furunkeln, Hämorrhoiden und Brandwunden. Die
Heilwirkung der Kamille ist tiefgehend, aber trotzdem mild.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Überempfindlichkeiten recht selten
auftreten. (Auszug von Dr. Stefanie Burkhardt-Sischka)
Pflanzenpower Birke
Was ist das?
Die Birke zählt zu den bewährtesten Heilpflanzen gegen entzündliche
Harnwegserkrankungen. Verwendet werden hauptsächlich die Blätter,
seltener die Rinde oder der Saft aus dem Holz. Alle Produkte gibt es in
der Apotheke.
Wofür ist es gut?
Birkenblätter enthalten Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische
Öle und Vitamin C. Diese Substanzen haben einen harntreibenden Effekt,
entwässern also. Sie können aber auch Entzündungen eindämmen und sind
mit dieser Kombi das ideale Mittel bei Blasen- und Nierenbeschwerden. Am
besten wirkt die Heilpflanze als Teekur in Kombination mit
Bärentraubenblättern, die ebenfalls den Harnfluss anregen.
Wie funktioniert´s?
Für die Teekur mischen Sie 2 bis 3 TL Birkenblätter und
Bärentraubenblätter. Übergießen Sie den Blätter-Mix mit 150 ml kochendem
Wasser. 10 bis 15 Min. ziehen lassen. Trinken Sie täglich 3 Tassen
dieses Tees.
Extratipp
Die Kur auch noch ein paar Tage fortsetzen, wenn Sie keine Beschwerden
mehr haben.
Aromatherapie Fichtennadel
Was ist das?
Das ätherische Öl wird aus den Zapfen, den jungen Trieben und den Nadeln
der Fichte gewonnen. Sie entfalten ein starkes Aroma, das nach frischer
Waldluft riecht.
Wofür ist es gut?
Der Heileffekt der Fichtennadel beruht auf der belebenden,
durchblutungsfördernden und leicht entzündungshemmenden Wirkung. Daher
eignet sich die Aromatherapie mit Fichtennadelöl besonders für
Infektionskrankheiten, vor allem Katarrhe der oberen Luftwege sowie
Blasen- und Niereninfekte.
Wie funktioniert´s?
Erkältung und Husten: Geben Sie ein paar Tropfen Fichtennadelöl in eine
Schüssel mit heißem Wasser. Zum Inhalieren decken Sie Kopf und Schüssel
mit einem Handtuch ab. Sie können die Anwendung mehrmals am Tag
wiederholen.
Nieren- und Blasenbeschwerden: Lassen Sie das Badewasser ein, so heiß,
wie Sie es vertragen. Geben Sie 5 bis 7 Tropfen des
Fichtennadel-Aromaöls (aus der Apotheke oder Drogerie) auf die
Wasseroberfläche. Baden Sie ungefähr 15 bis 20 Minuten. Danach trocknen
Sie sich gut ab, wickeln sich in eine warme Decke und ruhen sich aus.
Extratipp:
Die durchblutungsfördernde Wirkung des Fichtennadelöls können Sie bei
Verspannungen und Schmerzen nutzen. Mischen Sie zu einem Hautöl ein paar
Tropfen des Aromaöls und reiben Sie die betroffenen Partien ein.
Hausmittel Senfbrei - Auflage
Was ist das?
Anwendungen mit Senfsamen spielen in der Naturheilkunde eine wichtige
Rolle. Zerstoßene Körner des weißen Senfs werden als Brei für Auflagen
und Umschläge verwendet.
Wofür ist es gut?
Senfsamen enthalten spezielle Wirkstoffe wie Sinalbin (woraus Senföl
hergestellt wird) und Sinigrin. Diese Substanzen wirken stark
durchblutungsfördernd, antibakteriell und entzündungshemmend. Sie helfen
bei Erkrankungen der Atemwege, aber vor allem bei Harnwegsentzündungen
zur Stärkung von Blase und Nieren.
Wie funktioniert´s?
Nehmen Sie ein Baumwolltuch, und tauchen Sie es zunächst in heißes
Wasser. Wringen Sie es aus, und bestreichen Sie es etwa 5 mm dich mit
Senfbrei. Sie können aber auch ganz normalen mittelscharfen Senf
verwenden - er sollte nur nicht zu scharf sein. Legen Sie das Tuch nun
auf die betroffene Blasen- oder Nierenregion, bei Husten auf die Brust.
Wickeln Sie noch ein Wolltuch darüber. Lassen Sie die Auflage etwa 10
bis 15 Minuten wirken. Danach abnehmen und Senfreste mit warmen Wasser
von der Haut waschen. Sie können die Anwendung 2 bis 3 mal am Tag
wiederholen.
Extratipp:
Umschläge mit Senfbrei nützen auch bei Gelenkrheuma.
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