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„OFF
ROAD“
Eine Luftpistole, ein Gebrauchtwagen, eine Landpomeranze und 50 Kilo
Kokain. Das waren die Vorgaben für Regisseur Elmar Fischer für seinen
zweiten Spielfilm. Daraus wurde der Versuch eine Komödie zu machen. Über
ein starkes Schmunzeln und Ansätze zum Lachen bin ich nicht
hinausgekommen.
Meike (Nora Tschirner) hat einen Lebenstraum. Heraus aus dem täglichen
Einerlei aus dem elterlichen Betrieb für Gartenbaubedarf, träumt sie von
einem Trip durch die Sahara. Sehr zum Missfallen ihres Verlobten Phillip
(Max von Pufendorf) ersteigert sie beim Zoll einen prolligen Jeep.
Als sie den Wagen in einer Kiesgrube kräftig hernimmt, passiert es. Der
hintere Reifen gibt den Geist auf. Doch anstatt eines Reservereifens
entdeckt sie, schön gestapelt, 50 Kilo Kokain. Das ist das Signal für
Meike. Nichts wie raus aus dem täglichen Mief. Sie startet eine Karriere
als Dealer.
Doch gleich der erste Versuch ein paar Gramm loszuwerden, endet mit
einem Überfall und einigen körperlichen Blessuren. Dabei lernt sie Salim
(Elyas M`Barek) kennen. Mit ihm zusammen geht es in Richtung Berlin.
Doch auch die rechtmäßigen Besitzer der Drogen sind ihr auf der Spur.
Und in Berlin wird es dann richtig turbulent. Es passieren mehr
verrückte Dinge, als ihr eigentlich lieb sind. Verflixt und auch die
Liebe kommt ihr noch dazwischen. Und was ist mit der Sahara?
Die Charaktere sind stimmig besetzt. Nur bleibt die Handlung teilweise
auf der Strecke.
98 Minuten – eine Komödie – leider nicht ganz gelungen.

Ab 12. Januar 2012 im KINO.
A.G.Wells
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